Zitat von ANDR
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Als ich hier angefangen habe den Wohnraum zu modernisieren kam von meiner besseren Hälfte auch viel Skepsis, ob der Kosten und des Nutzen. Aber dennoch empfindet Sie vieles als Positiv, jetzt, wo es funktioniert.
Dass sich das Licht automatisch ein- und ausschaltet ist erstmal Komfort, zumal einer der sehr penibel dosiert werden muss in Schlaf- und Wohnräumen mit unterschiedlichen Nutzungsszenarien. Aber bei einigen Lichtschaltern ist Ihr unlängst entfallen, wofür diese überhaupt (noch) da sind. Warum drei Leuchten von Hand einschalten, wenn alle auf einmal angehen können?
Zudem wird das Licht von einigen Faktoren abhängig unterschiedlich eingestellt. Im Nachtmodus ist die Nachlaufzeit kürzer, die Farbtemperatur wärmer und die Helligkeit niedriger - Ob das nun 18 oder 21% Helligkeit sind, 2200 oder 2500 Kelvin und warum der Nachtmodus um 4:57 endet ... Ist meiner besseren Hälfte vollkommen Wurst, solange meine Konfiguration an Ihr Empfinden angepasst ist - und nach einigem einstellen passt es dann auch dauerhaft so. Jetzt stört sie halt im Urlaub das "Fies grelle Licht" im Hotel-Badezimmer beim nächtlichen Toilettengang - Eben, weil man es zu Hause besser hat.
Wenn der Wetterbericht einen warmen Tag prognostiziert, das Fenster geöffnet wird oder keiner im Raum ist, wir die Wohnung verlassen haben oder schlafend unter der Bettdecke warmgehalten werden - die Heizung geht aus oder wird heruntergeregelt, wenn sie nicht (voll aufgedreht) benötigt wird - da fasst keiner mehr etwas an, weder im Berufsalltag noch zum verreisen und keiner muss ein schlechtes Gewissen haben, Energie zu verpulvern ...
Wenn die Sonne aufs Fenster knallt und keiner im Raum ist, geht das Rollo zu, um den Raum vor Überhitzung zu schützen und demnächst kommen wieder die Funk-Zwischenstecker für die Weihnachtsbeleuchtung zum tragen, die automatisch über Präsenz und (Astro-)Zeitschaltuhr gesteuert werden. Dass sich die Lichtstimmung im Wohnzimmer anpasst, sobald ich den Fernseher einschalte klingt wie ein Gimmick, erspart aber ebenfalls mindestens einen Griff - auf die Spitze treiben würde es noch, wenn beim Drücken auf Pause der Weg zur Küche und Toilette schonmal präventiv beleuchtet wird, das scheitert aber gerade an meiner TV-Integration, bei einem Kunden mit einem anderen Fernseher habe ich das besser hinbekommen ... Ich brauche einen neuen Fernseher!
KNX, wie auch jedes andere System, lebt von der Integration vieler Funktionen. Keiner braucht es um zwei Lampen dimmbar zu machen. Aber wenn es sinnvoll läuft und man genug Ideen umgesetzt hat, hat man auch genügend Frustpotential in konventionellen Räumlichkeiten und den Wunsch aus diesem Altbau zu entfliehen 😂
"Alexa, schalte überall das Licht aus." wäre natürlich auch über einen Taster an der Tür zu realisieren gewesen, über "Alexa, mach mir gute Laune" und "Alexa, Gute Nacht" Musik, Licht, Heizung und Rolläden zu beeinflussen, war es mir dann aber doch Wert, die Lautsprecherkugel als Ersatz für meinen alten Wecker aufzustellen. Der künstliche Sonnenaufgang und das leise dudelnde Radio sind auch etwas entspannter, als das vormalige Szenario zum Wecken, zumal daran gekoppelt auch Automatisierungen starten und Werte der Beleuchtung angepasst werden, in der Hoffnung man steht auch wirklich danach auf ...
P.S. Für einige Kenner hier im Forum: Einige der o.g. Automatisierungen und Integrationen wurden durch Home Assistant ermöglicht und sind nicht nativ per KNX gelöst. Steinigt mich



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