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Für unser Haus hätte ich gerne im ersten Schritt LCD-Displays in jedem Raum zum steuern von Licht, Rolladen/Raffstore, Heizung/Lüftung.
-> haben aktuell im Wohn-Essbereich alle Schalter an einer Stelle und das sind unglaubliche 11 Schalter und sieht einfach nur miserable aus.
Zudem möchte ich im Flur und an den Treppen Bewegungsmelder für automatisches Licht (inkl. Dimmbarkeit / Nachtbeleuchtung).
Und dann eben verschiedene Szenen ("Haus verlassen", "Abendstimmung", "guten Morgen", ...). Bewegungsmelder / Präsenzmelder evtl. auch noch im Gäste-WC.
Zweiter Schritt wäre dann Thema Sicherheit und mehr Automation mit Windsensor etc.
Ich kann da nix erkennen was klassische Elektrik ist. Also wo soll da jetzt KNX teurer werden als anderes um diese Wünsche zu erfüllen?
Ich glaube ihr wollt mich absichtlich missverstehen.
Mir ist klar, dass eine klassische Installation nicht viel kann und nichts wirklich nachgerüstet werden kann. Bei einer klassischen Installation sitzen die Taster für die Raffstores neben den Fenstern und die laufen auch nicht automatisch. Das höchste der Gefühle sind eben vielleicht Zeitrelais für den Flur oder das Treppenhaus. Mir ist klar, dass man KNX flexibler nachrüsten kann und das dann günstiger ist, sofern ordentlich geplant wurde. Mir ist klar, dass mit KNX eine klassische Installation abgebildet vermutlich ähnlich viel kostet. Nur hat man dann eben keinen echten Mehrwert, zumal die Nutzer selbst meist nichts anpassen können.
Aber das will die Threadstarterin genau nicht. Auf das will ich doch nur hinaus: KNX kann mehr, daher will man mehr, daher kostet es mehr. Und die Threadstarterin will KNX nicht, um am Ende eine klassiche Installation damit abzubilden, sondern um am Ende mehr zu haben. Natürlich habt ihr recht, bevor die Threadstarterin sich abgespeckte Smart Home Produkte installiert, wie Bosch Smart Home, Homematic, Shelly o.A. ist sie besser beraten mit KNX, zumal sie es sogar selbst parametrieren möchte.
höher liegen und auch laufende Kosten höher liegen.
Also gegenüber einen Schwung Shelly-Gerätschaften ist ne KNX-Anlage äußerst Sparsam im Verbrauch. Also wo liegen da jetzt die hohen kosten im laufenden Betrieb einer KNX-Anlage?
Und er weiß schon am Anfang was er genau am Ende haben möchte?
Also sorry, wenn ich unbedingt ein "smartes Home" möchte aber nicht definieren kann, was ich eigentlich möchte...dann wirst Du bei jedem System in die Tasche greifen müssen. Egal ob KNX mit SI, der im Idealfall das kurz per Remote erledigt oder Elektriker, der ein Eltako-Zeitrelais verbaut weil man die Treppenlichtfunktion vergessen hatte zu erwähnen...
Ich dachte da eher an eine Umbelegung eines smarten Tasters.
Und das kostet in konventioneller Technik nix? Das würde ich glatt behaupten, dass dies teurer kommt. Was kostet es denn, wenn ich in konventionell eine Zentral-Aus-Funktion bei den Steckdosen nachrüsten will, weil ich nicht dazu in der Lage bin, dass ins Lastenheft zu nehmen?
Oder anders gefragt: warum darf Flexibilität (oder Nachlässigkeit, je nachdem wie man es sieht) eigentlich nix kosten? Bestelle ich mir ein Auto ohne mir die gewünschten Extras vorher anzuschauen und zu definieren was ich will und beschwere mich dann später, dass eine nachträgliche Aufrüstung nochmal extra Geld kostet?
BTW: ein Freund tauscht ca. alle 2 Jahre die konventionellen Gira-Tastschalter aus, weil die nicht lange halten....meine Taster-Busankoppler für unwesentlich mehr € laufen seit 12 Jahren ohne Ausfall.
Das sehe ich genauso. Am Ende steht ja eine Abnahme und der Kunde sollte eigentlich das bekommen, was er bestellt hat.
Und er weiß schon am Anfang was er genau am Ende haben möchte? Bzw. zu was so ein System am Ende dann fähig ist, oder fähig gewesen wäre. Sicher werden die meisten KNX Installationen nicht nocheinmal angefasst, der Endkunde weiß ja auch nicht was alles so viel besser umsetzbar wäre. Woher soll er es auch, was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß. Ich weiß schon was gleich kommt: Dafür gibt es ja den SI der einem eine perfekt für einen selbst maßgeschneiderte Installation präsentiert. Ich sehe im Moment bei der KNX Installation einer öffentlichen Einrichtung was das bedeutet. Und die Beauftragung eines SI bei KNX kostet natürlich auch nichts extra.
Wer den Elektriker noch antanzen lässt, ist selber Schuld. GIRA S1 in die Anlage und fertig. Änderung von Parametern wie z.B. Nachlaufzeit ist in 10 Minuten erledigt. Inkl. aller Dinge, die da noch so anfallen.
Ich dachte da eher an eine Umbelegung eines smarten Tasters.
Wenn die Threadstarterin alles selbst parametrieren will, dann gibt es immerhin dort keine weiteren versteckte Kosten. Ich bleibe aber bei meiner Meinung: KNX wird teurer als eine klassische Installation, da niemand sich KNX einbaut, um 1:1 den Funktionsumfang einer klassischen Installation am Ende zu haben.
Und wer meint er will sowas alles nicht haben, der ist nicht mehr ehrlich zu sich selbst.
Das zweifelt niemand an. Sie fragte nach zusätzliche Kosten. Der Großteil ist der Meinung: Gibt es nicht. Sehe ich eben anders. Ich bin der Meinung, dass die Installationskosten höher liegen und auch laufende Kosten höher liegen.
Bei einer klassichen Installation stellt niemand die Frage: Welche Steckdose ist schaltbar, welche hat eine Stromüberwachung, wo soll ein Präsenzmelder hin
Doch wenn auch nicht direkt bei der Planung des Hauses aber nach Einzug, hier nen Zwischen stecker für das Weihnachtszeug, da einen für ne Stehlampe, hier noch ne HUE-Birne usw. usw.
Am Ende war es dann doch teurer als direkt ne gescheite KNX-Ausstattung.
Und wer meint er will sowas alles nicht haben, der ist nicht mehr ehrlich zu sich selbst.
Bauträger Sozialbauausstattung ist auch nix wo irgendwer drin wohnen will.
Also ich habe meinen festen Stundensatz. Dieser wird dann anteilig runtergebrochen. Nehmen wir einen fiktiven Stundensatz von 60,- EUR, dann kosten 10 Minuten 10,- EUR. Die Zeit, die benötigt wird, um das Projekt auszuchecken und Änderungen ggf. zu dokumentieren, wird natürlich auch mit gemessen und einberechnet.
Aber so richtig verstehe ich die Frage nicht? Was würde es denn kosten, wenn ich 10 Minuten vor Ort etwas an der Anlage ändere?
Kein Normalsterblicher kann es sich leisten, für jede Minimaländerung den Elektriker antanzen zu lassen.
Wer den Elektriker noch antanzen lässt, ist selber Schuld. GIRA S1 in die Anlage und fertig. Änderung von Parametern wie z.B. Nachlaufzeit ist in 10 Minuten erledigt. Inkl. aller Dinge, die da noch so anfallen.
FrankMaier Die TE hatte ja oben selbst geschrieben, dass sie über eine Einarbeitung in die ETS nachdenkt?
Ansonsten ja, natürlich kosten Änderungen Geld wenn man es nicht selbst macht - egal ob statt einer Wechselschaltung eine Lösung mit Eltako benötigt wird oder ob sich ein SI mal ne halbe Stunde aufschaltet...
Die Frage ist halt auch, ob es tatsächlich so viele Minimaländerungen bei einer "fertigen" KNX-Installation gibt, die vernünftig geplant und umgesetzt wurde. Ich kenne Häuser, da wurde nie an der initial gebauten KNX-Installation etwas geändert.
Aber ohne jegliche Rückmeldung der TE bisher ist das hier eh alles Kaffeesatzlesen...
Kein Normalsterblicher kann es sich leisten, für jede Minimaländerung den Elektriker antanzen zu lassen.
Seh ich anders. Hab genug Kunden die ich per Fernzugriff betreue... und sind wir ehrlich, bei einer ordentlichen Vorplanung seitens Parametrierer (das ist wohl der richte Begriff eines ETS Bedieners?) ist das Haus soweit vorbereitet. Klar gibts dann noch Anpassungen oder Änderungen, sowas sollte man aber auch mit im Endpreis eingerechnet haben. Hab immer noch Kunden die Parametrierzeit übrig haben.
Und bei kleinen Änderungen jedesmal der Elektriker? Weil dann auf einmal ein Schaltaktorkanal gedimmt werden soll? Dann stimmt schon in der Planung nix.
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