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Reduktion Eli-Einzelpreise wegen KNX

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  • Lennox
    antwortet
    Wenn bei uns wesentliche Teile (~20% )aus einem Angebot herausgerechnet werden, hat man das Recht auf neue Einheitspreise. Der Elektriker wäre damit sicher in der besseren Verhandlungposition.

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  • Techi
    antwortet
    Nimm die 5000 (sofern die wirklich realistisch sind) aus dem Eli Standardpaket mal 3 dann ziehst du 2% bis 5% für die Eigenleistung ab und überlegst dir, ob dir das den Stress mit Urlaubstagen, Zeitdruck und anderen dadurch entstehender Probleme Wert ist.

    Für jeder besser Abschätzung wirst du mehr Dinge vorher mit dem GU und Eli klären müssen. Ansonsten könntest auch einfach https://www.zufallsgenerator.net/ zur Hilfe nehmen.

    Ich spreche aus eigener Erfahrung, nur bei mir wäre die Standardinstallation schon bei 15000 gewesen.
    Zuletzt geändert von Techi; 02.02.2020, 14:57.

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  • dostl
    antwortet
    Mal ein Beispiel: In den Angeboten gibt's eine Jalousiesteuerung "SpeedTimer" laut Google von Rademacher ca 35€. Diese ist 17x im Pauschal-Angebot mit drin. Positionen in der Größenordnung will ich in der Verhandlung kennen und ggfs. rausrechnen - und dazu muss ich die Preise wissen.

    Die 5% oder 50% meine ich nicht aufs Ganze sondern pro Position. Wenn es bei der Rohinstallation auf Anzahl Meter, Dosen und Stunden ankommt muss man das halt ins Verhältnis setzen.... und wegen 5% ist es sicher egal, sonst würde ich aber genauer hinsehen...

    Die pauschalen Aussagen die man so hört wieviel zig-Tausend die Projekte gekostet haben bringen mich jedenfalls nicht weiter, da das sicher sehr individuell ist sowohl bzgl Bauherr als auch beteiligte Unternehmer, Anteil Eigenleistung etc. ist.

    Laut meiner naiven Billigplanung auf (Basis der LV und Preise der anderen BV) liege ich bei ca 5000 für das Eli-Standardpaket (nur Dinge die "pauschal" aufgelistet sind: Brennstellen, Steckdosen, etc), 5000 für die KNX-Komponenten die ich selber bei Voltus o.ä. recherchieren kann. Dazu kommt dann noch Extraaufwand, Schaltschrank, Netzwerk, Sat etc. Kommt Größenordnungsmäßig hin denke ich ...

    Wenn ich auf das Eli-Standardpaket jetzt 2500 aufschlagen muss ist das halt was anderes als wenns nur 250 sind.

    Mehr versuche ich garnicht rauszukriegen

    Cheers, D.



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  • EugenDo
    antwortet
    20 € sind schon da

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  • BadSmiley
    antwortet
    Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
    Das würde ja eigentlich heißen, Brennstelle + 3 Schalter, das für 160 € ist relativ günstig.
    Genau, weil 1 Schalter für 60€ = 3*60€ = 180€ und dann sparst du jetzt schon 20€!

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Zitat von EugenDo Beitrag anzeigen
    An Deckenbrennstelle mit Kreuzschaltung kann man sicher was sparen
    Das würde ja eigentlich heißen, Brennstelle + 3 Schalter, das für 160 € ist relativ günstig.

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  • Alexander79
    antwortet
    Zumal solche Preise auch Quersubventionierungspreise sind.
    Einmal kostet die Steckdose 60 oder 70€ obwohl nur aus einer zweifach ne dreifach Steckdose wurde, aber auf der anderen Seite kostet die Steckdose auch nur 70€ wenn eine Einzelne in die Ecke kommt.

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  • andreasrentz
    antwortet
    Was für Preisvorstellungen hast du denn genau ? Was kostet deine Standardinstallation ? Du wirst definitiv nicht mit 5 oder 50% Mehrkosten zu deiner Standardinstallation auskommen und wenn das 2-3 fache der Standardinstallation nicht im Budget liegt (das ist noch nicht hoch angesetzt), dann lass es sein.

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  • BadSmiley
    antwortet
    Zitat von dostl Beitrag anzeigen
    Danke für die netten wenn auch kritischen Worte :-)
    Nein, nicht kritisch. Eher Hilflos. Ich kenne diese Diskussion zu genüge, aber irgendwie sind sich alle Beteiligten einige geworden, aber eine goldene Regel WIE sie das werden, habe ich noch nicht gefunden.

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  • dostl
    antwortet
    BadSmiley

    Trotzdem muss ich ja irgendwo anfangen... Habe leider keine Wahl bei den AN und habe grundsätzlich Vertrauen dass die ihr Geschäft verstehen und im Wesentlichen fair sind. Ich mich aber dennoch nicht "ausliefern" und muss mit meinem Budget haushalten.

    Danke für die netten wenn auch kritischen Worte :-)

    D.
    Zuletzt geändert von dostl; 02.02.2020, 12:51.

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  • BadSmiley
    antwortet
    Das ist eine ziemlich schwierige Kalkulation, die du da machst, weil das alles nicht so exakt errechnet ist, wie man sich das evtl. wünscht oder vorstellt. I.d.R ist es so, das Einheitspreise gefordert werden.. also "was kostet Steckdose? Was kostet Schalter?" Daraus wird dann "Brennstelle im Wohnzimmer mit Kreuzschaltung" kostet "Pauschal XXX€".
    Wie kommt der Eli auf die xxx€? I.d.R über "ey Kollege, was hast du denn so verlangt?" oder der Bauträger kommt und sagt "Der Eli vorher war ja gut, wollte für eine Steckdose 140€, was willst du?". Vor allem wird da unterschieden zwischen "Was kostet es dem Bauträger und was kostet es dem Endkungen?".

    Dann geht es noch weiter, der Eli sagt XXX€ und merkt, bei Projekt A ging das ziemlich gut, aber Projekt B ist anders, die Leute, der Bauträger, die Grundaustattung usw und Projekt C wird dann eben 150€ statt 140€.

    So und jetzt kommst du und sagst 140€ okay, aber der Schalter kommt raus, das anschließen des Schalter und von den 10m Leitung verlege ich dir ja schon 5m Rohrer vorher in der Decke, das senkrechte schlitzen musst aber wieder du machen und überhaupt. War es bei den Rollos vorher evtl. 15m Leitungsweg, davon 10m im Beton und 5m senkrecht zum Schalter, hat er jetzt bei KNX evtl. 20m zum Verteiler, davon 12,5m im Beton und 7,5m senkrecht im Steigschacht. WIE soll man das bitte auskalkulieren um mehr Zeit + Kosten im Büro zu verbrauchen als der Bauherr später zahlt? Persönlich bin ich der Meinung, ordentlich vereinbarte Stundensätze und Abrechnung nach Aufwand wären da das Beste, aber weil Jeder jedem misstraut wird das nichts.
    Hatte in meinen Tagen als Angestellter ein schönes Erlebnis. Auftraggeber, ein Büro mit Dipl. Ing für Geologie wollte alles gaaanz genau abgerechnet und Unterschrieben haben auf den Regieberichten. Jede Schraube, was von wem, wann wie lange gemacht wurde....
    Der doofe Roman stand auf einer Leiter, zieht eine Leiutung, unter ihm 1 Dipl Ing + Dame der Abrechnung: "oh wir haben die KM gar nicht aufgeschrieben... hm, mal in Google Maps gucken. Also Google Maps sagt ihr wart ca 65km unterwegs." Darauf der Dipl. Ing "Ja wir sind aber noch darüber gefahren und haben uns was zu essen geholt.. hm, ja, also mach 85km daraus".

    Was ich damit sagen will? Ich bin kritisch das man das alles so einfach rechnen kannst, wie du das gerade vor hast. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht wie. Das würde nur gehen, wenn in dem Einhreitspreis "Brennstelle mit Kreuzschlatung kostet" genau aufgeführt wäre, wie viel M Leitung, Schalterdose, Schalter, Montagematerial, Kosten PRO Einheit und für jedes Teil Arbeitseinheitspreise" in einer perfekten Welt....
    Zuletzt geändert von BadSmiley; 02.02.2020, 12:50.

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von dostl Beitrag anzeigen
    Jetzt frage ich mich wie ich das auf mein Vorhaben übertrage: Wird es teurer, bleibt es ungefähr gleich geht es um 5% oder um 50% Auf/Abschlag?
    Du sparst das Loch für die Dose und den Schalter selbst, aber die Leitungslänge (und damit der Verlegeaufwand) steigt deutlich: nicht nur im Raum abgezweigt, sondern bis zum Verteiler. Und in Konsequenz eben viele Leitungen und größerer Verteiler (Bauraum für Leitungen und Verteiler).

    Die Frage ist auch, ob das Standardpaket überhaupt Lehrrohre enthält oder die Leitung einfach eingeputzt wird?

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  • dostl
    antwortet
    Buggyfahrer

    Richtig, Planungsansatz ist völlig anders. Standard-Ansatz ist aber beim GU drin. Das muss raus, dafür KNX rein. Vielleicht versuche ich das nochmal komplett zu trennen (Elektrik raus aus GU) glaube aber nicht dass der sich drauf einlässt. - und wir haben die Zeit im Nacken ...

    D.

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  • denism91
    antwortet
    Zitat von dostl Beitrag anzeigen
    Jetzt frage ich mich wie ich das auf mein Vorhaben übertrage
    Gar nicht. Du kannst eine 0815 Standard Installation nicht mit einer KNX Installation vergleichen. Allenfalls kann man den Preis für nicht geschaltete Steckdosen übernehmen.

    Zitat von dostl Beitrag anzeigen
    Im Rahmen der Planung habe ich mich nach Preisen bei den o.g. erkundigt, die das netterweise von alten BV (im gleichen Team) bereitgestellt haben.
    Dein GU und der Elektriker wissen aber schon, das du KNX einbauen willst?
    Da frag ich mich echt, wie man dann als Elektriker als Vergleich Angebote von einer herkömmlichen Installation zur Verfügung stellen kann
    Zuletzt geändert von denism91; 02.02.2020, 12:21.

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  • dostl
    antwortet
    Ich verstehe echt nicht warum hier oft so eine gereizte Stimmung ("könnte kotzen" etc.) ist....

    Ich versuche auch nicht "zu den Kosten der Standardinstallation eine KNX Installation mit allen Schnörkeln" umzusetzen.

    Ich spreche mit dem Elektriker, der ist nett und hilfsbereit, ich spreche mit dem GU, der ist auch vernünftig - alle kennen ihre Grenzen, alle kennen ihr Risiko. Trotzdem muss ich hier die Fäden zusammenführen und vorallem Budget und Zeit für Eigenleistung planen.

    Im Rahmen der Planung habe ich mich nach Preisen bei den o.g. erkundigt, die das netterweise von alten BV (im gleichen Team) bereitgestellt haben. Jetzt frage ich mich wie ich das auf mein Vorhaben übertrage: Wird es teurer, bleibt es ungefähr gleich geht es um 5% oder um 50% Auf/Abschlag?

    Konkret versuche ich mich aufzuschlauen bevor es in das nächste Planungsgespräch mit dem Elektriker geht. Ich möchte einfach vermeiden eine große pauschale Summe für ein komplexes Gewerk zu zahlen die ich nicht nachvollziehen oder prüfen kann.

    Besten Dank für die konstruktiven und informativen Beiträge! Das Rumgeranze etc. kann man sich dagegen sparen...

    Schönen Sonntag noch!

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