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Planung Stromkreise & Verkabelung
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Hi Sebastian
Hab ich nur für den Krempel eingeplant der normalerweise komplett unbeaufsichtigt läuft und auch genug Leistung zieht um sie überhaupt auszulösen:Zitat von Crashman Beitrag anzeigenwie steht ihr zu AFDDs? Sind nicht unbedingt erforderlich, würdet ihr sie trotzdem einbauen? Die sind dann nämlich schon etwas teurer ;-)
Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler, Ofen
Gruß, Markus
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Bin ganz deiner Meinung, die normgerechte Planung und die Abnahme überlasse ich der EFK. Ich mache mich nur vorab etwas schlau und werde bei der Durchführung in 1-3 Jahren helfen. Als gelernter Elektroniker sind mir zwar einige Basics bekannt, aber bei weitem nicht Alles und vorallem nicht die fachgerechte Ausführung nach aktuellem Stand. Aber alles zu seiner Zeit - bis dahin lese ich weiter interessiert mit.Zitat von gbglace Beitrag anzeigen...Sonst wären ja die A-FI alle automatisch 100A FI. da steht z.B. ... bis 100A
Da Du offensichtlich keine EFK bist mit diesen Fragen, überlasse das doch bitte dem Elektriker.Zuletzt geändert von Hannes90; 04.01.2021, 19:12.
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Zur FI Aufteilung:
- Es gibt immer mehr Geräte die einen FI Typ B oder F benötigen. Darauf sollte man auch achten. z.B. ein 25A FI für Wama+Trockner gemeinsam
- Ich würde niemals die Beleuchtung einer ganzen Etage an einen FI hängen. Und erst recht nicht wie bei klassicher Verkabelung Beleuchtung und Steckdosen eines Raumes an den selben FI.
- Die Beleuchtung würde ich auf mindestens 2, eher 3-x Kreise aufteilen und zwar so, dass beim Ausfall eines FIs spätestens im Nebenraum noch Licht ist. Ggf. auch noch über mehrere Phasen verteilen, falls der Versorger mal wieder Einphasig ausfällt
- Die Siemens FI/LS Kombinationen in einer Teilungseinheit brauchen nicht mehr Platz als normale LS, schalten obendrein Zweipolig: das Problem beim Erschluss zwischen N und PE beim Abzwacken eines Kabels, etc. und damit auslösen einer gesamten FI Gruppe entfällt.
- Zudem würde ich versuchen die Rollläden und die Beleuchtung nicht auf dem selben FI zu haben (ggf. bei zwei FIs jeweils Raumweise über Kreuz), sodass ich bei defektem Rollladen noch Licht habe)
- einen extra Außen-FI sehe ich als nicht zwingend notwendig. Ein Erdschluss bei einer normalen Außensteckdose (sprich am Haus befestigt) ist mir in den ganzen Jahren noch nicht vorgekommen. Zudem fällt innen ja immer nur ein kleiner Teil aus
- Sollten "wichtige" Geräte wie Kühlschrank, Beatmungsgeräte, o.ä. einen eigenen FI bekommen, sollte dieser Überwacht (Hilfsschalter oder Relais im Stromkreis) oder mindestens so verklemmt, dass sehr häufig genutzte Belechtung (z.B. im Flur oder Arbeitsbeleuchtung der Küche) mit ausfällt
- Eine Sicherung je Raum finde ich unnötig, vorallem weil ich vielleicht im Esszimmer schonmal mehr als 3,5kW benötige (Raclett Grill), dafür aber im Schlafzimmer idr. fast nichts. So könnte man je nach baulicher Gegebenheit (Schlafzimmer und Esszimmer teilen sich eine Wand) durchaus eine Steckdosen Kombination im Esszimmer aus dem Schlafzimmer versorgen (spart Leitungen) oder mindestens im Schaltschrank eine Sicherung teilen lassen.
- Die magischen 16A halte ich häufig für nicht notwendig. Gerade wenn ich mit 10A oder 13A 1,5mm² legen kann. Reicht für fast alle Lampen, Rolläden und idr. auch für viele Steckdosen (Kühlschrank, TV, Stehlampe)
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Ich baue nicht so oft, aber ja die Schränke die ich letztens mal in CH mit den Smissline-Komponenten gesehen hatte sahen schon gut aus.
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ich mache für jeden stromkreis einen fi/ls (abb smissline) aber ich bin damit wohl der einzige damit im forum...
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Ja aber dennoch muss die Vorsicherung zum ausgewählten Gerät der Baureihe passen. Sonst wären ja die A-FI alle automatisch 100A FI. da steht z.B. ... bis 100A
Da Du offensichtlich keine EFK bist mit diesen Fragen, überlasse das doch bitte dem Elektriker. Dem kannst im Falle des Ablebens diverser Familienmitglieder dann wenigstens ne Rechnung schicken.
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D.h. das zum Beispiel die ABB F200 Typ A Baureihe laut Datenblatt mit 100A und die Typ B Baureihe mit 63 A vorgesichert werden darf? Siehe Bild unterer Abschnitt:Zitat von willisurf Beitrag anzeigenUnd damit darf ich einen 40A FI an einer 63A Vorabsicherung betreiben?
Screenshot_20210104-112946.jpg
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Und damit darf ich einen 40A FI an einer 63A Vorabsicherung betreiben?
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Das war früher so, als die Vorsicherungen noch Neozed-Sicherungen waren - bei den "modernen" SLS Vorsicherungen ist die Selektivität durch den SLS gegeben, sodass man keine größere Vorsicherung mehr brauchtZitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigenSoweit ich weiß, brauchen Sie immer einer Vorsicherung die < der Nennleistung ist, früher 35A oder 25A Neozed Elemente, aber vielleicht ist das nur altes - nicht aktualisiertes Halbwissen.
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Soweit ich weiß, brauchen Sie immer einer Vorsicherung die < der Nennleistung ist, früher 35A oder 25A Neozed Elemente, aber vielleicht ist das nur altes - nicht aktualisiertes Halbwissen.Zitat von Crashman Beitrag anzeigenJa klar, auf jeden Fall die so genannte Hauptsicherung mit 63A im Zählerkasten
Gruß
Florian
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Ja klar, auf jeden Fall die so genannte Hauptsicherung mit 63A im Zählerkasten. Die typischen FI haben eine Kurzschlussfestigkeit von 6kA um passen damit zur Versicherung mit 63A. Und es ist auch möglich, über einen angenommenen Gleichzeitigkeitsfaktor hinter dem FI mehr Leistung abzusichern, als der FI zulässt.Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigenEin FI hat immer einer Vorsicherung.
Mit diesen Prämissen überarbeite ich meine Planung. Und am Ende schaut eh der Elektriker drauf :-)
Danke an euch!
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