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Welche Wärmepumpe und Lüftungsanlage im Smart Home

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  • Wilantis
    antwortet
    Die gewünschte Temperatureinstellung stellt man einmal per thermischen Abgleich ein.
    Ein Eingriff in die Zimmertemperatur über einen Raumregler dauert halt 12-24h bis die merklich erreicht wurde. Von Regeln kann man da nicht wirklich sprechen.
    Am besten sind die Thermostate der FBH auch immer offen. Dann regelt sich das Haus selbst (Selbstregeleffekt). Z.B. Auf der einen Seite scheint die Sonne und die FBH verteilt die Wärme von diesem Raum gratis im ganzen Haus. Das reduziert auch automatisch das überhitzen des sonnigen Raumes. Sperren die Ventile jedoch ab weil der Raum Solltemp repricing hat, heizt sich der sonnige Raum weiter auf und die anderen Räume müssen weiter über die Wärmepumpe aktiv beheizt werden.

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  • gbglace
    antwortet
    JA das macht man mit den Aktoren, aber erst nachdem man über einige Wochen ohne die KNX-ERR einen ordentlichen Abgleich der Anlage erreicht hat. Ansonsten versteckt die ERR den Pfusch vom Heizi.

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  • kuhlschrank
    antwortet
    Noch ein paar Fakten:
    - KfW55
    - FBH
    - 170qm Wohnfläche
    - Plus Keller
    - PV mit 5 kW Peak

    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Die beiden genannten Abgleiche sind zwingend erforderlich und sollten kritisch hinterfragt und überprüft werden.
    Liege ich dann falsch, wenn ich meine, dass es eine gute Idee ist, dass ich meine Räumtemperaturen per ERR auf eingestellte Soll-Temperaturen pro Raum über MDT-Heizaktoren regeln lassen möchte?

    Zuletzt geändert von kuhlschrank; 22.09.2021, 18:12.

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  • Wilantis
    antwortet
    Jupp.
    Die 2 Wärmepumpen scheinen mir auch heizungsbauertypisch etwas überdimensioniert zu sein. Unser Neubau mit 200qm hat eine Heizlast von 4.4 kW. KfW40 Standard. Vllt fällt die Heizleistung dieser LWWPs aber auch bei tiefen Temperaturen sehr weit ab und hier habt eine ausgesprochen niedrige Normaußentemperatur.

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  • gbglace
    antwortet
    Eigentlich beides.

    Die beiden genannten Abgleiche sind zwingend erforderlich und sollten kritisch hinterfragt und überprüft werden. Insofern ist es wichtig und richtig bei den Anlagen Informationen anzapfen zu können um genau sehen zu können das die WP keine hohe Anzahl Taktungen hat und gemütlich vor sich hin arbeitet bei möglichst geringen Systemtemperaturen. Die ERR in KNX ausgeführt ist dann eine schlaue Variante die besondere Temperatureinträge kompensiert (Solar / Kindergeburtstage) aber nicht dafür sorgt das man eine Raumtemperatur einstellt und die dann erreicht wird oder das man gar mal eben diese hochdreht und das auch erreicht wird. Hat man den Effekt, das man per ERR das SOLL um 2 Grad erhöht und das dann auch ab dem nächsten Tag im Haus anliegt, dann stimmt eigentlich schon nicht der thermische/hydraulische Abgleich und die WP-Anlage zusammen ist auf zu viel Heizleistung ausgelegt und die ERR permanent gegengearbeitet hat.

    VIESSMANN hat per IP einige Zugriffoptionen auf die Werte, auch wenn deren API wohl an der Cloud hängt. Reine Messwerte und Taktungskennzahlen kann man auch per Strommessaktor und eigene Tempsensoren erfassen, etwas mehr aufwand aber frei von der Cloud, ggf bastelt man sich noch mit dem vcontrold einen Zugang.

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  • kuhlschrank
    antwortet
    Zitat von Wilantis Beitrag anzeigen
    Raumtemperatur. Über KNX willst du ja nicht die Vorlauftemperatur einstellen. Sowas macht die Wärmepumpe anhand der eingestellten Heizkurve in Abhängigkeit der Außentemperatur selbst.
    OK, interessant. Also würdest du von der Raumtemperaturregelung mit KNX abraten? Einmal den thermischen abgleich (mechanisch) eingestellt und gut?

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  • McKenna
    antwortet
    Ich würde momentan eher den weg gehen, welcher Hersteller auch die Anlage dann in Betrieb nimmt, momentan hat nicht jeder Zeit ........nur so aus Erfahrung, ich warte bei einem Hersteller gerade sehr lange.....das dies mal fertig gestellt wird...seitens Viessmann...

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  • Wilantis
    antwortet
    Raumtemperatur. Über KNX willst du ja nicht die Vorlauftemperatur einstellen. Sowas macht die Wärmepumpe anhand der eingestellten Heizkurve in Abhängigkeit der Außentemperatur selbst.

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  • kuhlschrank
    antwortet
    Zitat von Wilantis Beitrag anzeigen
    Also Neubau, Wärmepumpe und Temperatur regeln wollen, schließt sich ein bisschen aus. Sowas stellt man einmal ein (hydraulischer und thermischer Abgleich) und und ändert es nie wieder. Das spart Heizkosten, KNX Kosten und steigert den Komfort.
    Von welcher Termperatur sprichst du? Raumtemperatur oder Zulauftemperatur?

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  • Wilantis
    antwortet
    Also Neubau, Wärmepumpe und Temperatur regeln wollen, schließt sich ein bisschen aus. Sowas stellt man einmal ein (hydraulischer und thermischer Abgleich) und und ändert es nie wieder. Das spart Heizkosten, KNX Kosten und steigert den Komfort.

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  • kuhlschrank
    hat ein Thema erstellt Welche Wärmepumpe und Lüftungsanlage im Smart Home.

    Welche Wärmepumpe und Lüftungsanlage im Smart Home

    Hallo ihr,

    für meinen KNX Neubau bin ich grad am entscheiden, welchen Wärmepumpen/-Lüftungsanlagenkombination (und damit welchen Installateur) ich wählen will. Die Wahl habe ich momentan zwischen:

    VIESSMANN Vitocal 200-S (Wärmepumpe)
    mit VIESSMANN Vitovent 300-W (Zentrale Wohnungslüftung)


    UND

    IDM AERO SLM 3-11 (Wärmepumpe)
    mit Komfovent Domekt R 400 (Zentrale Wohnungslüftung)


    Ich möchte jetzt nicht die Temperaturen und Kurven der WP ständig irgendwie über meinen KNX-Bus regeln lassen - das können die Wärmepumpen beide alleine bestimmt besser selbst. Ich regele dann die Temperaturen der Räume mit KNX - brauche also auch keine Module zur Raumregelung in der WP.
    Allerdings hätte ich gerne Auswertungsdaten (Temperaturen in der WP, Energieverbrauch, oder ähnliches) entweder auf dem KNX-Bus oder irgendwie in meinem Home Assistant (IP).
    Beide Varianten haben eine "super moderne" Cloud-Handy-App-Steuerung, das ist kein Entscheidungskriterium.

    Vorteile bei der VIESSMAN-Kombination:
    - Man kann beide genannte Geräte verbinden und damit die Lüftungsanlage mit dem Display der WP steuern.
    - Altbewährtes deutsches Unternehmen

    Vorteile bei der IDM/Komfovent-Kombination:
    - IDM ist eine "Vollblut-WP-Firma" und kein alter Öl-Heizung- und Gasthermen-Bauer, der jetzt auch Wärmepumpen im Programm hat
    - Von weitem sieht die "Digitaltechnik" bei IDM einfach ausgereifter aus (diese Aussage gründet aber auf wenig harten Fakten...)


    Hat mir jemand von euch die eine oder andere Anekdote oder anderweitige Entscheidungshilfe für meine schwere Wahl?

    Noch ein paar Fakten:
    - KfW55
    - FBH
    - 170qm Wohnfläche
    - Plus Keller
    - PV mit 5 kW Peak
    Zuletzt geändert von kuhlschrank; 22.09.2021, 18:13.
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