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KNX Einstieg im Rahmen Renovierung - welcher Hersteller

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  • concept
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Formfaktor... Formfaktor...

    Das ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal. Ich würde aber bei einem neuen Verteiler nicht immer das kleinste Gerät wählen, sondern eher auf die anderen Aspekte der Geräte achten und vor allem den Verteiler gross genug wählen.

    Wenn man mal was ersetzen muss oder sonstwie was am Verteiler umbaut ist man möglicherweise froh, genügend Platz für ein anderes Produkt zu haben. Insbesondere bei Schaltaktoren nehme ich eben NICHT die kompaktesten Geräte, sondern achte eher auf ein Standard-Anschlusslayout.

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  • concept
    antwortet
    Zitat von vento66 Beitrag anzeigen
    nur bei den Schaltaktoren hat ABB die Nase vorn

    ich war bisher auch ein Freund von ABB Schaltaktoren, bis ich gemerkt habe, dass diese nach Busspannungsausfall oder auch nach (Teil-)Programmierung (also immer wenn sie neu booten) keinen korrekten Status liefern. Ich habe das beim ABB Support beanstandet und bisher nur eine Idiotenantwort erhalten. Ich bin wirklich sehr enttäuscht.

    MDT-Schaltaktoren liefern nach dem Hochfahren einen korrekten Status. Mein nächstes Projekt wird also mit MDT-Aktoren gemacht

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von MichaSchmi Beitrag anzeigen
    Dann wäre noch die Frage, ob sich die Netzteile und IP-Gateways unterscheiden, oder ob ich die nicht einfach von dem Hersteller nehme, von dem ich auch den Jalousieaktor nehme.
    IP-Schnittstellen, kommt drauf an wo deine Präferenzen liegen.

    Manche gibt es in 1TE Formfaktor meist sind es 2TE, einige bieten Mehrwertfunktionen wie e-mail Benachrichtigungen / Zeitserver. KNX-Secure sollte Neuware heutzutage auch beherrschen.

    Spannungsversorgungen auch Formfaktor und hier und da Mehrwertfunktionen, grundlegend mit /ohne Diagnosefunktionen / Alarmierungs-Funktionen

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  • vento66
    antwortet
    ... und das ist mehr als die meisten Hersteller, nur bei den Schaltaktoren hat ABB die Nase vorn, das geht aber schon weit darüber raus, was man im EFH brauchen könnte. Bei den BMS / Voltus Jalousieaktoren, find ich die Unterscheidung lokale / zentrale Bedienung gut, da kann man einstellen, wie lange die Zentralbefehle nach einer Lokalbedienung ignoriert werden. Die Beschattungsautomatik muss dann aber woanders (Wetterstation) kommen.

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  • hari2
    antwortet
    Zitat von knxPaul Beitrag anzeigen
    MDT bietet ein Logik-Modul an mit hoher Funktionalität, aber nicht einfach in der Anwendung.
    Was ist daran bitte "nicht einfach" in der Anwendung? Ich hab nich mal das THB zur Hand genommen weil alles selbsterklaerend ist. Welches andere KNX Logik-Modul ist Deiner Meinung nach denn einfacher in der Anwendung?

    @TE: Schau welche Geraete in Deinem Budget sind, und welche Funktionen die jeweiligen Applikationen bereitstellen. Deine Anwendung ist ja nicht unbedingt Raketenwissenschaft. Insofern wird es ziemlich egal sein welchen Hersteller Du verwendest.
    Zu Deiner Aussage "Aber manchmal lese ich auch, dass der MDT keine Logik kann." - welche Komponente meinst Du genau mit "der MDT"? Die Aussage ergibt so keinen Sinn. Falls es um die Jalousieaktoren geht, findest Du auf der MDT Homepage eine Gegenueberstellung der Funktionen der jeweiligen Aktoren. Da solltest Du recht einfach sehen ob Dein Bedarf gedeckt ist.

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  • MichaSchmi
    antwortet
    Zitat von concept Beitrag anzeigen

    es kommt immer auf den fall bzw die konkrete anwendung an
    Meine wichtigste Anwendung ist die Rolladen und Jalousiensteuerung / automatische Beschattung der Fenster. Hier benötige ich neben den üblichen Funktionen noch etwas Logik, die ich heute auch bei meinen restlichen Jalousien in IP-Symcon realisiert habe und die sich bei der Familie bewährt hat:
    • Automatik-Sperrfunktion: ich habe einen Schalter im Haus, der die Sonnenautomatik deaktivieren kann. Wenn das Wetter ständig zwischen Sonne und Wolken wechselt, kann damit vermieden werden, dass die Jalousien alle 15 Min hoch / runter fahren.
    • Sperre Automatik einzelner Rollladen: auch ein einzelner Rollladen kann heute gesperrt werden, indem er nur ein wenig bewegt wird. D.h. wenn der Rolladen nicht ganz oben und auch nicht in der normalen Beschattungsstellung steht, wird er von Automatik nicht berücksichtigt.
    Soweit ich das Forum die letzten Wochen richtig gelesen habe, haben alle (?) Jalousieaktoren eine Sperrfunktion, die eigentlich für Fensterkontakte gedacht ist. Ich habe die Hoffnung, dass ich auch ohne Fensterkontakte darüber obige Sperren realisieren kann.

    Dann wäre noch die Frage, ob sich die Netzteile und IP-Gateways unterscheiden, oder ob ich die nicht einfach von dem Hersteller nehme, von dem ich auch den Jalousieaktor nehme.

    Und ganz am Ende stellt sich noch die Frage nach dem Glastaster. Heute sind im ganzen Haus normale Lichtschalter verbaut. Die Jalousien werden über 4 oder 8 fach Taster (manuell beschriftet) bedient. In der Küche ist es heute so, dass dort zwei Lichtschalter übereinander sind. Einer schaltet das Licht der Küche, der andere das Licht überm Esstisch (Wohn/Essen/Küche ist quasi ein Raum und es gibt keine andere Wand, an der man den Schalter fürs Esszimmerlicht montieren könnte. Gibt es eine Art Glastaster, der in einen Rahmen intergriert werden kann. Also oben den KNX „Glas“-Taster und drunter den bisherigen Lichtschalter fürs Esszimmerlicht? Vermutlich könnte der Elektriker das Licht fürs Esszimmer auch direkt ans KNX anschließen. Aber mit einem Taster zwei Lichter in zwei unterschiedlichen Räumen zu steuern, stelle ich mir wenig komfortabel vor. Man muss dann ja ständig auf den Taster schauen. Hier finde ich das Touch mit der gesamten Handfläche wie beim MDT schon gut. Lass mich aber gerne von Euch vom Gegenteil überzeugen.
    Vielleicht gibts ja aber auch von anderen Herstellern praktische Lösungen für ein Miteinander von KNX und herkömmlicher E-Installation in einem Rahmen.

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  • concept
    antwortet
    Zitat von MichaSchmi Beitrag anzeigen
    Und daher die Frage an Euch, welche Komponenten vom welchem Hersteller ihr empfehlt/verwendet?
    es kommt immer auf den fall bzw die konkrete anwendung an

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  • concept
    antwortet
    Zitat von knxPaul Beitrag anzeigen
    Elektriker denken von der Bezugsquelle her: Sie haben einen Hauptlieferanten mit hohem Umsatz und entsprechend guten Rabatten.

    das wäre nicht mal das schlimmste. manche elektriker lassen sich das angebot vom aussendienst des egh oder eines herstellers erstellen. dann kommen solche konstellationen heraus.

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  • willisurf
    antwortet
    Ich habe überwiegend Komponenten von MDT verbaut. Gutes Preis Leistungsverhältnis, sehr gute Funktionalität mit pfiffigen Funktionen und super Support. Bei einzelnen Produkten gerne auch mal andere Firmen, wenn es von der Funktion/Applikation her sinnvoll ist.
    PM True Presence von Steinel, weil konkurrenzlos in Bezug auf Präsenzerkennung, sonst leider das Gegenteil von MDT. Schlechte Applikation und unterirdischer Support.
    PM Premium von BJ, wegen der Zonentrennung.

    Genereller Tipp, voher die Applikation in der ETS anschauen. Geht auch in der Demoversion.

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  • MichaSchmi
    antwortet
    Bitte nicht falsch verstehen. Ich wollte meinen Elektriker nicht in ein schlechtes Licht rücken. Er ist super und völlig offen und baut mir alles ein. Müsste er die Komponenten selbst programmieren, würde er eben Jung einbauen. Weil er sich damit auskennt - wie von Beleuchtfix geschrieben.
    Da ich die Programmierung aber selbst machen möchte, kann ich auswählen, was immer ich möchte.
    Und daher die Frage an Euch, welche Komponenten vom welchem Hersteller ihr empfehlt/verwendet?

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  • vento66
    antwortet
    Nur wenn Du erst beim programieren merkst, das die gewünschte Funktion nicht umsetzbar ist, wird dann nach stundenlangen probieren und üben ein Logikmodul oder ähnliches verbaut... Das wird natürlich in Rechnung gestellt.

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Nichts, man muss sich nur mit beiden auskennen.
    und genau daran scheitert es, wenn man das nicht regelmäßig macht.

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  • vento66
    antwortet
    Weil es so ist! Was dauert an einem sagen wir mal ABB aktor länger als bei einem Theben? Nichts, man muss sich nur mit beiden auskennen. Und der Eli kauft eh beim Grosshändler, da ist es egal, wie die Rabattstufe zustande kommt. Und wenn man weis, das mit Produkt xyz eine gewisse Funktion einfach umzusetzen ist, brauch man nicht erst Hersteller ABC einbauen, nur damit es im Verteiler gleich ausschaut!
    Zuletzt geändert von vento66; 30.05.2021, 17:46.

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Elektriker denken von der Bezugsquelle her: Sie haben einen Hauptlieferanten mit hohem Umsatz und entsprechend guten Rabatten.
    wieso glaubt ihr eigentlich immer, dass mit diesem Konzept die Elektriker sich dumm und dusselig verdienen und den Kunden übervorteilen wollen. Natürlich macht der Umsatz was in seiner Rabattstaffel aus, ebenso ist für ihn der Support wichtig und auch die Erfahrung mit den Bauteilen, so dass die Arbeit schneller geht. Und alles zusammen wirkt sich auf das Angebot aus, einschließlich des Endpreises für den Kunden.
    Gruß Florian

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  • knxPaul
    antwortet
    Herzlich Willkommen bei den Aktiven im Forum!

    Elektriker denken von der Bezugsquelle her: Sie haben einen Hauptlieferanten mit hohem Umsatz und entsprechend guten Rabatten.

    Als Kunde bin ich von diesem Zwang befreit und kann den entscheidenden Vorteil von KNX ausnutzen:
    • Herstellerunabhängigkeit
    Konkret kann ich für jede Komponente das beste Produkt aussuchen - egal von welchem Hersteller - und mit dem KNX Bus verbinden. Von Ausnahmen wie dem Heizungs-Temperatur-Sollwert abgesehen passt alles gut zusammen.

    Logik ist nicht das einfachste Thema: MDT bietet ein Logik-Modul an mit hoher Funktionalität, aber nicht einfach in der Anwendung. Im Gegensatz zu anderen Herstellern haben MDT Komponenten häufig einfache Logik Funktionen gleich im Aktor, LED Modul oder Glastaster mit dabei; das sehe ich als Vorteil gegenüber einem abgesetzten Logikmodul.
    Häufig ist die Logik in der Komponente der Visualisierung integriert - aus der Erfachrung, dass eine Benutzeroberfläche den höchsten Bedarf an Logik-Funktionen hat.

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