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DTW nicht mit Dual-White sondern mit Tripple-White oder Quad-White umsetzen

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  • ewfwd
    antwortet
    Zitat von willisurf Beitrag anzeigen
    Die Idee ist technisch richtig, aber m.E. viel zu kompliziert. Du näherst dann den BBC Polygonzug mit einzelnen geraden Stücken an.
    Die Steuerung ist kompliziert und müsste komplett eigenentwickelt werden.
    Von der Grundsteuerung her ist das nicht so kompliziert. "Normales" TW hat ja auch nur 2 Kanäle die dann in den meisten Umsetzungen wohl einfach Linear gemischt werden.
    TW mit 3 Kanäle ist im Grunde von der Ansteuerung identisch mit RGB/HSV wenn man die Sättigung bei 100% lässt und den "Kreis" offen lässt für H.

    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Das Problem bei Einzelkomponenten wäre mal wieder, das passend zu dimensionieren und anzusteuern. Da sind die Komplettleuchten mit integrierter Ansteuerung im Vorteil, die können das genau passend auslegen.
    Zu Bedenken ist auch die Alterung. Die gleicht der Controller bei der Pi-Led aus weil er die Betriebszeit wohl misst genauso wie Spannung und Strom um damit die Degeneration abzuschätzen. Da niemand in der Praxis Bock hat seine Lampen nach zu kalibrieren bleibt nur ne Schätzung. Man könnte mitloggen wie lange welche Farbe mit welcher Intensität an war etc. Die Komponente Temperatur bleibt dann aber dennoch ungenau aufgrund der unterschiedlichen Einbausituation.

    Ich denke mal dieses "zusammen stückeln" ist da wesentlich einfacher. Insbesondere wenn man nicht von fertigen Leuchten sprich wie Stripes.

    Obendrein reflektiert das Licht im Raum auch an allen möglichen Dingen was genaue Farben dann eh wieder verfälschen lässt. Man muss auch einfach dann sehen will man ein Lichtlabor einrichten oder Raum/Effektbeleuchtung haben. Muss am Ende auch bezahlbar bleiben. Ich denke ne möglichst gute Näherung ist das primäre Ziel bei der Raumbeleuchtung und weniger 100%ig exakt zu werden.

    Aber das die Logik insgesamt noch weiter ausgebaut werden könnte bei den LED Controllern seh ich auch so. Was vorallem Schwachsinnig ist ist das die meisten Mehrkanaligen Leuchtmittel auf maximale Leistung ausgelegt wird, sprich ein Modus den später überhaupt niemand nutzt. Zu schwaches weiß ist dann oft die Folge grade bei RGBW Lampen.

    Ich denke der Kunde würde das durchaus verstehen auch wenn da steht wo auch steht dass man den Stripe abrollen muss weil er sonst zu heiß wird auch stehen würde das nur 1 oder 2 Kanäle gleichzeitig auf Volllast laufen dürfen.

    Zitat von scw2wi Beitrag anzeigen
    Wenn ich nun sehr viel Platz habe, und locker auch 4 Stripes nebeneinander unterbringen könnte,
    dann müsste es theoretisch möglich sein, statt mit Dual-White den gewünschten Farbton auch mit Quad-White zu erzeugen.
    Ich würde bei TW auch einfach mal die Frage in den Raum werfen ob man es denn in der Praxis wirklich stufenlos einstellen können muss manuell. Oder ob nicht ein paar Stützpunkte bei den "wichtigen" Temperaturen reichen die dann exakt sind und dazwischen nimmt man dann eben kleine Fehler sprich Farbabweichungen in Kauf.
    Hab zB ne Schreibtischlampe die ich manuel von 2700-6000 einstellen kann stufenlos. Da wären mir ehrlich gesagt Tasten fast schon lieber wo ich 3 oder maximal 4 Farben einfach auf knopfdruck aufrufen könnte.
    Vielleicht sollten sich die Hersteller einfach auf gewisse Werte einigen als dass jeder nochmal 100K mehr oder weniger macht und sein Produkt aufgrund der Eigenschaft nun als die große Revolution vermarktet.
    Bei 4 Kanäligem TW mit sagen wir mal 1800 2700 4000 und 6500K hättest du 4 exakte Punkte auf der BBC. Frage wäre was du damit vermissen würdest in der Praxis was dich wirklich stören würd im Alltag.
    Selbst bei einfarbigen LEDs ist der Farbort ja nicht wirklich fix sondern liegt nur mehr oder weniger eng beieinander.
    Zuletzt geändert von ewfwd; 30.12.2020, 04:14.

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  • willisurf
    antwortet
    Zitat von scw2wi Beitrag anzeigen
    Ok, die Lösung mit grün gibt es bei Hue, aber nicht in der KNX-Welt, oder?
    aber als DALI DT8 von Lumitech, die haben die Pi-Led Technologie lizensiert

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  • willisurf
    antwortet
    Zitat von scw2wi Beitrag anzeigen
    Ich würde es in Mired arithm. mitteln, das könnte recht gut hinkommen.
    Die Lumen lassen sich auch linear hineinrechnen.
    Also beides recht trivial.
    Willst Du mal einen Proof of Concept aufbauen?

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  • scw2wi
    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Da muß man einfach Geduld haben, das Problem ist ja erkannt.
    Bekannt ist das Problem schon länger, aber ich sehe jetzt keine Bemühungen, es auch in der KNX Welt zu lösen. Bei Dali könnte ich mir eine Lösung ja noch vorstellen, bei Stipes wird das aber niemand machen.

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  • scw2wi
    antwortet
    Zitat von willisurf Beitrag anzeigen
    Aber ja, wenn man das abschnittsweise linear macht ist es überschaubar. Und wenn Du dann schon dabei bist, gleich die unterschiedlichen Helligkeiten dsr Kanäle und die nicht äquidistanten Abstände auf der BBC mit verrechnen.
    Ich würde es in Mired arithm. mitteln, das könnte recht gut hinkommen.
    Die Lumen lassen sich auch linear hineinrechnen.
    Also beides recht trivial.

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von scw2wi Beitrag anzeigen
    Wenn es jedoch einen fix-fertigen Stripe mit WW, CW, grün und einen fix-fertigen Aktor gibt, der von RGB auf WW/CW/grün parametriert werden kann, dann, und erst dann, halte ich diese Lösung in der KNX-Welt für einfacher realisierbar.
    Es war auch nur als Hinweis gemeint, daß die KNX-TW-Lösungen in dieser Frage technisch zurückliegen. Da muß man einfach Geduld haben, das Problem ist ja erkannt. Die TW-Farbintervalle zusammenzustückeln ist irgendwie die Holzhammer-Methode.

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  • willisurf
    antwortet
    Zitat von scw2wi Beitrag anzeigen
    Diese Aussage von dir hab ich nicht verstanden.
    Naja, für alle Farbtemperaturen das Mischungsverhältnis der 4 Kanäle ausmessen und einstellen und zwischen den Stützstellen interpolieren. Kein Rocket Science, aber muss halt gemacht werden.
    Aber ja, wenn man das abschnittsweise linear macht ist es überschaubar. Und wenn Du dann schon dabei bist, gleich die unterschiedlichen Helligkeiten dsr Kanäle und die nicht äquidistanten Abstände auf der BBC mit verrechnen.
    Zuletzt geändert von willisurf; 29.12.2020, 19:39.

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  • scw2wi
    antwortet
    Das mit den 2 versetzten TW-Stripes ist eine Super-Idee und halbiert gleich wieder den Platzbedarf.

    Zitat von willisurf Beitrag anzeigen
    Die Steuerung ist kompliziert und müsste komplett eigenentwickelt werden.
    Diese Aussage von dir hab ich nicht verstanden.

    Es gibt doch Leute, die verwenden keine TW-fähigen Aktoren und steuern TW dann manuell, auch bei DALI DT6 war das üblich.
    So viel komplizierter ist eine QW Ansteuerung jetzt sicher nicht, vor allem im Vergleich zu einer selbst gestrickten rosa-Kompensation durch einen Grün-Anteil.

    Walter

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  • willisurf
    antwortet
    Stimmt, in der KNX Welt kenne ich nichts.

    Vier Stripes nebeneinander ist ja vom Platz her sehr schwierig. Etwas realistischer wäre es, zwei TW Stripes verschachtelt (z.B. 2000-4000 und 2700-6000) mit einem 4 Kanal KNX Controller anzusteuern.

    Mit dem Tool von Osram könntest Du das sicher simulieren.

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  • willisurf
    antwortet
    Sorry Doppelpost
    Zuletzt geändert von willisurf; 29.12.2020, 19:18.

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  • scw2wi
    antwortet
    Ok, die Lösung mit grün gibt es bei Hue, aber nicht in der KNX-Welt, oder?

    Wenn ich einen ganz normalen RGBW-Aktor mit einem Logik-Modul einzeln ansteuere, dann halte ich die QW Lösung für wesentlich einfacher als die grün-Lösung.

    Wenn es jedoch einen fix-fertigen Stripe mit WW, CW, grün und einen fix-fertigen Aktor gibt, der von RGB auf WW/CW/grün parametriert werden kann,
    dann, und erst dann, halte ich diese Lösung in der KNX-Welt für einfacher realisierbar.

    Walter

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  • willisurf
    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Bernhard war schneller.
    Wir wechseln uns immer ab

    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Zugabe von etwas Grün auszugleichen. Also eine dritte Farbe die mit geringer Intensität zugemischt wird. Das wird in den TW-Versionen der Philips hue wohl so gemacht.
    Yepp, habe gerade mal ein Foto von unserem -noch- hue gemacht.
    Eingestellt ist ein mittleres Weiß. C2CF0A5D-5D43-456A-B434-BC00BB8AFA01.jpeg
    Zuletzt geändert von willisurf; 29.12.2020, 18:36.

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  • Gast1961
    antwortet
    Das könnte man schon so machen.

    Vom Hardwareaufwand effizienter wäre es, den Rosastich bei mittleren Mischfarben durch Zugabe von etwas Grün auszugleichen. Also eine dritte Farbe die mit geringer Intensität zugemischt wird. Das wird in den TW-Versionen der Philips hue wohl so gemacht.

    Das Problem bei Einzelkomponenten wäre mal wieder, das passend zu dimensionieren und anzusteuern. Da sind die Komplettleuchten mit integrierter Ansteuerung im Vorteil, die können das genau passend auslegen.

    edit: Bernhard war schneller.

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  • willisurf
    antwortet
    Die Idee ist technisch richtig, aber m.E. viel zu kompliziert. Du näherst dann den BBC Polygonzug mit einzelnen geraden Stücken an.
    Die Steuerung ist kompliziert und müsste komplett eigenentwickelt werden.

    Einfacher und konsequenter ist es dann einfach einen dritten Kanal (grün) stufenlos hinzuzumischen. Dazu gibt es etliche Syteme.


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  • DTW nicht mit Dual-White sondern mit Tripple-White oder Quad-White umsetzen

    Ich möchte heute mal eine total verrückte Idee diskutieren.

    Wenn ich die Suchfunktionen bemühe, dann finde ich nichts Passendes,
    daher gehe ich mal davon aus, dass ich entweder falsch suche, oder der erste bin, der diese verrückte Idee postet.

    Bei Deep-Tunable-White gibt es ja den bekannten rosa Farbstich, der sich sehr einfach dadurch vermeiden lässt, das man von DTW auf normales TW umschwenkt, was aber - genau genommen - halt nicht mehr dasselbe ist.

    Also z.B. keinen Farbbereich von 2000-6500 (Differenz=346 Mired) oder 2200-6700 (Diff=306 Mided)
    sondern z.B. nur 2000-3000 (also D2W mit Diff=167 Mired) oder z.B. 2500-5000 (Diff=200 Mired)
    (Ich rechne recht gerne neben Kelvin auch in Mired, da man so die Abstände etwas besser einschätzen kann.)

    Wenn ich nun sehr viel Platz habe, und locker auch 4 Stripes nebeneinander unterbringen könnte,
    dann müsste es theoretisch möglich sein, statt mit Dual-White den gewünschten Farbton auch mit Quad-White zu erzeugen.

    Also z.B.
    Kelvin 2200 2700 4000 6500
    Mired 455 370 250 154
    Differenz 85 120 96
    .
    Oder, wenn schon, dann gleich noch extremer:
    Kelvin 2000 2700 4000 6700
    Mired 500 370 250 154
    Differenz 130 120 101
    .
    Bei den DTW waren die Abstände ca. 300 bis 350 Mired mit den bekannten Problemen.
    Bei den TW waren die Abstände ca. 170 bis 200 Mired ohne diese Probleme, dafür mit stark eingeschränktem Farbbereich,
    Bei den QW (das hab' ich jetzt einfach mal so genannt) sind die Abstände ca. 100 Mired, dafür wieder mit anderen Problemen.

    Problem 1: Platzbedarf - der muss vorhanden sein, sonst geht's halt nicht.
    Problem 2: Bei TW wird nur 50% der Lichtleistung genutzt, bei QW nur 25%. Lösung: Noch mehr Platzbedarf.
    Problem 3: Es gibt wohl keinen einzigen Aktor, der das direkt ansteuern könnte, daher müsste dafür eine eigene Logik programmiert werden - der Aufwand dafür hält sich aber in Grenzen.

    Meine Frage nun: Sieht jemand noch weitere Probleme (4, 5, ...) - oder war's das schon,
    bzw. gibt es jemanden, der genauso verrückt ist wie ich, und das sogar schon mal ausprobiert hat?

    Walter
    Zuletzt geändert von scw2wi; 29.12.2020, 18:18.
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