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Vor allem für die Küche wäre "Tür zu bei Abwesenheit" super, denn die Küche verlasse ich öfter mit vollen Händen. Im Bad hatte ich mal eine Feder an der Tür, damit sie immer zugeht, aber sie war zu schwach.
Wäre hier nicht die gute, alte "Schwingtüre" die bessere Variante? Das würde auch den umgekehrten Use-Case "Tisch abgeräumt und nun zurück mit den dreckigen Tellern in die Küche" ganz gut abdecken. Dann kann man mit einem sanften "Swipe" mit dem Fuß die Tür auch in die andere Richtung öffnen. Vielleicht nicht besonders "smart" im Sinne von smart, aber smart im Sinne von smart ;-)
Ich hab bei mir in der Küche gar keine Türe und löse den furchtbaren Blick vom Esstisch auf das Küchenmassaker schlicht mit Licht und einem Präsenzmelder. Allerdings bin es meist auch nur ich, der am Tisch genau so sitzt, dass er in direkt die Küche sehen kann. Alle anderen müssten sich dafür erst drehen.
Ich würde bei den Antrieben nur sehr genau auf die Geschwindigkeit achten. Oft sind sie dermaßen langsam, dass die manuelle Betätigung dann doch angenehmer ist.
Zu den Türen: Es gibt mittlerweile recht erschwinglich Drehtürantriebe. Z.B. von Hörmann (klick mich)
Vielleicht ist da etwas für dich dabei? Mit passenden KNX Sensoren kann man da auch einiges machen wie 'dauer offen' oder schnell/langsam schließen.
Zum allgemeinen Automatismus: Ich nutze KNX aktuell nur für sehr wenige Lampen und diese (noch) nur manuell. Aber es sparte mich allein dabei etliche Schalter (KNX 4/8-fach Taster), notwendige Dosen, etc. Zudem kann ich die Lampen dort wo ich mich für entscheide (z.B. am Schreibtisch mit Hotkey auf der Tastatur) schalten.
Die Hintergrundbeleuchtung für den Fernseher geht automatisch über UPNP Broadcast mit an oder der eigentlich nur Lichtschalter in der Küche bedient jetzt auch das Radio.
Komplett ohne komplexe Nachtszenen, Mehrstufige Präsenzerkennung, etc. Ich könnte das aber alles ohne viel Aufwand jederzeit nachrüsten.
wenn ich in einen Raum gehe und manchmal eben nicht. Wenn ich zum Beispiel am Abend die Kaffeetasse aus dem Arbeitszimmer hole,
Ja das würde sicher oft genügen, ich lasse mich dann aber dennoch sanft dimmen erleuchten, weil es geht von allein auch wieder aus, nach nicht langer Zeit, bleibe ich dann doch sitzen ist es auch gleich leicht an. Es ist alles eine gewöhnungsfrage. Jetzt musst Du manuelle bewusst schalten und tust es nicht weil es auch gerade noch ausreichend hell ist um die Tasse zu holen und es daher umständlicher wäre erst noch den Schalter zu drücken. Es würde aber auch nicht stören wenn es heller sein würde, so lange man die Gewissheit hat es wird nicht vergessen aus zu machen. Ich sehe es daher als ein Komfort soweit nicht mehr übers Licht nach zudenken. Und fällt mir nach zwei drei Schritten im Büro ein doch noch was mehr aus einem Schrank zu holen, usw. dann ist auch gleich Licht an.
Es gibt auch Melder die unterschiedlich auf kurze Bewegung/Präsenz und längere unterscheiden. Das kann man auch einfach nur auf die Dauer der Nachlaufzeit wirken lassen und nicht nur auf die Frage wann geht es dann doch an.
Und spätestens, wenn mehrere Personen im Haus leben, wird es mit dem Nachtmodus knifflig.
Aus diesem Grund werde ich meine derzeitigen 3 Stufen auf die folgenden 4 erhöhen: Morgens/Tags/Abends/Nachts. Aber diese Stufen gibt es bei mir schon auf den Gebäudeebenen Raum/Etage/Haus/Gesamt. Wenn also jemand in seinem Zimmer auf Nacht(z.B. Schlafen wegen Erkältung am Tag) stellt dann hat das direkte Abhängigkeiten auf dieses Zimmer und einige wenige auf den angrenzenden Flur. Wenn man sich noch Türkontakte in den Innentüren gönnt kann man das natürlich auch noch verfeinern.
Den einen globalen Nachtmodus weil die Wetterstation aufn Dach gerade wegen eines Vogel-Schi... dunkel meldet ist da sicher zu unflexibel für größere Haushalte.
Eine zentrale KWL ist schon sehr gut, aber raumweises individuelles dosieren im EFH an der Stelle nicht möglich, bzw. extrem aufwändig zu realisieren, was den Kostenrahmen sicher sprengen würde. dezentrale Lüftungen halt ich im Vergleich für thermisch bedenklich und würde wo immer möglich auf eine zentrale KWL mit Enthalpietauscher setzen. Im Nachtmodus die Drehzahl allgemein niedrig halten ist vollkommen legitim, auch wenn es mal bei einem nächtlichen WC-besuch intensiv wird. die Wahrscheinlichkeit das sich da mehrere von ergeben, ist eher gering, so dass da nicht wie unter Tage die Drehzahl zum Ablüften erhöht werden muss, trotz Ausschlages der VOC-Sensoren.
Offenbar muss man sich intensiv Gedanken machen und ausprobieren, bis es passt.
Daher ist es wichtig hier zu lesen was man alles so machen kann um sich klar zu werden ohne Sensorik wird vieles nicht automatisch gehen. Und Sensorik geht bestenfalls mit CU an den richtigen Stellen einher. Hat man dann das soweit vorbereitet, ist eine KNX-Haus mit Wunsch für Automatisierung der Bewohner schnell ein Hobby-Objekt.
nochmal vielen Dank für die vielen Anregungen! Es war einiges dabei, was ich sehr interessant finde.
Mit vollautomatischem Licht hadere ich allerdings: Manchmal mache ich Licht an, wenn ich in einen Raum gehe und manchmal eben nicht. Wenn ich zum Beispiel am Abend die Kaffeetasse aus dem Arbeitszimmer hole, dann reicht mir der Schein des Flurlichts völlig aus. Volles Licht würde mich stören. Aber wenn ich dabei noch eben eine E-Mail schreibe, brauche ich etwas mehr Licht. Ansonsten kann ich mir für viele Räume halbautomatisches Licht vorstellen, also ein Präsenzmelder nur zum Ausschalten.
Das eine oder andere ließe sich vielleicht über den Nachtmodus regeln, aber ich bin skeptisch, ob man alle Bedürfnisse automatisieren kann. Und spätestens, wenn mehrere Personen im Haus leben, wird es mit dem Nachtmodus knifflig.
Vor allem für die Küche wäre "Tür zu bei Abwesenheit" super, denn die Küche verlasse ich öfter mit vollen Händen. Im Bad hatte ich mal eine Feder an der Tür, damit sie immer zugeht, aber sie war zu schwach.
Eine automatische Lüftung halte ich für sehr nützlich. Manuelles Lüften entfällt und es ist permanent frische (und nicht zu feuchte) Luft in der Wohnung. Auch morgens im Schlafzimmer. Nachts würde nur das Schlafzimmer belüftet, Ventilator auf sehr kleiner Stufe. Tagsüber jeder Raum selektiv nach Lüftqualität und Präsenz. Leere Räume könnte man kurz und intensiv lüften, ohne dass der Luftzug stört. Und so weiter.
Offenbar muss man sich intensiv Gedanken machen und ausprobieren, bis es passt.
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