Wer schon mal ein KNX Haus ohne Doku gekauft (oder auch geerbt) hat, der könnte möglicherweise einen Nachteil benennen.
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Echte Vorteile von KNX im Alltag?
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Solange KNX nur Licht für dich ist: nein, keine Vorteile.Zitat von ANDR Beitrag anzeigenEchte Vorteile von KNX im Alltag?
[...] Helligkeitsregelung [...] Licht-Szenarien[...]
Willst Du mehr als Licht, dann definitiv ja. Du kannst natürlich dann auch auf Funk/Matter gehen inkl. einer zentrale Logigengine, die ausfällt, wenn es grade genau nicht passt, usw, wenn dir die Verkabelung und der dezentrale Ansatz von KNX nicht passt.
Das wirklich schöne an KNX ist eigentlich, dass Du die ganzen kleinen Funktionen/Gimmicks gar nicht mehr merkst. Viele Dinge sind auch mit den richtigen Bauteilen direkt verfügbar, bspw. Helligkeitsregelung via geeigneten Präsenzmelder. Aber - wie gesagt - nur für Licht sehe ich da jetzt nicht den riesen Vorteil.
Welchen Background hast Du, und wie genau "verstehst" Du KNX überhaupt?
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Der größte Vorteil für mich ist, dass es einfach funktioniert. Ein Profisystem eben.
Aber wie der eine oder andere hier schon geschrieben hat: Wenn man damit nur das Licht ein- und ausschaltet, ergeben sich keine Vorteile.
Wenn aber PM, Reedkontakte, Wetterstation und Beschattung dazukommen, ergeben sich plötzlich viel mehr Möglichkeiten.
Kleine Beispiele aus dem Alltag:
Anzeige ob alle Fenster geschlossen sind wenn man das Haus verlässt.
Das Licht auf der Terrasse geht an und die Jalousie fährt nach oben wenn man die Türe öffnet.
Die LEDs die meine Frau unbedingt in den Schränken von Wohn- und Esszimmer haben wollte, werden durch den PM eingeschatet (Die würde sind keine Sau einschalten)
Wenn man abends ins Bett geht werden alle nicht notwendigen Steckdosen im EG abgeschaltet (Bei Abwesenheit im ganzen Haus)
Nachts schalten sich Lampen nur mix %-prozent ein, tagsüber heller falls nötig
Wenn der Fernseher am Abend eingeschaltet wird, wird die Musik gestoppt und eine Lichtszene gestartet. Ist es draußen zu hell, Jalousien im Wohnzimmer runter.
Bei alle dem ist KNX aber nur die ausführende Ebene. Das kann man mit genug Aufwand auch mit anderen Systemen lösen. Aber eben nicht unbedingt mit der Robustheit eines KNX und der Herstellerunabhängikeit.Mit Heimautomatisierung lassen sich alle Probleme lösen die wir sonst gar nicht hätten...
KNX + HUE + SONOS + SIMATIC-S7 + Fritzbox + RasPi mit NodeRed + Telegramm
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ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität...
Lichtzuordnungen, Szenen, welcher Leuchte soll von welchem Schalter geschaltet werden...
Alles-AUS beim Schlafengehen, Babyphon für Hund automatisch ein (schläft im Käfig),.... alles im Nachhinein änderbarEPIX
...und möge der Saft mit euch sein...
Getippt von meinen Zeigefingern auf einer QWERTZ Tastatur
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Hallo,
vielen Dank für den Input! So langsam bekomme ich eine Vorstellung, was möglich und sinnvoll ist. In den vergangenen Tagen habe ich auch mein Verhalten beobachtet. Vieles macht man aus Gewohnheit wenig bewusst. Zum Beispiel das Einschalten des Lichtes, wenn man in einen Raum geht. Ich würde mir wünschen, dass jemand das Küchenlicht ausmacht und die Tür schließt, wenn ich mit vollen Händen aus der Küche komme. Das ließe sich ja automatisieren.
So ein Nachtmodus für die ganze Wohnung, bei dem die gesamte Beleuchtung nur minimal ist, wäre praktisch. Müsste ich aber wohl manuell (de)aktivieren. Wenn ich früh ins Bett gehe, stehe ich am nächsten Tag früh auf. Adaptive Helligkeit hört sich auch gut an. HCL müsste man mal ausprobieren, ob das wirklich einen merkbaren bzw. angenehmen Effekt hat.
Beschattung, wenn der TV läuft (Gardinen zu), wäre sehr praktisch, vielleicht auch eine Lichtszene.
Manches ließe sich wiederum kaum automatisieren. Im Flur brauche ich Licht, wenn ich mir Jacke und Schuhe anziehe, aber nicht wenn ich von der Küche ins Wohnzimmer gehe. Da müsste ein Präsenzmelder wissen, was ich will. Man könnte versuchen, die Garderobe an eine Waage zu hängen...
@matthiaz: Ich glaube, ein relativ gutes technisches Verständnis zu haben. Aber von Lichtdesign hingegen habe ich nicht den blassesten Schimmer. In meinem Arbeitszimmer habe ich seit bestimmt zehn Jahren experimentell zwei LED-Stripes unter der Decke, eine warmweiß, die andere kaltweiß, über PWM-Regler separat einstellbar. Somit habe ich schon lange Tunable White, aber den Begriff kenne ich erst seit zwei Tagen. 😎
LG
AndreaZuletzt geändert von ANDR; 08.11.2022, 07:07.
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Also Türe schließen und Gardinen zuziehen gehört eher zu den unüblicheren Schalthandlungen (im EFH), möglich mit viel Eigeninitiative oder Geld ist das aber natürlich.
Das mit dem früh zu Bett und dann früh aufstehen, bzw. spät... ließe sich hingegen vermutlich mit einer Logik hinbekommen. Evtl. nicht immer zu 100% treffsicher, aber immernoch besser als das Licht immer voll an und zum anderen kann sie Logik auch nachträglich verfeinert werden.
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- Höhere Kosten (im Vergleich zu Standard-Installation mit weniger Komfort).Zitat von Burgerking Beitrag anzeigenUmgekehrt, ich kenne keinen einzigen Nachteil durch KNX
- Wenn man es so wie hier die meisten im Forum betreibt, ist es mehr ein Hobby, und dadurch ein Zeitgrab. Für viele von uns ist das gut/schön investierte Zeit, viele Menschen würden es ggf. als Zeitverschwendung ansehen.
- Höherer Planungsaufwand (man sollte sich im Vorfeld sehr viele Gedanken bzgl. Möglichkeiten, Produktauswahl, usw.) machen, oder einen Systemintegrator ins Boot holen und viel Zeit mit ihm verbringen. Bei einem 0815 Haus von der Stange haben sich andere schon diese Gedanken gemacht und man kann sich irgendwie schon damit arrangieren :-).
- Neidvoll anerkennen, dass es andere Bussysteme gibt, die dem Anschein nach, einfacher zu installieren / bedienen sind, und die auch andere (Multimedia-)Gewerke super integrieren. Bei KNX artet das in Bastelei und der Suche nach der richtigen Türstation oder Audio-Matrix aus, um dann im Jahr 2022 analoge Audio-Signale durchs Haus zu schicken.
- Pandora's Box der Möglichkeiten: Wenn man sich mit einem 0815 Haus abfindet, dann weiß man teilweise gar nicht was man verpasst. Wenn man anfängt mit Haus-Automatisierung und KNX zu liebäugeln, weiß man viel besser was möglich ist (Bewegungsmelder, Taster, Heizung, Lüftung, usw.) und wird schlichtweg von Möglichkeiten und Gedanken, die man sich machen muss, erschlagen.
Das sind Dinge, die mir spontan so einfallen in der Kategorie "Nachteile". Ansonsten hat KNX aber auch viele Vorteile und macht Spaß :-).
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Guter Punkt und vor allem von Neueinsteigern bei der Planung gerne mal unterschätzt. So viel wie möglich Sensoren helfen später, wenn man erstmal Spaß an der Automatisierung gefunden hatZitat von kbabioch Beitrag anzeigenWenn man anfängt mit Haus-Automatisierung und KNX zu liebäugeln, weiß man viel besser was möglich ist (Bewegungsmelder, Taster, Heizung, Lüftung, usw.)Gruß Bernhard
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Zitat von kbabioch Beitrag anzeigenist es mehr ein Hobby, und dadurch ein Zeitgrab.
viel knx im haus verschont einen (zumindest in der planungs- und einrichtungsphase) davor, sich das unsägliche tv-programm reinzuziehen. man bleibt also klarer bei verstand. also ein klarer vorteil für knx!gemäss forenregeln soll man bitte und danke sagen! also: bitte und danke!
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Wenn man sich die Zeit gegen Geld rechnet und die Nerven ins Geldwerte zieht, nimmt man Basalte da muss man nix mehr neidvoll anerkennen,Zitat von kbabioch Beitrag anzeigen
- Neidvoll anerkennen, dass es andere Bussysteme gibt, die dem Anschein nach, einfacher zu installieren / bedienen sind, und die auch andere (Multimedia-)Gewerke super integrieren. Bei KNX artet das in Bastelei und der Suche nach der richtigen Türstation oder Audio-Matrix aus, um dann im Jahr 2022 analoge Audio-Signale durchs Haus zu schicken.
außer dein Nachbar hat nen 30k Heimkino im Keller.
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Je nach Größe gibt es Melder mit Zonenauswertung und/oder Feststellung Kurzzeitpräsenz vs längere Anwesenheit. ggf hat man noch Reedkontakte an Schranktüren der Garderobe.Zitat von ANDR Beitrag anzeigenManches ließe sich wiederum kaum automatisieren. Im Flur brauche ich Licht, wenn ich mir Jacke und Schuhe anziehe, aber nicht wenn ich von der Küche ins Wohnzimmer gehe. Da müsste ein Präsenzmelder wissen, was ich will.----------------------------------------------------------------------------------
"Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
Albert Einstein
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Zumindest das spricht nicht dagegen, Thread/Matter sind ebenfalls dezentral organisiert, eigentlich sehr ähnlich zu KNX.Zitat von matthiaz Beitrag anzeigenDu kannst natürlich dann auch auf Funk/Matter gehen inkl. einer zentrale Logigengine, die ausfällt, wenn es grade genau nicht passt, usw, wenn dir die Verkabelung und der dezentrale Ansatz von KNX nicht passt.
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Daran hatte ich auch schon gedacht, aber 1 Taste drücken erscheint mir einfacher als 5 Sekunden warten.Zitat von gbglace Beitrag anzeigenFeststellung Kurzzeitpräsenz vs längere Anwesenheit.
Aber egal, das muss ich nicht jetzt überlegen.
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Die Lösungsfindung wird aber erleichtert wenn man vorher mal so richtig extrem ans automatisieren denkt und dabei feststellt welche Sensorik hilfreich wäre und dann an den neuralgischen Punkten simple aber wirkungsvolle Vorbereitungen trifft.Ins Raumbuch können die Features dann natürlich alle mit low aprio eingetragen werden.
hat man nie drüber nachgedacht wird bestimmt was fehlen und dann wird trotz späteren Wunsches und grundsätzlich KNX im Haus doch nichts werden.----------------------------------------------------------------------------------
"Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
Albert Einstein
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