Fast jeder große KNX Hersteller hat Außen-BWM.
Insofern gibt es einige davon. in einem solchen Forum hier destillieren sich aber immer einige raus in den Beiträgen, weil auch die Menge an Personen die viel schreiben begrenzt ist und diese eben auch nur begrenzte Erfahrungen haben.
KNX in der freien Wildbahn von sonstigen Häuslebauern, ja ist mehr ein Fremdwort als Standard. Und das wiederum hat nichts damit zu tun das die Bauherrn IT-ler oder nicht IT-ler sind.
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Keine Ankündigung bisher.
Ist eine Außenlinie überhaupt nötig?
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Ich kenne meine Steinel iHF 3D KNX, davon hängen bei mir einige im Außenbereich. Ob es noch weitere gibt, keine Ahnung, vermutlich schon.
Oder auf was möchtest Du hinaus?
Ja, vermutlich ziehen heute noch keine Banden durch die Straßen und zerstören KNX-Installationen.
Vermutlich wird das auch kommende Woche nicht so sein und auch nicht nächstes Jahr.
Aber warum sollte ich warten bis es soweit ist, bis ich mich dagegen schütze, zumal der Aufwand völlig unabhängig von der Anlagengröße mehr als überschaubar ist.
Ich habe meine Lichtschacht-Gitter auch blockiert, obwohl ich niemand kenne bei dem über die Kellerfenster eingebrochen wurde.
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Man sollte das schon differenziert betrachten, um die verschiedenen Standpunkte verstehen zu können.
Für einige (vor allem wenn man sich im Einsteiger Bereich die Angebote von "Fertighäusern" anschaut), ist ein Smart-Home eine, vom Funktionsumfang, klassische Installation, nur eben mit KNX implementiert. Der Luxus besteht dann darin, dass die Jalousie nicht nur am Taster neben dem Fenster, sondern auch am Taster neben der Küchentür bedient werden kann. Und vielleicht auch noch ein automatisch einschaltendes Flur-Licht und automatisch gesteuerte Jalousien. Solch eine Installation ist einfach, billig und verrichtet ihre Arbeit. Da reicht eine Hauptlinie. Geändert daran wird auch nichts, wie denn auch? Der Elektriker wird zu teuer sein. So wirklich smart ist das dann zwar nicht wirklich, nennt sich aber dennoch Smart-Home.
Für andere ist ein Smart-Home etwas ganz anderes, das fängt allein schon beim Preis der Installation an, die, wenn man es machen lässt, sicherlich bei >50.000 Euro anfängt. So eine Installation ist dann umfangreich, allein schon bzgl. Planung. Die Anlage besteht dann aus zig Aktoren und zigfach mehr Sensoren. Da reicht vermutlich eine einzige Linie rein physikalisch auch gar nicht aus. Somit braucht man zwangsläufig mehrere Linien, da kommt es auf die Außenlinie dann auch nicht mehr an.
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Wieviele Außen-BWM kennst du die mit KNX arbeiten? Ich habe jemals mit einer weiteren Person gesprochen die überhaupt wusste was KNX ist, und ich arbeite in der IT und habe hauptsächlich mit technik affinen Leuten zu tun. Das Angriffsszenario mit dem Raspberry PI ist rein theoretischer Natur. Zumal solche Täter in den wenigsten Fällen aus Deutschland kommen.
Angriffe übers Internet: Absolut. Aber EFH sind wenn nur zufällige Ziele und das lässt sich relativ einfach absichern.
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Ich vermute die mit den offenen Ports haben bis vor 4 Wochen ähnlich gedacht....Zitat von fame Beitrag anzeigenDu hältst es für realistisch dass ein Angreifer sich physikalischen Zugriff auf eine KNX Umgebung eines EFH macht um dort mit der ETS meine Geräte durch ein BAU Passwort unbrauchbar macht? Puh, da habe ich mehr Angst dass mir jetzt in diesem Moment eine Kokosnuss auf den Kopf fällt und ich tot umfalle.
Auch hier im Forum war immer nur die Rede davon, sicherheitskritische Funktionen wie Tür-Öffnung nicht auf den Bus zu legen, damit eben jemand der sich irgendwie Zugriff zum Bus verschafft, die Türen nicht öffnen kann.
Und dann kam jemand und hatte kein Interesse daran Lichter zu schalten und Türen zu öffnen. Der hat einfach mal so ein paar (vermutlich recht viele) Installationen gebrickt! Warum? Weil er es kann.
Jetzt muss man das Script nur noch nehmen, auf einen Raspberry-Pi (vermutlich reicht sogar ein Arduino) hernehmen, einen Akku dran machen und an irgendeinen Außen-BWM zu hängen. Der Rest macht die Zeit!
Einen Zettel in den Briefkasten mit einer Bitcoin-Forderung und fertig!
Materialeinsatz ein paar wenige Euro, Aufwand sehr überschaubar.
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Wenn Du nur einen FI hast, ist die Hütte entweder uralt, oder entspricht nicht den anerkannten Regeln der Technik. Also ist sie eigentlich immer historisch, egal wann errichtet.
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Jemand der 1000 Euro Schalter überall hat würd ich garantier auch mehr als 1 Aussenlinie empfehlen
....
Aber KNX ist doch nur ein Thema, was hilft das ganze, wenn ich nur einen FI habe und die Ratte frisst meine Aussenscteckdose die gerade geschaltet ist ?
Ich würde nicht alles Pauschalisieren was ihr ggf. Sinvoll oder toll für euch findet, sondern immer einen Bezug mit dem gegebenen Umfeld und
den Wünschen bzw. der Anforderungen herstellen.
Manchmal ist weniger mehr :-) Wenn dein zweiter LK kaputt geht und du im Urlaub bist kannste auch nix machen.
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Der Angriff mittels IP ist natürlich auch möglich, aber die Absicherung von einer KNX Anlage in einem EFH ist nun wirklich trivial, daher schließe ich das zumindest für mich aus.
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Naja wenn es nur die eine Wetterstation ist kann man damit ggf umgehen, sofern DU immer zu Hause bist das mal eben abzuklemmen und nicht nur die Ansammlung sonstiger Bewohner die dann ggf ne Woche ohne Elektrik im Haus wohnen müssen.
Die kaputte WS auf der Außenlinie verhindert zwar auch ne sinnvolle Funktion der Rolloautomatik aber der Rest wird auch funktionieren.
Sie nicht zu installieren kann gutgehen das Ausfallrisiko ist aber umso größer.
fame wie in den anderen Threads zu lesen ist geht das mit dem BAU auch ohne physischen Kontakt und da muss man dann nichtmal einen besonderes Verhältnis zum Bösewicht haben, das geht im Zweifel automatisch. Und deren Antrieb ist, weil sie es können, nicht weil sie bockig sind.
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Ich habe mich gegen eine Außenlinie entschieden, da ich im Störfall (Kurzschluss durch Regenwasser) jederzeit das Kabel nach draußen trennen kann.
Ich habe für meine Anlage auch keine Angst vor unbefugtem Zugriff, da die KNX Kabel/Komponenten von Außen nicht zugänglich sind.
Das gilt aber natürlich nicht für andere Anlagen....
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Platzbedarf und Unterhalt für 2 KNX Komponenten? Siehe meine vorherige Antwort: Halte ich bei einem KNX Projekt für völlig egal. Jeder meiner Taster kostet ca. 500€, da sind diese Dinge völlig irrelevant.
Der Aufwand ist doch auch verschwindend gering. Die Kabel nach draußen brauchst so oder so, nur dass man jetzt halt eben die Kabel an den LK anschließt.
Du hältst es für realistisch dass ein Angreifer sich physikalischen Zugriff auf eine KNX Umgebung eines EFH macht um dort mit der ETS meine Geräte durch ein BAU Passwort unbrauchbar macht? Puh, da habe ich mehr Angst dass mir jetzt in diesem Moment eine Kokosnuss auf den Kopf fällt und ich tot umfalle.
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200€ sind evtl. die reinen Materialkosten, hinzukommt der zusätzliche Aufwand, Platzbedarf und "Unterhalt"Zitat von fame Beitrag anzeigenIch finde es faszinierend wie hier 30.000€ in KNX Installationen gesteckt werden aber dann Wochenlang über 200€ für eine Außenlinie diskutiert wird.
Oder alle deine Geräte mittels BAU Passwort zu Briefbeschwerern machen (siehe andere Threads)Zitat von fame Beitrag anzeigenUm die Sicherheit mache ich mir wenig Sorgen (was soll der Einbrecher schon machen, mein Licht aus?).
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Ich finde es faszinierend wie hier 30.000€ in KNX Installationen gesteckt werden aber dann Wochenlang über 200€ für eine Außenlinie diskutiert wird.
Würde ich gar nicht drüber nachdenken und einbauen. Um die Sicherheit mache ich mir wenig Sorgen (was soll der Einbrecher schon machen, mein Licht aus?), aber wie schon erwähnt wäre es einfach nervig wenn im Haus nichts mehr geht weil ein Hagelschauer draußen ein KNX Gerät zerstört hat (solche Ereignisse werden sich häufen dank des Klimawandels). Hier diskutiert doch auch niemand darüber dass Geräte außerhalb des Hauses extra abgesichert werden.
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Hast Du ungefähr eine Vorstellung, ab welchen Strom eine Schmelzsicherung auslöst? Kleiner Tipp: es ist nicht der Nennstrom.
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