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Zuleitung direkt bis zur ersten Steckdose und von dort direkt zur nächsten. N und PE beider Leitungen werden direkt in der SD geklemmt (die haben zwei Klemmstellen) die nicht benötigten L bekommen die Wago zweifach Klemmen entweder 221 oder die transparenten in weiß, sind sehr sehr kompakt.
Bloß keine Verteilerdosen irgendwo. Das ist Installation von vor dem Krieg
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WIe ist das denn wenn ich die 5x2.5 Leitung pro Raum durchschleife für 2 Steckdosen im Raum schaltbar zu machen.
Bohre ich dann 2 Löcher durch die Decke ( Zuleitung + Weiterleitung ) und setze dann unter der Decke eine kleine Dose?
Dann komm ich mit dem 5x2.5 in die Dose rein, gehe mit einer Leitung runter zu Steckdose, und mit einer weiteren Leitung wieder durch die Decke zur nächsten Steckdose?
Oder legt ihr nur eine Zuleitung mit 5x2.5 und schlitzt das dann waagerecht?
Sorry für die Anfängerfragen, aber ich höre auch immer gerne Meinungen von mehreren Personen wie sich auf eine Aussage zu verlassen
Danke und schönes Wochenende
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gbglace Da geb ich Dir zu 100% Recht. Ich empfand das Einziehen von ITK-Leitungen (Duplex) als alles andere als spaßig. Um einige Bögen kommt man auf der Installation auf dem Boden oft nicht herum.
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Bei uns schon .., letztendlich zahlt der Kunde dafür eine ordentliche Leerverrohrung zu bekommen, und später natürlich mit eingezogenen Leitungen und Drähten!!
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Wenn man sich die Bilder so anschaut wo auf dem Rohfussboden die Rohre alle an allen Türen schöne 90° Bögen machen oder bei Ausweichkurven.
Und da denke ich kann man im Beton der Decke (natürlich im Rohr) deutlich leichter gerade direkte Wege realisieren.
Und nur weil man ITK Leitungen austauschbar machen soll und deswegen ein Leerrohr benutzt bedeutet es ja offensichtlich nicht lange nicht das die Rohre dann so liegen, dass das auch ansatzweise irgendwie funktioniert.
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Das stimmt so nicht…, IKT Leitungen sollten immer austauschbar sein. Bei den deutschen Kollegen, die immer noch Leitungen direkt in Beton legen ohne Rohr ist das eher zu hinterfragen. Ob Rohboden oder Betondecke ist Schei…egal. Wir legen zB viel in Decke einZitat von gbglace Beitrag anzeigenWas ja eine Austauschbarkeit der Leitungen auch eher unmöglich macht. Da kommt man wohl in der Decke besser hin, um relativ wenige Biegungen zu produzieren.
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Was ja eine Austauschbarkeit der Leitungen auch eher unmöglich macht. Da kommt man wohl in der Decke besser hin, um relativ wenige Biegungen zu produzieren.Zitat von dancingman Beitrag anzeigenBus und Netzwerk nur auf dem Rohfoßboden (im Labyritnth um
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Eventuell gibt der Statiker die Anweisung, die Decke 2cm dicker zu gießen und/oder mehr Eisen zu nehmen.
Bei uns wurde im Bereich des Steigschachtes eine zweite Stahlmatte aufgelegt, die zusätzlich noch weiter in den Raum rein geht.
Dass nur Rollläden und Lampen in der Decke verlegt werden kommt wohl von der klassischen Installation ohne Bus bei der üblicherweise deutlich weniger Kupfer verbaut wird. Steckdosen in 3x1.5 über den Rohfußboden vom Verteiler bis in die Räume.
Über das "wie" (Decke oder Rohfußboden) gibt es glaube ich viele Philosophien, Vor- und Nachteile.
Bei uns: 230V in der Decke und innerhalb des Raumes auf dem Rohfußboden, Bus und Netzwerk nur auf dem Rohfoßboden (im Labyritnth um Heizungsrohre und Lüftung).
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Vielen Dank für eure ausführlichen und hilfreichen Antworten
Ich habe jetzt auch alle 3x1.5 für die Beleuchtungen in ein 5x1.5 umgeplant.
Eine weitere kurze Frage habe ich noch:
Unser Bauleiter war verwundert das wir alle Rohre in der Decke verlegen wollen. Normalerweise würde, laut ihm, immer nur die Lampen und die Rolladenmotoren über die Decke angefahren werden. Alle Schalter und Steckdosen gehen dann über den Boden.
Eigentlich alle meine Kollegen die momentan gebaut haben, haben aber auch alles in der Decke verlegt.
Was sagt ihr dazu?
Der Bauleiter hat in diesem Zusammenhang auch statische Bedenken geäußert und war sich nicht sicher, ob der Statiker die Decke dann zum betonieren freigibt.
Ich wollte jetzt einfach beim Steigschacht darauf achten, dass die Rohre nicht übereinander und nicht geklumpt zusammen liegen.
Habt ihr diesbezüglich auch Erfahrungen?
Danke und Gruß
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Wir haben es genauso gemacht wie von Tom0101 vorgeschlagen. Außer das mit den Einzelleitungen. Aber das ist ein anderes Thema 😉. Würde ich immer wieder so machen. Vor allem alle Leerrohre nach dem Auflegen der obersten Bewehrungslage kontrollieren. Unsere Rohbauer haben dann doch ab und zu die Fränkischen kaputtgetreten.
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Also ich würde das nicht so machen, ich würde die Lehrrohre ohne Kabel verlegen, geht wesentlich einfacher. Schräg durch die Wand (ca. 30 cm unterhalb der Deckenkante angesetzt, nicht in der Filigrandecke) bis hinter die Auflagekante der Betonteile bohren, das geht am Besten mit einem sehr langen Bohrer ca. 1m. Dann die Leerrohre mit ca. 1m Länge durchschieben und unter der Decke hängen lassen. Auf der Filigrandecke in möglichst großen Bögen und unterhalb, oder direkt neben der Eisenverstärkungen verlegen und mindestens alle 1m mit Kabelbinder oder Rändeldraht befestigen, damit sie nicht "aufschwimmen". Wichtig ist hier dass die Rohre möglichst so verlegt werden, dass die Betonierer sie beim betonieren nicht platt treten können. Vor dem Betonieren, nach dem Anbringen der oberen Baustahlmatten, wenn möglich nochmal kontrollieren, ob auch keine plattgetreten wurden.
Die Rohrenden so sichern dass sie beim Betonieren auf keinen Fall aus den Dosen, oder den Bohrlöchern rutschen können.
Im Bereich des Steigschachtes, wo alle Zuleitungen zusammen kommen, nach dem Verlegen, die Rohre so bündeln, dass sie nicht kreuz und quer sind sondern möglichst alle parallel und so zusammen binden. Danach die Durchbrüche und Bohrungen von Oben mit Mörtel oder Bauschaum abdichten, damit beim Betonieren kein Beton durchlaufen kann.
Zum Schluss alle Rohre, die nach Unten gehen, mit einem Nagel direkt an der Wand befestigen, denn ohne neigen die Rohre alle nach oben zu kringeln, wegen der Vorspannung auf der Rolle. Wenn man das macht ist es meistens möglich einen sehr sauberen Übergang vom Rohr aus der Decke in den Schlitz der Wand zu bekommen.
Wenn die Rohre so gut verlegt sind, dann ist es überhaupt kein Problem, bei den Längen im EFH, nachher Leitungen oder Drähte einzuziehen.
Die so nach unten geführten Rohre können danach in aller Ruhe bei der Rohbauinstallation angemufft werden mit der genauen Länge dahingeführt werden wo man sie benötigt. Das ist meistens im Rohbau dann nochmal ggf. anders als man es sich bei der Planung vorgestellt hat. Es sei denn es wird von einem sehr erfahrenen Elektriker eine genaue Leitungsplanung im Vorfeld gemacht, das macht aber aus meiner Erfahrung keiner.
Übrigens würde ich wo auch immer es geht dann keine Leitungen (außer Netzwerk und KNX) einziehen sondern Einzeldrähte, aber das ist ein anderes Thema.
Zuletzt geändert von Tom0101; 01.09.2021, 13:26.
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Okay. Wie gesagt, ich bin nicht vom Fach (#peinlich). Das hätte mein Schwiegervater mir sicherlich gesagt
Ich ging davon aus, dass man für die 24V Beleuchtung dann auch die 3 Adern nutzen würde.
Ist aber vermutlich dann aus Sicherheitsgründen so, dass man auf Gelb immer nur Erde legt, richtig? EInfach um es einheitlich zu halten. Und dann legt man lieber ein dickeres Kabel, bei dem man die Adern dann wie vorgesehen nutzt.
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normales NYM?Zitat von jh5 Beitrag anzeigench wollte zu unseren Spots (24V Tuneable White von Constaled) 3x1.5 das reicht doch aus.
Wie kommst da drauf das das reicht? Der PE-Leiter ist nur für PE und nix 24V. Also fehlt dir da ne Ader. Ein späterer Wechsel auf DALI-Komponenten fällt auch weg.
RGBW und 5-fach mit PE-Leiter geht halt auch nicht.
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Heißt, hier nur eine Zuleitung durch die Decke, dann einmal senkrecht runter schlitzen und dann alle Steckdosen im Raum mit dieser Zuleitung per waagerechtem Schlitz versorgen?Zitat von gbglace Beitrag anzeigenSd kann man ja Sparsam angehen wenn man da 5-fach im Raum ankommt und dann auch 5-fach bis zur letzten Dose der Raum-Gruppe durchschleift
So hab ich mir das zumindest auch gedacht.
Günstiger nicht, aber natürlich schneller.Zitat von gbglace Beitrag anzeigenLeitungen fertig im Rohr, ist es soviel günstiger
Und wir bekommen vom Rohbauer nur 2 Tage Zeit dafür
Ich wollte zu unseren Spots (24V Tuneable White von Constaled) 3x1.5 das reicht doch aus.Zitat von gbglace Beitrag anzeigenLicht hat man mit 5-fach mehr Optionalitäten
Wo wäre der Vorteil von 5x1.5? Falls ich später mal RGBW möchte?? Das kann ich eigentlich aussschließen.
Danke & Gruß
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