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  • mumpf
    antwortet
    Hi Etienne,

    es gibt da wahrscheinlich Leute, die sich besser mit einer konkreten knxd-Lösung auskennen, aber hier mal die Sachen, die ich weiß:
    • Wenn der knxd über einen Tunnel zugreift, dann stellt das IP-Interface den Tunnel bereit. Ein 1.0-Interface wird nur 1.0.x-Tunnel bereitstellen, das heißt, dein FHEM wird ein Gerät mit der PA 1.0.x, ist also in der 1.0-Linie drin.
    • Wenn Du eine Linie 1.1 für die Hauptwohnung haben willst, kannst Du das IP-Interface auch auf die 1.1 setzen, damit kannst Du immer noch alle Linien programmieren.
    Du musst eben nur zusehen, dass von 1.2 (ELW) bzw. 1.3 (Außen) aus die 1.0 nicht programmiert werden kann. Von der 1.1 aus willst Du ja durchaus die 1.0 programmieren können, ebenso von der 1.0 aus die 1.2 bzw. 1.3.

    Aber wie gesagt, ich würde (erstmal, solange es nicht zu viele Geräte werden) die 1.1 weglassen.

    Gruß, Waldemar

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  • Amenophis
    antwortet
    Hallo mumpf ,

    vielen Dank nochmals für die Tipps, das hört sich sehr sinnvoll an. Dazu hätte ich jedoch noch eine Frage. FHEM ist mittels KNXD (beides auf einem Pi) mit meiner KNX Anlage verbunden. KNXD wiederum greift auf KNX über eine MDT IP Interface (1.0.1) zu. Kann ich KNXD trotzdem einer anderen Linie als der Hauptlinie bzw. der Linie des IP Interface zuweisen oder gibt das ein Problem? Das würde ich natürlich bei deinem Vorschlag oben nicht machen, weil ich ja dann die wichtigen Sachen alle auf der Hauptlinie 1.0.X habe aber rein von der Theorie her würde es mich interessieren?

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  • mumpf
    antwortet
    Hi Etienne,

    Zitat von Amenophis Beitrag anzeigen
    Und um auf meine Ursprungsfrage zurück zukommen müssen die KO des Dummy mit den entsprechenden GA verknüpft werden, damit auch FHEM über die LK hinweg die Telegramme empfangen bzw senden kann.
    Du solltest FHEM auf die Linie setzen, die die meisten Geräte enthält, die sowieso mit FHEM kommunizieren. Ich würde vermuten, das es die 1.1 ist. Dann hast Du den geringsten Aufwand mit den Dummies.

    Oder Du lässt den 1.1-LK auf Durchzug und machst FHEM auf die 1.0, das ist dann noch weniger Arbeit. Oder Du sparst Dir den 1.1-LK, dann sparst Du auch noch was.

    Den LK zur ELW und den LK zur Außenlinie solltest Du auf jeden Fall haben.

    Ich persönlich würde Deinen Vorschlag von oben leicht modifiziert realisieren:
    1.0.X : Hauptwohnung, X1, FHEM
    1.2.X : Einliegerwohnung
    1.3.X : Außengeräte MIT Wetterstation

    Die 1.1 würde ich mir freihalten für eine Sublinie der Hauptwohnung (falls mal technisch nötig, wenn Du mal erweiterst). Das kann natürlich auch eine 1.4 oder sonst was werden, das mit 1.1 liegt nur daran, dass in der ETS der 1.1-Knoten direkt unter den 1.0-Geräten auftaucht und ich gerne die Geräte, die zusammen gehören, auch zusammen stehen habe. Ist nichts technisches, sondern eher auf meine Arbeitsweise angepasst.

    Gruß, Waldemar

    P.S.: Achte darauf, dass die LK schon Secure können.

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  • gbglace
    antwortet
    Ja wenn GA nicht Linienübergreifend mit anderen Geräten / KO verknüpft sind sondern nur am FHEM, dann würden die Telegramme FHEM nicht erreichen oder andersrum nicht die Geräte / KO erreichen, weil die ETS eben FHEM nicht als Gerät kennt. Die Filtertabellen in den LK können nur das Berücksichtigen was die ETS an GA Verlinkungen kennt. Also entweder nachdenken welche GA so einseitige Verbindungen haben oder einfach alle GA An den Dummy-Verlinken, wobei das dann die Privatsphäre der Telegramme der ELW durch Dich als Nutzer der Hauptlinien zerstört.

    Und nicht vergessen, die ETS baut die Filtertabellen ganz von allein ganz automatisch, aber sie gehen nicht von allein automatisch in die LK, wenn Du also neue GA über Linien hinweg verknüpfst, dann auch immer fein zumindest die betroffenen LK mit programmieren, damit die die aktualisierten Filtertabellen bekommen.

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  • Amenophis
    antwortet
    Ich danke euch für die Rückmeldungen und denke ich habe es jetzt soweit verstanden bzw. die Unterschiede sind mir klar geworden. Möglich ist quasi alles sofern die LK entsprechend eingestellt sind. Die Filterung wird über die ETS (automatisch) gemacht und beim LK für die ELW stelle ich extra noch ein, dass keine Änderungen an einer anderen Linie vorgenommen werden können (fachlich nicht richtig beschrieben aber ich meine, dass es da eine Funktion für gab, die das verhindern kann).

    Und ja, die LK sitzen in der HV und nicht in der UV der ELW

    Und um auf meine Ursprungsfrage zurück zukommen müssen die KO des Dummy mit den entsprechenden GA verknüpft werden, damit auch FHEM über die LK hinweg die Telegramme empfangen bzw senden kann. (Hoffe ich habe es diesmal richtig ausgedrückt )

    Danke euch.

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  • mumpf
    antwortet
    Hi Etienne,

    natürlich kann (und sollte) die Wetterstation auf der Außenlinie sein.

    Du verwechselst Zugriff mit Filterung bzw. trennst das nicht sauber. Ein LK gibt Dir die Möglichkeit der Trennung, indem er Telegramme filtert, aber er verhindert nicht grundsätzlich einen Zugriff.

    Anders gesagt, wenn es keinen LK zwischen 1.3.x und 1.0.x gäbe, dann könnte die ELW auf jeden Fall auf die 1.0.x zugreifen. Aber nur weil es einen LK gibt, ist der Zugriff nicht grundsätzlich verhindert, sondern wird eben über Filter geregelt.

    Genau so ist das mit der Wetterstation: Nur weil die auf der 1.2.x liegt, heißt das nicht, dass auf sie nicht von 1.1.x aus zugegriffen werden kann. Die Filter müssen es nur zulassen.

    Das Gute ist: Die ETS berechnet die Filter für Dich, Du musst Dich somit nicht darum kümmern.

    Gruß, Waldemar

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  • gbglace
    antwortet
    Grundsätzlich können alle Telegramme in alle Linien gelangen, wenn die LK korrekt eingestellt sind. Es ist ja nichts schlimmes. Es geht ja im wesentlichen darum, das derjenige der KNX und ETS kann aber in der Anlage nicht können soll, das nicht umändert und dann illegal in den "fremden" Linien mit horcht oder Aktivitäten ausführt.

    Daher die Trennung der Topologie und Unterdrückung der Programmiertelegramme, bzw. nur in bestimmte Richtungen zugelassen und korrekte Verlegung der Leitungen, so dass in der UV der ELW kein physischer Zugriff auf die HL oder fremde Linien möglich ist (Also LK's kommen in die gesicherte HV nicht in die UV).

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  • Amenophis
    antwortet
    Sorry, da die Zielrichtung meiner Frage eine andere war hatte ich es wohl nicht ausführlich genug dargelegt. Danke für die Info, aber eine Frage hätte ich dann noch zur Topologie:

    HL (1.0.X) - Verschiedene Geräte nur in der Hauptverteilung die von den Unterlinien gemeinsam genutzt werden sollen
    IL - (1.1.X) - Innenline für alle Geräte im Haus
    AL - (1.2.X) - Außenlinie für alle Geräte außerhalb des Hauses
    ELW - (1.3.X) - Linie für alle Geräte der Einliegerwohnung, die keinen Zugriff auf 1.1.X haben soll

    Wo sollte die Wetterstation hin? Ist es in Problem, wenn diese auf der Linie 1.2.X liegt und kann von dort keine Daten auf 1.3.X senden, oder geht das trotzdem?

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  • Klaus Gütter
    antwortet
    Ach so, das ist was anderes. Du hattest bloß geschrieben "Verschiedene Geräte nur in der Hauptverteilung". Wenn du damit die Geräte meinst, die von beiden Wohnungen genutzt wird, ist deine ursprüngliche Topologie völlig in Ordnung.

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  • Amenophis
    antwortet
    Danke für die Tipps, dann habe ich damals beim Lesen hier im Forum wohl irgendwas falsch verstanden. Die Idee der Topologie war, dass gemeinsame Geräte für Hauptwohnung und ELW, wie zum Beispiel ein X1 auf die Hauptlinie kommen. Geräte für die Hauptwohnung ihre eigne Linie bekommen und Geräte für die ELW ihre eigene Linie bekommen, damit der ELW keinen Zugriff auf die Hauptwohnung hat. Und dann noch eine eigene Linie für die Wetterstation, weil eine Außenlinie ja immer getrennt sein sollte. Aber jetzt wo ich es schreibe fällt mir auf, dass die Wetterstation dann ja auch auf die Hauptlinie müsste, damit beide Wohnungen zugriff darauf haben, oder?

    Wie würdet ihr denn die Topologie aufbauen, wenn folgende Anforderungen gegeben sein müssen:
    - Hauptwohnung
    - Einliegerwohnung (Kein Zugriff auf Hauptwohnung)
    - Eine Wetterstation die für beide Wohnungen die Daten raus gibt
    - Ein X1 der für beide Wohnungen die Logiken etc macht. (Veränderungen an der Anlage sollen durch den Mieter nicht gemacht werden können, daher brauch er selbst keinen Zugriff auf den X1 aber dieser muss auf die ELW zugreifen können)
    - Geräte im Garten und an der Garage, welche somit gegen Zugriff von Außen geschützt werden sollten (Sinn und Unsinn der Sache sei mal dahin gestellt)

    Vorschlag:
    1.0.X : Hauptwohnung, X1, Wetterstation
    1.1.X : Einliegerwohnung
    1.2.X : Außengeräte außer Wetterstation

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  • Klaus Gütter
    antwortet
    Ja, alles richtig verstanden.
    Aber es wäre am besten, die Linie 1.1 aufzulösen und die Geräte mit and die Hauptlinie zu hängen. Wenn du nicht hunderte von Geräten hast, ist eine Trennung zwischen 1.0 und 1.1 sinnlos.

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  • vento66
    antwortet
    Das ist eigentlich auch kein Grund, da die Einliegerwohnung ja einen eigenen Verteiler, mit eigener Linie benötigt...

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  • Amenophis
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Puhh sowas kommt davon wenn man das handwerklich mögliche drag and drop auch als technisch / logisch richtige Sache sich denkt.
    Der Unterschied zwischen Jahrelanger Erfahrung und einem Anfänger aber danke für die Antwort.


    vento66 der Grund der Topologie ist, dass es noch eine Linie für die Einliegerwohnung gibt 1.3.1, welche von der Innenlinie (Rest des Hauses) getrennt sein soll.

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  • vento66
    antwortet
    Aber was soll bei so einer maximal ungünstigen Topologie gefiltert werden? Muss ja eh alles von 1.1 nach 1.0...

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von Amenophis Beitrag anzeigen
    muss ich jetzt mit dem Dummy in jede GA ein KO reinschieben,
    Puhh sowas kommt davon wenn man das handwerklich mögliche drag and drop auch als technisch / logisch richtige Sache sich denkt.

    Man kann logisch und technisch keine KO in eine GA schieben. Versuche doch mal eine Klemme in einen Draht zustecken, wenn das klappt, kannst das auch mit den KO in eine GA tun.

    Aber zur Frage:

    Wenn Dein FHEM das einzige Gerät ist welches auf ein Telegramm mit einer GA hören soll, welches nicht aus der gleichen Linie wie dem Tunnel zum FHEM gesendet wird, dann ja dann muss das FHEM einen Dummy erhalten da die Filtertabellen ja sonst auf der Linie mit dem Tunnel keinen Empfänger erkennt und dann keinen Eintrag in der Filtertabelle setzt. Und es reduziert die Buslast auf der Quelllinie eines solchen Telegrammes da es sonst mehrfach wiederholt wird wenn keine Antwort kommt. Mit aktiver passender Filtertabelle generiert der LK das ACK und quittiert das Telegramm.

    Gleiches gilt dann für GA die ausschließlich in Telegrammen vom FHEM kommend enthalten sind und Empfänger auf nur einer Linie ungleich dem Tunnel haben. Die würden dann diese Geräte nicht erreichen.


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