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Neubau EFH - KNX in Verbindung mit Loxone

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  • frank23
    antwortet
    Zitat von MarkusS Beitrag anzeigen

    Loxone hängt am KNX und sollte somit in der Lage sein, die Buskommunikation mitzulesen -
    funktioniert doch........
    Zitat von MarkusS Beitrag anzeigen
    ich habe zwar ein Loxone-System im Regal liegen weil ich damit mal ein paar Wochenenden gespielt habe, das ist aber schon länger her und nicht mit einem auch nur annähernd aktuellen Softwarestand.

    Allerdings muss man auch sehen dass Loxone ein relativ junges System ist und die Firma auch nur begrenzte Ressource hat, deswegen ist die Zahl der fertigen Funktionsbausteine recht übersichtlich
    die neuste Software (aktuelle Version und Beta) hat bereits sehr viele fertige Bausteine mit eingebaut. Als Beispiel ist die Kameranbindung, die Sonos-Anbindung, Samsung-TV, Heizungssteuerung usw. erwähnt. In der ersten Softwareversion war dies noch mager, aber in der kurzen Zeit hat sich unheimlich viel getan.
    Zitat von MarkusS Beitrag anzeigen
    Und was die ach so billige Tasteranbindung ("nur zwei Drähte pro Taster/Funktion") angeht: Hast Du Dir das mal durchgerechnet? Nur mal so überschlägig?
    Das Beispiel hingt, da man ja einfach KNX Taster nehmen kann (weil mit Loxone möglich, ob zertifiziert oder nicht) und somit auch die schöne grüne Busleitung legen kann. Somit ist man doch für die Zukunft bestens gerüstet und braucht auch nicht die zusätzlichen Geräte wie aufgezählt. Das ist doch der große Vorteil, ich brauch nicht nur Loxone Komponenten nehmen, auch wenn Loxone das natürlich lieber wäre.
    Zitat von MarkusS Beitrag anzeigen
    Mir fehlt die Zeit und die Lust, mal Loxone konsequent gegen KNX zu rechnen, ich bin aber einigermassen optimistisch dass man das quasi kostenneutral hinkriegt.
    Wenn man alle Komponenten (Visualisierung, Musiksteuerung, Fernsehsteuerung, Gartenbewässerung, Garagentorsteuerung, Alarmmedlung, Beleuchtungssteuerung, Kameranbindung, Folgekosten Stromverbrauch usw.), die man im Haus über Schalter und Iphone, Android usw. steuern möchte gegeneinander aufrechnet und KNX incl. Software (Update) usw. diesem Vergleich stand hält, dann würde ich ganz klar auf KNX setzen und den Miniserver als reine Visu nehmen.

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  • MarkusS
    antwortet
    Zitat von ThePhantom Beitrag anzeigen
    Auch im Loxone-Forum wird das als Beispiel genannt: Loxone-Miniserver sagt der Jalousie, gehe zu, weil es dunkel wird. KNX-Wetterstation merkt, dass es windig ist, und sagt daher, dass die Jalousie bitte sofort hochfahren muss. Dies bemerkt aber die Loxone nicht. und zeigt in der Visu die Jalosiue weiterhin unten an - und beim nächsten Befehl ist das Chaos perfekt.

    Was ist daran falsch?
    Was daran falsch ist ist dann offensichtlich Loxone.

    Wenn eine Wetterstation - egal ob KNX oder sonstwas - aufgrund der Windgeschwindigkeit die Jalousien hochfährt haben alle anderen Systeme diesbezüglich schlicht die Schnauze zu halten und zu folgen, ansonsten kann man sich den ganzen Kram sparen.

    Loxone hängt am KNX und sollte somit in der Lage sein, die Buskommunikation mitzulesen - auch die Infos der Wetterstation. Weiterhin sollte man bei einem Automatisierungsgerät voraussetzen können dass es in der Lage ist, erhaltene Informationen (wie z.B. Windalarm == True) auszuwerten und seinen eigenen Zustand entsprechend anzupassen.

    Eine automatisiertes Gebäude steht und fällt damit dass X Geräte nach den Noten spielen, freie Improvisation ist da eher nicht gefragt.

    Ich weiss nicht warum Loxone die Infos angeblich nicht auswerten kann - ich habe zwar ein Loxone-System im Regal liegen weil ich damit mal ein paar Wochenenden gespielt habe, das ist aber schon länger her und nicht mit einem auch nur annähernd aktuellen Softwarestand. Gehen wir mal davon aus dass die von Dir zitierten Infos im Loxone-Forum stimmen.

    Es ist egal ob wir zum Vergleich einen Homeserver, einen eibPC, eine Hager Domovea, einen EibPort oder eine Wago nehmen (um das jetzt mal auf die Funktionsbausteine zu reduzieren) - alle diese Systeme können problemlos mit etwas trivialem wie einem Windalarm umgehen.

    Loxone ist sicher ein nettes System. Die Windows-Software zur Programmierung sieht auf den ersten und zweiten Blick übersichtlich und einfach handhabbar aus. Allerdings muss man auch sehen dass Loxone ein relativ junges System ist und die Firma auch nur begrenzte Ressource hat, deswegen ist die Zahl der fertigen Funktionsbausteine recht übersichtlich - und wenn es keinen fertigen Baustein gibt habe ich die Wahl auf die Funktion zu verzichten oder mir die Funktion auf Loxone SPS-Ebene selbst hinzubauen - bei so etwas wie einem Rolladensteuerbaustein sicher nicht trivial, schon gar nicht für einen Anfänger.

    Abgesehen davon: Welche(n) Vorteil(e) hat Loxone noch wenn man sich für komplexe Sachen dann doch wieder mit einer quasi SPS-Programmierung rumschlagen muss? Dann kann ich doch auch eine Wago nehmen, die ist billiger, kommt von einem grossen Konzern, das Ding ist rauf und runter zertifiziert bis hin zum Schiffsbau und für Atomkraftwerke und wenn man sich mal ansieht was man bei Wago und Oscat für fertige Funktionsbausteine kriegt kann sich der Herr Loxone mal leise weinend in die Ecke setzen - und last but not least haben die ein echtes KNX-Interface mit Zertifizierung und vollem Leistungsumfang im Gegensatz zu Loxone mit deren Bitbanging-Softwareemulation.

    Und was die ach so billige Tasteranbindung ("nur zwei Drähte pro Taster/Funktion") angeht: Hast Du Dir das mal durchgerechnet? Nur mal so überschlägig?
    • Jede Taste wird mit 2 Drähten auf die Loxone verdrahtet - d.h. der 4fach-Taster pro Raum braucht 4x2 Drähte sternförmig. Dazu kommen ggf. noch weitere Taster, z.B. rechts und links vom Bett, Zentraltaster an der Haustüre u.s.w. u.s.w.
    • Der Loxone-Miniserver hat aber "nur" 8 Eingänge für Taster, d.h. der reicht überschlägig mal für 1,5 bis zwei Räume. Also kaufen wir gleich mal noch X Extensions (je 12 Eingänge) um die restlichen Taster auch noch ans System zu kriegen.
    • Die Loxone-Eingänge können nur 24 V, mit konventionellen Bewegungsmeldern die 230 V durchschalten wird es dann schon etwas schwieriger (Relais dazwischenschalten oder Bewegungsmelder suchen der einen potentialfreien Schaltkontakt hat), 230 V braucht der noch zusätzlich also doppelter Verkabelungsaufwand
    • Dann brauchen wir noch pro beweglichem Fensterflügel zwei Eingänge (auf / gekippt) und einen pro Türe, im UG und EG vielleicht auch noch ein Glasbruchmelder pro Fenster - aber die verkaufen ja gerne Extensions.
    • Dazu dann noch etliche Reihenklemmen und den Platz dafür im Verteiler.
    • Die Loxone-Schaltausgänge an Miniserver und Extension können nur 5 A - also separat mit LS B5 absichern (schau mal nach was da einer kostet) oder noch ein Relais davorschalten - beide Varianten kosten ca. 10-20 Euro/Kanal plus den zusätzlichen Platz im Verteiler.

    KNX-mässig nimmt man dafür 1 (EINE) grüne Leitung, legt die einmal durch die ganze Bude und hat fertig. Wenns konventionell aussehen oder billig sein soll nimmt man halt Taster-Busankoppler oder Tasterschnittstellen und baut die hinter konventionell aussehende Wippen, oder die KNX-IP-Taster von Lingg & Janke - komplett inkl. BCU unverschämte ca. 55 Euro für vier Tasten.


    Mir fehlt die Zeit und die Lust, mal Loxone konsequent gegen KNX zu rechnen, ich bin aber einigermassen optimistisch dass man das quasi kostenneutral hinkriegt.

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  • frank23
    antwortet
    Zitat von ThePhantom Beitrag anzeigen
    . Dies bemerkt aber die Loxone nicht. und zeigt in der Visu die Jalosiue weiterhin unten an - und beim nächsten Befehl ist das Chaos perfekt.

    Was ist daran falsch?
    Wenn du z.B.Taster und Aktoren über KNX programiert hast,dann kannst Du dies im Miniserver abilden und auch über Iphone usw. schalten.

    Es gibt in der Loxone einen Jalousiebaustein für KNX, wo die Loxone den Status der Jalousie auch mitbekommt. Somit bekommt in deinem Beispiel auch der Miniserver mit, ob der KNX Windsensor die Jalousie wieder hoch gefahren hat.

    In der Loxone gibt es aber auch noch den schönen Automatikjalousiebaustein, wo halt die genaue Postiton der Jalousie usw. dargestellt wird.

    Will man diesen Baustein (schick in der Visu) nutzen, müsste für die Taster der Jalousie in der KNX Umgebung einfach eine eigene GA angelegt werden, damit die Loxone die Steuerung der Jalousie übernimmt. (in diesem Fall übernimmt die Loxone das Kommando)

    Ich würde an Deiner Stelle die schönen KNX-Taster nehmen, somit hast du ja das passende Kabel liegen und lass dir vom Elektriker die Schalter und Wippen fertig mit einer passenden GA programieren. Im Schaltschrank kannst Du jetzt die passenden Komponenten nehmen (KNX,Loxoone usw.).

    So bist Du auch für die Zukunft bestens gerüstet.Allein die Möglichkeiten der Ansteuerung von Musik (Netzwerkbefehle) usw. über Taster im Haus ist genial :-)
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    (*) Ich habe keinen Loxone Miniserver und kenne keine genauen Details.
    lg

    Stefan
    Trotzdem kommen von Wiregate über Loxone eh meistens negative Kommentare, warum wohl :-)

    Die Begründung mit dem Ausfallszenario teile ich und würde daher bei der Beleuchtung auch auf KNX setzen. Für Logiken usw. gibt es ja einige gute Geräte (Eibpc,Wiregate, Bartec usw.). Ich persönlich kann nur von Loxone berichten, da ich nur diesen im Einsatz habe und bin damit super zufrieden.

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  • StefanW
    antwortet
    Zitat von ThePhantom Beitrag anzeigen
    Dies bemerkt aber die Loxone nicht. und zeigt in der Visu die Jalosiue weiterhin unten an - und beim nächsten Befehl ist das Chaos perfekt.

    Was ist daran falsch?
    Das es die Loxone nicht bemerkt ist falsch. Zumindest aus der Sicht von KNX.


    KNX ist autark, verteilt und eventbasierend:
    KNX ist ein eventbasierendes System bei dem die einzelnen Komponenten unabhängig und autark von einer zentralen Logik agieren. Das macht das System sehr zuverlässig, auch bei Ausfall einzelner Komponenten und für Basisfunktionen kommt es auch ohne eine zentrale Logik aus.

    Beispiel Beleuchtung mit KNX:
    Ein KNX-Taster sendet eine GA auf den Bus bei Betätigung. Ein Aktor der mit der gleichen GA konfiguriert ist schaltet darauf die an ihm angeschlossene Leuchtquelle ein. Taster und Aktor sprechen direkt und unabhängig miteinander ohne dass eine zentrale Logik eine Entscheidung treffen müsste.
    Ein zweiter Taster, ein PM oder auch eine logische Szene können das Senden der gleichen GA bewirken, z.B. bei einem Feueralarm.

    Ausfallszenarien:
    • Bei Ausfall des ersten Tasters in diesem Beispiel kann das Licht noch über die anderen Möglichkeiten (2. Taster, PM, logische Szenen usw.) eingeschaltet werden.
      Bei den meisten besseren Aktoren besteht die Möglichkeit der manuellen Handbedienung (ohne Eingriff in die Konfiguration, d.h. damit zur Not auch "bedienbar" bis eine fachlich versierte Person den Taster tauschen und neu konfigurieren kann).
      Möglichkeiten über Visu usw. mag es auch noch geben, sofern eingerichtet.
      Ganz insbesondere läßt sich (durch eine fachlich versierte Person, ggfls. auch remote) jedoch auch jeder andere im Haus verfügbare Taster als Ersatz konfigurieren. Teils auch ohne dessen ursprüngliche Funktion zu beeinflussen, etwa durch "kurz" für das eine Licht und "lang" als Ersatz für den ausgefallenen Taster für das andere Licht.
    • Bei Ausfall eines Aktors bzw. Aktorkanals sind die / das daran angeschlossene(n) Leuchtmittel (um bei diesem Beispiel zu bleiben) natürlich nicht mehr schaltbar. Alle anderen Aktoren / Schalter / Sensoren bleiben von dem Ausfall des einzelnen Aktors unbeeinflusst. Der spätere Austausch eines Aktors kann im laufenden Betrieb und ohne Beeinträchtigung des restlichen Systems ausgetauscht werden, deshalb auch die steckbaren Busklemmen (natürlich ist hierbei die Freischaltung der angeschlossenen Niederspannung gemäß der fünf Sicherheitsregeln zu beachten).
    • Die einzig zentrale Komponente in einem KNX-System ist die Spannungsversorgung und das Buskabel. KNX Aktoren lassen sich so konfigurieren, dass z.B. das Licht bei Ausfall der Busspannung automomatisch eingeschaltet wird. Zudem haben die besseren Aktoren auch eine Handbedienung - sehr praktisch auch bei der Inbetriebnahme. Eine zweite Spannungsversorgung als Ersatz ist günstig (im Schrank liegend oder bereits betriebsfertig eingebaut so dass nur die Busklemme umgesteckt wird [bzw. ein Aktor bewirkt die Umschaltung automatisch bei Busspannungsausfall).

    Der Vorteil von KNX liegt ganz insbesondere darin, dass es grundsätzlich ohne zentrale Komponenten auskommt (von der SV und dem Buskabel abgesehen).


    Loxone ist eine zentralistische SPS / zustandsbasierend(*):
    Die Loxone hat einen zentralen Logik-SPS-Ansatz, ist also eher zustandsbasierend einzuordnen.

    Beispiel Beleuchtung mit Loxone (oder einer anderen SPS ähnlichen Logik):
    Das Drücken eines Tasters wird an einem Input der Loxone erkannt die darauf hin, entsprechend konfigurierter Regeln, einen Output, z.B. ein Relais schaltet, an dem eine Leuchtquelle angeschlossen ist.

    Ausfallszenarien:
    • Bei Ausfall des Tasters / Verkabelung / Inputs ist mindestens der entsprechende Eingangskanal nicht nutzbar. Eine Handbedienung des entsprechenden Ausgangsrelais ist meines Wissens nicht möglich.
    • Bei Ausfall eines Aktors ist entweder (i) nur der eine Kanal defekt (z.B. Relais) oder aber (ii) die ganze Loxone (wenn es ein Kanal im Miniserver ist) oder (iii) eine Extension.
      Bei Austausch muss dann bei Fall (i) und (ii) der ganze Miniserver getauscht werden, womit ALLES daran angeschlossene ("das ganze Haus") ausfällt bzw. bei (ii) bereits ausgefallen ist. Einen zweiten Miniserver wird man als Ersatz eher nicht im Hause haben. Das ist der wesentliche Nachteil des zentralistischen Ansatzes. Die Extensions werden bei Ausfall des Miniservers sehr vermutlich nicht mehr funktionieren (*).
    • Die zentrale Komponente ist hier der Miniserver. Fällt dieser aus, dann ist auch alles daran angeschlossene ausgefallen. Meines Wissens nach ist keine Handbedienung der Relais möglich,


    Beim Zusammenspiel der beider Systeme KNX und Loxone "knirscht" es offenbar durch den unterschiedlichen Ansatz. Eine zentrale Logik in einem KNX-System muss ebenfalls eventbasierend funktionieren und für Zustandsänderungen eben auch am Bus mithören.

    Ob sich hier etwas nachhaltig ändert durch die Software kann nur Loxone sagen. Gefühlt ist dies eher nicht die Strategie, weil Loxone seine In- und Outputkanäle verkaufen will und nicht die anderer Hersteller unterstützen will, was den Verkauf der eigenen Kanäle einschränkt. (Dies ist aber nur eine Vermutung, gestützt auf Meinungen im Loxone-Forum.)

    So werden (Kenntnisstand von vor einigen Monaten (*)) die 1-Wire Bausteine mit In- und Outputs von der Loxone ebenfalls (aus diesem Grund?) nicht unterstützt sondern nur analoge 1-Wire Sensorik! (Und abgesehen davon, dass der 1-Wire Busmaster als Extension das gut 7-fache kostet als für einen 1-Wire Busmaster üblich).

    Mithin könnte man vermuten, dass wer die Loxone einsetzen möchte, dann auch die ein oder andere Limitation beim Zusammenspiel mit KNX / 1-Wire derzeit hinnehmen muss.

    (*) Ich habe keinen Loxone Miniserver und kenne keine genauen Details. Die ein oder andere Aussage oben mag daher unrichtig oder falsch vermutet sein. Sollte ich unrichtige Angaben / Aussagen gemacht haben, bitte ich um Entschuldigung und Korrektur.

    lg

    Stefan

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  • ThePhantom
    antwortet
    Nö, Du hast es nicht verstanden.
    Das ist nett gesagt, eine Erlöärung wäre mir aber lieber :-)

    Auch im Loxone-Forum wird das als Beispiel genannt: Loxone-Miniserver sagt der Jalousie, gehe zu, weil es dunkel wird. KNX-Wetterstation merkt, dass es windig ist, und sagt daher, dass die Jalousie bitte sofort hochfahren muss. Dies bemerkt aber die Loxone nicht. und zeigt in der Visu die Jalosiue weiterhin unten an - und beim nächsten Befehl ist das Chaos perfekt.

    Was ist daran falsch?

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  • MarkusS
    antwortet
    Nö, Du hast es nicht verstanden.

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  • ThePhantom
    antwortet
    Eine Wetterstation würde ICH immer an KNX direkt anbinden.
    Ich dachte, damit fange ich mir die Probleme ein - wenn die Wetterstation sagt, Rollladen hoch, und der Miniserver sagt "Rollos hoch". Habe ich es also doch nicht wirklich verstanden?

    Gruß
    Chris

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  • lobo
    antwortet
    @Chris (Phantom),

    Hast Du Dir eigentlich mal den gesamten Thread zum oben zitierten Beitrag gelesen?

    Vor der Abkündigung der Loxone hätte ich übrigen keine Angst ... Im Zweifelsfall würde ich dann halt die Loxone durch eine andere SPS mit KNX Anschluss ersetzen -zB die WAGO.

    Die Frage einer eventgesteuerten oder Zyklusbasierten Arbeitsweise wäre in meinen Augen halt ein echtes Argument für native KNX Geräte zur Visualisierung (Eibpc, HS, Linknx und andere).

    Eine Wetterstation würde ICH immer an KNX direkt anbinden. Erstens gibt es da bereits eine ansehnliche Auswahl von Modellen mit passenden Applikationen (so dass Du das Rad nicht nochmals innerhalb der Loxone neu erfinden musst) und zweitens verfügt ein KNX Aktor über eine zyklische Überwachung, so daß Sicherheitsalarme auch auf Sensorausfall überwachen und drittens bin ich ein Freund von dezentralen Systemen - wenn eine Komponente ausfällt, läuft der Rest noch weiter.

    Just my 2cents ...

    Viele Grüße,

    Stefan

    Übrigen kostet ein normaler Busankoppler keine 85 EUR - und wenn der KNX Einstieg erst mal besonders günstig sein soll, kann man auch Taster-Busankoppler oder Tasterschnittstellen verwenden.

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  • SupDo
    antwortet
    Zitat von spookyt. Beitrag anzeigen
    Preislich nimmt sich das auch nix. Die KNX-Aktorik (Schaltaktoren und Jalousie) ist auch nicht teurer.

    Ist die Aktorik wirklich nicht mehr so teuer gegenüber denen von Loxone? Wird das nur noch an den Taster festgemacht?
    Bei Loxone benötige ich nur noch die Oberfläche (3 fach ca. 45,- € netto). Den Busankoppler (85,- €) kann ich erst einmal zur Seite legen!

    Ich lasse mir jeden falls für beide Systeme ein Angebot erstellen und dann werde ich mal die Vor- und Nachteile abwägen.
    Ein großer Vorteil aus meiner Sicht ist die kostenlose und scheinbar einfacherer Verwaltung der Software.

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  • SupDo
    antwortet
    @2ndsky

    Wieso soll ich das Buskabel legen? Das CAT geht doch auch, entspricht zwar nicht den Vorschriften (?????), sollte aber der Funktion keinen Abbruch tun.

    Des Weiteren müsste ich sehr viele Buskabel legen, wenn ich im ersten Schritt nur Loxone verbauen möchte. Das heißt ein paar konventionelle Taster verbunden mit BVM und konventionelle Raumelder etc.

    Ist Loxone dann durch, brauche ich noch ein paar Busankoppler für die vorhandenen KNX Taster und die Aktoren.

    EDITH :
    Ob ich CAT Kabel lege, mache ich an dem System fest. KNX = BUSkabel; Loxone=CAT
    Die Frage war ja, wie kann man einer Insolvenz bzw. einer Beerdigung von Loxone am Besten entgegenwirken.

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  • ThePhantom
    antwortet
    Hi,
    das mit den Aktoren kann ich teilweise nachvollziehen.
    Aber was ist mit den "mitdenkenden Sensoren" ?
    Zb. der Windmesser muss doch eher eine Loxone Komponente sein, genauso wie die Temperaturfühler in den Wohnräumen, korrekt?

    Anderes Thema: Wie realsiere ich diese Beleuchtung mittels einstellbarem RGB-Lichtband? Muss das dann nicht auch über Loxone gehen, wen nich die Steuerung über die App haben möchte?

    Gruß
    Chris

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  • spookyt.
    antwortet
    Hi,

    finde ich persönlich eine unglückliche Trennung, das keine kann ohne das andere dann nicht übeleben. Das finde ich mäßig.

    Es macht in meinen Augen mehr Sinn sich per KNX ein unabhängiges, einfaches System zu bauen (Taster, PM, Aktoren). Dort stellst du die Basisfunktion her und bist -was die Grundfunktionalität betrifft- erstmal unabhängig von einem zentralen Server. Dann würde ich im zweiten Schritt die Loxone als Visu/Logik oben drauf zu satteln. KNX wird es noch sehr lange geben und zur Not könnte man die Loxone mal austauschen (aber eher unwahrscheinlich, dass das notwendig ist).

    Preislich nimmt sich das auch nix. Die KNX-Aktorik (Schaltaktoren und Jalousie) ist auch nicht teurer.

    So wäre mein Weg für Projekte in der Zukunft, wo eine "große Visu" nicht gefragt ist.

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  • 2ndsky
    antwortet
    Zitat von SupDo Beitrag anzeigen
    Ich würde Stand jetzt, der sich auch noch ändern kann, Loxone installieren, indem ich jede Schaltmöglichkeit, damit meine ich Taster, BWM, PM etc, mit einem CAT Kabel an das Loxone System anbinde.
    und was machst du, wenn die Loxone mal abgekündigt wird? CAT Kabel wieder raus und grünes EIB rein? Warum verwendest du nicht gleich das EIB Kabel? Ist auch einfacher zum Verlegen und Verklemmen.

    Zitat von ThePhantom Beitrag anzeigen
    Habe ich hier einen Denkfehler?
    Ich sehe keinen, wenn du die Taster und PMs etc. per KNX anbindest und die Aktorik zentral verkabelst hast du alles richtig gemacht. Was letztendlich im Schaltschrank sitzt ist dann völlig egal, weil du immer umstellen kannst. Die Verkabelung ändert in der Wand ändert man aber nicht mehr so schnell.

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  • ThePhantom
    antwortet
    Das sind schon sehr wertvolle Informationen - danke dafür.

    Speziell @spookyt.:
    Ja, du hast recht, ich würde mir gerne die Rosinen aus beidem rauspicken, würde jedoch auch vollständig auf Loxone gehen, wenn ich die Gewissheit hätte, dass ich da vom Support her nicht in 10-15 Jahren her Probleme bekomme. Ich werde dann sicher nicht alle Wände aufstemmen.
    Das mit der geschlossenen Lösung leuchtet mir ein - das Beispiel mit den automatischen Jalousien hat es mir deutlich gemacht.

    Daher folgender Gedanke - wenn man sich relativ sicher ist, dass Loxone ein gutes System ist:

    Warum nicht die meisten Sensoren (Taster, PM ...) per KNX anbinden (und dadurch eine Busverkabelung bekommen, und die Aktoren und ausgewählte Sensoren (zB. die Wetterstation) mit Loxone-Komponenten bestücken.

    So setze ich eigentlich zu 99% Loxone ein, und habe aber eine KNX-Verkabelung und benutze die Taster / Präsentmelder nur als "dumme Schalter". Ich kann alle Möglichkeiten von Loxone nutzen.
    Im größten Falle eines Falle allerdings, wenn in 10 Jahren nichts mehr geht, weil es kein Loxone mehr gibt, muss ich maximal den Schaltschrank mit KNX-Komponenten ersetzen. Die Verkabelung ist schon vorbereitet (die 220V führende Verkabelung ist ja eh bei beiden System gleich, korrekt?).
    Das alles aber nur als absolute Absicherung- damit ich keine Angst vor einem Loxone-Ausfall haben muss (wobei ich die KNX-Taster eh 100 mal schöner finde :-)

    Habe ich hier einen Denkfehler?

    Gruß
    Chris

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  • SupDo
    antwortet
    @2ndsky

    Ob CAT für KNX nicht zugelassen ist, weiß ich nicht, kann es mir aber denken da sonst nicht das Grüne Bskabel vertrieben würde.

    Ich würde Stand jetzt, der sich auch noch ändern kann, Loxone installieren, indem ich jede Schaltmöglichkeit, damit meine ich Taster, BWM, PM etc, mit einem CAT Kabel an das Loxone System anbinde.

    Gruß

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