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Bedienkonzept: Was MUSS über Taster (Rest über Visu) gesteuert werden?

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  • MartinHecht
    antwortet
    Hängt natürlich vom Detail ab, aber grundsätzlich ist so, dass:
    * Der Wandmelder neben der Tür mich erst detektiert, wenn ich den Raum betrete.
    * Der Deckenmelder reagiert häufig schon auf das Öffnen der Türe.

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  • willisurf
    antwortet
    Zitat von MartinHecht Beitrag anzeigen
    Die BWM an der Wand sind aber beim Betreten des Raumes meistens nicht so schnell wie die Deckenmelder ...
    Bist Du sicher? Wenn ein eindeutiges Signal vorliegt, habe ich noch keinen Unterschied in der Reaktionszeit wahrgenommen. Wir haben an zwei Stellen direkt neben der Tür die MDT BWM 55 verbaut.
    Beim Betreten des Raumes gibt es ein ideales Durchschreiten der Sektoren und damit auch eine schnelle Auslösung.

    Das kann sogar besser sein, als sich in einem Sektor eines Decken PM zu bewegen. Aber natürlich sind PM empfindlicher für Bewegung, daher gilt das nur bei so klarer Auslösung beim Betreten. Sonst ist der Decken PM immer im Vorteil.

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  • MartinHecht
    antwortet
    Eventuell ist auch der Schneider/Merten KNX Multi-Touch Pro MEG6215-xxxx eine Alternative.
    https://www.se.com/at/de/product/MEG...system-design/

    Ein Beispiel:
    Ein Raum mit 2 Lichtgruppen TW, Beschattung 2 Jalousien für Tür und Fenster und davor Markise
    Der Raum funktioniert mit BWM und Beschattungsautomatik ziemlich gut, aber gelegentlich soll manuell eingegriffen werden.

    Der Touch Pro bietet viele Funktionen auf einer Bedienstelle und ist Smartphone ähnlich bedienbar (Wischen/Tippen).
    Vor allem in der großen Variante (System Design) ist die Bedienung angenehm. Im System M wird es schon schwieriger.

    Er muss auf Augenhöhe (bspw. +150) angebracht werden.
    D.h. für Kinder und Rollstuhlfahrer nicht geeignet. Ich empfehle auf der Standardhöhe KNX vorzusehen und auch gleich BWM einzubauen.
    Die BWM an der Wand sind aber beim Betreten des Raumes meistens nicht so schnell wie die Deckenmelder ...

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  • gbglace
    antwortet
    Erstmal im Haus wohnen und dann an den Abläufen orientiert die Automatisierung einrichten. Andersrum wird man kaum alles so haben wie es einen nicht störend vorkommt.

    Bei mir ist Wohnzimmer = Wohnzimmer da einfach nen TV laufen haben und in der Küche werkeln ergibt keinen Sinn, sind egal ob links oder rechts rum noch je zwei Türen und je ein Raum dazwischen.

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  • knxlog
    antwortet
    So ähnlich habe ich es auch allerdings ist die Kochfeldbeleuchtung in keine Szene eingebunden. Wenn gekocht wird geht sie an und muss manuell deaktiviert werden oder der Raum wird verlassen und der Herd ist beim Betreten aus. Die restlichen Szenen wie Essen, Lesen und TV werden per Alexa oder Taste geschaltet. Lediglich die nach Uhrzeit dimmende Grundbeleuchtung wird per PM geschaltet.
    TV könnte man auch automatisieren aber eventuell will ich auch den TV nebenher laufen lassen usw. Automatisieren ist toll aber ich glaube man stülpt sich da eher eine Zwangsjacke über als es einem wirklich etwas erleichtert.

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  • gbglace
    antwortet
    Ich will Taster ja nicht verteufeln nur nutze ich sie nicht neben der Türe, weil da sind mir die Wege zu weit um von dort aus das gewünschte zu bedienen.

    PM müssen auch nicht immer Licht EIN-schskten was viele aber immer mit PM's zu schnell in Verbindung bringen. Die haben zwar viele Lichttechnische Funktionen in Ihren Applikationen aber am Ende sind sie eben Präsenzmelder und damit bei mir ohne Taster dazu da sinnloses AUS zuschalten. EIN halt das was dann eindeutig ist. Was eindeutig ist ist natürlich in jedem Haushalt anders und sehr von der technischen Ausstattung abhängig. Dafür gibt es ja die Ideensammelthreads hier im Forum. Die kann man gern auch mit solchen Sachverhalten wie interessante Bedienkonzepte füllen.

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  • willisurf
    antwortet
    Die Szenen Kochen/Schnibbeln und Essen zu unterscheiden funktioniert tatsächlich nicht.
    Dafür haben wir einen Taster (in unserem Fall an einer Säule an der Kochinsel).

    Aber -und darum schreibe ich nochmal- die Beleuchtung des Kochfeldes ist bei uns trotzdem an die Strommessung des Kochfeldes gekoppelt. Das ist sozusagen nochmal zusätzlich das Licht, das auch angeht, wenn der Raum noch keine Beleuchtung benötigt. Um dann besser zu sehen, was in Topf und Pfanne so passiert ist das für uns hilfreich. Die Szene wird im Hintergrund gespeichert (X1) und wenn das Kochfeld typischerweise während der Szene „Kochen“ eingeschaltet wird (und die Strahler auf 100% geschaltet werden) und dann währenddessen auf die Szene „Essen“ umgeschaltet wird, gehen die Strahler natürlich nach dem Ende des Kochens auf den Wert für „Essen“.
    Klingt jetzt kompliziert, aber funktioniert elegant.

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  • livingpure
    antwortet
    Zitat von LostWolf Beitrag anzeigen
    wird ja erst mal eine ganze zeit lang geschnippelt.
    PM in der Küche? Vielleicht gekoppelt mit der Uhrzeit, um 18 Uhr wird eher gekocht, um 22 Uhr nur der Weinkühlschrank geöffnet und es muss nicht so hell sein. Komplett automatisieren wird aber wohl nicht gehen, jedenfalls nicht, wenn man kein striktes Tagesprogramm hat. Ich habe zum Beispiel auch mal um 23 Uhr Hunger und wenn man nicht nur Dosenravioli "kocht", dann brutzelt vielleicht auch mal was 10h auf dem Herd und es würde nicht ausreichen nur aus der Strommessung auf "jemand steht neben dem Topf und kocht" zu schließen.

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  • gbglace
    antwortet
    Man könnte das Programm ja aus der Visu heraus starten, damit wäre die passende KNX-Szene entweder nur ein Schaltelement weiter auf der Visu oder ist direkt an die Programmwahl gekoppelt.

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  • LostWolf
    antwortet
    Zitat von abeggled Beitrag anzeigen
    [...] Die Szenen werden wo möglich automatisch erkannt, Kochen bspw. über Strommessung bestimmter Verbraucher. [...]
    Hatte auch erst versucht möglichst alles zu automatisieren durch Sensorik.
    Aber z.B. kochen: Bevor ich das Kochfeld einschalte, wird ja erst mal eine ganze zeit lang geschnippelt. Wie soll ich das überhaupt irgendwie erfassen können?
    Oder aber auch der Fernseher: Woher weis ich, ob ich jetzt gerade nur nebenbei ein YouTube Video sehen möchte, oder eine Serie, oder....?

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  • dreamy1
    antwortet
    Unter Taster-Busankoppler verstehe ich einen "einfachen" nativen KNX-Taster wie z.B. sowas: https://katalog.gira.de/de_DE/datenblatt.html?id=658278 oder den von Dir genannten Jung Taster. MDT hat sowas auch. Ich verwende also "fertige" KNX-Taster.

    Das von Dir verlinkte Gerät ist eine Tasterschnittstelle, an die man dann einen "normalen" mechanischen Taster ohne Intelligenz anschließt. Also im Prinzip ein Unterputz-Binäreingang. Das würde ich eher als Nachrüstlösung sehen oder wenn man spezielle Sonderfunktionen benötigt, die ein Taster-Busankoppler nicht mitbringt (die von Gira sind z.B. ziemlich eingeschränkt in der Funktion). Das wird dann u.U. auch Gefummel, weil die mechanischen Taster für 1.5mm² starre Leitung designt sind und die Binäreingänge meist sehr dünne Litzen verwenden. Da geht der Weg eigentlich nur über zusätzliche Wagos und Reststücke 1.5mm²...und preislich gibts sich das bei einem einzelnen Taster nicht viel. Wenn man zwei oder drei Taster an einer Stelle benötigt, dürfte eine Tasterschnittstelle preisliche Vorteile haben.
    Zuletzt geändert von dreamy1; 15.05.2022, 12:50.

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  • tomy222
    antwortet
    Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
    Ich würde niemals auf Taster verzichten, es reichen ja günstige Taster-Busankoppler.
    Wo liegen die Unterschiede zwischen einem Taster-Busankoppler (z.B. MDT BE-06001.02) und z.B. einem "einfachen" Tastsensor wie z.B. Jung F10? Was spricht für das eine oder andere? Warum hast Du dich für Busankoppler und nicht für "einfache" Tastsensoren entschieden?

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  • dreamy1
    antwortet
    Die Geschmäcker sind halt verschieden, das ist ja auch gut so. Mich stören Taster optisch überhaupt nicht.

    Zitat von oefchen Beitrag anzeigen
    Alexa dient als Szenenschalter
    zweites System das sofort einspringt wenn der Visuserver ausfällt
    KNX easy aufm Handy ebenfalls als Notfallschalter (oder im Garten/auf Terrasse)
    Das sind wir halt wieder ruckzuck beim Thema Netzwerk und Abhängigkeiten des dezentralen Bussystems (was man ja nicht ohne Grund gewählt hat) von anderen Gewerken und Komponenten (WLAN-Router, Switch). Ohne WLAN/LAN sind bereits alle drei Redundanzen oben ausgehebelt. Klar, man könnte jetzt auch noch alle am WLAN/LAN beteiligten Hardwarekomponenten redundant ausführen, aber einfacher wird das alles nicht.

    Und dann gibt es auch das Thema Wartbarkeit: bei nativen KNX-Komponenten kann im Fall der Fälle jeder KNX-zertifizierte Elektriker aushelfen. Bei einem Switch, der dann aus Sicherheitsgründen vielleicht auch noch gemanaged ist, wird es schon eklig.

    Zitat von oefchen Beitrag anzeigen
    ...interssieren mich erstmal nicht....bau für mich.
    Da wäre ich vorsichtig: ich habe schon manche quasi unverkäufliche Hütte gesehen, weil durch das ganze Gebastel im Hintergrund nur noch der Bauherr persönlich bei einem Ausfall oder einer notwendigen Änderung eingreifen konnte. Und manchmal ist man schnell nicht mehr dazu in der Lage, habe ich (leider) alles schon erlebt. Bei einem längeren Krankheitsfall oder gar Todesfall helfen die überputzten Dosen mit Buskabel da auch nur bedingt, da die Frau oder die Hinterbliebenen deren Lage erstmal nicht kennen und ein für den ggf. notwendigen Hausverkauf beauftragte Makler schon gar nicht. Das wird in einer besonders belastenden Situation dann schnell richtig ungemütlich. Leider denken die Wenigsten daran, dass es leider auch manchmal ganz anders kommt als man denkt.

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  • oefchen
    antwortet
    Sehr kontoverses Thema.....

    Ich hab bewusst versucht auf (sichtbare) Taster zu verzichten.

    Also in jedem Raum PM die in Abhängigkeiten Licht , Beschattung, Alarme schalten.
    An zentralen und/oder wichtigen Stellen (WZ, Ausgang, Terrassentür, Bad) Tablets flächig in der Wand die spezielle Visuseiten anzeigen. Hier passe ich bei Bedarf an.
    Allerdings gibts Tastmöglichkeiten hier:
    Schlafzimmer -> Kopfende Bett : Tenton 10fach mit haptischen Tasten (SchZ ohne Tablet)
    Bad -> am Steinel HF Melder der an der Tür sitzt, Schminkplatz Sensorflächen im Möbel, hinter einer Nische direkt an der Wanne
    Küche -> Zentral hinter einer Verkleidung Sensortasten

    Alexa dient als Szenenschalter
    zweites System das sofort einspringt wenn der Visuserver ausfällt
    KNX easy aufm Handy ebenfalls als Notfallschalter (oder im Garten/auf Terrasse)

    Mir war die cleane Optik extrem wichtig....Gäste interssieren mich erstmal nicht....bau für mich.

    Aber: Buskabel liegt fast überall hinter der Wand ...für den dreamy1 - Fall
    War bei mir auch eher einfach weil überall Trockenbau-Vorsatzschalen stehen. Ich komm also einfach ran. Im Massivbau müsst man das mit Leerdosen an möglichst genauer Stelle vorsehen....was viel schwerer wäre....

    extrem kontroverses Thema ! ...was mich sehr überrascht hat

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  • Froginhooo
    antwortet
    Und wie stellst du diese verschiedenen Modi um? Die Frage war doch folgende:
    Zitat von uwe1 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    Wie ist eure Erfahrung? Wofür braucht man unbedingt Tasten an der Wand ... wofür reicht die Visu über Handy?
    Mein Fazit aus dem Thread lautet. Nutze Taster dort, wo du keine Automatisierungen einsetzt oder verschiedene Szenen umschaltest. Anwendungsbeispiele wurden dafür auch genannt (Bett, Sofa, Kochen, fummeln, grillen).

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