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Smart Home vom Hausbauer oder KNX / ioBroker selbst machen?

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  • GLT
    antwortet

    gbglace Du hast Jehova gesagt!

    Zitat von DerPossmann Beitrag anzeigen
    Kann man die Elektroplanung bei einer Fertighausfirma einfach "rausnehmen" und das Gewerk Elektro selbst vergeben, alles andere aber machen lassen?
    Die einzig relevanten Fragen zurzeit:

    Hast Du bereits unterschrieben?
    Hättest Du eine adäquate Alternative, wenn der Deal platzt?
    Zuletzt geändert von GLT; 04.01.2021, 18:09.

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von DerPossmann Beitrag anzeigen
    NUR das absolut überlebensnotwendige (Steckdosen, Schalter / Licht, Dimmer, Rolladen, ggf. Bewegungsmelder ... was noch?) mit KNX zu machen
    Schonmal die falsche Einstellung vor allem mit nem RPi unten drunter, dann kannst auch gleich Loxone oder sowas nehmen.

    Zitat von DerPossmann Beitrag anzeigen
    Für alles "nice to have", würde ich Funk mit ioBroker oben drauf packen,
    Was soll das denn werden. Klick-Klack in teuer KNX und dann das feine in Bastelwastel Nachrüst-HW wie in einer Mietwohnung?
    Sowas plant man doch nicht im Neubau.

    Zitat von DerPossmann Beitrag anzeigen
    Frage: Wie viele müssen da hin?
    Was hat die Steckdose mit Smarthome zu tun? Wieviel Zeugs du mit Stromanschluss hast kannst nur Du beantworten, Geräte mit dem Betrieb hartes AN/AUS der Steckdose haben relativ wenig Sinn, weil in den Geräten viel HW steckt die das nicht mag und die Intelligenz meist über IP in die Geräte kommt. Indirekte Anwendungen im KNX ist da mittlerweile eher in der Überwachung der Steckdosenverbraucher zu sehen also welche die nicht nur schalten sondern auch messen können.

    Zitat von DerPossmann Beitrag anzeigen
    3.) Kann man die Elektroplanung bei einer Fertighausfirma einfach "rausnehmen" und das Gewerk Elektro selbst vergeben, alles andere aber machen lassen?
    Bei den bisher aufgerufenen Preisen wirst da wohl kaum eine Gutschrift für erhalten, und Elektro ist nicht nur Elektro im engeren Sinne. Man will ja auch mit der Gebäudesteuerung auf Heizung Klima und Lüftung Einfluss nehmen auch da sollte eine Kompatibilität existieren und schon bist dabei auch dem Heizi in die Planung zu schauen.

    5)
    Die Programmierung der ETS. Strippenziehen im Fertighaus geht meist nicht kommt ja teilweise ab Werk und selbst wenn ist das Arbeit die hat eine Elektriker so schnell erledigt das ist mit privater zeit nicht aufzurechnen.

    6) alles was nicht SELV ist. Also nicht mal die Steckdose montieren.



    Sparpotential bekommst wenn Du einen Si findest der Dich in einer KNX-Planung zeitnah begleitet und dem Elektriker einen ordentlichen plan macht (kein xls, sondern richtige Elektroplanung) Und dem Elektriker die zu verbauenden KNX-Komponenten stellen kannst (wegen Garantie usw. ein teilweise schwieriges Thema) oder gleich mit dem Elektriker vereinbarst das er Strippenzieher und Monteur wird der Schaltschrank aber direkt von z.B. bei Voltus bestellt geliefert wird. Wenn der Elektriker sonst kaum Ahnung von KNX hat ggf die günstigste Variante.

    um aber mit der Baufirma und dem Elektriker sprechen zu können um eben die Abgrenzung wer macht was durchsprechen zu können müsste sowas wie die Arbeit des Si erledigt sein. Und daher wenn das ganze im Frühjahr starten soll, wird es wohl zu spät sein, denn so manche KNX-Anlage bedeutet auch statische Anpassungen gegenüber KlickKlack Elektrik.



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  • BlackDevil
    antwortet
    Hallo DerPossmann, bitte schreibe mir eine PN.

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  • shaolinmaster
    antwortet
    Ich würde mir einfach mal selbst die benötigten Aktorkanäle und Taster ausrechnen. Auf 50k kommst du auf keinen Fall, außer du nimmst das teuerste was du finden kannst. Schau dir mal die Sachen von MDT an. Die haben auf jeden Fall schicke Glastaster und RTRs im Programm. Ist natürlich alles Geschmackssache. Mit IOBroker alles nachträglich einbinden funktioniert super.

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  • jaydee73
    antwortet
    Hast du schon unterschrieben? Wenn ja, bist du eh in einer sehr schlechten Verhandlungsposition. 50k als Aufpreis hört sich ziemlich nach Abwehrangebot an.

    iTec kenne ich nicht. Aber zumindest ist EnOcean ein Standard. Wie lange der überlebt weiß man nicht. Und die Home Bridge bindet dich eben an Apple. Grundsätzlich gilt bei Neubauten allerdings: Bevorzugt sind Kabel zu verlegen statt Funk-Lösungen.

    Frage 3.) muss dir die Hausbaufirma beantworten. Ich würde mal tippen, sie lassen es nicht zu. Sowas passt üblicherweise nicht in die Konzepte der Fertighausfirmen. Zumal dann zusätzlicher Abstimmungsbedarf entsteht zwischen Hausbaufirma und dem separat beauftragten Elektriker. Auf sowas haben die normalerweise keine Lust...

    Zu 4) Sollten sie es doch rausnehmen, kannst du davon ausgehen, dass du nur eine minimale Gutschrift für Elektro bekommst. Liegt vielleicht so zwischen 2,5k und 10k. Eher Richtung 2,5.... Auch hier gilt: Wenn du schon unterschrieben hast, würde die Erstattung eher geringer ausfallen...

    Zu 5 und 6) In Elektro-Eigenleistung könntest du die KNX-Parametrierung übernehmen. Inkl. der Planung. Da musst du dich aber dann im Vorfeld schon ordentlich mit auseinandersetzen. Sowas kann man normalerweise nicht, wenn man eine Woche lang ein paar Forenbeiträge liest. Oder aber es erhöht sich dann das Risiko, dass man was vergisst bei der Planung. Ebenfalls in Eigenleistung könntest du schlitzen und Dosen senken. Da brauchst du aber die passenden Maschinen...Kabel verlegen kannst du in Theorie auch, hier gilt es aber, diverse Normen/Vorgaben zu kennen und zu berücksichtigen. Was der Elektriker machen sollte/muss: Schaltschrank bauen/verkabeln sowie anmelden beim EVU. Je mehr Eigenleistungen du machst, desto unwirtschaftlicher wird es aber für einen Elektriker. Zumal er ja auch gewährleistungstechnisch abgrenzen muss, für was er verantwortlich sein soll und für was nicht (Stichwort: Du verlegst die NYM-Leitung für die Steckdosen. Er montiert sie und verkabelt das im Schaltschrank. Wer ist jetzt verantwortlich, wenn was nicht geht später?

    Knackpunkt bleibt, ob die Hausbaufirma das überhaupt akzeptiert.

    Und ein weiterer Knackpunkt: Wie sieht denn der grundsätzliche Zeitplan aus? Du schreibst nur von "2021"...Je weniger Zeit bis Baubeginn (und ich rede da von Monaten, nicht von Wochen), desto eher solltest du dich von KNX verabschieden oder 50k zusammenkratzen. ;-)

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  • oesi
    antwortet
    Hallo Possmann,

    also ich kann 50 T€ nicht nachvollziehen und vom Bauchgefühl vollkommen überzogen, außer alle Taster von Basalte und verputze Rauchmelder etc. ;-) aber das glaube ich nach deiner Ausführung nicht.

    Ich hab 2019 gebaut und habe eine gute Ausstattung (Wetterstation, Reedkontakte, Temperatursensor für Kamin (Abschaltung der Ablufthaube). Viele Komponenten von MDT (Taster, Aktoren, etc.) und Gira (E2 und X1 Server) selbst besorgt. Grundparametrierung hat der Eli durchgeführt (dauer 2 Tage), da beim Bauen einfach die Zeit fehlt (also Heizung, Raffstore hoch/runter und Licht an/aus). Alles weitere habe ich selbst dieses Jahr angepasst. Kostenpunkt: 25 T€ (inkl. Taster, Aktoren, Server etc.): Haus ist ähnlich zu deinem 200 qm plus Keller.

    Viele Grüße und viel Erfolg

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  • matthiaz
    antwortet
    1) Nein!
    2) Ist meiner Ansicht nach eine reine Nachrüst-Variante. Kannst Du DEUTLICH günstiger haben, wenn Du selbst einfach bswp. Shellys nachinstalliest und beliebige Funktaster nimmt. Das ist nicht smart!
    3) Wieso fragst Du das uns?!
    4) Raumbuch vorhanden, was und wieviel soll geschaltet werden, was soll vorbereitet werden (Kabel für PMs in Decke, Steckdosen mehradrig um ggfs später schaltbar zu machen,) ....? Ich würde sagen aber mindestens 45€.
    5) Das "KNX Tool" nennt sich ETS. Eventuell solltest Du Dir noch einmal genau anschauen, wie die Topologie von KNX ist? Sensoren stecken ist hier das absolut einfachste, Du wirst an der "Logik" von ETS verzweifeln, wenn du Iobroker gewohnt bist.
    6) Ne Menge, aber primär alles im Schaltschrank und was generell mit 230V zu tun hat.

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  • Smart Home vom Hausbauer oder KNX / ioBroker selbst machen?

    Hallo zusammen,

    ich baue in 2021 ein Haus mit RenschHaus. Diese stellen mir natürlich eine Standard-Elektroplanung zur Verfügung und bieten zudem das Smart Home System "iTec" an. Es handelt sich aus meiner Sicht um ein relativ günstiges Hybrid-System (8.000 € oben drauf) mit festinstallierten Schaltern, aber auch beweglichen (auf EnOcean-Basis), inklusive Apple Home Bridge mit Apple Home als Visualisierung. Im Musterhaus hat uns das überzeugt, bloß hänge ich prinzipiell am KNX-Thema, weil ich es für zukunftsfähiger halte und die Möglichkeiten schätze. Weiterhin finde ich, dass eine Verkabelung sicherer funktioniert als Funk (wenngleich das in den allermeisten Fällen geht).

    Der Hausbauer sagt, dass wir für KNX ca. 50.000 Euro selbst einplanen müssen (zusätzlich zur normalen Elektroinstallation). Ich hoffe sehr, diesen Betrag reduzieren zu können. In meiner Mietswohnung läuft bereits ein ioBroker auf einem Raspberry Pi, hier möchte ich gerne ioBroker auf KNX oben drauf packen und quasi

    - NUR das absolut überlebensnotwendige (Steckdosen, Schalter / Licht, Dimmer, Rolladen, ggf. Bewegungsmelder ... was noch?) mit KNX zu machen

    - Für alles "nice to have", würde ich Funk mit ioBroker oben drauf packen, in den ioBroker ist dann natürlich auch die KNX-Installation eingebunden, sodass ich alle möglichen Szenen etc erstellen kann. VIS läuft dann über den ioBroker und nutzt die komplette KNX-Installtion.


    Eckdaten Haus:

    Zwei Vollgeschosse, ca. 200 qm, geplant habe ich aktuell im EG (ca. 130qm) mit 71 Steckdosen, im OG mit 38 und im Keller mit 28 plus Technikraum (Frage: Wie viele müssen da hin?), wobei ich auf KNX im Keller (außer Technikraum) verzichten kann.


    1.) Macht das Sinn so, wie ich mir das überlegt habe?

    2.) Was ist von iTec zu halten? Hat jemand Erfahrungen damit?

    3.) Kann man die Elektroplanung bei einer Fertighausfirma einfach "rausnehmen" und das Gewerk Elektro selbst vergeben, alles andere aber machen lassen?

    4.) Wie viel Geld würde das sparen?

    5.) Wie viel Eigenleistung ist als "interessierter Laie" mit hohem Zeitaufwand machbar beim Thema KNX? ioBroker oben drauf traue ich mir zu, in rudimentärer Form läuft das ja bereits. Weiterhin auch traue ich mir auch die Parametrisierung mit dem KNX-Tool zu. Schwieriger ist das Kabelverlegen, Aktoren, Sensoren stecken / verbauen etc.

    6.) Welche Dinge darf man keinesfalls selbst machen / müssen mit einem Elektriker erfolgen?



    Danke euch, tolle Community!
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