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Zeitaufwand Grundprogrammierung Lichtschalter, Heizung und Rollladen

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    Zeitaufwand Grundprogrammierung Lichtschalter, Heizung und Rollladen

    Hallo zusammen,
    wir sanieren gerade ein EFH.
    Ich habe dort alles für KNX vorgesehen (d.h. ein YSTY Kabel durch alle Schalterdosen und zu den Fenstern geschleift).

    Allerdings hatte ich bisher vor erstmal alles klassisch zu verkabeln (aus Kosten- und Zeitgründen), aber alles über den Schaltkasten zu schleifen.
    D.h. ich habe aus jedem Raum die Rollläden, den Strom und die Lampen in den Schaltkasten laufen.
    Zudem habe ich jeden Schalter auch separat in den Schaltkasten laufen und wollte dort alles miteinander verheiraten (bzw. der Elektriker macht das).

    Jetzt sagte gestern ein Kumpel aus der Heimat zu mir, dass ich doch direkt auf KNX gehen soll.
    Dann muss ich nicht erst in klassische Schalter investieren (und da kommt schon was zusammen mit Thermostaten in jedem Raum), sondern investiere direkt in die KNX Komponenten.

    Ich wollte alles mit MDT machen und nicht mit Gira oder BJ.

    Daher wollte ich euch fragen, wie groß in etwa der Zeitaufwand ist ein neues System aufzusetzen und die Grundfunktionen (Licht an/aus, Rollladen hoch runter mit Taster, Thermostat schaltet Fußbodenheizung) zu programmieren.
    So Sachen wie außenlichtabhänige Steuerung, etc. würde ich dann pö a pö nachrüsten.
    Die Preise kann ich mir ja selber zusammensuchen.

    Es sind aktuell etwa 20 Lampen, Steckdosen in 12 Zimmern, 8x Fußbodenheizung, 10 Rollläden.
    Dazu kommen die entsprechenden Sensoren.

    Habe die Befürchtung mich damit zu übernehmen.
    Daher frage ich nach.

    Viele Grüße
    Mattes







    #2
    Huhu, da hilft nur ausprobieren auf einem Testbrett.

    Eine erfahrende Person sollte bei guter Planung die Grundkonfiguration (Bsp.: Taster Bad -> Licht im Bad an) fix hinbekommen.

    Wenn man mit der ETS aber noch nicht gearbeitet hat, kann es schon mal seine Zeit dauern. Vor allem weil dann Fragen aufkommen, die man sich hatte auf dem Testbrett beantworten können.

    Ich bin gerade in der gleichen Situation und teste gerade möglichst viel durch:
    1. Taster -> Licht an
    2. Präsenzmelder -> Licht an
    3. Uhrzeit -> Licht an
    4. Wetterstation (Dämmerung) -> Licht an
    Man kann leider nicht ohne weiteres alles auf einem Testbrett testen. Dann muss man versuchen gewissen Situation abzuleiten.

    Bsp.: Weil keine Heizungssteuerung auf dem Brett vorhanden ist, versuche ich dennoch die Temperatur abzufangen und damit das Licht einzuschalten (Fön an Sensor ) usw.

    Das Beispiel hat keinen realen Bezug. Dennoch lerne ich dadurch die Temperatur abzufragen.

    Erst danach kannst du für dich abschätzen, ob du es auch hinbekommst.

    Gruß

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      #3
      Das was Du vorhast ist totaler Blödsinn und kurzsichtig! Dein geplanter Mischmasch ist zudem gar nicht möglich, wenn man korrekt verkabelt hat.

      Zudem kleine Frage: wie genau ist denn verkabelt, wenn Du "normale" Schalter in den Dosen einbauen kannst und im Schaltkasten verbinden kannst?!?
      Bist Du sicher, dass Du das KNX Prinzip verstanden hast? Und warum hast Du KNX gewählt?

      Zur Programmierung: ETS vorhanden? Programmiererfahrung vorhanden? Wie lange mit KNX beschäftigt?

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        #4
        Hallöchen,
        also Programmiererfahrung ist vorhanden, mit ETS oder KNX garkeine.

        Ich denke schon, dass ich das Prinzip verstanden habe und Mischmasch ist es ja eigentlich nicht. Es sind zwei parallele Strategien, die aber nicht parallel betrieben werden sollen:

        Bei mir laufen jedes Licht, jeder Rolladen etc. in den Schaltschrank.
        Zudem habe ich in jedem Raum neben der Tür vier Leerdosen für: Lichtschalter, Thermostat, Rollladen und Steckdose. Hier laufen von jedem Zimmer für den Lichtschalter und Steckdose je 3x1,5 und von Thermostat und Rollladenschalterdose je 5x1,5 bis zum Schaltschrank. Im Schaltschrank lege ich dann jeden Schalter entsprechend auf. Das sollte ja kein Problem sein, bis auf die Kabellängen, die da zusammen kommen.

        Zudem habe ich in diese Dosen ein YSTY Kabel gezogen bzw. geschleift, das jetzt erstmal stillgelegt sein sollte und bei Bedarf aktiviert werden kann. D.h. ich fahre erstmal 'klassisch' und zukünftig durch einen Austausch der Sensoren (bzw. eben Schalter) dann mit KNX, indem ich im Schaltschrank dir aufgelegten Kabel an einen Aktor hängt.
        Ich hoffe ich habe das verständlich genug erklärt.


        @ werner: Das mit dem Testbrett ist eine coole Sache.
        Mit welchem Testbrett arbeitest du?

        Grüße
        Mattes

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          #5
          Hallo Mattes,

          wenn Du eh vor hast auf KNX umzubauen, dann mach es am Besten sofort.
          Jetzt planst Du drei Dosen für Licht, Rollladen und Heizung, das kannst Du später dann im Idealfall mit einem Taster
          bedienen. Das heißt, Du hättest dann 2 Dosen leer die Du dann wieder verschließen mußt.
          Dazu kommt, daß, je nach Taster, diese nicht in das 55er Programm passen. Der hier recht beliebte MDT GT2 ist z.B.
          größer als ein normaler Lichtschalter. Außerdem setzen, um beim Beispiel GT2 zu bleiben, die Nutzer diesen gerne höher als die
          Standard 1,1m um ihn besser ablesen zu können.
          Und wie Da ja schon selbst festgestellt hast, spart das die konventionellen Schalter, einiges an NYM, Klemmen im Schrank
          und letztlich auch Arbeitszeit.

          Das Programmieren selbst ist, zumindest für mich, für die Grundfunktionen nach ein wenig Einarbeitungszeit recht einfach
          und schnell erledigt. Kann da aber aktuell auch nur für Licht und Rollladen sprechen, Heizung habe ich (noch) nicht über KNX.

          Zum Thema Testbrett kannst Du auch mal die Suche bemühen, da findet man einige Anregungen.


          Grüße
          Dirk

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            #6
            Mit meinem eigenen:
            • Holzbrett mit Standbeinen, Löcher für Kabel und KAISER Hohlwand Unterputzdose (für den Taster)
            • KNX Geräten: Busspannungsversorgungen, Schaltaktor, Taster, IP Interface usw.
            • Lampe
            • Und entsprechenden Kabeln
            Gruß

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              #7
              Und wenn Du es besser machen möchtest, kommt auf das Brett ein AP-Kasten mit Hutschienen. Da kannst Du dann sogar Leuchtmelder und ein paar Schalter versenken und alles ist berührungssicher und sauber aufgebaut.
              Mein Sammelsurium: TS2, Zennio Z38, BJ Raumpanel, Siemens LOGO!, Suntracer KNX, Weinzierl KNX ENO 620, Eibmarkt IP Router, Wiregate

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                #8
                Servus.
                Für diese „Grundprogrammierung“ ohne Logik etc. Benötigt ein erfahrener Programmierer 5-10 Stunden. Der arme Elektriker der das im Schaltschrank verdrahten muss. Spar dir lieber die Kosten und plane ne vernünftige Grundinstallation. So wie du das vor hast musst du ja nochmal renovieren oder was machst du mit den ganzen Dosen

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                  #9
                  Die meister Zeit ging bei mir damit drauf, dass ich mir eine sinnvolle Aufteilung meiner Gruppenadressen überlegt habe. Dann musste diese Aufteilung auch noch in die ETS eingepflegt werden, was trotz selbstgeschriebenem Excel-Sheet wieder ein ordentlicher Aufwand war. Die meisten Verknüpfungen gingen dann vergleichsweise schnell. Bin aber auch unerfahren. Die Gruppenadressen kannst Du vorher schon vorbereiten und die eigentliche Parametrierung auch schon vor Einbau machen.

                  Ach ja - und den Mischmasch würde ich auch nicht machen.
                  Ach ja - - und wenn schon, würde ich auch für den Lichtschalter ein 5x1.5 ziehen ...
                  Mein Sammelsurium: TS2, Zennio Z38, BJ Raumpanel, Siemens LOGO!, Suntracer KNX, Weinzierl KNX ENO 620, Eibmarkt IP Router, Wiregate

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                    #10
                    Stimmt 5x zum Lichtschalter is schon sinnvoll wenn man auch ne Wechselschaltung machen will.
                    Als kleiner Tipp. Such Dir die Preise für deine 4-Fach Kombination mal raus. Also Raumthermostat, Serienwechselschalter, zwei Jalousieschalter und nen schicken Rahmen dazu. Da biste auch locker nen hunderter los. Dann der Aufwand zum Verdrahten im Schaltschrank. Das Ergebnis würde ich gerne mal sehen. Da benötigst du ein eigenes Feld mit Reihenklemmen

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                      #11
                      Hi Mattes, willkommen im KNX Land. Ließ mal hier im Forum ein paar Beiträge mit dem Stichwort "KNX vorbereiten", dann wirst du sehr schnell erkennen, dass Mischmasch schlecht und vorbereiten teuer ist.

                      Im "Smarthome" ist 5x 1,5 wesentlich sinnvoller als 3x 1,5! ISTY ist kein KNX Kabel, das "Grüne" darfst du zusammen mit 230V verlegen, solange nicht beide Mäntel entfernt sind.

                      Du solltest dir dringend ein paar Stunden Beratung bei einem SI einkaufen, das Smarthome steht und fällt mit der richtigen Verkabelung!

                      Gruß
                      Florian

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                        #12
                        Zitat von Mattesxx Beitrag anzeigen
                        Ich habe dort alles für KNX vorgesehen (d.h. ein YSTY Kabel durch alle Schalterdosen und zu den Fenstern geschleift).
                        Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
                        ISTY ist kein KNX Kabel, das "Grüne" darfst du zusammen mit 230V verlegen, solange nicht beide Mäntel entfernt sind.
                        Bin kein Elektriker, aber nach meinem Kenntnisstand ist die grüne KNX-Busleitung ein J-Y(St)Y, genau wie andere Fernmelde-/Telefonleitungen. Von daher war seine Bezeichnung schon korrekt. Achte nur auf den Durchmesser der Adern (0,8) und natürlich die grüne Farbe!

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                          #13
                          Hallöchen,
                          danke für die zahlreichen Antworten.

                          Ich sehe schon, ich werde mir ein Testbrett bauen und mit ETS die Grundfunktionen abzubilden versuchen.
                          Und damit entscheide ich dann.
                          @ Kaffeetrinker: Mit den Kosten hast du auch Recht. Ist halt die Frage wie man das zukünftig machen möchte.

                          Muss jetzt echt nochmal überlegen.

                          LG
                          Mattes

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                            #14
                            Ich würde es auch gleich richtig machen. Da ich ein neues Haus ohne KNX auf eines mit umgerüstet habe, kann ich dir sagen, dass es geht aber alles andere als effizient ist. Wenn du nur auf ein/aus ohne simple Taster/Binäreingänge setzt, ist es mEn auch nicht so teuer.
                            Wenn du überall Dimmer/LED Controller verbaust und GT2 in jedem Zimmer dann ist es wieder etwas andere mit den Kosten. Ich habe es mir komplett selber beigebracht aufgrund von Forum hier und Youtube (wenngleich ich sicher vieles noch nicht weiß oder nicht ganz optimal gelöst habe - grds. funktioniert alles seit 1 Jahr gut).

                            Das Parametrisieren (ist ja eigentlich kein Programmieren sondern nur drag&drop) ist bei ein/aus schnell gemacht. Wenn du eine Statusled dazu haben willst, bist du schon einmal doppelt so lang beschäftig. Ein GT2 mit unterschiedlichen Texten, Farben + Status LED noch eimal länger.
                            Ich habe fast nur MDT Kompenonenten und finde die absolut top.

                            Mit der ETS kann man sich Tage beschäftigen. Ich ändere immer wieder etwas weil wir in der Praxis dann merken, dass es doch nicht so praktisch ist oder wir doch etwas anders belegt haben wollen. Das kann dir mEn auch kein SI zu sinnvollen Kosten abnehmen. Wenn du sofort eine nahezu perfekte Lösung haben willst, nimm dir einen SI - wenn du selber probieren und anpassen willst und auch mit vorübergehend provisorsichen Lösungen leben kannst mach es weiter.
                            Wenn man hier etwas mitliest, bekommt man viel mit und notfalls kann man noch immer fragen.

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                              #15
                              Wenn du Hilfe brauchst schick mal ne PN. Ein paar fragen kann ich dir sicher auf kurzem Weg beantworten

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