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Ich denke das kann man mit einem klaren Nein beantworten. Allerdings kann das Vorgehen in meinen Augen Sinn machen, wenn du eine sehr flexible Installation wünschst, z.B. weil regelmäßig der Wohnraum umgestaltet wird, oder abzusehen ist, dass sich die Funktion der Räume ändert.
Bei dem Thema Leerrohr darf man auch die "baulichen" Umstände nicht außer Acht lassen, ist bspw. die Decke abgehängt, oder eine Wand abgestellt, kann sicher auf das ein oder andere Schlitzen verzichtet werden.
Ein ganzes NYM nachzuziehen halte ich da eh für schwierig
Da bin ich bei dir. NYM hat für mich aber auch nichts im Leerrohr zu suchen. NYM hab ich nur im Keller in in der Garage.
Sprich dort wo alles Aufputz mit Kunststoffrohren verlegt ist.
Manche ziehen pauschal eine 5x oder 7x NYM zu jeder Steckdosengruppe und zu jedem Lichtkreis,
Jawoll jede einzelne Steckdose hat hier einen eigenen Außenleiter bis in die HV. Wenn dann würde ich hier echtes Leerrohr benötigen um wirklich neue Dosen zu generieren. Aber das geht auch alles nicht ohne Hammer und Meißel. Dann halt bis zum Steigschacht Schmutz und eine ganz neue Leitung eingezogen.
Die Versionen Leerrohr + Einzeladern und kein NYM drinnen, wäre sicher noch eine relative Alternative, um von einer Dose zur nächsten noch eine Erweiterung der Anlage zu erreichen. Ein ganzes NYM nachzuziehen halte ich da eh für schwierig.
Ich habe an ein paar Steckdosen auch gedacht "Hier brauche ich nie eine schaltbare Steckdose" und war dann froh noch einen Draht nachziehen zu können.
okay, ich muss ein wenig einlenken, denn das ist ein wichtiger Punkt und Denkanstoß bei der ständigen Leerohr-Diskussion: Manche ziehen pauschal eine 5x oder 7x NYM zu jeder Steckdosengruppe und zu jedem Lichtkreis, so dass später nur noch an der UV gebastelt wird. Andere sind genügsamer und verkabeln so, dass die Installation die heutigen Anforderungen erfüllt - Und da ist dann der Einsatz von Leerrohr sicher sinnvoll.
Mein Elektriker hat mich von seiner Haltung überzeugt: Leerrohre machen nur bedingt Sinn -
immer aus der Sicht des "Aussagenden" und dem sein Wissen,
in 10 Jahren weis man was an der Aussage gut oder nicht gut war.
Es kann nicht jeder alles wissen.
Ich habe allerdings auch mehrere Unterverteiler innerhalb eines Geschosses, und alle Kabel bleiben im jeweiligem Geschoss. Damit habe ich den zentralen Kabelwust umgangen. Hätte ja im nachhinein eh nicht funktioniert.
Gilt für mich natürlich auch. Mir fehlen heute ein paar Kabel.
Aber da ich komplett mit Leerrohr 1989 gearbeitet habe, konnte ich einiges nachziehen, was ohne Rohr kein oder wenig KNX im Hause hätte geben können.
Aber irgendwann wird renoviert und dann kommt bestimmt auch Hammer und Meisel zum Einsatz.
Wenn deine Planung gut ist und du diverse Szenarien für die Verwendung eines Raumes berücksichtigt hast, sind Leerrohre schlicht nicht notwendig.
Naja...
Wenn du "diverse Szenarien" berücksichtigst, bist du schnell an dem Punkt an dem du "Leerrohre in alle Wände" legst.
Ich habe an ein paar Steckdosen auch gedacht "Hier brauche ich nie eine schaltbare Steckdose" und war dann froh noch einen Draht nachziehen zu können.
Und ja Nachziehen geht. Zur Not kommen nochmal alle Leitungen raus und zusammen mit den neunen wieder rein.
Auch an Wänden an denen heute Schränke oder Bücherregale stehen hab ich Leerrohre gelegt und UP-Dosen mit Binddeckeln gesetzt.
Wenn jemand heute schon planen kann was in 5 Jahren ist, top! Ich kann es nicht.
Ich habe darüber etwas nachgedacht und würde gerne ein paar Fragen klären. Mittlerweile bin ich zum Entschluss gekommen, dass ich je Raum nur 1x1,5mm² oder 2,5mm² ziehen werde und es dann im Raum Verteile. Dadurch spare ich mir jede Menge. Nur im Wohnzimmer/Küche werden wohl mehrere Kabel hinführen. Garage&Keller kommen von der anderen Seite im Auf bzw. Unterputz, das zerbricht mir keine Kopfschmerzen.
Ich wollte ALLES in M25 Leerrohr packen aber seien wir mal ehrlich, was bringt mir das? Die Elektro+Sani Installation führe ich selbst durch, also können mir keine Handwerker was kaputt trampeln. Darüber kommt die FBH und ich plane jetzt nicht für eine Revision der ganzen Hauselektrik vor. Vorallem wird die FBH eine geringere Lebensdauer als die NYM Kabel haben.
Natürlich kann ich hinterher nichts mehr einziehen, da muss man im Vorfeld vielleicht ein paar Steckdosen "Tod" legen und sie bei Bedarf anschließen? Ein Nachträgliches einziehen wird ja nicht gerade als leicht beschrieben. Ich würde sogar entgegen der Regel in den Wänden dann Rohr verlegen, damit mein Verputzer alles verputzen kann und ich dann in Ruhe, alle Kabel inkl. Sanitär und KWL in Ruhe, geordnet verlegen kann.
Kannst du den ersten Absatz einmal genauer ausführen? Möchtest du Unterputz-Aktoren verwenden? Oder verzichtest du generell auf schaltbare Steckdosen/Lichtkreise?
Bei den Leerrohren gehen die Meinungen immer sehr stark auseinander. Mein Elektriker hat mich von seiner Haltung überzeugt: Leerrohre machen nur bedingt Sinn - Und zwar da, wo vermutlich/wahrscheinlich eine Leitung eingezogen wird, allerdings unklar ist, wie diese ausgelegt werden sein muss (z.B. würde ich mir Leerrohre für etwaige zukünftige Photovoltaikanlagen legen, für eine E-Ladesäule in der Einfahrt). Die Strategie sämtliche Leitungen pauschal in Leerrohre zu legen, halte ich persönlich für Geldverschwendung. Auch das "kopflose" legen von Leerohren in alle Wände ist meines Erachtens häufig Unfug: Wenn deine Planung gut ist und du diverse Szenarien für die Verwendung eines Raumes berücksichtigt hast, sind Leerrohre schlicht nicht notwendig.
Also am meisten kannst am CU (wobei hier nur der Platz im Estrich relevanten Aufwand spart) sparen wenn Du den Gedanken fensterkontakte und Rolloaktoren konsequent dezentral machst. Je Raum nur eine 5 adrige Zuleitung für Steckdosen halte ich für zu wenig. Küche und Wohnzimmer definitiv mehr, Arbeitszimmer ist auch gern mal ne Ecke wo man mehr Schaltoptionen benötigt.
Wie kommst du bitte darauf, dass ich keine Perlite Schüttung gemischt mit Zement machen werde? Natürlich kommt das rein.
Ich habe darüber etwas nachgedacht und würde gerne ein paar Fragen klären. Mittlerweile bin ich zum Entschluss gekommen, dass ich je Raum nur 1x1,5mm² oder 2,5mm² ziehen werde und es dann im Raum Verteile. Dadurch spare ich mir jede Menge. Nur im Wohnzimmer/Küche werden wohl mehrere Kabel hinführen. Garage&Keller kommen von der anderen Seite im Auf bzw. Unterputz, das zerbricht mir keine Kopfschmerzen.
Ich wollte ALLES in M25 Leerrohr packen aber seien wir mal ehrlich, was bringt mir das? Die Elektro+Sani Installation führe ich selbst durch, also können mir keine Handwerker was kaputt trampeln. Darüber kommt die FBH und ich plane jetzt nicht für eine Revision der ganzen Hauselektrik vor. Vorallem wird die FBH eine geringere Lebensdauer als die NYM Kabel haben.
Natürlich kann ich hinterher nichts mehr einziehen, da muss man im Vorfeld vielleicht ein paar Steckdosen "Tod" legen und sie bei Bedarf anschließen? Ein Nachträgliches einziehen wird ja nicht gerade als leicht beschrieben. Ich würde sogar entgegen der Regel in den Wänden dann Rohr verlegen, damit mein Verputzer alles verputzen kann und ich dann in Ruhe, alle Kabel inkl. Sanitär und KWL in Ruhe, geordnet verlegen kann.
Was haltet ihr davon? Übersehe ich was?
Auch die max. Stützweite ist mir noch nicht 100% klar. Die Literatur gibt ganz klar 120mm vor. Im Netz hört und sieht man vorallem bei Google vieles, was deutlich breiter ist. (Allein die KWL Rohre die extra Flach sind)
Ein weiterer Punkt wäre sogar zu überlegen, ob ich die Binäreingänge nicht auch Dezentral machen kann (1x Pro Fenster). Dort fallen dann auch noch einmal Kabel weg.
Im Anhang meine Hausplanung. Der Große Schaltschrank wird im HA/Keller stehen, dort wo der Speicher eingezeichnet ist. Mein "Nadelohr" wäre die obere Tür von Kind 1, da dort auch 4 Leitungen für 2 HKV herlaufen und wahrscheinlich 1-4 Ø75mm KWL Rohre.
Warum muss man immer alle Kabel in Den Keller ziehen?
(Ja, ich weiß, so ein großer Schrank im Keller der voll ist, sieht cool aus. 😎)
Mach einfach eine Unterverteilung im 1. OG.
Hat auch den Vorteil das man im Falle eines Falles nicht von oben bis in den Keller laufen muss.
Dein 12x 1,5 mm² hat den Nachteil das du keine getrennten Sicherungen nutzen darfst.
Dann läuft dein TV, Licht, Rollo und Wecker etc auf "einer" Sicherung.
Das klingt schon mal nach sehr viel Schnitzerei und endet häufiger mal in einer nicht fachgerechten Ausführung.
Die Ebene sollte mit einem Leichtestrich bis OK Luftleitung versehen werden! Nur so erreicht man einen tragfähigen Untergrund für den Estrich.
Hätte man in der Werkplanung so schon einplanen können/müssen.
Das Thema hatten wir hier schon..., lasst mal den TE machen wie er meint. Würde zwar auch eine Perlite Schüttung empfehlen, aber so what..
Auf dem Rohbetonboden habe ich 10cm Styropor, wo die Leerrohre drin verschwinden (neben der KWL und der Sanitärgeschichte).
Das klingt schon mal nach sehr viel Schnitzerei und endet häufiger mal in einer nicht fachgerechten Ausführung.
Die Ebene sollte mit einem Leichtestrich bis OK Luftleitung versehen werden! Nur so erreicht man einen tragfähigen Untergrund für den Estrich.
Hätte man in der Werkplanung so schon einplanen können/müssen.
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