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Welche Kabel zum Heizkreisverteiler

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  • vento66
    antwortet
    Hihi „liegt auf der Decke“ ist welche Verlegeart? Eine unzulässige! Und die Decke ist wohl kein Kabeltragsystem

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  • ewfwd
    antwortet
    Ja das stimmt aber wir reden hier ja grad nicht von der verlegeart. Natürlich kann es weitere Punkte geben die das eine oder andere dennoch ausschließen.
    bei mir liegt’s auf der Decke und im Rohr und da ist das bedenkenlos so machbar.

    steuerstromkreise stehen irgendwo in der vde mit nem mindestquerschnitt von 0,5 meine ich mich zu erinnern. Wobei man dann wieder argumentieren kann ob der Fall hier darunter zählt.

    am Ende muss einer für grade stehen und sich fragen ob er das so vertreten kann. Ich für mein Fall hab das mit den 0,75 für den HKV mit Ja beantwortet.

    der Elektriker der von seinem Kunden vor die Aufgabe gestellt wird er will den Aktor in der UV haben für den HKV wird wohl einfach die entsprechende Anzahl an 5x1,5 legen einfach weil er die da hat.
    Zuletzt geändert von ewfwd; 31.10.2022, 11:08.

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  • vento66
    antwortet
    Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
    bei ner flexiblen Leitung ist das aber kein Punkt mehr.
    Achtung, wieder alte Erinnerung! Da war doch was, das flexible Leitungen nicht direkt im oder unter Putz verlegt werden dürfen….

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  • ewfwd
    antwortet
    Zitat von kbabioch Beitrag anzeigen
    Es muss natürlich korrekt abgesichert werden (z.B. mit 10-16A - je nach Verlegeart, usw.).
    wenn eine Überlastung der Leitung ausgeschlossen werden kann kann der überlastungsschutz sogar entfallen. Sprich ich könnte eine 0,75mm Zuleitung sogar mit einem B16 absichern wenn am anderen Ende sich keine Steckdose befindet oder Fassung für ne Glühbirne sondern ein fest angeschlossener Verbraucher der die Leitung nicht überlasten kann. Laut vde wäre das ok ich sichere 0,75 aber dennoch mit B6 ab.
    Zitat von kbabioch Beitrag anzeigen
    Das wiederum könnte ein Problem sein (je nach Interpretation der VDE), weil es dort heißt, dass Leitungen mind. in 1,5 mm² ausgeführt werden müssen. Die selbe Diskussion gibt es bei Rollos und Raffstoren. Rein vom Stromfluss her würde natürlich 0,75 mm² auch für die paar Watt der Stellventile reichen.
    In der vde steht was von festverlegten Leitungen . Begründet wird der mindestquerschnitt mit der mechanischen Festigkeit von massiven Leitern. Deswegen wirst du auch kein nym mit unter 1,5 finden.
    bei ner flexiblen Leitung ist das aber kein Punkt mehr.
    so oder so gibt es hier aber kein sicherheitsrelevantes Problem.

    Zitat von kbabioch Beitrag anzeigen
    Ansonsten kann man sich natürlich irgendwann einmal die Frage stellen, ob es nicht sinnvoller ist den Aktor in den Heizkreisverteiler zu setzen. Dadurch hat man mehr Platz in der Verteilung und muss nur mit einer KNX Leitung und einem 3x1,5 (NYM oder Ölflex) in den Heizkreisverteiler. Das ist aber eine Grundsatzdiskussion, handhabt jeder ander
    Dann haste oft das Problem dass der HKV nicht die nötige Tiefe Besitz für ein Gehäuse mit hutschiene samt entsprechendem IP Schutz.
    würde ich persönlich also von abraten.

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  • vento66
    antwortet
    Ja klar, man könnte auch hinterfragen, ob die 6W Ventilleistung als Laststromkreis gelten. Da gibts Steuerstromkreise mit mehr Leistung

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  • kbabioch
    antwortet
    Zitat von vento66 Beitrag anzeigen
    Hm VDE ist lange her, aber ich meine mich zu erinnern, das das nicht für fest angeschlossne Verbraucher gilt. Wie gesagt, ist nur eine wage Erinnerung. Wenn nicht, dann einfach ignorieren!
    Das ist genau der Punkt der unter Interpretation / Argumentation fällt.

    Aus DIN VDE 0100-520 Abs. 524.1 geht hervor, dass der Mindestquerschnitt für "Feste Verlegung​" bei "Kabel, Mantelleitungen und Aderleitungen​" für "Leistungs- (und Beleuchtungs-)-stromkreise​" im Fall von Kuper 1,5 mm² beträgt.

    Im Zweifel hätte ich eine Zuleitung zu einem Heizkreisverteiler so aufgefasst, d.h. mit 1,5 mm² angefahren.

    Es gibt auch einen Eintrag in der Tabelle für "Bewegliche Verbindungen mit isolierten Leitern und Kabeln​" für "andere Anwendungen", daraus kann man 0,75 mm² ableiten. Dabei gibt es folgende Anmerkungen:

    ANMERKUNG 2In Melde- und Steuerstromkreisen für elektronische Betriebsmittel ist ein Mindestquerschnitt von 0,1 mm2 zulässig.
    ANMERKUNG 3Für vieladrige flexible Leitungen mit 7 oder mehr Adern gilt Anmerkung 2.​
    Um auf Nummer sicher zu gehen, würde ich als Elektro-Installateur auf 1,5 mm² bestehen, der Rest ist Interpretationssache. 1,5 mm² hat man als Elektriker (oder auf jeder Baustelle) ohnehin genug herum fliegen ...

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  • vento66
    antwortet
    Zitat von kbabioch Beitrag anzeigen
    weil es dort heißt, dass Leitungen mind. in 1,5 mm² ausgeführt werden müssen
    Hm VDE ist lange her, aber ich meine mich zu erinnern, das das nicht für fest angeschlossne Verbraucher gilt. Wie gesagt, ist nur eine wage Erinnerung. Wenn nicht, dann einfach ignorieren!

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  • kbabioch
    antwortet
    Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
    bei ölflex habe ich 0,75mm2 genommen
    Das wiederum könnte ein Problem sein (je nach Interpretation der VDE), weil es dort heißt, dass Leitungen mind. in 1,5 mm² ausgeführt werden müssen. Die selbe Diskussion gibt es bei Rollos und Raffstoren. Rein vom Stromfluss her würde natürlich 0,75 mm² auch für die paar Watt der Stellventile reichen.

    Zitat von MichNeuer Beitrag anzeigen
    Dürfte man bei Ölflex mit entsprechendem Querschnitt, bsp. 10x1,5 (Lapp Kabel Steuerleitung Ölflex Classic 110) auch 230V betreiben oder lieber NYM nehmen? Wäre das evtl. aufgrund einer gemeinsamen Neutralleitung (Blau) nicht problematisch?

    Ich habe pro Stockwerk (inkl. UG) folgende Heizkreise:
    • 9
    • 15
    • 12
    • 12​
    Physikalisch bzw. elektro-technisch bedingt gibt es hierbei keine Probleme (wenn man es korrekt macht). Es muss natürlich korrekt abgesichert werden (z.B. mit 10-16A - je nach Verlegeart, usw.). Wenn alles über einen LS-Automaten läuft, kann der Neutralleiter nicht überlastet werden. Bildlich gesprochen würde hierbei der Strom auf dem "Hinweg" über die vielen Leitungen verteilt werden, und auf dem "Rückweg" (Neutralleiter) gesammelt zurückfließen. 1,5 mm² reichen aber für 10-16A aus.

    Ölflex Classic ist aber ggf. ein Problem für den ausführenden Elektro-Installateur, weil es sich dabei um eine "nicht standardisierte" Leitung handelt, d.h. diese findest du in der VDE nicht und dieser Leitungstyp selbst hat wohl auch keine Eintragung beim VDE. In der Industrie ist Ölflex Gang und Gäbe. Insofern solltest du das im Vorfeld abklären.

    ​Ansonsten kann man sich natürlich irgendwann einmal die Frage stellen, ob es nicht sinnvoller ist den Aktor in den Heizkreisverteiler zu setzen. Dadurch hat man mehr Platz in der Verteilung und muss nur mit einer KNX Leitung und einem 3x1,5 (NYM oder Ölflex) in den Heizkreisverteiler. Das ist aber eine Grundsatzdiskussion, handhabt jeder anders.

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  • MichNeuer
    antwortet
    Dürfte man bei Ölflex mit entsprechendem Querschnitt, bsp. 10x1,5 (Lapp Kabel Steuerleitung Ölflex Classic 110) auch 230V betreiben oder lieber NYM nehmen? Wäre das evtl. aufgrund einer gemeinsamen Neutralleitung (Blau) nicht problematisch?

    Ich habe pro Stockwerk (inkl. UG) folgende Heizkreise:
    • 9
    • 15
    • 12
    • 12​

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  • ewfwd
    antwortet
    Zitat von MichNeuer Beitrag anzeigen
    NYM 10x1,5 habe ich Online nur bei einem Shop (~3€/m) gefunden. Was für ein Mindestquerschnitt würdet ihr bei Ölflex nehmen? Bei 24V wäre vmtl. die Länge ausschlaggebend. Zwischen UV und HKV sind es bei uns max 7,5m.
    12x1,5 NYM hab ich bei mehreren Shops gefunden.

    bei ölflex habe ich 0,75mm2 genommen

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  • mom
    antwortet
    Zitat von vento66 Beitrag anzeigen
    Warum soll das bei den 24V nicht gehen?
    Der VAA von ABB z.B. lässt Parallelbetrieb (x3) nur für 230V Ventilantriebe zu, nicht für 24V.
    Gibt vermutlich auch welche bei denen es freigegeben ist, darf man aber nicht automatisch erwarten.
    Deshalb der Verweis auf das Datenblatt.

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von MichNeuer Beitrag anzeigen
    Was für ein Mindestquerschnitt würdet ihr bei Ölflex nehmen? Bei 24V wäre vmtl. die Länge ausschlaggebend.
    Ölflex ist zwar auch nen gewisser Standard, aber ich bleibe da eher bei ganz normalen Standard. Ich habe halt einfach ein paar 5-fach 1,5mm² NYM zu den drei HKV gelegt. Da gehen 24V als auch 230V Antriebe und man kann immer in großen 500m Rollen kaufen und muss keine abgezählten "Exoten" vorhalten.

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  • gbglace
    antwortet
    Und einige Räume haben auch unterschiedliche Wirkungen auf Sonneneinstrahlung, da kann es sich anbieten einen Kreis an der Fensterfront zu haben. Gibt einige Gründe für mehr Kreise je Raum.

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  • MichNeuer
    antwortet
    Genau. Wir kriegen eine WP und senken die Vorlauftemperatur auf 30 (Rechnerisch). Real werden vmtl. aber auch 27/28° ausreichen. (ausgenommen Bad).
    Wir haben Verlegeabstände zwischen 5-15cm. Die Heizkreise liegen um die 60-75m. (Flow30-Ansatz)

    NYM 10x1,5 habe ich Online nur bei einem Shop (~3€/m) gefunden. Was für ein Mindestquerschnitt würdet ihr bei Ölflex nehmen? Bei 24V wäre vmtl. die Länge ausschlaggebend. Zwischen UV und HKV sind es bei uns max 7,5m.

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  • uncelsam
    antwortet
    Naja der Trend geht zu sehr engen Verlegeabständen 10cm und weniger, was dann zu vielen Heizkreisen führt, da jeder Kreis nur ca. 100m haben sollte.
    Damit kann man sehr geringe VL Temperaturen fahren, bei einer WP kann das evtl. Sinn machen, letztlich muss die Pumpe die gleiche Leistung erbringen, in dem Fall halt weniger Temperatur dafür mehr Durchfluss...

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