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Wie konventionelle Elektroverkabelung retten?
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Dezentral ist kein Problem., nur find z.B vernünftige Dimmer, und bring die dann noch irgendwo unter.... UP Schaltaktoren mit Strommessung? Mach mal ne Liste!
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Das Problem bei manchen hier ist, dass sie nicht versuchen, die Probleme zu lösen oder wie in deinem Fall Alternativen aufzuzeigen.
Es gibt dann immer nur „die“ alternativlose Installation mit zentralen Komponenten, eingepfercht in eine große Verteilung, wo sich alles sammelt. Ungeachtet der Tatsache, dass es schwierig wird, überhaupt die Verlegekriterien hinsichtlich Spannungsfall und Schleifenimpedanzen einzuhalten.
Hauptsache alle Aktoren sind zentral. Das ist wichtig…
Die Verteilung muss groß und mit vielen Leitungen bestückt sein; und aufgeräumt! Big is beautiful!
…ein „warum“ das unbedingt so sein muss, erklärt niemand. Das man im Wohngebäude auch problemlos Etagenverteiler in Abstellräumen unterbringen kann und die auch zur Nachinstallation wesentlich besser erreichbar sind, als die zentrale Technik; das wird unter den Tisch gekehrt.
Geht man auf dezentrale und raumweise Installation, kommt das Argument der klackenden Aktoren. Ja, die Klospülung hört man auch, wenn man nicht alleine im Haus wohnt. Und der Straßenverkehr macht auch vor dem Haus Krach. Und wenn man dann noch Kinder oder Haustiere hat, ja - dann ist das Klacken wohl das kleinste Übel ungewollter Beschallung…
Leg einfach Busleitung mit. Kostet nicht viel mehr und wird dir vielleicht irgendwann helfen. Wenn nicht, hast du ein paar Euros versenkt.
EDIT: nach den letzten Beiträgen zu lesen, gibts doch noch Hoffnung…
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Ich finde mit den MDT Glastätern RF+ mit eingebauten Schaltaktoren kann man schonmal Taster und zwei Schaltstellen erledigen.
Dann noch Buskabel in die Decke für PMs und zu einigen Steckdosen sowie zu den Jalousien....
Das würde ich machen.
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Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
Willst du ihm nicht gleich zu einem shelly Neubau raten? So einen Kunden hatte ich auch erst wieder. Der von mir wollte, das ich ihn von KNX überzeuge, weil shelly kann alles besser, billiger, schöner, schneller.
Dieser Beitrag ist stark erklärungsbedürftig.
Aufgrund der Problemstellung des TE halte den Tip, sich kurzfristig über den LCN zu informieren/beraten zu lassen für sehr gut. Ansonsten sehe ich auch nur das Medium Funk als Möglichkeit.
Zusatz: Wenn der Aufwand noch betrieben werden kann ist der Beitrag von @Robert86424 sehr hilfreich.
- An den Schaltstellen sollte natürlich auch ein KNX Kabel hin.
- Bei Zentralverkabelung der Aktorik ... bevor KNX eingebaut wird kann man es teilweise über Relais/Schütz Steuerung realisieren.
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Natürlich haben hier einige Kollegen recht, auf die Schnelle ist hier keine genaue Planung und Umsetzung möglich.
Erschwerend kommt hinzu, dass dein Elektriker offenbar auch keine große Hilfe ist wenn er von KNX keine Ahnung hat.
Folgende Ausführung wäre meiner Meinung nach möglich, egal ob über bestehende Leerrohre oder über neu zu verlegende Bodenleitungen.
Alle Schaltdrähte für Beleuchtung, Jalousien, Rollläden usw. müssen extra bzw. zusätzlich zur konventionellen Installation auf den zentralen Stromkreisverteiler geführt werden.
Bei einer ordentlichen Leerrohrverlegung in den Betondecken sollte das möglich sein.
Steckdosen alle mit 5x1,5 durchverkabeln.
Stockwerksweiße eine Ringleitung mit Bus Kabel verlegen. Also vom Hauptverteiler zum ersten Schalter, von diesem zum nächsten Schalter, von diesem... ... ...
Zusätzlich wären KNX Kabel an folgenden Bauteilen sinnvoll (zentral vom Verteiler):
- Auf dem Dach für eine Wetterstation
- In den Heizkreisverteilern mit zusätzlichem Stromkabel 230V
- An der Zentralheizung
- An der KWL
- An Bewegungsmeldern im Außenbereich
- Präsenzmelder Decke in jeden Raum außer den Schlafzimmern
- An allen Rauchmeldern (durchgebrückt)
Wenn dein Elektriker das hinbekommt, kann man aus deinem Haus irgendwann mal ein halbwegs praktikables KNX Haus gemacht werden.
Allerdings wird aufgrund dieses Schnellschusses sicherlich einiges unüberlegt und nicht zu Ende gedacht verlegt werden und auch einiges vergessen werden.
Geht nicht gibt' nicht, auch wenn der Zug fast schon abgefahren ist.
Aber rechne damit wirklich mit min. 5000€ Zusatzkosten.
Schade ist, dass bei richtiger Planung der Verkabelungsaufwand nicht arg viel größer gewesen wäre als bei einer konventionellen Installation
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Sorry es geht weiter
Ich verstehe nicht, dass manche Fragesteller meinen, es geht immer nur darum, die genau richtige Antwort auf ihre Frage zu bekommen, wir wollen auch unsern Spaß, und das ist selten persönlich gemeint. Du hast grundsätzlich Antworten bekommen (eher etwas spät dran) und auch spezifische Vorschläge, was möglich wäre bzw welche Alternativen du neben dem reinen Nein hast.
Viel Erfolg, Florian
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Es ist sehr interessant zu sehen, wie sich so ein spezialisiertes Forum "radikalisiert" und abdriftet.
Meine Frage war, ob es Sinn macht in die Schlitze, die eh schon da sind, auch ein Buskabel zu legen um eventuell zumindest das Licht darüber zu steuern. Das ich 2 Tage vor Elektroinstallation auf KNX umschwenken möchte, war nicht der Punkt.
Eure Antwort war relativ eindeutig.
Ich möchte gerne eine Mod bitten, den Thread hier zu schließen. Sonst gehts hier noch bunter weiter...
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Zitat von concept Beitrag anzeigenwieder mal ein thread, in welchem ich den dislike button vermisse.
Wieso, ist doch genial. Zwei Tage (!!!) bevor der Elektriker kommt, soll auf KNX umgeschwenkt werden. Da kann man sich den Witze thread sparen
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Dezentrale Relais hört man eben schon deutlich, manche stört das.
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wieder mal ein thread, in welchem ich den dislike button vermisse.
der kumpel ist zu spät dran, es ist nicht unsere schuld. also vergesst die aufregung und haltet einfach die füsse still....
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Hat alles seine Vor und Nachteile. Mit den Kabeln stimmt schon. Worauf man als erstes verzichten kann ist eine zentrale 24V Lösung in meinen Augen zumindest dann wenn sie „aus Prinzip“ gemacht wird und nicht hier und da mal weils halt Sinn macht das so zu machen.Zitat von tsb2001 Beitrag anzeigenMuss niemand gut finden; ist halt meine Meinung basierend auf den bisher gemachten Erfahrungen…
JEDE Steckdose einzelnt anzufahren ist ebenfalls so ein Ding wo Aufwand/Kosten/Nutzen in aller Regel nicht zusammen passen. Grade bei ner Renovierung ggf bei Steckdosen(Kombis) immer eine Elektronikdose verbauen wo man dann ein KNX Kabel enden lässt was einem Flexibilität bringt ohne dass man zig Leitungen mehr in der UV hat.
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Ich würde versuchen, die Verkabelung dahingehend umzubiegen, als dass überall das Kombikabel von Lapp verlegt wird. Dann hast du wenigstens parallel zur normalen Installation immer noch Bus mit dabei liegen.
Nicht immer bedarf es einer zentralen Installation. Unser Gebäude wurde 1989 auch klassisch verkabelt. Ich baue Raum für Raum auf KNX in dezentraler Technik um. Jalousieaktoren sitzen in Elektronikdosen am Fenster, dort werden auch die Fensterkontakte eingelesen, schaltbare Steckdosen sitzen ebenfalls dezentral in Elektronikdosen und Schaltaktoren fürs Licht sind immer hinter den Schaltern. Heizkörper werden entweder über Stellantriebe direkt am Heizkörper gestellt oder im Heizkreisverteiler. Alles was dann noch Dimmbar sein soll, wandert in die Abhangdecken. Wenn es die nur mit beengten Platzverhältnissen gibt und nur Kabel darüber Platz finden, kann man problemlos mit Gipskarton einen Fries zaubern, mit dem man noch dekorativ den Raum indirekt beleuchtet. Da passt dann auch noch ein Dimmaktor rein. Alternativ kann man auch kleine Unterverteilungen in den Fluren setzen, die dann hinter Bildern verschwinden. Gibt dutzende Möglichkeiten.
Es geht also auch. Man muss nur wollen…
Ich sehe das Ganze mittlerweile als Vorteil. Im Störungsfall ist der Ausfall stark minimiert und begrenzt sich auf den betroffenen Raum. In der Hauptverteilung sitzen lediglich ein Schaltaktor fürs Flurlicht (4fach) einer für die Aussensteckdosen (4fach) und ein Binäreingang für die Netztrennschütze für den Notstrom der PV-Anlage, damit ich damit über den Bus Last abwerfen kann.
Hatte jetzt noch jemanden mit einem nicht sauber angeschlossenen Neutralleiter in der Hauptverteilung, wo jemand drei Jalousieaktoren dreiphasig verdrahtet hat (pro Aktor ein Aussenleiter) und der Draht von der N-Sammelschiene auf den Kragen von der Aderendhülse geschraubt war. Hat vier Jahre gehalten und dann war die Verbindung unterbrochen. Wegen der Spannungsverschiebung hat es 2 Aktoren mit 8 Kanälen zerstört. Damit liefen 16 Jalousien auf einen Schlag nicht mehr… Bei dezentraler Installation hast du das Problem nicht.
Ich habe auch schon komplett abgebrannte Verteilungen gesehen; oder auch welche, die komplett unter Wasser standen. Gerade im Ahrtal vor einem Jahr häufig in jedem Keller zu finden. Und vielfach waren die Wohnräume trotzdem noch zu bewohnen. Bei dezentraler Anordnung der Aktoren kannst du die Verteilung schnell wechseln, ggf. braucht’s zur normalen Hardware (RCD- und LS-Schalter und dem restlichen Kram) eine neue Spannungsversorgung und der Rest funktioniert immer noch. Mach das mal mit nem großen Standverteiler, wo hundert Leitungen aus den einzelnen Etagen von jedem Rollo und jedem Leuchtenauslass ankommen…
Muss niemand gut finden; ist halt meine Meinung basierend auf den bisher gemachten Erfahrungen…
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Idealerweise die elektro Leitungen noch zentral ziehen, wenn das so kurzfristig klappt, dann Lotto spielen
sonst KNX zu jedem Rollladentaster, dort dann UP Jal Aktoren
Lampen mit 5x NYM verkabeln, DALI Bus bilden und bis zur UV ziehen
KNX Leitung in den Heizkreisverteiler, dort einen Heiz Aktor
an jede Taster Position KNX (NYM nicht nötig)
idealerweise noch KNX in die Decke für PM, vielleicht abgehängte Decke, dann wäre das kein Problem
wenn Steckdosen schaltbar sein sollen, dorthin KNx und UP aktor
Bis auf die Steckdosen würde das noch recht leicht gehen, manche meiner Elektriker wären da dabei. Besser wäre natürlich gleich anders zu planen, die ganzen UP Geschichten würden entfallen. Bedenke, dass das auch etwas kostet, wenn es dir zum Beispiel nur 5000 € wert ist, direkt bleiben lassen
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Danke erst mal für das Feedback! Dann werde ich mich wohl von dem Gedanken verabschieden.
Ich hatte gehofft "einfach" parallel zu der konventionellen Elektronik die Busleitung verlegen zu können. "Huckepack" quasi. Wenn das nicht geht, machts tatsächlich überhaupt keinen Sinn.
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