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sehe ich zukünftig auch eher einen abnehmenden Bedarf Steckdosen zu schalten
zugegeben! Fire TV braucht schon für meine Ansprüche doch recht lange zu booten von null auf. Allerdings seit dem letzten Update, wo sich auch die Optik drastisch verändert hat, geht es gefühlt wesentlich schneller.
Alle Steckdosen schalte ich natürlich nicht, aber die Möglichkeit zu haben ist schon toll!
sehe ich zukünftig auch eher einen abnehmenden Bedarf Steckdosen zu schalten
.. und vermehrt Gründe, das nicht zu tun. Manche Geräte puffern Uhrzeit oder Speicherinhalte über eine Batterie*, die nicht immer einfach zu wechseln ist.
* Ja, gibt es wirklich, Geräte wo nicht wiederaufladbare Knopfzellen als Pufferbatterie verbaut sind anstatt Supercap. Ohne 230V ist die schnell leer.
- Kindergeburtstag oder wenn die Kinder Besuch haben, schalte ich alle Steckdosen einfach ab.
... eventuell haben deine Kinder die falschen Freunde *duckundweg*.
Ich halte es auch für übertrieben jede Steckdose einzeln schaltbar zu machen. Das schöne am Strom ist ja, dass es eben ein Netz ist und keine sternförmige 1:1 Anbindung erfordert. Durch den sinkenden Standyverbrauch und die zunehmende Intelligenz (im Sinne von via IP vernetzt, IOT) von Endgeräten sehe ich zukünftig auch eher einen abnehmenden Bedarf Steckdosen zu schalten
Eine schöne Ergänzung für Büro und Werkstatt ist eine Master/Slave Kombination der Dosen + Dauerphase.
Macht schon mal je Kombi zwei Aktorkanäle (einer mit Strommessung) und ein komplettes NYM 5pol.
Mein Konzept war: pro Wand eine schaltbare Dose. Das macht dann 4 Stück in einem typischen Raum, plus die Gruppe ergibt das 5 Schaltkanäle. Macht bei 12 Räumen + 2x Flur schon 70. In Küche, Wohnzimmer und Büro gibt es noch ein paar mehr, weil es in der Küche 2 Sicherungen gibt und in Büro und Wohnen gesonderte Anforderungen bestehen.
Dazu kommen große Verbraucher, die an einen Kanal mit Strommessung angeschlossen sind.
Ich denke das ist ein halbwegs durchdachter, auch reichhaltiger Ausbau ohne die absolute Konsequenz jede Dose sternförmig zu verkabeln.
Das meinte ich weiter vorne damit, als ich gesagt habe, dass man schon einen Zweck findet. Tatsächlich finde ich das auch schon sehr konstruiert und wenn man ehrlich ist, einfach nicht mehr sinnvoll jede oder nahezu jede Steckdose zu schalten.
Davon benötigt aber nur die Weihnachtsbeleuchtung einzeln schaltbare Steckdosen und davon hoffentlich nicht 100.
Wobei ich das Argument nach wie vor nicht teile. Reicht euch nicht ein Baum und vielleicht eine Lichterkette zusätzlich?
man muss nicht 100 Dosen einzeln schalten können :-)
ne aber 85
Szenarios zum Beispiel sind:
- Kindergeburtstag oder wenn die Kinder Besuch haben, schalte ich alle Steckdosen einfach ab.
- Urlaub
- Weihnachtsbaum
- Weihnachtsbeleuchtung innen wie außen
- der letzte macht alles aus
dann werden beide Aderenden einfach in den Aktor geschraubt.
Kann klappen muss aber nicht. Ich nutze die dafür gegebenen Brücker an den Klemmen, weil an dem Aktorkanal muss ich dann nichts umgebaut werden wenn es eine andere Kombination an den Steckdosen geben soll. Dann braucht es nur ein Anpassen der Brücker und eine neue Leitung von Klemme zu einem neuen Aktorkanal, der ja wieder irgendwo im Verteiler sein könnte.
Danke Das muss ich mal durchdenken, bzw. mit dem Erbauer des Verteilers besprechen :-) Mein initialer Gedanke war: Wenn ich zwei Außenleiter in einem Raum (beide von der selben Sicherung kommend) auf einen Schaltkanal lege, dann werden beide Aderenden einfach in den Aktor geschraubt. Bei MDT AKS ist das erlaubt. Mehr als zwei muss ich auch nicht zusammen legen.
Man hat ja bei den Reihenklemmen meist die Version PE/L/N(T) und L/L kombiniert im Einsatz bei den 5-fach NYM. Damit sind die drei L Leiter auf zwei unterschiedlichen Niveaus, können also alle drei nicht mit einem Brücker verbunden werden. Es können nur die beiden unteren L miteinander verbunden werden, der dritte L liegt auf der gleichen Position wie der N auf der anderen Klemme. Insofern nutze ich diesen L parallel zu N Klemme meist für den Dauerstrom. Die N sind da ja alle über die N-Sammelschiene verbunden so lassen sich dann mit 1-3 Brückern die L auf dem Niveau brücken. Die anderen L lassen sich mit 1-2 Brückern brücken oder hier und da nach Bedarf was überspringen, die sind eben alle in einer Reihe.
Thema Platz: Alles was ich jetzt brauche ist drin. Unter anderem 6 Enertex 160-24, zwei pro Hutschiene. Die 24V sind in einem separaten Feld. Zwischen den Schaltaktoren habe ich planerisch eine Reihe für Potenzialverfielfachung freigelassen. Ein paar TE für spätere Ergänzungen bleiben frei, aber zugegeben: es könnte was mehr sein ;-)
Deshalb hatte ich (im anderen Thread: Netzteildimensionierung) darüber nachgedacht die Enertex gegen Meanwell auszuschauen und die neben dem Verteiler an Wand zu nageln. Das würde 3-4 Hutschienen frei machen.
Bezüglich "ein" FI/LS: Du kannst aufgrund der getrennten L durchaus mehrere FI/LS auf einen Schaltaktor legen. Aber ich sehe gerade meinen Fehler den ich gleich korrigiere: Ich meine nicht den gesamten Aktor, sondern den einzelnen Kanal.
Kannst du das mit den Reihenklemmen und dem schwarzen Leiter nochmal erklären? Kann ich ändern, aber ich habs noch nicht ganz kapiert :-)
Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und des Platzangebotes im Verteiler habe ich nochmal etwas optimiert und stellenweise beide Zuleitungen auf einen Aktor gelegt.
Hmm da stelle ich mir die Frage wie willst da dann flexibel reagieren oder erweitern wenn der Verteiler jetzt schon voll ist und nicht die Kapazität hat mal auch 6 Aktorkanäle je Raum aufzunehmen. Man muss die Aktoren nicht direkt kaufen aber Platz dafür sollte da sein.
Die zwei grauen Außenleiter eines Raumes lege ich in der Regel auf einen Schaltaktor.
Auf Grund der Struktur der Reihenklemmen nutze ich immer den schwarzen Leiter für jene Adern die anders sind, meist die Dauerstrom, weil sich der eine Klemmenpunkt auf dem anderen Niveau besser brücken lässt als wenn man da vertikal brücken müsste was bei den Installationsetagenklemmen nicht per Brücker geht.
Hab mir eure Ratschläge zur Kenntnis genommen und verfolge nach Bewertung meiner beiden Lösungen den Weg mit 5x NYM für die Steckdosen weiter.
In der Regel habe ich zwei Zuleitungen pro Raum, also insgesamt 6 Schaltmöglichkeiten. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und des Platzangebotes im Verteiler habe ich nochmal etwas optimiert und stellenweise beide Zuleitungen auf einen Kanal gelegt.
Argumente für 5x NYM vs. 7x NYM:
- i.d.R. reicht die Anzahl der einzeln steuerbaren Steckdosen für die Praxis
- klare Struktur
- über die Verklemmung der Steckdose kann ich die Schaltung der Steckdosen leicht und ohne Eingriffe in den Verteiler ändern
- etwas günstigere und dünnere Kabel, auch mit 2,5mm Querschnitt
Fazit: 7x NYM nur in der Lichtinstallation, wenn beispielsweise Bedarf für zentral gesteuertes RGBW besteht.
Lösung für die Nachwelt:
Ausgangslage:
zwei Zuleitungen (vom Zugangspunkt in den Raum einmal rechts rum, einmal links rum); 2x 3 Außenleiter (br, sw, gr).
Grundprinzip der Ansteuerung:
br, sw jeweils zur Einzelschaltung = 4 (2x2) Steckdosen einzeln schaltbar; jeder Leiter geht dazu auf einen einzelnen Schaltkanal.
gr nutze ich für eine ganze Gruppe von Steckdosen. Die zwei grauen Außenleiter eines Raumes lege ich in der Regel auf einen Schaltkanal.
Wichtig: ihr könnt nur dann zwei Leiter auf einen Kanal legen, wenn beide am selben LS hängen :-)
Grüße,
Sebastian
Zuletzt geändert von Crashman; 14.04.2021, 12:40.
Grund: Schaltaktor in Kanal geändert
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