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Die Dimmkurve sollte auf Linear stehen. Der Heizstab ist nen einfacher Widerstand im Grunde. Damit ist auch die Kennlinie Linear. Ergo bei 50% Dimmwert sollte er dann auch die halbe Nennleistung haben. Irgendwelche anderen Dimmkurven machen das imo keinen Sinn.
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Ich würde auch einfach Mal nachmessen wie hoch je Dimmwert der effektive Verbrauch des Heizstabes ist, das muss nicht linear sein.
Und an Hand dieser Messung kannst dir eine Funktionskurve als Formel wo hinterlegen. Danach braucht es eben genau zwei Messwerte von den Stromzählern, a was kommt effektiv aus den Panels und b was wird gerade im Haus verbraucht. Davon die differenz genommen, gegen die ermittelte Funktion gelegt und schon hast den Dimmwert für den Aktor. Da braucht es keine Regler oder so. Als Nebenbedingung kannst noch irgendwelche T Schwellwerte setzen sofern Du die Heizleistung nach oben begrenzen willst. Das ist dann einfach ne Sperre des Aktors.
Daher oben schon die Frage welche Messwerte stehen Die zur Verfügung, wenn Du nur den Hauptstromzähler als Zweirichtungszähler hast musst sowieso ne recht genaue Messreihe haben um den effektiven Verbrauch des Heizstabes je Dimmwertstufe aus dem Saldo rausrechnen zu können.
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Was ist denn, wenn dein Zähler Bezug meldet, weil sich grade eine Wolke vor die Sonne geschoben hat und vorher eine Einspeiseleistung den Heizstab auf beispielsweise 200W geregelt hat? Wenn das ganze Konstrukt langsam arbeitet, verbrennst du deine eingesparte Energie unmittelbar, da du dann Energie aus dem Netz ziehst.
Ich glaube einfach, dass du das mit „langsamen“ KNX-Komponenten nicht soweit geregelt bekommst, das sich das irgendwann auszahlt, da du häufig im Bezugsfall landest. Erst recht, wenn du mal eine taktende Friteuse oder ähnliche zweipuktgeregelte Leistunngen (Herd, Backofen, Waschmaschine usw.) einschaltest.
Selbst die neueste Generation von Solarwechselrichtern mit Batteriespeicher und schneller, direkter Modbudverbindung zum Smartmeter brauchen 3-5 Sekunden, um sich der Last anzupassen.
Ob das dann was für KNX ist, mag ich bezweifeln…
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Zitat von Hochpass Beitrag anzeigenWenn dein Aktor bzw. die Leistungskennlinie bekannt ist dann macht der Regler keinen Sinn dann solltest du steuern.
wie meinst du das?
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Wenn dein Aktor bzw. die Leistungskennlinie bekannt ist dann macht der Regler keinen Sinn dann solltest du steuern.
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Zitat von Fehntjer Beitrag anzeigenDa das Wetter nicht mit spielt, kann ich es so leider nicht testen...
du kannst ja zu testzwecken den sollwert auf eine bestimmte leistung stellen (oder denselben wert vom zählerwert substrahieren). somit kannst du sehen, ob deine regelung eine konstante leistung aus dem netz zieht.
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Von genau Regeln kann man bei KNX glaube ich sowieso nicht sprechen, dafür gibt es Systeme die dafür entwickelt worden sind. 10 Watt waren ja jetzt auch erst einfach mal ein fiktiver Wert. Das System wird träge sein, soviel steht fest. Ich greife die Daten direkt vom EHZ ab. Umso höher ich mit dem Sollwert setze umso unwahrscheinlicher ist es das ich Strom ausm Netz nehme, aber auch das die Heizung evl nicht so oft an geht. Man muss das dann einfach mal beobachten. Die Frage ist was "Schlimmer" ist, ob ich nun an einem sonnigen Tag mal zb. 8 std lang 200 Watt verschenke, oder durch die Regelträgheit mal kurzfristig Strom ausm Netz gezogen wird, bis der Regler sich wieder einregelt.Zitat von Hochpass Beitrag anzeigenwas vermutlich nicht klappen wir ist:
- Totzeit im Zähler. Ich würde vermuten die Messwerte die aus dem Zähler kommen sind zu alt um genau zu regeln und vermutlich bekommst du auch nicht die Abtastrate die du für eine genaue Regelung bräuchtest. Die Messwerte die du bekommst sind irgendwie gemittelte Werte und für eine Leistungsregelung uralte Werte.Ich behapute deine Regelabweichung wird in der Größe von deinem Überschuss liegen und damit für die Katz sein. Es könnte sogar noch schlimmer sein dass du dann das Gegenteil erreichst von dem was du vor hast.
- Um auf 10W genau zu Regeln brauchst du ein Messystem mit etwa 1W Auflösung. Hast du das?
- Wenn du ein zweites Messystem einbaust was dafür geignet ist, was ist das ist dann die Abweichung zwischen dem Messystem für die Regelung und das was für Geld verantwortlich ist. Genauigkeitsklasse?
Ich hab gerade mal kurz mit dem GPA von Gira gespielt und wollte euch mal kurz einen Einblick geben, so im groben sieht es so garnicht so schlecht aus, die Regelparameter müssen natürlich unter echten Bedinungen getestet werden (finde die Simulation von Gira recht schlecht, im gegensatz zu z.B der Logosoft von Siemens)
Logik.JPG
Der Wertgenerator gibt an auf welchen Wert der Regler sich einstellen soll. Stromzähler A+ und der Vergleicher geben die Freigabe für den PID Regler, sobald kein Strom aus dem Netz gezogen wird, bekommt der Regler die Freigabe. Nun versucht der Regler den Wert vom Generator zu erreichen. Da der Regler wenn der Istwert höher wird als der Sollwert ins Minus regelt multipliziere ich das Ergebnis mit -1 um einen positiven Wert zu erhalten. Bei Negativen Werte schalte ich den Eingang des Dimmaktors ab, dieses mache ich dann am Ende mit dem Vergleicher, der guckt ob der der Wert größer 0 ist. Momentan habe ich da ich keine Heizung usw. zur Hand habe, einfach mal die Küchenleuchte als fiktive Heizung gewählt.
Da das Wetter nicht mit spielt, kann ich es so leider nicht testen...
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Bei einer 2 stelligen Investition und einer guten Idee, mach es! In jedem Fall wirst du eine Menge lernen. Immerhin, jedes Gramm CO2 zählt und es könnte klappen. Und wenn 10 Watt der falsche Wert ist, dann versuchst du 20W.
Lass dich nicht entmutigen und berichte bitte von deinen Ergebnissen.
Viel Erfolg, Florian
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was vermutlich nicht klappen wir ist:
- Totzeit im Zähler. Ich würde vermuten die Messwerte die aus dem Zähler kommen sind zu alt um genau zu regeln und vermutlich bekommst du auch nicht die Abtastrate die du für eine genaue Regelung bräuchtest. Die Messwerte die du bekommst sind irgendwie gemittelte Werte und für eine Leistungsregelung uralte Werte.Ich behapute deine Regelabweichung wird in der Größe von deinem Überschuss liegen und damit für die Katz sein. Es könnte sogar noch schlimmer sein dass du dann das Gegenteil erreichst von dem was du vor hast.
- Um auf 10W genau zu Regeln brauchst du ein Messystem mit etwa 1W Auflösung. Hast du das?
- Wenn du ein zweites Messystem einbaust was dafür geignet ist, was ist das ist dann die Abweichung zwischen dem Messystem für die Regelung und das was für Geld verantwortlich ist. Genauigkeitsklasse?
Bei der Anlagengröße hast du vielleicht einen Überschuss in 3-4 Monaten im Jahr. Jetzt kommt die Zeit da wirst du eher nichts über haben.
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Zitat von Fehntjer Beitrag anzeigenDie Frage ist ja einfach ob der Aktor dafür gemacht ist, eine Glühlampe ist ja eine Ohmsche Last, Heizungen sind auch Ohmsche Lasten.
klar, das geht problemlos!
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Hab einen 150liter Speicher, aber keinen Anschluss für einen heizstab, von daher die Idee mit der Rücklauf AnhebungZitat von waldecker01 Beitrag anzeigenWie erhitzt Du dein Warmwasser, hast Du einen Speicher? Heizpatrone rein und damit aufheizen was möglich ist. Weis nur nicht ob es so kleine Leistungen dafür gibt.
Oft liegen die im kW Bereich
ich bastel Sonntag mal ein wenig mit der GPA von meinem X1, aber die Logik müsste recht einfach sein. Das der x1 PI- Regler und PID- Regler hat
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Na rechne doch mal genau vor wie du das nun rechnen willst, wenn Du nur am Hauptzähler schaust. Sicher das Du dafür eine passende Logik / Zielwertfunktion hast und das dann auch passend auf nen %Wert des Heizstabes umgerechnet bekommst?
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Wie erhitzt Du dein Warmwasser, hast Du einen Speicher? Heizpatrone rein und damit aufheizen was möglich ist. Weis nur nicht ob es so kleine Leistungen dafür gibt.
Oft liegen die im kW Bereich
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Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigenErfasst du die Produktion auch? Nur die Einspeisung zu erfassen führt zu einem logischen Kurzschluss. Du speist ein, aktivierst die zusätzliche Last, was dazu führt, daß du nichts mehr einspeist usw.
Ja ich erfasse P+ Und P- direkt vom Stromzähler. Sobald P+ (Bezug) = 0 ist würde die Freigabe kommen, natürlich kann ich nicht die P- (Rücklieferleistung) genau auf null fahren, ich würde es zum Beispiel so machen das ich immer 10-20 Watt einspeisen würde wenn Überschuss da ist.Zuletzt geändert von Fehntjer; 10.09.2021, 16:32.
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Müsste klappen wie oben beschrieben auf Einspeisewert = 0 = Erzeugung - Verbrauch regeln.
Wahrscheinlich genügt auch ein PI Regler, so dynamisch das Du einen D Anteil benötigst wirst Du wohl nicht regeln müssen/wollen. Wichtiger wäre eher den I Anteil zu begrenzen, wenn Du länger viel verbrauchst und nicht auf Null regeln kannst. Oder er ist sowieso auf positive Werte beschränkt.
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