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Präsenzmelder über Türsturz - Praxiserfahrungen?

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  • gbglace
    antwortet
    Ja damit hast die allgemeinen Feststellungen zu dem Melder nochmal gut ausgetestet. PIR Melder die man nur schwerlich in der Reichweite justieren kann sind nicht leicht zu positionieren, wenn man offene Türen und Durchgänge hat und dabei getrennte Lichter mag.

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  • jcd
    antwortet
    Kleines Update:
    Ich habe mit ein KNX-Testbrett aufgebaut undeinen GIRA-Mini mit Tesa-Powerstrips an die Decke über der Tür geklebt.

    Erste Erkenntnis: Ich habe die Empfindlichkeit der PIR-Sensoren deutlich unterschätzt und die Einstellmöglichkeiten bei der Sensitivität dafür überschätzt.
    Sobald auch nur ein Fuß in den Sichtkegel des PM gelangt schaltet der das Licht ein. D.h. er triggert auch wenn man an der (geöffneten Tür) vorbeigeht. Durch die Einstellungen der Sensitivität lässt sich daran auch quasi nix ändern. Die Bewegung findet ja im absoluten Nahbereich statt, da ist die Grundempfindlichkeit wohl viel zu hoch. Allerdings hab ich inzwischen herausgefunden, dass der Gira Mini Komfort eben genau für seine hohe Empfindlichkeit gerühmt wird.

    Selbst wenn ich 2 der 3 Sektoren abschalte und den verbleibenden Sektor von der Tür abgewandt ausrichte (also in den Raum hinein) ist die Empfindlichkeit und die Überlappung der Sektoren so groß, dass der PM immer noch aufs Vorbeigehen triggert. Jedoch ist die Sensitivtät merklich geringer, bzw. kann man in etwas größeren Abstand vorbeigehen ohne den PM zu triggern. Der Gira Mini Komfort ist ürbigens auch für seine schlechte Sektortrennschärfe bekannt^^

    Erst durch zusätzliches Abkleben von in Richtung der Tür zeigenden Linsen-Segmenten konnte ich (halbwegs) die gewünschte Wirkung erzielen. Auf Vorbeigehen reagiert der PM nun nicht, erschaltet nun erst nachdem man die Türschwelle überschritten hat. Leider reagiert er derzeit noch ca. 0,5 Sekunden zu spät.

    Das positive ist: die Präsenzerkennung ist gut genug um mich in ca. 1,5 m Entfernung am PC sitzend als anwesend zu erkennen. Der PM schaut dabei von oben und seitlich auf mich und (derzeit) mit nur einem Sensor. Nachlaufzeit hab ich auf "adaptiv" gestellt und 30s bis 5 min. Klappt gut.
    Zuletzt geändert von jcd; 15.01.2021, 21:57.

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  • jcd
    antwortet
    Danke für eure Hinweise!
    Wir haben jetzt je nach Raum-Situation, Blickwinkel und Risiko einer Fehlerfassung Abstände von 15 bis 30 cm gewählt. Bei der Positionierung hat der pcon Planner (den wir sowieso schon nutzen) geholfen - ich habe die Blickfelder der PM mit Hilfe von Spots und farbigem Licht simuliert

    Mal sehen war draus wird... - wird alerdings ein Weilchen dauern^^

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Achtung, die Reichweite ist aber nie ein absoluter Wert, immer abhängig von Intensität der Bewegung und Wärmedifferenz zur Umgebung.
    Gruß Florian

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  • lidl
    antwortet
    Ich habe das mit den BJ-Meldern getestet. Das funktioniert sehr gut.

    Ich kann dir jetzt leider nicht die genauen Maße sagen, aber was ich dir sagen kann:
    Im Datenblatt des Melders ist die Reichweite (Bewegung, nicht Präsenz!) für unterschiedliche Höhen angegeben.
    Ich habe mir das in Autocad gezeichnet (Melder schaut Kegelförmig nach unten) und konnte so genau bestimmen, wie weit der Melder in unterschiedlichen Situationen vom Sturz weg sein muss. Praxis und Theorie passen da sehr gut zusammen.

    Was ich dir noch sagen kann: Der Melder schaut dann natürlich nicht mehr weit in den Raum hinein. In vielen Situationen ist es sinnvoller, den Melder soweit von der Tür zu entfernen, sodass er aufgrund seiner Reichweite nicht mer durch die Tür nach draußen sieht.

    Das Ganze muss aber tatsächlich an die jeweilige Situation angepasst werden.

    Alternative Lösungen, wenn es nicht anders geht:
    • MDT BWM (Den für die Wand) neben die Tür welcher den Decken-Melder entsperrt. Das funktioniert sehr gut, weil das Erkennungsfeld des MDT-Melders 180 Grad beträgt. Ein kleiner Schritt durch die Tür und du wirst erkannt.
    • Triggern der Melder mit Reed-Kontakten der Türen (Eingangstür, Terrassentür usw.). Das hilft dann, wenn der Melder aufgrund seiner Position nicht bis zu Tür sieht.

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  • jcd
    antwortet
    Naja, bekanntlich baut man das erste Haus für einen Feind, das zweite für einen Freund und erst das dritte für sich selber

    Scherz beseite..., Erfahrungen macht man ja auch schon beim ersten Mal. Vielleicht hat ja jemand sich nach dem gleichen Ansatz überlegt in welchem Abstand er die PM setzt und ist mit dem Ergebnis gar nicht zufrieden - oder eben doch.

    Deine Antwort hilft mir auch schon, und beruhigt mich, dass meine Überlegungen nicht vollkommener Quatsch sind.
    In der Küche (für die dein Hinweis zum Schreibtisch z.T. auch gilt) haben wir die Option auf einen Steinel True Presence Melder vorgesehen um auf Nummer sicher zu gehen.

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  • gbglace
    antwortet
    Welche Erfahrungen erwartest da, so viele Häuser baut man sich ja nicht wirklich in seinem Leben.

    Es kommt halt auch auf den Melder an.
    Und wie man so eine Tür benutzt, ich nutze die Recht intensiv, denn wenn immer alles offen stehen soll, könnt ich die auch einfach weglassen.

    Ansonsten ist der geometrische Ansatz nicht verkehrt. Je nach Raumnutzung lässt man es aber ggf auch drauf ankommen (Schreibtisch, da will man meist keinen Blick von hinten).
    ​​​​​

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  • jcd
    hat ein Thema erstellt Präsenzmelder über Türsturz - Praxiserfahrungen?

    Präsenzmelder über Türsturz - Praxiserfahrungen?

    Hallo,

    eine häufige Empfehlung für PIR-Präsenzmelder lautet ja diese an der Decke über dem Türsturz zu montieren, damit der Türsturz die Sicht blockiert und der PM nicht (zu weit) aus dem Raum herausschauen kann. Ich habe bei meiner Suche aber keine konkreten Tipps zu guten Abständen von der Tür gefunden.

    Natürlich hängen diese von vielen Details ab (Einbautiefe, Raumhöhe, Türhöhe, Zargenüberstand, Wanddicke, der Empfindlichkeit,...) ab, aber sind 20 cm ein guter Orientierungswert?

    Damit ergibt sich (`bei Raumhöhe 2,47 m, Türhöhe 2,0 m, Wanddicke 17,5 cm) geometrisch eine Blicktiefe von ca. 70 cm in den Nachbarraum - auf Fußbödenhöhe wohlgemerkt. Das scheint mir in der Theorie ein guter Wert. Welche Erfahrungen oder Empfehlungen habt ihr aus der Praxis...?
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