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  • Lennox
    antwortet
    Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
    Ich kauf mir auch keine dicke S Klasse und wähle dann absolute Basisausstattung ergo verzichte auf all das was ne S-Klasse eigentlich aus macht. Dann habe ich am Ende nämlich ein Fahrzeug was von außen zwar wie eine S-Klasse aussieht, aber nicht den komfort einer S-Klasse bietet. Dann kommt der Kollege mit seinem Tesla daher und zeigt mir stolz was er alles für features hat die ihm den Alltag erleichern...
    wobei die S-Klasse meist mehr Grund-/Basisausstattung hat wie manch eine KNX Installation...

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  • TheOlli
    antwortet
    Das kommt dann dabei raus wenn:

    - Die Bauherren keine Ahnung haben und sich auf die Baufirma bzw. den Elektriker deren Vertrauens verlassen
    - Der Elektriker damals bei einer Schulung war und seither nichts mehr in der Richtung gemacht hat (KNX viel zu teuer, nehmen Sie doch ein paar Shellys)
    - Der Fertighausbauer ein 08/15-Komplettpaket "Smarthome" hat das möglichst auf alle Häuser passen soll.

    Daher kann ich nur dringend empfehlen: Wenn man keine Ahnung hat ist ein unabhängiger SI eine gute Investition.

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Zitat von TheOlli Beitrag anzeigen
    gbglace
    Das Schlimmste was ist in dieser Richtung bisher gesehen habe: Wohnzimmer mit 2x 3er-Rahren für Rolladen + 3er Rahmen für Lichtschalter.
    Bei einem als Smarthome geplantes Haus (nicht von mir )habe ich beim Torbogen zum Wohn-Essbereich eine 2x4 fach Schalterkombi gefunden, auf 1.20, und noch 3 weitere Löcher für RTR und noch ein paar Kleinigkeiten. (Übrigens hat so ein Torbogen noch eine zweite Seite, da waren dann nur 4 Löcher für die Küche).
    Gruß Florian

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von TheOlli Beitrag anzeigen
    Das Schlimmste was ist in dieser Richtung bisher gesehen habe: Wohnzimmer mit 2x 3er-Rahren für Rolladen + 3er Rahmen für Lichtschalter.
    Ein Traum...
    Da kam mir am We auch ein YT Video entgegen. Kompletter Irrsinn gebaut. SD ja ausrechend aber alles an einem dreifach-NYM je Raum geklemmt. Schalterbatterien an den Türen und knapp unter den Decken aber zusätzlich ne KNX-Leitung wahllos als Reserve durchs Haus gezogen. Im Verteiler soll Rollo usw. alles per Relaisschaltungen gebaut werden daher alle Rollos und deren Taster im Stern an NYM zum Verteiler gezogen. Licht alles in Wechselschaltungen per NYM Taster von und zu Leuchte verbunden.

    Und dann wurde sich da gefeiert im Video und den Kommentaren was das doch für ne tolle Installation ist und im Verteiler ja auch schon Reihenklemmen reinkommen werden.

    Bei den ganzen Relaisschaltungen für die SD an den Fenstern (separates 3-fach NYM) sollen dann auch so Zeitschaltuhr-Schalter in den Verteiler kommen, damit es smart wird. Ich hab mir da die Kommentare gespart.

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  • ewfwd
    antwortet
    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Habe mich letztes Jahr mit einer guten Freundin unterhalten, der war es komplett egal ob Rollläden von Hand oder automatisch laufen, ob Licht an und aus geht oder sonst irgendetwas. Die hatte ein festes Budget und wollte dieses lieber woanders investieren und hat am Ende die absoluten Basiskonfiguartionen genommen. Die einen Einfachschalter für den Essbereich und einen Doppelschalter fürs Wohnzimmer. Küchenlichtschalter ist in der Küche und Rolladen elektrisch direkt am Fenster.
    War mehrere 1000€ günstiger als das in KNX zu realisieren
    Warum dann überhaupt bauen? Warum nicht einfach in irgendeine Hütte dann einziehen die halbwegs gedämmt ist und dann hat man die Elektroinstallation die man haben will schon bereits da...

    Was kostet son neues Haus denn, 300k-400k minimum? Wenn ich bau will da doch auch drin leben und mich wohlfühlen...
    Jede wette dass in dem Haus deiner guten Freundin warscheinlich direkt kurz nach Schlüsselübergabe dann irgendwelches Funk Smarthome Zeugs nach und nach eingebaut wird weil plötzlich will man den komfort dann doch haben....
    Warscheinlich fehlt ihr der Mann denn Frauen fehlt oft das logische Denken bei solchen Sachen.
    Weißte was typisch Frau ist? Dass sie dir erst sagen alles so teuer minimal Elektro reicht und dann auf einmal heißt es "ja bei meiner Freundin geht das mit den Rolladen alles automatisch das will ich hier auch". Tja und dann liegen die notwendigen Leitungen nicht in der Wand, dann machst es mit FunkZeugs was dann ggf unzuverlässig ist, die Internetverbindung ist weg und vieles geht dann garnicht mehr und Schuld ist richtig, der Mann....

    Soll sie machen wie sie denkt aber sich dann später nicht ärgern wegen ihrer eigenen Fehlentscheidung.... und auch wenn ich ein recht neues Haus kaufe erwarte ich da ab einer bestimmten Preiskategorie einfach Smarthome. Wenn mir dann der Verkäufer sagt "wir haben überall Shellys verbaut" dann ist das ja reichlich schön für ihn würde mich aber 0 interesieren weil ich verkabelungstechnisch dann an ein drahtloses System gebunden bin...

    Ich kauf mir auch keine dicke S Klasse und wähle dann absolute Basisausstattung ergo verzichte auf all das was ne S-Klasse eigentlich aus macht. Dann habe ich am Ende nämlich ein Fahrzeug was von außen zwar wie eine S-Klasse aussieht, aber nicht den komfort einer S-Klasse bietet. Dann kommt der Kollege mit seinem Tesla daher und zeigt mir stolz was er alles für features hat die ihm den Alltag erleichern...

    Zitat von TheOlli Beitrag anzeigen
    Wenn ich diesen ganzen Komfort nicht brauche, bzw. ein "SmartHome" von der Hausbaufirma bekomme bei der in jedem Raum
    dann ein bis zwei KNX-Taster den Lampenauslass in der Raummitte einschalten, dann bin ich ohne KNX besser bedient.
    ​Ich stelle mir die Frage wieso dann überhaupt bauen. Dann schaue ich mich einfach um dahin gehend dass ich nen Häuschen suche was nett ausschaut und ne tolle Lage hat, vielleicht schau ich mir noch die Dämmung an und das wars...
    Zuletzt geändert von ewfwd; 28.11.2023, 14:29.

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  • TheOlli
    antwortet
    gbglace da bin ich bei dir. Das führt dann zu diesen unsagbar hässlichen Schalterbatterien.
    Das Schlimmste was ist in dieser Richtung bisher gesehen habe: Wohnzimmer mit 2x 3er-Rahren für Rolladen + 3er Rahmen für Lichtschalter.
    Ein Traum...

    Wie gesagt, sobald man konventionell ein bischen Komfort haben möchte, ist KNX nicht mehr teuerer.
    Und ja ich kann die Motoren/Lampen von Firma XYZ auch über deren (Cloudbasierte-)App steuern.

    Das ist aber weder "smart" noch zukunftssicher.

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von TheOlli Beitrag anzeigen
    Ist mit der Komfort egal und ich möchte jede Lampe/Rolllade/Jalousie im Haus selbst schalten und das möglichst günstig, dann:
    Aber spätestens bei Jalousien die irgendwie elektrisch bedient werden ist auch kein Vorteil mehr für klassische Elektrik vorhanden, von Gruppenschaltung noch gar nicht gesprochen.

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  • TheOlli
    antwortet
    Meine Sicht:

    KNX kostet Geld, konventionell 08/15 ist günstiger.
    Je mehr Komfort ich haben möchte, desto teurer wird es. Je weniger ich selbst beitragen kann, desto teuerer wird es.
    Letzteres gilt wohl für sämtliche Bereiche des Hausbaus.

    ABER:
    Wenn ich mit konventioneller Technik von 1900vordemkrieg versuche auch nur annähernd den Komfort von KNX zu bekommen,
    ist die althergebrachte Technik nicht mehr billiger. Vieles lässt sich konventionell gar nicht abbilden.

    Wenn ich diesen ganzen Komfort nicht brauche, bzw. ein "SmartHome" von der Hausbaufirma bekomme bei der in jedem Raum
    dann ein bis zwei KNX-Taster den Lampenauslass in der Raummitte einschalten, dann bin ich ohne KNX besser bedient.


    ALSO:
    Möchte ich eine komfortable Installation die sich nach meinen Bedürfnissen richtet und die im besten Fall meist unaufgeregt im Hintergrund agiert, dann:

    KNX JA


    Ist mit der Komfort egal und ich möchte jede Lampe/Rolllade/Jalousie im Haus selbst schalten und das möglichst günstig, dann:

    KNX NEIN


    Hier noch der längst überfällige Autovergleich:
    Wenn ich mit einen Mercedes/BMW/Audi anschaue und mir Design/Material und Leistung egal sind, weil ich eh nur 20km zur Arbeit fahren.
    Dann in ich mit dem Dacia besser beraten.

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  • Inselino
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Tja da sind die Bauherren TE ja schon einen Schritt weiter und haben erkannt das ein Neubauhaus nicht auf Minimal-Elektrik gebaut werden sollte
    Und das ist eben hier im Forum eine weit verbreitete Sichtweise, die im Gegensatz zu vielen Menschen steht, die im realen Häuser bauen.
    Das ist auch überhaupt nicht schlimm. Im Tischlerforum ist man der Meinung, mit Möbeln aus einem großen schwedischen Möbelhaus wird man nicht gllücklich, im Autoforum ist ein Ford von 2005 der nur ins Nachbardorf fährt eine Zumutung und im Solarforum ein Dach ohne Solaranlage eine komplette Fehlplanung.
    So hat jede Niesche ihr eigenes Steckenpferd.

    Mich braucht ihr nicht überzeugen. Nur mit dem ewigen Argument "das kostet aber gar nicht mehr" bleibt man halt in der immer gleichen Nische denn beim Bauherrn steht eben doch eine andere fünfstellige Zahl auf dem Papier.

    *Ironie on*
    Frage hier gerne mal im Haus rum, wie die Leute eigentlich seit 50 Jahren ohne technische Modernisierung überhaupt überleben und ob sie das Gefühl haben, ihr Wohnraum in der Großstadt sei durch diesen technischen Mangel günstiger geworden.
    *Ironie off*

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    und ohne KNX und der ohne ist deutlich günstiger.
    der ist nicht günstiger der ist nur kleiner weil eine 3-adrige CU-Leitung je Raum vom Verteiler eben auch nix ist im Vergleich zu mindestens eine 5-adrige für das Licht je Raum/Etage und mind eine 5-adrige je Raum für SD und entsprechnd anders dimensionierte Verteiler.

    Insofern sind Alle Anmerkungen bzgl. Kosten klassisch ist doch günstiger und KNX ist teuer komplett Fehl am Platze. Und erst recht wenn der TE schreibt er will wirklich smarte feature haben. also lasst doch endlich mal diese Preisdiskussionen aus DIESEM Thread hier raus um 0815 Elektrik aus dem letzten Jahrtausend mit KNX zu vergleichen.
    Was ich gelten lasse ist ein Hinweis das KNX und alles voll mit Designtastern von Basalte und Co + umfangreichen Visu-Server komplett was anderes kostet als ein paar PM und MDT oder L&J Taster an den Türen. Und das wo beide Varianten auch "nur" Licht / Rollo / Heizung bedienen.

    Anforderungen zu Multiroom Audio / Video ist keine Frage von KNX ja oder nein, da das mit KNX einfach nix zu tun hat. Da kommt im KNX dann ein anteiliger Preis für Programmierung mit rein wenn man es in einer Visu mit bedienen will und das nicht allein sich als Arbeitspaket mit aufnimmt.


    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Dann kann ein Häuslebauer nämlich hingehen und sagen "na Moment also meine ganzen Erweiterungen zur Basisausstattung sind schon vierstellig, da ist der Unterschied zu KNX gar nicht mehr so groß das schaue ich mir jetzt auch noch an."
    Warum sollte das jemand tun, weil wenn entsprechende Funktionen im Pflichtenheft stehen (tun sie gemäß Beitrag1), dann bekommt man vom Bauträger auch das "Smarthome-Paket" Ob das dann KNX oder Loxone oder BJ-F@H oder Gira oder Hager (ggf Easy) oder sonst was ist ist doch dann egal. Solche Anforderungen in ganz klassischer Elektrik mit Relaisschaltungen in Pseudo-SPS Manier plant und bepreist doch niemand mit klarem Kopf.

    Insofern sind all die Herangehensweisen vollkommen falsch.
    Man schreibt auf eine Liste was man an smarten Funktionen haben will, und gibt das an den Bauträger/Elektriker, dann wird der hoffentlich eine Lösung und einen Preis in ausreichender Granularität geben. Wenn man nur sagt ich will es irgendwie smart haben, hat aber keine Vorstellung was das eigentlich bedeutet, dann muss man entweder dem Bauträger vertrauen, darf sich im Nachhinein aber auch nicht beschweren. Oder man sucht sich einen Spezialisten wie einen SI zur Ausgestaltung des Pflichtenheftes. Und danach kann man dann auch sinnvoll sich Angebote KNX vs Loxone vs sonstwas einholen und ggf das Gewerk Elektrik aus dem Bauträgerpaket rausnehmen. Ohne SI und gutem Elektriker an der Hand würde ich das aber eben auch nicht rausnehmen. Weil eben die Elektrik auch zunehmend beim Heizi mit rein wirkt und da muss dann die Kommunikation auch noch in der Planungsphase stimmen.

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Habe mich letztes Jahr mit einer guten Freundin unterhalten, der war es komplett egal ob Rollläden von Hand oder automatisch laufen, ob Licht an und aus geht oder sonst irgendetwas. Die hatte ein festes Budget und wollte dieses lieber woanders investieren und hat am Ende die absoluten Basiskonfiguartionen genommen.
    Tja da sind die Bauherren TE ja schon einen Schritt weiter und haben erkannt das ein Neubauhaus nicht auf Minimal-Elektrik gebaut werden sollte.

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  • Inselino
    antwortet
    Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    Derlei Pauschalaussagen auf Apfel-Birnen-Vergleichen ohne Anforderungsgrundlage schrecken evtl. KNX-Interessierte unnötig ab - Mehrkosten einerseits sollte man auch Gegenrechnen, mit Kosten die unvermeidbar ohnehin anfallen würden, z.B. komplette RTR, im Falle von Jalousien Steuerung u. Wettersensorik, Raumbedienung in Synergie, Qualität der Installation (im Rohr/im Gatsch).
    Ich weiß wie das gemeint ist, aber ich finde hier im Forum wird dieser Kostenfaktor zu oft verharmlost.
    Und was für mich abschreckender wirkt ist, dass es hier immer heißt "Ja eigentlich ist das gar nicht teurer, denn wir haben ja all die coolen Funktionen" und in der Realität haben aber 90% der Häuslebauer einen Preis und ohne KNX und der ohne ist deutlich günstiger. Und das hat sicherlich auch damit zutun, dass damit bei Fertighäusern und Generalunternehmern abkassiert wird aber eben auch mit teureren Einzelkomponenten.

    Damit ich keine Autovergleiche bemühen muss nehme ich einen aus meinem Berufsfeld. Da sagte mal ein Prof: "Ein Biokunststoff braucht immer eine zusätzliche Funktionalität sonst kriegt man ihn nicht verkauft". Und trotz der ganzen zusätzlichen Funktionalitäten die Biokunststoffe heute haben, benutzen wir die Dinger an vielen Stellen immer noch nicht. Und warum? Weil er zu teuer ist. Wenn meine Anforderung die absolute Basis ist, dann ist mir zusätzliche funktionalität egal, ich will es eben günstig. Und das geht erstaunlich vielen Menschen so beim Hausbau. Habe mich letztes Jahr mit einer guten Freundin unterhalten, der war es komplett egal ob Rollläden von Hand oder automatisch laufen, ob Licht an und aus geht oder sonst irgendetwas. Die hatte ein festes Budget und wollte dieses lieber woanders investieren und hat am Ende die absoluten Basiskonfiguartionen genommen. Die einen Einfachschalter für den Essbereich und einen Doppelschalter fürs Wohnzimmer. Küchenlichtschalter ist in der Küche und Rolladen elektrisch direkt am Fenster.
    War mehrere 1000€ günstiger als das in KNX zu realisieren. Hätte hier sicher bei den Anforderungen hier auch keiner Vorgeschlagen.

    Daher fände ich es total gut und wichtig wenn man eine Zahl hätte mit der man sagen könnte: "Man sollte bereit sein, XXXXX€ mehr als die Basisinstalltion zu investieren". Dann kann ein Häuslebauer nämlich hingehen und sagen "na Moment also meine ganzen Erweiterungen zur Basisausstattung sind schon vierstellig, da ist der Unterschied zu KNX gar nicht mehr so groß das schaue ich mir jetzt auch noch an."

    Ich weiß das lässt sich nie pauschal sagen aber man müsste es halt mal für 1-2 Musterhäuser probieren und dann hätte man eine schönere Darstellung als die ewige Diskussion ober Mehrkosten vs mehr Möglichkeiten.

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  • Gese
    antwortet
    Also ich bin ein großer Fan von Aqara und den angebotenen Komponenten für das Smart home. Aber vergleicht einfach mal die Anleitung von deren Bewegungsmelder mit z.B. einem von MDT. Da steht ein Satz gegen vielleicht 50 Seiten. Das ist der Unterschied. Die sogenannten Smart Home Lösungen aus dem Consumerbereich sind einfach sehr blöd. Man programmiert sich selbst für einfache Sachen einen Wolf. Mit KNX Komponenten geht das viel einfacher. Obendrein ist KNX zuverlässiger durch die Kabelverbindungen. Ich würde jedem empfehlen bei einem Neubau auf KNX zu setzen.

    Ein wichtiges Merkmal ist auch das jeder in das Haus kommt und alles funktioniert wie man es kennt. Das kann ich mit meinem Lösungen im Consumer Bereich nicht erreichen. Das liegt auch daran, dass die klassische Installation von dem Smart-Home überbaut wird und dann beide im Klinch liegen.

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  • mwinkelm
    antwortet
    Hallo KristinaWN,

    ich stand 2020 vor derselben Frage. Ich kannte KNX von einem Freund, der zufällig Elektromeister ist. Er nutzt es in seinem Haus eher als Minimalinstallation für Jalousien und etwas schaltbares Licht. Dies war aber der Auslöser mich näher mit KNX zu beschäftigen. Sehr hängen geblieben ist bei mir ein Satz, der in etwa so geht: "Wer heute nicht smart baut, errichtet einen Altbau." Das kann jeder für sich selbst reflektieren, allerdings trifft es aus meiner Sicht den Kern der Sache (bezgl. Gebäudeinstallation) sehr gut.

    Wie du an den bisherigen Antworten merkst, sind deine Fragen nicht pauschal zu beantworten. Aber es scheint so als wäre euch ein gewisser Komfort wichtig. Ich fand z.B. den Gedanken daran, in der Regel gar keine Schalter mehr zu benötigen, extrem gut.

    Ob sich KNX lohnt, könnt ihr beantworten, nachdem ihr euch näher damit beschäftigt habt. Das solltet ihr tun, da es eine Chance für euch ist, ein in die Zukunft gerichtetes Haus zu bauen. Und ihr solltet damit sofort beginnen, denn da kann schon mal einiges an Zeit für drauf gehen. Ich habe beruflich zwar etwas mit IT zu tun, aber prinzipiell war ich, was Elektro angeht, auf mein Schulwissen angewiesen. KNX war komplett neu und ich habe etwa ein halbes Jahr recherchiert und geplant. Man kommt da ganz schnell von einem zum anderen Thema. Positionierung von Präsenzmeldern, eine vernünftige Lichtplanung, der Stromlaufplan, um nur ein paar Brocken zu nennen. Man kann sich das alles auch als Dienstleistung einkaufen, was aber dann entsprechend die Gesamtkosten verändert. Es kommt eben auch viel auf die eigenen Ansprüche an. Am Ende wäre es ja auch OK, wenn das Ergebnis dieser Recherche ist, dass KNX nichts für euch ist.

    Für mich war von Anfang an klar, dass ich die Parametrierung mit der ETS selbst machen möchte, damit ich flexibel bin und nicht lange auf eine kleine Änderung warten muss. Aber das ist freilich kein Muss für jeden, es gibt schließlich Spezialisten für diesen Job. Ich würde aber auch behaupten, dass diese Eigenleistung durchaus Geld sparen kann.

    Nach ca. 1 Jahr im KNX-Haus kann ich schon sagen, dass es sich für mich sehr gelohnt hat. Die Flexibilität ist einfach toll. Man geht durch das Haus und überall dimmt sich das Licht sanft (24V!) ein, wenn es soll und geht auch wieder aus, wenn sich keiner mehr im Raum befindet. An das automatische Fahren der Jalousien und Regeln der Fußbodenheizung gewöhnt man sich so schnell, dass es einem "komisch" vorkommt in ein Haus mit klassischer Installation zu gehen.

    Jetzt zur Weihnachtszeit zeigt sich besonders eine gute Vorplanung mit schaltbaren Steckdosen + Zeitschaltuhren aus einer MDT Bedienzentrale als hilfreich, um die Weihnachtsbeleuchtung ganz fix "smart" zu machen ohne extra Geräte.

    Weihnachtsbeleuchtung ist dann für mich zwar nur eine Spielerei, aber am Ende ist es ein tolles Beispiel für die Flexibilität, die man sich mit KNX ins Haus holt.

    Idee für einen der nächsten Schritte neben viel Lesen: Versucht jemanden zu besuchen (https://service.knx-user-forum.de/?comm=map), der in einem KNX-Haus lebt und informiert euch über die Dinge, die euch am meisten interessieren.

    Nachdem ich das Buch "Heimautomation mit KNX, Dali, 1-Wire und Co." größtenteils gelesen hatte, habe ich mich sehr nah am Hausbau-Kurs von Matthias Kleine gehalten, um meine Planung durchzuführen. Diesen Kurs kann ich wärmstens empfehlen.

    Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen mit den Ausführungen helfen.

    Viele Grüße
    Markus​
    Zuletzt geändert von mwinkelm; 28.11.2023, 00:29.

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  • HX 81
    antwortet
    Moin

    @TE FrankMaier

    Tut Euch den Gefallen und entscheidet Euch für KNX.

    Nur weil KNX mehr Möglichkeiten eröffnet,( auch nur wenn man das grüne Kabel und die leeren Dosen hat) muss man ja nicht gleich am Anfang alles ausreizen.
    Wenn ihr die Möglichkeiten habt dann wächst Euer System mit der Zeit.
    Und wenn ihr die Möglichkeiten nicht gleich habt, dann habt ihr aber trotzdem ein kleines aber feines ( in meinen Augen zukunftsicheres ) System.
    Und ihr habt euch nicht alles ( Wortspiel ) Verbaut.

    PS: Ich möchte niemandem der baut zu nah treten.Aber was machen den die ETS Anschaffungskosten bei einem Neubau aus?

    Zuletzt geändert von HX 81; 28.11.2023, 00:21.

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  • dreamy1
    antwortet
    Zitat von FrankMaier Beitrag anzeigen
    Die Instandhaltungskosten habe ich gemeint, wenn man es nicht selbst macht.
    Ich denke jetzt gerade an eine 10 Jahre alte Somfy-Pseudo-Smarthomeinstallation, bei der das Bedienpanel mit integrierten Relaiskontakten defekt ist (gibts natürlich nicht mehr). Wäre da ein Austausch wohl günstiger als bei KNX?

    Zitat von FrankMaier Beitrag anzeigen
    KNX kann mehr, daher will man mehr, daher kostet es mehr.
    Das ist dann halt Selbstbetrug, siehe weiter oben. Da bleibt man dann besser bei 08/15, wenn sich Wünsche und finanzielle Möglichkeiten nicht in Einklang bringen lassen, wobei ich gerade bei KNX eine einfache Möglichkeit der Nachrüstung von Funktionen sehe, die am Anfang vielleicht erstmal verzichtbar sind.

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