Wenn dies dein erster Besuch hier ist, lies bitte zuerst die Hilfe - Häufig gestellte Fragen durch. Du musst dich vermutlich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke oben auf 'Registrieren', um den Registrierungsprozess zu starten. Du kannst auch jetzt schon Beiträge lesen. Suche dir einfach das Forum aus, das dich am meisten interessiert.
Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
Welche Wärmepumpe und Lüftungsanlage im Smart Home
Um wieder auf mein ursprüngliches Thema zurückzukommen:
Gibts Erfahrungsberichte - egal ob positiv oder negativ - mit den eingangs genannten Geräten und Herstellern?
Mit Viessmann als Hersteller habe ich eigentlich sehr gute Erfahrung gemacht, was die Langlebigkeit und die Verfügbarkeit von Ersatzteilien anbelangt.
Allerdings nicht im Zusammenhang mit Wärmepumpen, sondern eher im Öl- und Holzsegment.
snip_20210922222824.png
Wie diese 6% zustande kommen, wird nicht erläutert. Dass die nicht durch die Sonneneinstrahlung betroffenen Räume durch Selbstregelung des einen Raumes völlig überheizen, wird natürlich verschwiegen.
Diese Argumentation der Ingenieure ist aus meiner Sicht einfach falsch.
Wenn die ERR einen Raum runter regelt, dann ist die gewünschte SOLL-Temperatur hier ja erreicht.
Folglich kann man die in diese Räume (unnötig) eingebrachte Wärme doch nicht als Ersparnis einpreisen!
Richtig ist hier doch genau das Gegenteil:
Die ERR sorgt dafür, dass die gewonnene Energie zielgerichtet in den Räumen wirkt, wo tatsächlich Wärme benötigt wird und die ERR die Ventile offen hat.
Vielleicht sollten die Heckmanns unter dem Gesichtspunkt nochmal rechnen, dann kommen sie vielleicht auf 12,34 Prozent.
Wenn kein Heizbedarf besteht, schaltet die Wärmepumpe ab. Das ist der Effekt den man im Winter gerne hat. Überhitzt bekommst du ein ganzen Haus durch ein paar sonnige Räume im Winter garantiert nicht. Wenn hingegen die ERR zu macht, kann die Wärme im sonnigen Raum nirgends mehr hin. Die Wärme im Raum kann dabei nicht über die kühleren Räumen abgeführt werden.
Die Wahrheit liegt hier wohl irgendwo dazwischen, denn die Trägheit der FBH hast Du in Deiner Betrachtung vergessen. Die WP hätte bei Sonneneinstrahlung schon viele Stunden früher aufhören müssen diesen Raum zu beheizen, denn die Energie steckt schon längst im Estrich und wird weiterhin abgegeben. Der Raum überheizt also in jedem Fall. Es dauert ebenso Stunden, bis ein oberflächlicher Energieeintrag durch Sonne in den Rohren der FBH landet. Das wird alles reichlich überbewertet.
Da in einem Neubau die Isolation außen ist, lassen sich im Inneren keine großen Temperaturunterschiede erzeugen.
Komisch, in unserem gut gedämmten Haus (2011) funktioniert es ohne Probleme: Bad 23,5 Grad, Gästezimmer 18 Grad, Wohnzimmer 21,5 Grad...also wieder so eine theoretische Aussage, die zumindest bei uns (also in der Praxis) nicht zutrifft. Kannst gerne mal vorbeischauen, um Dich von der Richtigkeit meiner Aussagen zu überzeugen.
Dass ein hydraulischer Abgleich *immer* Voraussetzung für eine optimale Energieeinsparung ist, ist bereits bekannt und natürlich auch bei mir umgesetzt. Das Ingenieurbüro schreibt vollmundig 20-30% Einsparung bei einer FBH, wie sich diese Zahl aufgrund der Einzeloptimierung zusammensetzt bleibt leider offen...tja, aber natürlich kann man sich das gegen Bezahlung ausrechnen lassen
Zum Thema ERR schreiben sie wenigstens eine Zahl:
snip_20210922222824.png
Wie diese 6% zustande kommen, wird nicht erläutert. Dass die nicht durch die Sonneneinstrahlung betroffenen Räume durch Selbstregelung des einen Raumes völlig überheizen, wird natürlich verschwiegen.
Selbst wenn ich (die persönlich zu hoch angesetzten) 6% ansetze: wir hatten im letzten Jahr exakt 756,80€ reine Primärenergiekosten, das sind dann 45€. Da lag ich oben also nicht falsch - die 10-20% kamen übrigens von Dir:
Ich würde eher von 10% bis 20% der Heizkosten ausgehen
Wenn man 10 durch fehlende ERR ständig beheizten Räume, von denen 3 nicht regelmäßig genutzt werden, spart man übrigens in den Zeiten der Nichtbenutzung 30% Energie.
Deshalb nochmal die Frage:
- wie kommst Du auf 10-20% Energieeinsparung bei einem Haus ohne ERR?
Effizienzsteigerung Wärmepumpe Ein effizienter Betrieb ist bei Wärmepumpen nicht selbstverständlich. Lesen Sie hier welche Faktoren ausschlaggebend sind: Optimierung Fußbodenheizung (20 %-30 %) Mehr zu diesem Thema lesen sie auf unserer Themenseite Fußbodenheizung Wandheizung oder Zusatzheizkörper im Bad (ca. 10 %) Durch den Einsatz von wasserführenden Wandheizungen oder elektrischen Zusatzheizkörper in den Bädern kann die Vorlauftemperatur […]
Ob es fürs Klima gut ist, wenn man wegen fehlender ERR ständig das ganze Haus beheizt
In der Tat hilft es. Je größer die Heizfläche, desto niedriger die Vorlauftemperatur. Da in einem Neubau die Isolation außen ist, lassen sich im Inneren keine großen Temperaturunterschiede erzeugen. Die kalten Räume müssen dann über die weniger beheizten Räume mitgeheizt werden, weswegen die VL Temperatur angehoben werden muss. Das verschwendet Energie. Das ERR nachteilig ist, ist im übrigen keine Meinung sondern längst bekannt. Dazu gibt es unzählige Studien.
Das wäre die ehrliche Konsequenz und mehrfach wirksamer fürs Klima, wenn einem 20€ zuviel "verbrannte" Energie schlaflose Nächte bereiten.
Wer redet hier von Schlafqualität? Ich schlafe gut. Aber mit viel Geld Energie verschwenden und damit der Natur schaden ist einfach nicht jedermanns Sache.
Leider falsch. Wenn nach Deiner Theorie der Sonneneintrag in einem Raum durch den Selbstregeleffekt in die anderen Räume geschickt wird, dann überheizen eben genau diese Räume, da diese ja vorher Solltemperatur hatten! Eine ERR regelt das (zumindest teilweise) aus.
War leider richtig im Gegensatz zu deinen 2 Sätzen. Wenn kein Heizbedarf besteht, schaltet die Wärmepumpe ab. Das ist der Effekt den man im Winter gerne hat. Überhitzt bekommst du ein ganzen Haus durch ein paar sonnige Räume im Winter garantiert nicht. Wenn hingegen die ERR zu macht, kann die Wärme im sonnigen Raum nirgends mehr hin. Die Wärme im Raum kann dabei nicht über die kühleren Räumen abgeführt werden. Wie deine ERR gegenkühlen also "Regeln" kann, dass erzähl mal.
Für mich ist der Klimawandel aber auch nicht nur ein Problem der anderen.
Ist ein anderes Thema, was hier zu weit führt. Können wir gerne an anderer Stelle diskutieren, ob statt dem Klima nicht die Industrie der heimliche Gewinner ist. Ob es fürs Klima gut ist, wenn man wegen fehlender ERR ständig das ganze Haus beheizt obwohl vielleicht 3 Zimmer auch mal unbenutzt sind? Oder auch 21 statt 22 Grad reichen? Das ist energetisch gesehen schwachsinnig wie ich meine, da ein Haus eben leider Wärmeverluste hat.
BTW: Hinsichtlich "was ist gut fürs Klima" wäre es übrigens am Besten, auf KNX komplett zu verzichten! Das wäre die ehrliche Konsequenz und mehrfach wirksamer fürs Klima, wenn einem 20€ zuviel "verbrannte" Energie schlaflose Nächte bereiten.
diese häufig bedienen muss und die mir dann Räume überheizen lassen
Leider falsch. Wenn nach Deiner Theorie der Sonneneintrag in einem Raum durch den Selbstregeleffekt in die anderen Räume geschickt wird, dann überheizen eben genau diese Räume, da diese ja vorher Solltemperatur hatten! Eine ERR regelt das (zumindest teilweise) aus.
Ich frage mal, ob er wenigstens von der technischen Seite her zufrieden ist.
Habe ich oben vergessen zu schreiben:
Wenn Viessmann bei den Wärmepumpen die gleiche Qualität abliefert wie bei den Brennwertgeräten (bei denen man eigentlich jahrelange Erfahrung annehmen kann), kann ich aus eigener Erfahrung nur abraten.
Egal was es für ein Hersteller wird - ich würde nach einem möglichst simpel und robust gebauten Gerät schauen. Und nicht auf 2% Wirkungsgrad oder irgendein Elektronik-Goodie...
Das ist mir neu, dass man ohne ERR mehr Komfort hat.
Komfort ist wie so viele Worte interpretationswürdig. Für mich ist es Komfort wenn ich nicht ständig unnötige Geräte kaufen, parametrieren, Platz dafür vorhalten muss, diese häufig bedienen muss und die mir dann Räume überheizen lassen, wie beschrieben.
10 € sind ja auch etwas geraten. Ich würde eher von 10% bis 20% der Heizkosten ausgehen. Reich wird man dadurch natürlich nicht. Für mich ist der Klimawandel aber auch nicht nur ein Problem der anderen.
Da könnte ich mal bei einem Freund nachfragen, der hat das Gerät seit ca. 2 Jahren im Neubau. Das Außengerät ist jedenfalls sehr leise. Was ich weiß, dass ihn die Estrichtrocknung mehr gekostet hat als 4 Wochen Malediven im 5*-Resort, bei den laufenden Heizkosten hatte er sich auch schonmal etwas verwundert geäußert (im negativen Sinn). Ich frage mal, ob er wenigstens von der technischen Seite her zufrieden ist.
IDM wird häufiger mit Nibe verglichen als mit Viessmann. In welchem Bereich liegt denn der Modulationsbereich? Wie sieht die Anbindung über Modbus oder Webinterface aus?
Sowas stellt man einmal ein (hydraulischer und thermischer Abgleich) und und ändert es nie wieder. Das spart Heizkosten, KNX Kosten und steigert den Komfort.
Das ist mir neu, dass man ohne ERR mehr Komfort hat. Bei uns ist es genau umgekehrt, ohne ERR hätten wir im Haus deutlich (!) weniger Komfort. Ein Haus ohne ERR hat hinsichtlich Einstellung der Wohlfühltemperatur weniger Komfort als ein Haus aus den 70igern, da konnten die Bewohner wenigstens noch selbst entscheiden welche Temperatur ihnen genehm ist. Beispiel Bad: da reichen in der Übergangszeit 22 Grad, im Winter dürfen es auch 23 Grad oder etwas mehr sein.
Meine Frau oder ich stellen hier mehrmals im Jahr die Solltemperatur eines Raumes um (Übergangszeit, Winter) und ich entscheide per Knopfdruck, ob ein Gästezimmer etc. beheizt wird oder nicht.
Das Problem dabei sind doch die auf die letzten Promille Wirkungsgrad optimierten neuen Heizsysteme - wobei mir das ehrlich gesagt auch wurscht ist, ob ich für diesen Komfort 10€ im Jahr mehr zahle, weil die Heizung 0.87% weniger Wirkungsgrad hat...
Variante 1 verbraucht meines Wissens nach weit weniger Energie als Variante 2. Wenn ich den eigentlich sonnigen Raum beschatte reduziere ich die kostenlose Wärme der Sonne, was durch die Wärmepumpe ausgeglichen werden muss. Wir sprechen ja von Winter. Da wird man Wärme irgendwie ins Haus bekommen müssen und da ist eigentlich jeder Sonnenstrahl nützlich.
Wenn sich die Raumtemperatur der VL angleicht, geht der Wärmeübergang in diesem Raum zurück. Das erhöht die RL. Dadurch wird aber auch automatisch weniger Heizleistung der FBH in diesem Raum eingebracht. Es regelt sich selbst und die Wärmepumpe regelt runter. Eine WP die tief runter regeln kann ist sehr wichtig. Idealerweise läuft die WP im Winter annähernd durch. Die hier aufgezählten WPen werden häufiger takten müssen.
Um mit PV Strom kostenlos zu heizen, braucht man schon eine sehr große Anlage, da die Sonne wenn dann nur kurz scheint und die Nacht viel länger ist oder die PV sowieso mit Schnee bedeckt ist. 5kWpp reichen da bei weitem nicht. Das ist eine typische, zu kleine GU PV Größe.
Für den Sommer muss man klar für Beschattung sorgen. In der Übergangszeit muss man beschatten, wenn die Selbstregelung nicht ausreicht. Das stimmt. Im Winter aber ganz klar selbstregeln lassen.
So ist eigentlich auch die gängige Empfehlung der Experten im Rosa Forum.
Das reduziert auch automatisch das überhitzen des sonnigen Raumes. Sperren die Ventile jedoch ab weil der Raum Solltemp repricing hat, heizt sich der sonnige Raum weiter auf und die anderen Räume müssen weiter über die Wärmepumpe aktiv beheizt werden.
Das klappt aber auch nur solange das Haus insgesamt die per Sonne eingetragene Energie verkraften kann, also wieviel Fensterfläche ist vorhanden und wie steht die Sonne drauf. Insgesamt kann man da aber wirklich sehr viel optimieren und sollte auch die Beschattung mit in diese Logiken einbeziehen. Die MDT-Rolloaktoren haben da mittlerweile auch passende KO um bei guter Sonne dennoch die Beschattung zu reduzieren um den Ertrag entsprechend zu nutzen. Hast allerdings sehr viele Fensterfläche und ein sehr gut gedämmtes Haus kommt der Selbstregeleffekt da auch nicht mehr hinterher. Insgesamt muss man überlegen was der Regelung zuträglicher ist. Energieverteilung über Sonne durch Fenster rein >> warmer Boden >> Anhebung RL-Temperatur >> Heizen der Räume auf gegenüberliegender Fassadenseite (sehr sehr Träge) oder Sonne >> FBH Kanal abgeregelt durch ERR >> Rest Bedarf durch Beschattung >> ggf Beschattung auf Sonnenschutz >> PV-Ertrag auf dem Dach >> Strom für die WP >> Heizen per WP der Räume auf gegenüberliegende Fassadenseite. Wenn die WP einen guten Modulationsbereich hat, wird sie bei der zweiten Variante weniger Taktzyklen haben, und rein kostentechnisch ja auch mit kostenlosem Strom aus der PV arbeiten.
Welche der Varianten auf lange Sicht effizienter ist, müsste man mal eruieren. Wer hat nen passendes Haus (schönes Doppelreihenhaus zum direkten Vergleich) und testet das mal?
Pauschale Aussagen so muss es sein, kann da nicht treffen.
Wir verarbeiten personenbezogene Daten über die Nutzer unserer Website mithilfe von Cookies und anderen Technologien, um unsere Dienste bereitzustellen. Weitere Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Indem Du unten auf "ICH stimme zu" klickst, stimmst Du unserer Datenschutzerklärung und unseren persönlichen Datenverarbeitungs- und Cookie-Praktiken zu, wie darin beschrieben. Du erkennst außerdem an, dass dieses Forum möglicherweise außerhalb Deines Landes gehostet wird und bist damit einverstanden, dass Deine Daten in dem Land, in dem dieses Forum gehostet wird, gesammelt, gespeichert und verarbeitet werden.
Einen Kommentar schreiben: