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Neubau mit KNX statt Standard Elektroinstallation

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Zitat von TOMX Beitrag anzeigen
    . Laut Aussage meines Elektrikers, kann man bei vergleichbarem Funktionsumfang mit etwa 3000 - 4000€ Mehrkosten für KNX rechnen
    Das wäre ein Super Angebot, entweder eine ganz einfache Installation mit genau den Funktionen im KNX und oder eine hochkomplexe Anlage konventionell mit entsprechend guter Gegenrechnung und viel Eigenleistung.

    Gruß Florian

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von TOMX Beitrag anzeigen
    kann man bei vergleichbarem Funktionsumfang
    Und das sind die Zauberwörter.

    Und je nach gewähltem Funktionsumfang kannst mit KNX auch günstiger sein als Klassisch (Rollo + ERR + Licht in AN/AUS)

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  • TOMX
    antwortet
    Ich stimme meinem Vorredner voll und ganz zu, es ist nicht einfach Äpfel mit Birnen zu vergleich und dann auch noch zu sagen wie viel die Birnen mehr kosten. Laut Aussage meines Elektrikers, kann man bei vergleichbarem Funktionsumfang mit etwa 3000 - 4000€ Mehrkosten für KNX rechnen - ist nur eine Hausnummer, klar, aber um die geht es ja primär bei der Entscheidung ob oder ob nicht.

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  • gbglace
    antwortet
    Solche Fragen kann man kaum seriös beantworten, weil um entscheiden zu können was KNX wirklich mehr kostet müsste Man ja noch ein realistisches Angebot unter Klick-Klack anfordern. Vielleicht nicht mit allen Funktionen aber zu mindest in der Anforderung der gewünschten Anzahl Steckdosen LAN Anschlüsse, Leuchtstellen und Lampen, aus Hausbimmel, Jalousien, usw. Alles so grundlegende Sachen der E Infrastruktur auf brauchbaren Niveau und Sachen die man immer braucht, die man mit KNX zwar verbinden kann aber mit KNX an Sich nichts zu tun haben.

    Und genau solche Angebote liegen gleich gar nicht vor. Und schon gar nicht wenn man annähernd gleichen Funktionsumfang in Klick-Klack anfordert. Gedimmtes Licht, Gruppenschaltungen der Rollos. Wo bei diese Funktionen zu vernünftigen Wohnen dazu gehören und und kein exklusives Leistungsmerkmal von KNX sind.

    Wer aber immer Sozialbaustandard mit dem Funktionsumfang eines soliden Smarthomes vergleicht und das dann dem KNX in die Schuhe schiebt macht schon was falsch.

    ​​​​​​

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  • PsychoD
    antwortet
    Hallo zusammen,
    als stiller und sehr interessierter Leser muss ich mich mit meinem ersten Posting hier auch mal melden. :-) Danke auch von mir an alle, die sich beteiligen!

    Ich bin in einer vergleichbaren Lage, und versuche mich aktuell aufzuschlauen. Wir bauen in diesem Jahr ein EFH in Holzständerbauweise, aber mit Architekt (toll aber wenig KNX Ahnung) und lokaler Zimmerei - sind also frei die E-Installation zu planen und zu vergeben.

    Darf ich dich fragen, wie hoch in deinem Fall der Unterschied in den Angeboten zwischen konventioneller Installation und KNX war?

    Danke & Gruß

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  • wsn1981
    antwortet
    Danke gbglace. Und Danke an alle, die sich im Thread beteiligen.
    Die BWM hätte ich einfach über die Binäreingänge ohne Busleitung angeschlossen. Nur die Wetterstation wäre ein Kandidat. Aber da denke ich nochmal drüber nach.
    Ich hab den Auftrag jetzt dem Anbieter Nr 2 gegeben.

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  • gbglace
    antwortet
    Außenlinie wegen Garage die womöglich konstruktiv auch noch am Haus angebunden ist, tut nicht mit. Aber BWM / Taster und Wetterstationen sind Kandidaten, da diese komplett im Freien sind.

    Easy funktionieren auch mit normalem KNX ist ja KNX nur sind die easy Komponenten eben dümmer als Ihre anderen KNX Vertreter, weswegen man schneller mal Umwege über eine Logik gehen muss.

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  • wsn1981
    antwortet
    Hallo. Das sind sehr nützliche Tipps Megahorst.
    Da im Domovea das IP Interface schon integriert ist, kann ich das einzelne IPI rausschmeißen und gleich den Server Domovea für etwas Aufpreis nehmen.
    Ich überlege noch, ob ich wirklich zwei Linien brauche. Die zweite Linie wollte ich in die Garage führen und das nur wegen dem Garagentor.
    Dafür brauch ich aber Linienkoppler und extra Spannungsversorgung. Vielleicht kann ich die auch noch rausschmeißen und nur eine Linie im Haus verwenden. Wir haben keinen Keller. Nur EG und OG. Funktionieren die easy Komponenten auch mit den Normalen im Verbund?

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  • megahorst
    antwortet
    Ein paar Worte zu den Hager Aktoren:
    Ich habe auch ausschließlich Hager Aktoren. Sogar die einfacheren "easy-Aktoren". Ich habe mit einem Bauträger gebaut. Da ging nur Hager-Easy, Busch Jäger oder konventionell.

    Bislang habe ich damit alles realisieren können, was ich brauchte.
    Einige Punkte sollten aber beachtet werden:
    JAL-Aktoren: Die benötigen eine Wetterstation, in der die Logik für die Komfortfunktionen hinterlegt ist. Du solltest am besten eine Hager Wetterstation nehmen. Damit funktioniert das Zusammenspiel mit den Aktoren reibungslos.
    Dimm-Aktoren: Ich hatte bei meinen anfangs Probleme. Das Rundsteuersignal der Stadtwerke hat die Helligkeit zu bestimmten Zeitpunkten "ganz schön pumpen lassen".
    Nach einigen verzweiofelten Abenden habe die Dimm-Kanäle von LED-Last auf Kapazitive Last umgestellt. Seit dem ist alles fein ....

    Noch was: Wenn Du schnelle Erfolge bezüglich Visualisierung und Automatisierung haben möchtest, solltest Du überlegen, statt der IP Schnittstelle eine Domovea Basic zu nehmen. Die Visualisierung "ist in Ordnung", einfache Logiken kann die auch. Komplexere Dinge kannst Du der Anlage dann über Node-Red oÄ. später immer noch beibringen, wenn Du Appetit auf mehr bekommen hast.

    Wenn Du noch was sparen möchtest: ETS inside statt Pro nehmen.

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  • wsn1981
    antwortet
    Ja das ist tatsächlich absurd. Ich denke Abwehrangebot. Ich konnte glücklicherweise noch die Elektroinstallation beim Hausanbieter rausnehmen. Ich gehe hochwahrscheinlich mit dem zweiten. Ich denke ich frage den Schrank auch mal mit MDT an. Mal sehen was das mehr kostet.

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Dann nimm die 2, im schlimmsten Fall tauscht du 1 oder 2 Aktoren aus, wenn dir z.B. die Funktionen bei den JAL Aktoren nicht ausreichen. Ein fertig verdrahteter Schaltschrank ist meistens sauberer gebaut als ein Schaltschrank auf der Baustelle.
    Gruß Florian

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  • gbglace
    antwortet
    Also wenn DU bei Variante1 die ganze KNX-HW stellst dann ist das ein klares Abwehrangebot und vollkommen unrealistisch. Weil der Schaltschrank und die Leitugnen im Haus verteilt wären bei beiden Varianten sehr gleich. Wenn Varainte1 dann aber für die Strippen allein schon teurer ist als Variante 2 inkl. der KNX HW dann ist das absurd.

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  • wsn1981
    antwortet
    Ich versuch es nochmal zum besseren Verständnis.

    Ich habe zuerst einen Grundrissplan erstellt und meine Wünsche, also Anzahl Steckdosen, Lichtquellen, Netzwerk etc. im Haus verteilt.
    Das ist die Grundlage für die konventionell Installation.
    Zusätzlich dann noch den KNX Plan mit Sensoren, Bedienelementen etc.

    Angebotsumfang vom ELI Nr. 1
    1. Elektroinstallation konventionell (Steckdosen, Cat7, Strom und Steuerleitungen etc., LED Spot Leitungen) - (ELI)
    2. Anschluss Wärmepumpe - (ELI)
    3. KNX Aufpreis (extra Steuerleitungen, Stromleitungen, Bus-Leitung) - (ELI)
    4. KNX Aktoren (Spannungsversorgung, IP Interface, Linienkoppler) - (Eigenleistung -> MDT von mir ausgesucht und beschafft)
    5. KNX Verdrahtung der Aktoren im Schaltschrank - (ELI)
    6. KNX Schrankerweiterung (etwas größer) - (ELI)
    7. KNX Bedienelemente (Taster, Sensoren) - (Eigenleistung -> Beschaffung und anschließen)
    8. KNX Programmierung - (Eigenleistung -> ETS5 Lizenz ebenfalls)


    Angebotsumfang vom ELI Nr. 2
    1. Elektroinstallation konventionell (Steckdosen, Cat7, Strom und Steuerleitungen etc., LED Spot Leitungen) - (ELI)
    2. Anschluss Wärmepumpe - (ELI)
    3. KNX Aufpreis (extra Steuerleitungen, Stromleitungen, Bus-Leitung) - (ELI)
    4. KNX Aktoren (Spannungsversorgung, IP Interface, Linienkoppler) - (ELI -> Hager komplett mit Schrank geliefert und auf Reihenklemmen verdrahtet)
    5. KNX Verdrahtung der Aktoren im Schaltschrank - (entfällt, siehe Punkt 4)
    6. KNX Schrankerweiterung (etwas größer) - (ELI -> Siehe Punkt 4)
    7. KNX Bedienelemente (Taster, Sensoren) - (Eigenleistung -> Beschaffung und anschließen)
    8. KNX Programmierung - (Eigenleistung -> ETS5 Lizenz ebenfalls)

    Die Unterschiede sind nur in Punkt 4, 5 und 6.

    Ich könnte also auch die konventionelle Elektroinstallation wählen, die deutlich günstiger ist.
    Wenn ich KNX haben möchte, dann kommen die KNX Positionen dazu.

    Angebot 1 ist jetzt 7.000 Euro teurer als Angebot 2!
    Meine Frage ist nun, sind die Hager Komponenten in irgendeiner Form nachteilig zu den MDT. Was haltet ihr von Hager?
    Alle anderen Teile wie FIs etc. sind auch alle von Hager.

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  • gbglace
    antwortet
    Das ist nicht vergleichbar rein über die HW, das was da bei Hager an HW gelistet ist kostet ja Liste nicht mal 7k und bei MDT schon gar nicht. Kann also nicht am Einkaufspreis liegen.

    Der Hausbau-Eli wird wohl von der Hausbaufirma 0-EUR bekommen und macht seine Marge mit der Aufpreisliste Delta zum Sozialbau-Standard und KNX mag er nicht.

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  • wsn1981
    antwortet
    Hallo nochmal.

    Nein die beiden Angebote kommen jeweils von einem anderen Anbieter. Der erste ist ein Subler Eli vom Fertighaushersteller.
    Der Zweite wurde mir empfohlen.

    Beim Ersten hatte ich die MDT Komponenten selbst ausgesucht und wollte vom Eli nur den Aufpreis haben für KNX Busleitung, extra Leitungen und verdrahten der Komponenten im Schrank. Die Bedienelemente und Sensoren hätte ich selbst angeschlossen. Dann alles zusammengerechnet.

    Dem Zweiten hab ich dann meinen Plan auch geschickt und die Liste mit allen KNX Komponenten. Er hat den Schrank bei einem Partner fix und fertig verdrahtet und mit KNX Aktoren, Spannungsversorgung, IP-Interface etc. angefragt. Die Firma hat behauptet, dass sie die Hager KNX günstiger einkaufen können.

    In beiden Fällen ist so, dass ich selbst programmieren werde. Ich habe euch mal ein Bild von den Hager Komponenten eingefügt. Ich denke nicht, dass es Easy Komponenten sind. Könnt ja mal schauen.

    Preisunterschied ist wie gesagt mit gleicher Ausstattung an Elektroinstallation und KNX insgesamt 7.000 Euro.
    Der Erste ist auch der, der eher Digitalstrom anbietet. 6C43EF13-9AE5-4A72-BAFB-6BB608FACAC6.jpeg

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