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Kaiserdosen bei Ortbeton selber einbauen

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    Kaiserdosen bei Ortbeton selber einbauen

    Hallo Forum,

    wir werden relativ viele Kaiserdosen fuer Voltus LED Spots in unseren Ortbetondecken haben und um kosten zu sparen wollte ich diese am besten selbst auf die Schalung nageln. Man nagelt ja dabei erst die Frontplatte auf die Schalung, dann kommt die untere Bewehrungslage und dann setzt man die Dose selbst auf die Frontplatte und verrohrt sie. Hat das hier schon jemand selbst gemacht? Wenn ja, wie geht man damit um, wenn die Bewehrungsmatte im Weg ist? Flexen? Bolzenschneider? Was sind hier eure Erfahrungen?

    PS: Keine Angst, der Statiker weis bescheid und hat die Dosen eingeplant. Und fals dies das falsche Forum fuer die Frage ist sagt bitte bescheid.
    Zuletzt geändert von ddmarcus; 27.05.2022, 22:40.

    #2
    Flex und Bolzenschneider und gute Nerven… viel Spaß🙋‍♂️

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      #3
      Zitat von Lennox Beitrag anzeigen
      gute Nerven…
      Braucht man nur bei LED Leisten in Sichtbeton
      Hier könnte ihre Werbung stehen

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        #4
        Also habt ihr das schon gemacht und es ging und war einfach halt aufwendig?

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          #5
          Hi ddmarcus

          ich habe das letztes Jahr selbst gemacht. Mit Bolzenschneider (den die Jungs vom Rohbauer da haben) kann man die Bewehrung sehr gut schneiden. Flex geht zwar auch aber dauert.

          Bei uns lag die erste Bewehrungslage bereits. Ich würde Dir auf jeden Fall raten diese Kaiser Verlängerungsringe für die HaloX Dosen mitzubestellen, da teileweise auch schonmal zwei Matten übereinander liegen und dann die Öffnungen für die Leerrohre zu niedrig sind. Man kann sie dann leider nicht nach Wunsch ausrichten.

          Ich hatte im HTD Forum mal einen kleinen Bericht über die Verlegung von KWL, BKA und bissl Elektro geschrieben. Vielleicht hilft es Dir ja…

          https://www.haustechnikdialog.de/For...-Ortbetondecke

          Viel Erfolg!

          VG Dino

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            #6
            Zitat von dinomyte Beitrag anzeigen
            Ich hatte im HTD Forum mal einen kleinen Bericht über die Verlegung von KWL, BKA und bissl Elektro geschrieben. Vielleicht hilft es Dir ja…
            Wer kennt es nicht, das "Haufen" Forum?
            Dieser Beitrag enthält keine Spuren von Sarkasmus... ich bin einfach so?!

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              #7
              Zitat von ddmarcus Beitrag anzeigen
              Also habt ihr das schon gemacht und es ging und war einfach halt aufwendig?
              Mit dem richtigen Plan, Material und Werkzeug ist das kein Hexenwerk. Ich mache das derzeit gefühlt 1-2 mal die Woche wegen Personalmangel und Auftragslage selbst….

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                #8
                Ich hab das letztes Jahr mal selber gemacht. Habe aber die Dosen erst NACHDEM die untere Bewährung lag festgenagelt. Hab die Dosen allerdings auch nicht für Spots genutzt, sondern nur zum Verklemmen. Insoweit wars egal, ob die 10cm rechts oder links gesessen habe. Konnte sie halt immer mittig in die Löcher der Bewehrungsmatten hämmern und brauchte somit überhaupt nicht flexen o.ä.

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                  #9
                  Mit Bolzenschneider kein Problem.
                  Was eventuell noch hilft: zum Zeitpunkt des Decke betonieren gibt es noch keine Innenwände. Es kann helfen sich die Positionen eigens zu tragenden Wänden/Ecken hin zu vermaßen.

                  lg
                  Robert

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                    #10
                    also die beton-innenwände gibt es natürlich bereits, aber zb noch keine trockenbauwände...
                    Bei jedem Neustart des HS habe ich Zeit für ein Post...
                    Fragen bitte ins Forum und nicht per PN! Danke!

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                      #11
                      Habe das zusammen mit meinem Schwiegervater, der unser Elektriker ist, gemacht.
                      Wir haben die Dosen allerdings gleich "komplett" montiert, die Eisen kamen erst nachher und wurden von den Arbeitern der Baufirma entsprechend zugeschnitten.
                      Bei der ersten Fecke haben wir die Leerrohre aus zeitlichen Gründen erst verlegt als alle Eisen drinnen waren, kann ich nicht empfehlen.
                      Bei den anderen war glücklicherweise nur die erste Schicht drinnen, sodass wir die Rohre recht einfach verlegen und fixieren konnten.
                      An ein paar Stellen war eine Dose genau unter einer großen "Eisenansammlung" zwischen zwei Trägern, da mussten wir uns auch mal den Bolzenschneider leihen aber ansonsten ging es relativ Problemlos.
                      Verbaut haben wir ca. 50 HaloX 100 (Spots + PMs) und 10 Halox 250 (Lautsprecher), alle ohne Tunnel.

                      LG,
                      Robert

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                        #12
                        1. Dosenposition auf der Schalung mit Schlagschnur ermitteln.
                        2. Dosen komplett befestigen
                        3. Den Rohbauern eine ordentliche Brotzeit reichen, damit die Dosen nachher noch alle korrekt sitzen.
                        4. Untere Bewehrung verlegen lassen.
                        5. Ordentliche Schtuzrohre für Beton geeignet verlegen (Wer hier spart ist selbst Schuld)
                        6. Obere Bewehrung einbauen lassen
                        7. Schutzrohre an der oberen Bewehrung befestigen (da das Rohr beim betonieren aufschwimmt hat man sonst "Wellen")
                        8. Nochmals alles kontrollieren
                        9. Vor dem betonieren nochmal wie Punkt 3


                        Zitat von Springrbua Beitrag anzeigen
                        An ein paar Stellen war eine Dose genau unter einer großen "Eisenansammlung" zwischen zwei Trägern, da mussten wir uns auch mal den Bolzenschneider leihen aber ansonsten ging es relativ Problemlos.
                        "Eisenansammlungen" sind statisch bestimmt bedeutungslos, insbesonders zwischen Trägern und man kann dort gerne den Bolzenschneider ansetzen......

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                          #13
                          Zitat von knxodernix Beitrag anzeigen
                          "Eisenansammlungen" sind statisch bestimmt bedeutungslos, insbesonders zwischen Trägern und man kann dort gerne den Bolzenschneider ansetzen......
                          War jetzt nicht so tragisch wie es klingt, die statisch relevanten Teile blieben natürlich alle in Takt. Aber natürlich war es an diesen Stellen etwas schwierig die Rohre einzuführen, an ein zwei Stellen war genau vor der Einführung ein Eisen, welches man wegschneiden musste.
                          Den Bauarbeitern, wenn Zeitlich möglich, hin und wieder eine Brotzeit vorbei zu bringen, ist generell eine gute Idee. Kommt gut an und haben sie sich im Normalfall auch verdient, schließlich bauen sie dein Haus in welchem du vermutlich einen großen Teil deines Lebens verbringen wirst.

                          LG
                          Robert

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