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SMI Verkabelung an der Außenwand

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    SMI Verkabelung an der Außenwand

    Hallo Zusammen,

    ich habe es leider versäumt die SMI Verkabelung in den Beton zu legen. Der Rohbau ist nun fertig und es kam die Idee, die Verkabelung einfach von Außen zu machen. Sprich einmal ein Loch in die Außenwand (oder über den Mehrspatenstich) und dann pro Etage ein Kabel rund ums Haus. Das Kabel wäre ca. 40m lang (drei Hausseiten je 10m und dann noch die Etage).

    Auf die Außenwand kommt eine WDVS und der Bauleiter meinte, man könnte das Kabel direkt anbringen und einen Schlitz in die WDVS mit dem heißen Draht machen.

    Einziges Problem könnten der Tausch der Motoren sein, aber seit ich das Datenblatt vorliegen habe, sollte auch das gehen:

    SMI-Kabelpetsche.png

    Wie man sieht, hat der Motor ein 0,8m langes Kabel und daran wird eine "Kabelpeitsche" angebracht. Die Steckverbindung ist im Raffstoregehäuse und die Kabelpeitsche geht dann normalerweise in die Wohnung zum Taster. Ich würde die Kabelpeitsche kürzen und an mein Kabel an der Außenwand anschließen. An die Klemmverbindung muss ich ja nicht mehr kommen, da ich den Motor im Gehäuse über die Steckverbindung abschließen und wechseln kann.

    Sollte doch alles klappen, oder? Ich will nur sichergehen, dass ich keinen Fehler machen und später dann ein riesiges Problem habe.

    Danke

    #2
    Alle Verbindungsstellen von Leistungen unbedingt zugänglich lassen. Weiß nicht ob das bei deiner Ausführung gegeben ist.

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      #3
      Wirklich die Verdrahtung der Rollomotoren vergessen?

      Betonboden/Decke ist das eine, Rohfußboden das andere, ist der auch schon mit Estrich usw. überdeckt?
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      "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
      Albert Einstein

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        #4
        Nein, der Estrich ist noch nicht drinne. Daher wäre es auch kein Problem, die Kabel über den Boden zu ziehen. Wäre nur etwas aufwändiger, außer ich würde durch die Innenwände bohren. Es wäre halt deutlich einfacher, das Kabel Außen zu legen. Wie gesagt, der Motor hat eh eine Steckverbindung und beim Austausch muss kein Kabel durchs Rohr gezogen werden. Eventuell könnte ich das Kabel auch im Raffstore an die Kabelpeitsche verbinden. Müsste das aber mit dem Fensterbauer abklären, ob da genug Platz wäre.

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          #5
          Aus Gründen von Isolation und Fehlerstellen ist Dein Vorgehen richtig. Wie vorher geschrieben, am besten Verbinderstellen in einen Rolladenkasten oder Jalousiekasten führen.

          Verkabelung auf der Aussenfassade ist durchaus sinnvoll, wenn man aus Isolationsgründen viele Durchführungen vermeiden will. Gerade bei Passivhäusern ist das sogar Standard.

          Auf Leerrohre im Estrich würde ich nicht setzen. Die Isolationen verhärten mit der Zeit, das Herausziehen von Rohren ist dann eher Glückssache. Vor allem Ziehen um Biegungen ist selbst mit einem Hilfsmittel für das Gleiten oft nur schwer möglich, gerade bei mehradrigen Kabeln. Insgesamt versprechen Leerrohre oft etwas, das sie in der Praxis aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht halten können.

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            #6
            Auch interessant:
            http://standard-motor-interface.com/...andbuch_DE.pdf

            Siehe Kapitel 5, Installationskonzepte.

            Vorteile einer sternförmigen Verdrahtung zum Schrank ist die Möglichkeit später auch Standardmotoren einsetzen zu können wenn die Ansteuerung im Schrank von SMI- auf Standard Jalousieaktoren umgebaut werden soll.
            Bei einer Parallelschaltung außerhalb der Fassade ist das später nicht mehr möglich.

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              #7
              Korrekt, aber dafür gibt es bspw. von Elsner einsetzbare KNX RF Aktoren.

              Allerdings stimme ich soweit zu, SMI ist eine Nische mit minimaler Durchdringung. Deren Überleben ist mehr als fraglich, zumal sich die Vorteile in engen Grenzen halten.

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                #8
                Ich wollte gerade frage, wieso man irgendwann von SMI weg will. Aber ja, den Punkt hatte ich noch gar nicht bedacht. Danke für den Hinweis!

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                  #9
                  Zitat von raman Beitrag anzeigen
                  Verkabelung auf der Aussenfassade ist durchaus sinnvoll, wenn man aus Isolationsgründen viele Durchführungen vermeiden will. Gerade bei Passivhäusern ist das sogar Standard.
                  Hierzu müsste man das Kabel ja im Gehäuse anschließen, richtig? Ich habe jetzt folgende Aussage erhalten:

                  Eigentlich ist das nicht so vorgesehen, das lose Kabelende im Kasten zu verklemmen. Das ist ziemlich eng da drin. Seitlich schließt der Kasten mit der Führungsschiene ab, da ist kein Platz. Lediglich oben im Bereich des Kopfprofils ist auf den Längsseiten Gelegenheit, etwas unterzubringen. Da muss ja dann auch der Hirschmannstecker deponiert werden. Das sollten auch Kabelklemmen hinpassen. Der Kasten ist innen 12 cm tief, das Kopfprofil ist ca. 60 mm, mittig angeordnet. Also haben sie innen und außen am Kopfprofil entlang 30 mm Platz.

                  Klingt etwas schwammig: Geht eigentlich nicht, aber es wäre Platz. Generell verwirrt mich es etwas, dass es eigentlich so nicht geht, aber scheinbar es beim Passivhaus außen angeschlossen wird. Nur wie?

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