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Noch einmal - Leerrohre in der Planungsphase

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  • Hubertus81
    antwortet
    Ich schrieb ja afaik... Soweit ich weiß sind die orangen nur für draußen geeignet. Es geht dabei auch nicht um Halogenfrei sondern dass sie nicht flammhemmend sind. Da sollte der jenige der das Foto gepostet hat vielleicht nochmal kontrollieren was er da genau verbaut hat. Es gibt bei Leerrohren nämlich durchaus welche die nur für draußen aber nicht für drinnen sind.
    Ist halt diese typische orange Farbe für draußen damit man es gut wiederfindet.
    Garantien gibts im Forum eh nicht. Ist nur ein Hinweis dass da was falsch sein KÖNNTE.
    Zuletzt geändert von Hubertus81; 11.09.2021, 19:00.

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  • Lennox
    antwortet
    hubertus81... woran siehst du das? Es gibt ja auch farbige Leerrohre für den Innenbereichen (Stichwort Halogenfrei etc..)
    Anhand der Fotos und deren Qualität traue ich mir so eine Aussage nicht zu tätigen.

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  • Hubertus81
    antwortet
    Die orangen Leerrohre sind afaik nur für draußen gedacht und drinnen nicht zulässig. Das Thema hatten wir hier vor Jahren auch schonmal bei einem "Musterverteiler", der wirklich sehr schön gemacht war, aber der Kollege die falschen Leerrohre benutzt hat.

    Zitat von xsven80x Beitrag anzeigen
    Im zweiten Bild sieht man, dass wir eine weitere Verbindung der ersten Steckdose über eine übergeputzte Option eines konventionellen Lichtschalters (auf ca. 1,10m) zum Glasttaster (auf ca. 1,60m) in die Decke vorgesehen haben. So kommen wir im Nachgang zu jeder Steckdose noch mit einer KNX-Leitung, zwar mit bisschen Aufwand und Fummelei, aber ohne Dreck und Wändeaufstemmen.
    Ist nen guter Tipp sich das KNX Kabel für die Steckdosen einfach über den nächstgelegenden KNX Sensor holen zu können. Eventuell will man bei den Steckdosen aber dann mindestens ein Unterputzbecher pro Dose oder Dosenkombi mit "Bauch" haben. Sprich Multimediadose. Einfach des Platzes wegen und um das sauber zu verklemmen können.
    Für Steckdosen bietet sich auch Dali an wenn man es eh einsetzt wenn man potentiell was Schalten oder Dimmen können will, da das Signal gleich im NYM daher kommt und man keine Abstände einhalten muss.
    Mit den neuen Gateways sind auch bestimmte Sensoren möglich die man in KNX dann ebenfalls nutzen könnte.
    Würde dennoch in der Rohbauphase so planen dass man später möglichst offen ist.
    Zuletzt geändert von Hubertus81; 11.09.2021, 18:16.

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  • Lennox
    antwortet


    der Radius reicht von Wien nach OÖ

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  • vento66
    antwortet
    Ist schon klar, nur haben die auch nur einen begrenzten Aktionsradius....

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  • Lennox
    antwortet
    Zitat von vento66 Beitrag anzeigen
    Das macht der Lehrbua nur das erste mal falsch. Nachdem er dann mit der grossen Hilti die Rohre an der Decke umgestemmt hat, merkt er sich das
    Ich hab da was erfunden…, habe nur noch keinen passenden Namen gefunden?! Ich nenne es evtl. „ Schalungsschoner oder Übergangsmuffe..“. Muß nur mal schauen ob die Namen oder Patente frei sind…

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  • vento66
    antwortet
    Das macht der Lehrbua nur das erste mal falsch. Nachdem er dann mit der grossen Hilti die Rohre an der Decke umgestemmt hat, merkt er sich das

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  • Lennox
    antwortet
    Zitat von trium Beitrag anzeigen
    Hallo nochmal,
    ich stelle mir die parktische Umsetzung der Leerohrverlegung in der Betondecke, insbesondere die Übergänge in die Wände
    problematisch vor, da hier sehr präzise gearbeitet werden muss, damit das Leerrohr nicht ein paar cm von der geplanten
    Wand aus dem Beton ragt. 😭 Da ich schon einmal gebaut habe, weiß ich was heute auf den Baustellen los und was alles
    schief laufen kann ...
    Hat jemand Aufzeichnungen der eigenen Leerohr-Planung oder Fotos. Alles ist willkommen!
    Ich will wenigstens nicht alle Anfänger-Fehler machen ...
    Dank Euch!
    Grüße aus dem Rheinland
    das ist schon sehr schwierig…, die praktische Umsetzung von Leerrohr Decke auf Wand!!
    Darum stelle ich nur Lehrlinge mit Abitur ein…

    Was machen eigentlich eure Elektriker?! Nasenbohren oder auch beraten…

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  • xsven80x
    antwortet
    Hallo trium ,

    wir haben pro Raum 1 Stk 5x1,5 NYM (Ausnahmen da wo notwendig, wenn mehr Schaltkanäle benötigt, bspw. WZ) im Leerrohr zur Verteilung gelegt. Dazu je nach Bedarf Cat und im Ring pro Etage KNX (letzteres jedoch grundsätzlich über die Zwischendecke). Ausserdem je nach Bedarf pro Lichtkanal ein 5x1,5 über die ZD.

    Hier mal das Beispiel Schlafzimmer: das 5x an die erste Steckdose an die Tür (zweites Bild) und von da dann über den Betonboden (im Leerrohr) zur nächsten Steckdose. Dies haben wir (bis auf Ausnahmen) als Regel in allen Räumen gemacht.

    20190623_120434.jpg

    20190623_121356.jpg
    Im zweiten Bild sieht man, dass wir eine weitere Verbindung der ersten Steckdose über eine übergeputzte Option eines konventionellen Lichtschalters (auf ca. 1,10m) zum Glasttaster (auf ca. 1,60m) in die Decke vorgesehen haben. So kommen wir im Nachgang zu jeder Steckdose noch mit einer KNX-Leitung, zwar mit bisschen Aufwand und Fummelei, aber ohne Dreck und Wändeaufstemmen.

    Es lohnt sich, sich hier ausgiebig Gedanken zu machen und lieber 1 Rohr zu viel, als zu wenig in die Wand zu werfen (natürlich immer in Absprache mit dem Statiker, bzw. Berücksichtigung der statischen Möglichkeit des Schlitzens).

    Und ja, man muss schon ziemlich exakt arbeiten. Aber das ist durchaus machbar!

    So wie ich es gemacht habe, würde ich es wieder machen, trotz "hohem" Invest für das Leerrohr.

    Gruß
    Sven

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  • trium
    antwortet
    Hallo nochmal,

    ich stelle mir die parktische Umsetzung der Leerohrverlegung in der Betondecke, insbesondere die Übergänge in die Wände
    problematisch vor, da hier sehr präzise gearbeitet werden muss, damit das Leerrohr nicht ein paar cm von der geplanten
    Wand aus dem Beton ragt. 😭 Da ich schon einmal gebaut habe, weiß ich was heute auf den Baustellen los und was alles
    schief laufen kann ...

    Hat jemand Aufzeichnungen der eigenen Leerohr-Planung oder Fotos. Alles ist willkommen!

    Ich will wenigstens nicht alle Anfänger-Fehler machen ...

    Dank Euch!



    Grüße aus dem Rheinland

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  • Lennox
    antwortet
    Zitat von trium Beitrag anzeigen

    Nützlich wäre wenn man sich das mal an einem realen Bau anschauen könnte, aber
    da habe ich bisher keine Möglichkeit gefunden.

    Es bleibt spannend :-)


    Grüße aus dem Rheinland
    wennst mal in Österreich Urlaub machst…, meldest dich halt . Dann finden wir schon eine Baustelle wo man sich Leerverrohrungen für Leitungen anschauen kann 🙋‍♂️

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  • trium
    antwortet
    Hallo zusammen,

    danke für Eure Hinweise!

    Ich habe schon einmal gebaut, aber mit konventioneller Elektrik und da wurden sämtliche
    230V-Leitungen und LAN etc. mit Lochband auf der Betonplatte verlegt und es gab keine
    Probleme mit der Funktion. Daher mein Plan die 230V-Leitungen direkt auf der Betonplatte
    zu verlegen.

    Ich werde das jetzt erstmal auf Papier mit Leerrohren grob planen und mir dann einen
    Elektriker suchen für den KNX Tagesgeschäft ist. Der wird sicher einiges ändern
    wollen aber dann weiß ich hoffentlich was ratsam ist und was das ungefähr kosten wird.

    Nützlich wäre wenn man sich das mal an einem realen Bau anschauen könnte, aber
    da habe ich bisher keine Möglichkeit gefunden.

    Es bleibt spannend :-)


    Grüße aus dem Rheinland

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  • fezpet
    antwortet
    Alles im Leerrohr ist vermutlich die bessere, zukunftsfähigere Lösung, ich würde aber behaupten, dass in 80% aller Neubauten nur Leerrohre für Kommunikationsleitungen verwendet werden und ansonsten NYY direkt auf die Elementdecke geschmissen wird.

    Das läuft in den Häusern auch alles seit Jahren ohne Probleme, aber falls doch mal was sein sollte, kommst du halt nicht dran.

    Die Entscheidung kann dir hier aber niemand abnehmen, da musst du für dich selbst entscheiden, was dir wichtig ist: Einfachheit oder Zukunftssicherheit.

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  • Jonoli
    antwortet
    „Bei der Verlegung im Beton ist jedoch eine erste Einschränkung zu beachten. Grundsätzlich dürfen NYM-Leitungen in Beton verlegt werden. Handelt es sich jedoch um Beton, der aufgrund seiner Konsistenz geschüttelt, gerüttelt oder gestampft werden muss, so ist die direkte Verlegung darin unzulässig.“

    Die anerkannten Regeln der Technik sind immer sehr individuell 🤷‍♂️

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von trium Beitrag anzeigen
    Die Stromleitungen wollte ich dann mittels
    Lochband auf der Betonplatte verlegen.
    Und die Herren Handwerker wissen dann sie dann nicht mehr mit Ihren Leitern usw. da rumturnen dürfen und Dir dann die Leitungen zerstören. Was kommt denn da noch an/um die Leitungen? Beton/Estrich an den Leitungen ist nicht zulässig.

    Manches nennt sich auch einfach Schutzrohr.

    Planst Denn alle SD mit eigenem Außenleiter bis in die HV zu verdrahten? Bei einer/zwei Zuleitungen je Raum NYM 5-fach und dann von Dosenkombi zu Dosenkombi durchgeschliffen sind doch gar nicht so viele Leitungen.

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