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    KNX/EIB neues Haus KNX/Enet/enocean...

    Hallo Zusammen,

    mit etwas Aufregung im Bauch habe ich mir vor einer Woche ein Haus gekauft.
    Im Zusammenhang mit der Elektroinstallation bin ich über die Türsprechanlage dann zu dem Automationsthema gekommen.

    Mitlerweile (hab die letzten zwei Tage mehr oder weniger durchgemacht und gelesen weils auch sehr interessant ist) weiß ich wie und was die grünen Kabel sind und kenn glaub ich so die wichtigsten Buzzwords.

    Also hier erstmal das Projekt:

    - Türkkommunikation mit Kamera
    - Heizungssteuerung 5 Räume (Heizradiatoren)
    - Rolladensteuerung komplettes EG
    - Controllpanel im Eingangsbereich zur Türkommunikation(Video)und Steuerung der Funktionen
    - schicke Visualisierung

    Mehr soll wirklich nicht passieren, ich kenn mich und meine Familie also Themen wie Entertainmentsteuerung oder Lichtsteuerungen sind nicht notwendig.

    Zu diesem Thema bin ich bis jetzt auf folgende Optionen gestoßen:

    1. klassische KNX mit unbegrenzter anzahl an Möglichkeiten für das Panel
    (Homeserver+ X scheint da sehr gut zu sein und eine kosten günstige alternative)

    2. BJ free@home umstritten aber kann eigentlich genau das was ich will mit einem schicken Panel und Visualisierung

    3. eNet mehrere Panel Varianten jedoch hab ich für die Radiatorensteuerung noch keine Lösung


    Die Frage an euch was würdet Ihr für diesen Zweck empfehlen.
    Am besten mit stärken und schwächen in den Bereichen:
    - zukunft (in +-5 kommt ne neue Heizung mit Solar ggf die mit anbinden)
    - Preis
    - flexibiliät (apps, zusätzliche Steuerung von Geräten....)

    Danke bereits für eure Ünterstützung.

    VG

    #2
    Was ist denn geplant / machbar?

    Ist das Haus so dass Du direkt einziehen könntest oder muss / soll da erst noch großflächig renoviert werden?

    Könntest Du ggf. damit leben dass alle Wände aufgerissen werden (oberflächlich) um neue Leitungen zu legen? Gibt es z.B. abgehängte Decken in denen man Leitungstrassen verstecken könnte?

    Gibt es ein Budget dass man das komplett an Handwerker geben kann oder soll möglichst viel Eigenleistung erbracht werden? Vorkenntnisse?

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      #3
      Moin,

      also es werden eh alle Leitungen(Strom,Schalter) neu gelegt, daher könnte ich ziemlich einfach die grünen Kabel dazulegen.
      Die Frage ist ob ich das für diesen Zweck ebenfalls benötige oder da die neuen Systeme ausreichen oder es andere Möglichkeiten gibt.

      Zum Budget:
      Also theoretisch könnte man das ja mit 2-4k umsetzen...wie gut oder schlecht das dann ist wäre dann wieder ein Thema für hier.

      Ich weiß dass es nach oben keine Grenzen gibt aber 10k für den Zweck sind mir dann wahrscheinlich zuviel, da kann ich die Themen Tür und Heizung anders Lösen und lauf in die Zimmer um den Rolladenschalter zu betätigen.

      Kommentar


        #4
        Reden wir von 2-4 k on Top der Kosten für eine neue konventionelle E-Installation oder ist das das Budget für "1x Elektro neu inkl. Automatisierung"?

        Kommentar


          #5
          Nackt @ Home hat einen echten Vorteil.

          Es lässt sich später leicht raus Reisen und durch einen echten knx ersetzen. Darum finde ich das System gar nicht sooo schlecht. Für Reihenhäuser evtl sogar interessant und nach 25 Jahren, wenn alles bezahlt ist, kann man richtig arbeiten. :-)
          Dieser Beitrag enthält keine Spuren von Sarkasmus... ich bin einfach so?!

          Kommentar


            #6
            @markuss ich meinte damit natürlich on top im verlgeich zur normalen E-inst

            @BadSmiley :
            hab schon rausgehört dass bei den "Profis" die enet oder nackt/free@home nicht ganz so beliebt sind. böse zunge sagen es ist proprietär "BJ KNX".

            Wäre mir aber egal hauptsache ich hab für den Zweck was einfaches,schickes und stabiles.

            Ich brauch keine alarmanlage (hab ich),keine licht stimmungen, keine infotainment, keine musik... einfach kä fätz

            nur heizung,rollo,tür mit kamera in einer "sexy" touchpanel variante zentral steuerbar.

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              #7
              Zitat von kaefaetz Beitrag anzeigen
              Moin,
              also es werden eh alle Leitungen(Strom,Schalter) neu gelegt, daher könnte ich ziemlich einfach die grünen Kabel dazulegen.
              Machst Du die Elektrik und Bus ggf. selbst oder vergibst es an einen Eli? Da ist ein erheblicher Kostenunterschied weil der Eli es ja nicht umsonst machen kann. Aber Material brauchst natürlich immer. Aber Zeit (auch Deine) ist Geld.

              Gibt Top-Profis hier die das sicher noch besser einschätzen können, hier meine 2,5 cent.
              Türkommunikation, wenn mit Video dann ggf. Mobotix ca. 1.500
              Visualisierung je nach Lösung 1.000 plus (und was soll die dann anzeigen wenn kaum was automatisiert ist?)
              Server, je nach Lösung 1.000 - 2.000
              Damit bist mit 4.000 schon durch und hast noch nix mit Rolläden oder Heizung aber visualisiert :-)

              Ich hatte mal in einem bestehenden Haus (wo ich nicht wirklich in die Elektrik eingreifen können) mit einem Nachrüstsystem begonnen. Mich dann ständig geärgert weil ich ein paar Funktionen automatisieren konnte, das meiste aber außen vor blieb. Vor 2 Jahren hab ich dann gebaut und konnte nicht anders als komplett auf Bus zu setzen (wie ich es gemacht habe, findest in einem meiner Posts von gestern). Nach nun 2 Jahren bin ich mehr als froh es durchgezogen zu haben, trotz der erheblichen Mehrkosten von sicher 30k€. Aber bei mir ist das Thema auch ein Hobby und ich leg selbst viel Hand an.

              Der Appetit kommt (vielleicht auch bei Dir) mit dem Essen. Ich würde raten Dir genau zu überlegen was Du in Zukunft möchtest, denn wenn es auch nur sein könnte das Du vielleicht immer mehr integrieren möchtest über die Jahre dann ärgerst Du Dich sehr wenn Du jetzt die Chance vertust (da Du eh schon alles aufreißt) und es jetzt mit überschaubarem Aufwand zumindest vorbereitest.
              Wenn ich heute mit knappem Budget agieren müsste wäre eine Zwischenlösung denkbar (vlt. hat jemand hier damit Erfahrung). Dann würde ich alle Schalter (auf 1,15m und mit verkabelte Leerdosen (auf 1,5m für Heizung, Rolladen) mit stern pro Etage auf kleine Verteiler legen (damit man das später oder jetzt teilweise auf Bus legen kann) und dann in der Verteilung mit Stromstossrelais arbeiten (da brauchst n+1 Adern in die Verteilung. Dann kann man erstmal normale Taster (die bleiben später, nur kommen dahinter dann Bus-Anschaltungen) nehmen die das Licht schalten. Da auch eine normale Rolladensteuerung nicht umsonst ist, kannst überlegen ob Du da gleich was mit Bus machst, hier ist eine Automatisierung ja durchaus sehr angenehm.
              Als Vorbereitung sollten dann alle Kabel von Lampen, Steckdosen, Rolladen, Heizung etc. entweder pro Etage auflaufen (in den Verteilern müsste dann für später genügend Platz für Aktoren sein (und auch die Kabel alle auflegen braucht eine Menge Platz) oder in einen zentralen Verteiler im Keller, der sollte dann sehr gross sein. Und es ist nicht zu unterschätzen was da an Kabeln ankommt, 2-4 armdicke Stränge sind das schnell. Ich hab es deshalb auf 2 Verteiler gelegt, Keller für EG und KG, und Dach für DG und OG, das ging bei mir sehr gut.
              Bei der Heizung kenn ich mich mit Radiatoren (hab Fussbodenheizung) und KNX nicht aus, evtl. ist da ein anderes System einfacher. Aber Heizung ist eben auch ein Thema das man evtl. gerne fernsteuert oder automatisiert.
              Wenn Du die Rolladen anfasst, kannst überlegen ob man auch Tür/Fensterkontakte vorsieht (wenn neue Fenster reinkommen, wäre es eh überlegenswert). Finde es heute super angenehm mit einem Blick beim Haus verlassen zu sehen das alles was mir wichtig ist, auch zu ist.

              Viel Erfolg beim weiteren investigieren was für Dich das Richtige ist!

              Gruss
              Seppm
              SMARTHOMECOACH____Sepp Lausch
              KNX, Dali, 1-wire & Co._____Beratung - Planung - Umsetzung

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                #8
                Wenn free@home für dich passt, ist es auf alle Fälle besser als gar kein Bus.

                Muss mich mal hinsetzen und KNX - F@h - eNet rechnen. Vor und Nachteile aufzeigen... Busch und Gira vergleichen immer nur unrealistische Listen Preise ihrer eigenen Produkte...
                Dieser Beitrag enthält keine Spuren von Sarkasmus... ich bin einfach so?!

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                  #9
                  danke erstmal für die Antworten bis jetzt.
                  Also ich hab zwei Elektiker in der Familie daher werden wir die komplette E-Inst selbst machen. Der Entschluß, dass ich schonmal zu jedem schalter an die Fenster(Rolladen) Dosen mal ein grünes Kabel mitleg ist eigentlich schon gefallen die mehrkosten sind ja vernachlässigbar.

                  Ich hab eine teure Alarmanlage mitgekauft(leider nicht koppelbar) die schon an allen Fenstern und Türen hängt. Im Prinzip geht es mir nur darum erstmal beim rein und rausgehen per Knopfdruck alles runter/hochfahren zu können und auch die Temp entsprechend einstellen zu können und das in einem System mit Tür und "sexy" Touchpad.

                  Wenn die Verkabelung ja dann schon liegt sollte ich ja falls ich in 5 oder 10 Jahren doch Geld und Lust hab schon relativ gut vorbereitet sein.

                  Das free@home oder eNet wird dem "möchtegern" Profi wie mir halt als einfaches geschlossenes System für genau diesen Zweck beworben.

                  Mein Elektriker hat gerade angerufen und jetzt noch Siemens Logo 8 ins spiel geworfen.

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                    #10
                    Wenn SPS a la Siemens Logo dann bitte richtig, sprich Wago 750 - deutlich flexibler, deutlich leistungsfähiger, bei Bedarf voll mit KNX koppelbar, d.h. man könnte die Taster, Präsenzmelder usw. per KNX machen und alles andere an der Wago.

                    Ist aber im EFH eher eine exotische Lösung, in Gewerbebauten ist das gängig.

                    Für Busch-Jaeger free@home spricht genau genommen nichts. Ganz abgesehen davon dass man sich damit fest an Busch-Jaeger bindet habe ich das mal nachgerechnet und festgestellt dass man die free@home-Preise mit KNX-Komponenten problemlos unterbieten kann. Wenn der Aufwand für die Leutungsverlegung komplett gleich ist und die free@home-Komponenten 1:1 teurer sind als vergleichbare KNX-Komponenten, welchen Sinn hat dann free@home noch ausser das es einfach zu konfigurieren ist.

                    free@home und eNet haben beide das Problem dass es neue Systeme sind und dass die verfügbaren Komponenten übersichtlich sind. Da gibt es keine langjährige, umfangreiche Erfahrung mit und was die Hersteller bislang an Funktionen nicht anbieten kann irgendwann kommen, muss aber nicht.

                    Wenn man mal die obere Grenze nimmt (4.000 Euro) und davon ausgeht dass 100 % Eigenleistung gemacht wird mit Unterstützung durch ein zwei Elektriker dann kann man da sicher was hinbauen.

                    Wenn wir mal TüKo usw. aussen vor lassen entstehen die Mehrkosten:
                    • Bei den Leitungen (da braucht KNX (uns Siemens Logo und free@home) einfach "mehr" weil die Leitungsführung ganz anders ist
                    • An der Verteilung, die muss 1-2 Nummern grösser sein wegen KNX-Komponenten die da noch rein müssen.
                    • An den KNX-Geräten selbst, da kann man preislich viel über die Produktauswahl machen und natürlich dadurch dass man auf Funktionen (zumindest initial) verzichtet. Und dann macht es eben auch einen gewissen Unetrschied ob man in jeden Raum einen grossen Taster mit Display, LEDs und Schnickschnack einbaut für 600+ Euro oder nur mit Tasterschnittstellen oder vergleichsweise günstigen Alternativen arbeitet (MDT Taster, Lingg & Janke Taster).

                    Sicher ist aber dass mit dem Budget eine ordentliche (externe) Planung nicht und Beratung nur eingeschränkt z.B. hier im Forum machbar ist - aber da wärst Du auch nicht der Erste.


                    Pass nur auf dass Du Dich nicht verzettelst. Derzeit kriegst Du von allen Seiten Vorschläge wie man das realisieren könnte. Die sind aber alle unfundiert. Mach für Dich einen Plan, überleg Dir welche Funktionen Du willst, welche Funktionen darüber hinaus toll wären und worauf man ggf. verzichten könnte. Damit kann man dann fundiert reden und konkrete Vorschläge machen.


                    Im Grossraum Frankfurt gibt es diverse aktive User, da kann ich Dir gerne mal 2-3 raussuchen dass Du die kontaktieren kannst, vielleicht gibt es da 1-2 die Dir mal gegen Einwurf einer Flasche Wein ihr Haus zeigen, sowas ist für Anfänger erfahrungsgemäss Gold wert, mal zu sehen was da geht und wie das geht.

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