Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Angebot KNX Verkabelung

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von BlackDevil Beitrag anzeigen
    ich wollte auf das Thema Inseln hinaus die sich untereinander gar nicht, kaum oder schwierig verbinden lassen.
    Ja das soweit erkennbar. Aber anno 2020 gibt es viele fleissige Brückenbauer, die aus unterschiedlichen Motivationen und unterschiedlichen Richtungen die Inseln verbinden. Von denen profitiert auch ein KNX-Nutzer, weil man doch immer mehr jenseits der KNX-Hardware integrieren möchte.

    Mit KNX im engeren Sinne deckt man ja nur einen kleinen Teil der heutigen Wünsche an ein Smarthome ab. Was dann an zentraler KNX Instanz für Logik und Visu und Remoteanbindung verwendet wird im KNX Smarthome, und was die sonst noch können, das ist völlig uneinheitlich und jeder Hersteller löst es anders. Da ist man auch schnell auf einer Insel und sucht weitere Brücken. Und dafür wiederum ergibt es mMn wirklich Sinn, wenn man sich als Bewohner mit KNX und der ETS beschäftigt hat und sich selbst helfen kann.
    Zuletzt geändert von Gast1961; 28.08.2020, 09:42.

    Einen Kommentar schreiben:


  • DerSelbermacher
    antwortet
    Also bei mir hat damals die komplette Verkabelung im Rohbau, inkl. Dosen setzen, Leerrohre in die Decke, Kabel ziehen, Schlitze fräsen, teils im OG Kabel auf dem Rohfußboden in Rohr verlegen, und alls bis zum Verteiler Ziehen ca. 17k gekostet, inkl. der ganzen Kabel, Rohre und dosen, ob der Verteiler dabei war weis ich jetzt nicht, glaub das war ne eigene Rechnung. Wir haben KG/EG/OG mit gesamt 250m² Estrichfläche und es wurde damals schon vieles gemacht. (z.B. 230 Steckdosen, 17 Doppeldosen Lan, 12 Dosen TV usw.)
    Der Elektriker war für normalen Rohbauten top, da hat man schon gemerkt, das die Kabelziehen usw. können, ging echt ruck zuck. Die Planung, Programmierung und Inbetriebnahme kam aus dem Forum, und das war auch gut so. Die Elektriker in unserer Gegend wissen zwar was KNX ist, ein EFH damit wirtschaftlich auszustatten, und sinnvoll ist aber noch was anderes. Die sind da doch sehr BJ verliebt.
    Alles danach (Aktoren, Melder, Steckdosen einbauen usw.) haben wir zusammen mit einem befreundeten Elektriker gemacht.

    Einen Kommentar schreiben:


  • BlackDevil
    antwortet
    Ok ok ich pack die Mottenkiste zurück war eher flapsig gemeint sorry um mehrere Apps kommt man nicht drum rum, ich wollte auf das Thema Inseln hinaus die sich untereinander gar nicht, kaum oder schwierig verbinden lassen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    Stimmt, ich habe inzwischen 21 Apps in der ETS. 🙄


    Ich sag ja immer, die KNX-SI leben technisch-argumentativ hinter dem Mond. Das Thema "viele Apps" ist doch längst erkannt und es gibt diverse Lösungsansätze.

    Ein interessierter Fünftklässler würde das mit Homekit oder vergleichbaren Lösungen nutzen, die viele Hersteller unter einen Hut bringen. Oder wer's komplexer mag OpenHAB, Nodered, Symcon usw. Ich kenne viele Leute, die sehr heterogene Smarthome-Technik aus einer einzigen App bedienen, und das seit Jahren.

    Einen Kommentar schreiben:


  • BadSmiley
    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen

    Es wirkt sonst, als ob deine Smarthome-Kompetenz jenseits KNX etwas sehr angestaubt ist ...
    Stimmt, ich habe inzwischen 21 Apps in der ETS. 🙄

    Einen Kommentar schreiben:


  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von BlackDevil Beitrag anzeigen
    und spart sich gefühlt 200 verschiedene Apps auf dem Telefon.
    Wenn man dich als SI ernst nehmen soll, dann solltest du nicht solche Argumente aus der Mottenkiste nutzen. Es wirkt sonst, als ob deine Smarthome-Kompetenz jenseits KNX etwas sehr angestaubt ist ...

    Einen Kommentar schreiben:


  • BlackDevil
    antwortet
    Zitat von MasterOfPuppets Beitrag anzeigen
    Es ist schließlich keine 0815 Installation, bei der pro Raum ein 3x1,5 in den Raum geworfen wird und damit Steckdosen und Licht erledigt sind......
    Tjoa und Elektriker planen halt trotzdem Standardverteiler, auch wenn sie heute eher einem Steuerschrank aus dem Maschinenbau ähneln

    Einen Kommentar schreiben:


  • MasterOfPuppets
    antwortet
    Zitat von Gimzo Beitrag anzeigen

    Von toller Hilfe und Unterstützung zu wenig Verständnis für KNX Neulinge und "mit dem mach ich auch ein Geschäft" ist leider alles dabei.
    Sorry wenn ich das so sage, aber kann es sein, dass du ein extrem misstrauischer Mensch bist, der hinter jeder Person einen Betrüger sieht, der einen über den Tisch ziehen will? Gut dass ich mit solchen Leuten kein Geschäftsverhältnis eingehen muss.... da ist ja Krach vorprogrammiert.

    Ich konnte nicht ein mal rauslesen, dass irgendeiner der hier kommentiert hat mit dir ein "Geschäft" machen will.

    Vielmehr waren es sehr gut gemeinte Ratschläge, da es meistens ohne SI total in die Hose geht, wenn man selbst nicht den entsprechendem Background mitbringt (keine Programmierkentnisse, keine Ahnung von Elektrotechnik im Allgemeinen).

    Leider sieht man hier Oft genug Laien ohne technischen Hintergrund, die ihr "Smart Home" selbst planen, einen ausführenden Elektriker der keine Ahnung von KNX hat wählen und später hier um Hilfe schreien wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, da kein SI o.ä. zur Seite stand der gut hätte beraten können. Meistens zahlen diese Leute für das ausbügeln der Fehler oft das Vielfache von dem, was ein anständiger SI verlangt hätte und man muss dann trotzdem Kompromisse eingehen.

    Oft geht es auch gut und selbst Leute ohne Kenntnisse in der E-Technik beißen sich da durch und stellen etwas tolles auf die Beine ohne SI, das ist jedoch nicht die Regel.

    Ich selbst habe diesen Beruf gelernt und Plane gerade mein komplettes EFH, die Elektroinstallation erfolgt komplett von A-Z in Eigenleistung. Ich weiß jedoch worauf ich achten muss (Querschnitte, Verlegezonen, Absicherung, Funktionen im Raum, Auswahl der Betriebsmittel usw.) als Laie stelle ich mir das jedoch sportlich vor und wenn dein Elektriker keine genauen Vorgaben hat, wo später was hin soll und wie es funktionieren soll, kann er eigentlich gar kein Angebot stellen.

    Es ist schließlich keine 0815 Installation, bei der pro Raum ein 3x1,5 in den Raum geworfen wird und damit Steckdosen und Licht erledigt sind......
    Zuletzt geändert von MasterOfPuppets; 28.08.2020, 06:35.

    Einen Kommentar schreiben:


  • BlackDevil
    antwortet
    Zitat von Gimzo Beitrag anzeigen
    Mein Fazit: KNX ist toll, man kann viel damit machen, es macht Spass sich damit zu beschäftigen. KNX ohne das man sich damit beschäftigt und selber Eigenleistung einbringt, ist sehr teuer (außer man hat einen sehr fairen, günstigen Elektriker).
    Das ist so nicht richtig...
    1. Die Elektriker, die ich bisher kennengelernt habe, haben gar nicht die Ressourcen und/oder Kapazitäten herstellerneutral und kundenorientiert Planungsdienstleistungen anbieten zu können.
    2. Die große Stärke von KNX ist die Vielzahl an Geräten, die auf dem Markt erhältlich sind. Damit lässt sich die Investition doch ganz gut steuern.
    3. KNX ist dann teuer, wenn man es bloß dafür nutzt um mit einem Glastaster ein Thermostat und eine Handvoll Taster zu ersetzen.
    Aber ja, man zahlt mehr als mit einer herkömmlichen Installation. Dafür bekommt man einiges an Komfortfunktionen (Beispiel Beschattungsautomatik) dazu und spart sich gefühlt 200 verschiedene Apps auf dem Telefon.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Gimzo
    antwortet
    Endergebnis:
    Bauträger interessiert die Elektroinstallation überhaupt nicht, bis zu dem Punkt wo es zu einer Bauverzögerung kommt 😂. Nach sehr vielen, intensiven Gesprächen konnte ein gemeinsames Verständnis für eine KNX Installation hergestellt werden. Wir zahlen jetzt anstatt 50.000 EUR nur noch 25.000 EUR (für die gesamte Elektroinstallation), machen aber auch einiges in Eigenleistung.
    Ich kann nur meine Erfahrung wiedergeben:
    KNX mit seinen Möglichkeiten macht viel Spaß und bringt viele Probleme :-)
    Meine Frau war am Anfang überhaupt nicht begeistert, aber ist inzwischen voll dabei. Das war aber ein sehr schwieriger Weg. Inzwischen sagt sie mir aber, was wir alles noch machen müssen...es läuft :-) Audio inWall in vielen Räumen ist jetzt auch kein Stress mehr 😎.
    Bei unserem Elektriker muss ich rückblickend sagen, dass er erstens ein tolles Geschäft gesehen hat, aber selber KNX nicht richtig verstanden hat. Ohne das Zugeständnis, dass wir die KNX Kompetenzen selber kaufen und anschließen dürfen, wäre es finanziell schwierig geworden. ETS selber programmieren natürlich auch.

    Mein Fazit: KNX ist toll, man kann viel damit machen, es macht Spass sich damit zu beschäftigen. KNX ohne das man sich damit beschäftigt und selber Eigenleistung einbringt, ist sehr teuer (außer man hat einen sehr fairen, günstigen Elektriker).

    Die Kommentare und Nachrichten hier sind sehr differenziert. Von toller Hilfe und Unterstützung zu wenig Verständnis für KNX Neulinge und "mit dem mach ich auch ein Geschäft" ist leider alles dabei. Trotzdem Danke für die konstruktive Hilfe ohne das jemand dafür Geld wollte!

    Einen Kommentar schreiben:


  • Beleuchtfix
    antwortet
    Noch eine Ergänzung zum Raumbuch: das ist die genaue Wunschliste dessen, was du in jedem einzelnen Raum haben möchtest. Du musst zwar nicht festlegen, ob der Deckenauslass links, rechts oder in der Mitte ist, aber du musst bestimmen, ob du das Licht nur Schalten oder auch dimmen möchtest, ob es einfarbig oder Bunt ist .....

    Deine Zeitplanung hört sich nicht großzügig an, also suche dir ganz schnell einen SI, kauf ein paar Beratungsstunden ein. Dann hast du eine halbwegs realistische Chance nicht über den Tisch gezogen zu werden.

    Viel Erfolg, Florian

    Einen Kommentar schreiben:


  • DerRenovator
    antwortet
    Eine KNX-Elektrik im Haus kostet so viel wie ein Auto

    Es gibt Menschen, die finden einen Neuwagen für unter 10K Euro. Und es gibt welche, die fahren 60K mit sich rum.
    Dabei muss das eigene Auto nicht immer zum eigenen KNX passen - die Schwerpunkte der Menschen sind halt unterschiedlich.

    Falls das Geld für den gewünschten Maximalausbau nicht reicht, würde ich immer dazu raten, die Sensorik und Aktorik einzuschränken. Auf keinen Fall bei der Verkabelung sparen; da kommt man die nächsten Jahrzehnte nicht mehr so einfach dran. Und ein paar Kabel/Dosen in Reserve machen spätestens dann Freude, wenn man in 10 Jahren die Räume mal anders nutzt oder umgestaltet.

    Aber bei dir, memberx, ist die größte Herausforderung vermutlich erstmal zu klären, wie viel du in deinem Haus selber eingreifen "darfst".

    Einen Kommentar schreiben:


  • andreasrentz
    antwortet
    AScherff
    Da du Systemintegrator bist, hast ja bestimmt einige Beispiele. Natürlich werden 99 % eine ordentliche Knx Installation haben wollen und auch Funktionen die sie bei Konventionell nicht gehabt hätten, da bin ich ganz bei dir.
    Aber über sowas braucht man eigentlich nicht diskutieren weil es Augenwischerei ist, dass sich die Leute dann die einfachste Knx Installation bestellen mit den billigsten Tastern, sodass es nach Standard aussieht und von den Funktionen vergleichbar ist.

    Und wie Lars oben schreibt, kann man Taster für 50 Euro nehmen die nach 0815 Klickiklacki aussehen oder halt was ansprechendes und da kann man auch paar hundert Euro ausgeben bei den anderen Sensoren Aktoren genauso.
    Und auch hier brauchen wir uns nichts vormachen, dass die Leute das günstigste nehmen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • memberx
    antwortet
    Zitat von abeggled Beitrag anzeigen
    PS: Wo baust du in der Schweiz?
    Kanton SZ

    Einen Kommentar schreiben:


  • abeggled
    antwortet
    Einen SI kannst du immer beiziehen, der berät, plant und vertritt/unterstützt dich auch bei Sitzungen wie der anstehenden.
    Das kann dir der GU nicht verbieten dass du einen Begleiter/Vertreter beiziehst.

    PS: Wo baust du in der Schweiz?

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X