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    KNX/EIB KNX ins Netzwerk

    Hi,

    ich hab bei mir im Haus mit KNX angefangen, weil ein Elektriker-Freund mich damals ein wenig angefixt hat, dass das genau für IT-Ler wie mich gemacht wäre. Als dann ein anderer Freund (Anlagenelektriker) ähnliche Sachen incl. dem System erklärt hat, war ich dann endgültig hin und weg.

    Also habe ich seit zwei Jahren im Flur nach der Renovierung an den Lichtschaltern keinen Strom mehr anliegen, sondern nur noch ein nettes KNX Kabel. Funktioniert nach vielen Anlaufschwierigkeiten (warum geht das Licht erst aus, wenn ich den Schalter zwei mal gedrückt habe?) mittlerweile auch perfekt. damals hab ich von meinem Kumpel ein nettes USB-Dongle bekommen und damit konnte ich meine 4 Netzteilnehmer prima programmieren.

    Mittlerweile bin ich am Ausbau des Dachgeschoss für meine Tochter und da wird die Geschichte Aufwändiger, denn jetzt möchte ich zwei Heizkörper, zwei Dachfenster-Rollos 3 Lampenkreise und was meinem Kind sonst noch so einfällt über die Steuerung laufen lassen. ETS5 Lite hab ich schon und an der Upgrade-Aktiuon nehme ich auch teil, also von da her bin ich soweit safe.

    Allerdings bekomme ich mit dem Dongel kein Netz mehr. Ich hatte schon vor einem Jahr vor mein KNX ins Lan zu bringen. Mein Anlagen-Freind hat mir folgendes Setup empfohlen:
    1) Controller WAGO 750-889
    2) Klemme WAGO 753-646
    3) Endklemme WAGO
    allerdings habe ich das Problem, dass er sich nicht mehr meldet. Zum einen weiß ich nicht, ob ich für die Komponenten das Setup alleine hin bekommen würde, zum anderen habe ich bei der Suche, ob das Thema schon mal hier behandelt worden ist, Beiträge gefunden, wo die 750-889 nicht als der Weisheit letzter Schluss bemägelt worden ist.

    Also habe ich aktuell die zwei Fragen,
    1.) Würden wir den Anschluss hier zusammen hin bekommen?
    2.) Welche alternativen zur WAGO gibt es, um sein KNX ins LAN zu bekommen.

    Ich freue mich auf Unterstützung.

    Gruß Daniel
    Using Tapatalk

    #2
    Hi. Ich würde einfach den hier nehmen : https://www.voltus.de/mdt-scn-ip000-...rfunktion.html
    Damit kannst du mit der ETS programmieren und auch mit anderen Spielsachen, wie z.B. einem Raspi, auf den BUS.

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      #3
      Wenn es nur um ein IP-Interface geht, würde ich aus Platzgründen sogar auf ein 1TE Gerät wie das Weinzierl 732 setzen. Die Wago SPS ist ein vollwertiger Controller für Logik, digitale und analoge Ein-/Ausgänge, DMX, DALI, KNX, 1-Wire, CAN, etc. Wird mittels Codesys (Lizenzpflichtig) programmiert und ist extrem mächtig. Habe ich in einer Installation ebenfalls am laufen, auch in Kombination mit einem KNX System. Nur als bloßer IP Adapter viel, viel zu teuer und vorallem aufwändig.

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        #4
        Wir bereits von den Vorrednern erwähnt ist für das reine einspielen per ETS und auch die Anbindung grundlegender IP-Geräte ein IP-Interface ausreichend. Für lediglich diese Funktionen sind die genannten Weinzierl 732 und das MDT SCN-IP000.03 ausreichend. Erwähnen möchte ich in dieser Reihe noch die Schnittstelle Jung IPS 300 SREG, die bei den Zusatzfunktionen zwei Besonderheiten mitbringt.

        1.) Der Mapper - hiermit kann die IP-Schnittstelle als KNX Data Secure Gegenstelle fungieren, um 20 KO zwischen einem Data Secure und einem Nicht Secure Gerät zumindest stellenweise verschlüsselt zu übertragen (zwischen IP Schnittstelle und Secure Gerät) - dies kann zukünftig bei gemischten Installationen evtl. helfen Aussenlinien etwas sicherer zu machen. Diese Funktion ist m.E. am Markt derzeit einmalig, wenn auch Stand heute für die meisten einmalig nutzlos, bis es mal Aussen-Bewegungsmelder und Wetterstationen mit Verschlüsselung gibt. Aber Haben ist besser als brauchen 😉

        2.) Fernwartung - mit einer zusätzlich zu erwerbenden Lizenz kann das Gerät über einen Portalserver per Internetverbindung zur Programmierung genutzt werden. Dies kann natürlich auch per VPN-Zugang mit jeder beliebigen Schnittstelle erreicht werden, man spart sich hierüber aber eben die Konfiguration eines VPN, der an manchen Anschlüssen etwas Tricky sein kann ... Das ginge auch mit dem ISE Smart Connect Remote Access bzw. Gira S1 (ist das selbe Gerät), das aber ein gutes Stück teurer ist - dafür kann es auf dann auf seine microSD-Karte mitloggen.

        Ansonsten ist wie beim MDT ein Zeitgeber für den Bus integriert und es sind 8 anstelle 4 Verbindungen möglich - dafür fehlt dem Jung ggü. dem MDT leider der Email-Client, falls man sich über Ereignisse per Mail informieren lassen möchte punktet also der MDT.

        Der Vollständigkeithalber, ohne spezielle Zusatzfunktionen, sind noch zu erwähnen: Enertex 1168 und Siemens 5WG1148-1AB23. Das Siemens benötigt leider eine Zusatzspannung und kommt nicht nur mit dem Bus aus, die kann es dafür aber auch per PoE erhalten.

        Damit sollten alle relevanten IP Schnittstellen aktueller Generation benannt sein.
        Zuletzt geändert von TobiHH; 02.11.2020, 18:46.

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          #5
          Zitat von TobiHH Beitrag anzeigen
          in dieser Reihe noch die Schnittstelle Jung IPS 300 SREG, die bei den Zusatzfunktionen zwei Besonderheiten mitbringt.
          Und warum nicht gleich direkt beim Hersteller? Die sind sicher auch fixer, wenn es um Updates geht

          http://enertex.de/d-secureinterface.html
          Mfg Micha
          Ich sage ja nicht, das wir alle dummen Menschen loswerden müssen, aber könnten wir nicht einfach alle Warnhinweise entfernen und den Dingen ihren Lauf lassen?

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            #6
            vento66 Weil ich beim aktualisieren meiner hausinternen Liste (Standard Geräte) geschlampt und die Zusatzfunktionen beim erwähnten Enertex 1168 leer gelassen oder versehentlich gelöscht habe 😕

            Dann ist die Fernwartung aber eine exklusive OEM-Anwendung für oder von Jung auf dem Gerät!?!? Genau deswegen, weil Gerät plus Lizenz Fernzugriff günstiger sind, als das ISE, steht es nämlich mit dem Vermerk Fernzugriff auf meiner Auswahlliste und ist jetzt auch bei 2 Projekten eingeplant...
            Zuletzt geändert von TobiHH; 02.11.2020, 19:23.

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              #7
              .. die kein Mensch braucht. VPN einrichten, und gut ist. Ich mag nicht, wenn es über fremde Server läuft. Übernächstes Jahr, wird der Service vielleicht eingestellt, weil nicht kostendeckend. Und dann?
              Mfg Micha
              Ich sage ja nicht, das wir alle dummen Menschen loswerden müssen, aber könnten wir nicht einfach alle Warnhinweise entfernen und den Dingen ihren Lauf lassen?

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                #8
                Da wir meistens nicht die aktive Netzwerktechnik liefern und daher bei der Einrichtung eines VPN immer auf ein anderes Gewerk angewiesen sind gestaltet sich das häufig leider nicht so einfach, wie es sein sollte/könnte - Wenn ich einen VPN-Zugang zu unseren Kunden habe ist das meist in einer Phase, in der 95% bereits erledigt sind und es nur noch um kleinere Anpassungswünsche geht ... Ich hab da ehrlich gesagt wenig Motivation mehr, immer hinterher zu laufen - die Anbindung eines Portal-Zugangs an das LAN ist für mich unkomplizierter hergerichtet und läuft (bei ISE) sehr gut.

                Die Erfahrungen mit Jung können natürlich von ISE abweichen, das wird sich zeigen ...

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                  #9
                  Den Mapper hat aber der Enertex auch wenn ich mich nicht irre

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                    #10
                    Zitat von vento66 Beitrag anzeigen
                    Ich mag nicht, wenn es über fremde Server läuft. Übernächstes Jahr, wird der Service vielleicht eingestellt, weil nicht kostendeckend. Und dann?
                    Da kann ich nur zustimmen. Haltet die Anzahl offener Ports und Clouddienste möglichst gering. Macht euch nicht unnötig von anderen abhängig.

                    Im Übrigen verstehe ich nicht, wozu ein Privatanwender einen Fernzugang zu seiner KNX-Installation braucht. Nutzt ihr die ETS von extern? Warum?
                    Mit Heimautomatisierung lassen sich alle Probleme lösen die wir sonst gar nicht hätten...
                    KNX + HUE + SONOS + SIMATIC-S7 + Fritzbox + RasPi mit NodeRed + Telegramm

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                      #11
                      Der TE gibt an ITler zu sein, ich gehe davon aus dass er den Fernzugriff ohne Hilfe der KNX-Schnittstelle realisieren kann.

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                        #12
                        So,

                        nachdem das mit dem Abonnieren des Threads nicht geklappt hat und ich bis eben dachte dass keiner geantwortet hat, melde ich mich auch nochmal zu Wort. Also die Grundidee meines Kumpel hinter der WAGO war eigentlich, dass ich über Programmierung im Netz nachgedacht hatte (so kram, wie zeitgesteuerte Aktionen, z.B. Bewegungsmelder macht Tagsüber die eine Sache und Nachts eine andere). Da sagte er, dass dafür SPS am besten sei.

                        Zu RasPi im Netz hat er die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen, weil die Geräte Bootzeiten u.ä. Probleme haben. Seine Empfehlung war immer, wenn schon RasPi, dann nicht zum Verwalten von Funktionen, sondern zum Loggen, Zählen oder Schalten.

                        Aktuell geht es mir tatsächlich nur um die Grundsätzliche Möglichkeit wieder auf mein Netz mit der ETS zuzugreifen, damit ich endlich das Licht bei meiner Tochter an schalten kann.

                        Die Möglichkeit mit den anderen Bussen an die WAGO hat mir mein Kumpel auch gesagt, allerdings weiß ich nicht, ob das für mich in Frage kommt. Das einzige derzeit geplante Projekt, bei dem ich noch nicht weiß, wie genau ich es später realisiere ist die Außenbeleuchtung, da will ich die Signale von allen Bewegungsmeldern auswerten und aufgrund der Daten die Lichter schalten. Aber das ist Zukunft.

                        Wenn ihr mir jetzt sagt, dass mir das MDT Gerät reicht und ich später noch das Setup um einen Logik-Controller like SPS erweitern kann, dann habt ihr mir schon sehr weiter geholfen.

                        Und grundsätzlich bin ich auf der Seite von vento66 meine Daten bleiben in meinem Netz und ich will nicht abhängig von Fremden Portalen sein. Deswegen flashe ich auch demnächst meine "Intelligente" Steckdosenleiste.

                        Gruß Daniel
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                          #13
                          Du brauchst gar keine SPS, dafür gibt es weit günstigere KNX Varianten. Die MDT Bedienzentrale wäre so ein Kandidat. Wenn Du dann noch die richtigen BWM hast, können die schon die unterschiedlichen Tag / Nacht Helligkeiten. Dazu brauchts nur jemanden, der dem Melder sagt ob Tag oder Nacht ist. Die Bedienzentrale kann das zum Beispiel.
                          Mfg Micha
                          Ich sage ja nicht, das wir alle dummen Menschen loswerden müssen, aber könnten wir nicht einfach alle Warnhinweise entfernen und den Dingen ihren Lauf lassen?

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                            #14
                            Uiuiui, jetzt hat aber einer vergessen, dass er im Einsteigerforum ist:
                            • MDT Bedienzentrale - da finde ich nur so Glastaster. Ist das damit gemeint? Dachte an nen Supercomputer für den Sicherungskasten
                            • BWM - Das steht genau wofür?
                            Wie gesagt, was ich da später programmatisch realisiere, weiß ich heute noch nicht, aber ich möchte mir nicht heute wegen 400€ einen Weg verbauen, den ich dann nur mit Umbauten wieder gehen kann.
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                              #15
                              Mit der Bedienzentrale ist der hier gemeint: https://www.mdt.de/Glas_Bedienzentrale_Smart.html
                              Hat Astrotimer usw., daher gut geeignet Dinge per Zeitschaltuhr zu schalten. BWM=Bewegungsmelder. Es gibt welche die haben auch ein Nacht-KO. Damit kannst du z.B. Nachts andere Helligkeiten anfahren. Den Raspi brauchst du nicht unbedingt. Wenn du ein NAS hast welches kompatibel ist, kann man auch NodeRed oder IOBroker im Dockercontainer installieren.

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