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Umwälzpumpe steuern

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    Umwälzpumpe steuern

    Hallo,
    ich hab ne Vitola 200.
    Heute Nacht is mir mal so richtig aufgefallen, daß die Umwälzpumpe nachts auch läuft, obwohl die Heizung auf reduziertem Betrieb steht.
    Nach langer Recherche hab ich im Viessmann Forum gelesen, daß dann die Heizungslogik die Steuerung übernimmt, sofern die Außentemperatur niedriger ist,
    als die Solltemperatur im reduzierten Betrieb steht.
    Da kam mir der Gedanke über die RTR könnte man doch eigentlich die Umwälzpumpe steuern.
    Nun ist die Frage, wie könnte man es realisieren, sobald mein BJ 6128/01 RTR das Objekt Heizen sendet, gleichzeitig den Schaltaktor zu steuern?
    Und an die Heizungsbauer, stellt diese Steuerung ein Problem für die Heizung dar?
    Meine Heizung hat noch eine Mischerbatterie.

    #2
    Also deine Umwälzpumpe wird wohl deshalb laufen, weil die Heizung wärme erzeugt.
    Reduzier-Betrieb heißt ja nicht, dass die Heizung aus ist.

    Die Heizungspumpe von der Heizungssteuerung zu trennen macht keinen Sinn. und solltest du auch nicht tun, da die Heizung ansonsten Wärme erzeugt die nicht abgenommen wird.

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      #3
      Und was bringt es wenn die Umwälzpumpe läuft, aber alle Stellantriebe zu sind?
      Dann läuft die Umwälzpumpe gegen geschlossene Stellantriebe und verbraucht unnötig Strom.
      Gibt aber so gesehen durch die isolierten Leitungen aber auch kaum Wärme ab.

      Die Heizung produziert doch nur solange Wärme, bis die Kesseltemperatur erreicht ist und schaltet ab, egal ob die Umwälzpumpe läuft oder nicht.
      Wenn die Umwälzpumpe aus ist, erreicht die Heizung nur schneller die Abschalttemperatur.

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        #4
        Hallo Alexander,

        also so das gilt jetzt nur für meine Viessman aber da regelt sich die Kesseltemperatur nach der Heizkurve und zusätzlich nach der Außentemperatur. Der "Kessel" schaltet ab, wenn die Differenz zwischen Vorlauf und Rücklauftemperatur unter einen eingestellten Wert fällt.
        Wenn also alle Ventile zu sind, dann dürfte relativ schnell die Rücklauftemperatur Richtung Vorlauftemperatur wandern, wenn dann die Rücklauftemperatur warm genug ist schaltet der Kessel ab. Wenn Du die Umwälzpumpe jetzt abschaltest, der Kessel aber an geht, dann bekommst Du wie ITler schon geschrieben hat die Wärme nicht weg. Dann geht der Kessel auch aus. Zusätzlich je nach Steuerung kann die Drehzahl der Umwälzpumpe von der Heizung gesteuert werden.

        Sehe insgesamt auch Optimierungspotential in der Heizungssteuerung, allerdings ist das ein recht aufwendiges Unterfangen. Wie willst Du z.B. die Drehzahl der Pumpe regeln (welche Logik/Abhängigkeit)?! Natürlich kann man hör vieles nachbauen, aber ob das so viel weiter hilft.

        Würde mir an Deiner Stelle lieber anschauen, was reduzierter Betrieb tatsächlich heißt. Sind Ventile offen usw.
        Ggf. muss nur an Deiner Heizungssteuerung etwas anders eingestellt werden. Wenn es aber Nachts z.B. auf Grund niedriger Außentemperaturen eine Heizungsanforderung gibt, ist es ganz normal das die Umwälzpumpe läuft.
        Ist denn reduzierter Betrieb nur 3-5 Grad weniger als am Tag oder gehst Du da quasi bis zum Frostschutz runter? Da kann man an der Heizung viel einstellen. Der Heizungsbauer hat mich auch blöd angeschaut, als ich meinen reduzierten Betrieb quasi als Frostschutz definiert habe. Wenn es nach dem Heizi gegangen wäre, dann hätte er im reduzierten Betrieb die Heizkurve nur um 3-4 Grad nach unten korrigiert. So war es ursprünglich auch eingestellt, hat aber zum massiven Takten des Kessels geführt. Hab das dann mal an der Heizungssteuerung optimiert ;-)

        Viele Grüße
        David

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          #5
          Hallo zusammen,

          ein paar Anmerkungen von mir dazu. Moderne Heizungspumpen arbeiten nach dem Differenzdruckprinzip. Sie regeln den Durchfluss dynamisch (Ennergisparpumpen) Wenn nun alle Ventile zu sind dreht die Pumpe nur noch minimal wenn überhaupt. Wenn noch alte Pumpen drin sind wäre der erste Ansatz diese durch neue Elektronisch geregelte Pumpen zu tauschen.

          Wenn eine FB Heizung da ist gibt es mindestens 2 Pumpen. Eine für den gemischten FB Kreis und eine für den Heizkreis (die dann auch für WW zuständig ist) . Da könnte man dann tatsächlich die Pumpe für den Mischerkreis abschalten.

          bluesky : Die RL Temp wird nicht nach oben gehen wenn alle Ventile zu sind denn dann fliesst im System nichts mehr ;-) (ausser es gibt eine 3. Pumpe die eine RL Temp Anhebung für den Kessel hat !!)

          viele grüße
          Thomas

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            #6
            Zitat von bluesky Beitrag anzeigen
            Wenn also alle Ventile zu sind, dann dürfte relativ schnell die Rücklauftemperatur Richtung Vorlauftemperatur wandern, wenn dann die Rücklauftemperatur warm genug ist schaltet der Kessel ab. Wenn Du die Umwälzpumpe jetzt abschaltest, der Kessel aber an geht, dann bekommst Du wie ITler schon geschrieben hat die Wärme nicht weg.
            Wie eib schon gesagt, wenn eh alle Stellantriebe zu sind, kommt die Wärme eh nicht weg und an der Rücklauftemperatur würde sich nichts ändern.
            Bei mir ist noch ein Mischer vor der Umwälzpumpe der den Vor und Rücklauf miteinander verbindet.
            Sicher Heizungen sind kompliziert, vor allem deren Regelungen, deswegen wollte ich ja auch die Meinung von einem Heizungsbauer.
            Aber nach meinem rechnischen Verständnis heizt die Heizung immer bis zur berechneten Kesseltemperatur auf, die abhängig ist von der gwünschten Zimmertemperatur, Außentemperatur und der Heizkurve.
            Aber danach schaltet die Heizung ab, egal ob Wärme benötigt wird oder nicht.
            Die Heizung schaltet aber die Umwälzpumpe ein, sobald die gewählte Raumtemperatur höher liegt als die Außentemperatur.
            Auf deutsch, solang die Heizung im Heizbetrieb ist, läuft die Umwälzpumpe eigentlich immer.
            Was liegt für einen elektriker wohl näher, als die Pumpe nun so zu steuern, daß sie immer dann läuft, wenn vom RTR eine wirklich Heizanforderung kommt?
            Solang die nämlich nicht da ist, arbeitet die Pumpe immer gegen die Stellantriebe.
            Und ich denke, so ein System ist auch besser, als eine Hocheffizienzpumpe.

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              #7
              Ok, wir müssen differenzieren. Bin vom einem Mischer ausgegangen, da die meisten eingebauten Pumpen im Kessel die großen EFH nicht schaffen oder es andere Gründe gibt, diese zu verbauen.

              Da da geht dann aber eben auch der Rücklauf hoch, wenn alle Ventile zu sind.

              Kessel springt an --> Vorlauftemperatur steigt an --> da alle Ventile zu sind, kommt das Vorlaufwadser sehr schnell in den Rücklauf (beim Mischer) und fließt damit zurück zum Kessel. --> Rücklauf hoch --> Kessel schaltet ab.
              So macht es jedenfalls meine Vitodens 200 mit Mischer und dahinter liegender Wilo Pumpe für die FBH. Die Wilo wird auch Drehzalabhängig geschaltet.
              Bei mir läuft die Wilo tatsächlich nur, wenn ich auch eine Heizanforderung hab. Im reduzierten Betrieb ist die aus.
              Die Pumpe im Kessel selbst, läuft natürlich u.a. zur WW Aufbereitung

              Spannend wäre für mich jetzt tatsächlich das Verhalten ohne Mischer.
              Wenn ohne Mischer die Pumpe jetzt arbeitet, obwohl alle Ventile zu sind, stellt sich ne die Frage warum bzw. wie lange.
              Kann ja sein, dass es so eingestellt ist, dass sie nur 5 Minuten läuft und damit "prüft" ob alle Ventile zu sind und es zu einer Wärmeabname oder nicht kommt.

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                #8
                Also so wie es sich anhört, sind bei Alexander alle Stellventile über Nacht zu. Als logische Konsequenz würde ich die Nachabsenkung so weit runter drehen dass die Heizung nachts auch nicht mehr anläuft, und somit die Pumpe auch nicht.

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                  #9
                  nachdem wir seine genaue Heizungsinstallation ja nicht kennen ist alles was wir hier sagen rätselraten. Er spricht von einer 'mischerbatterie' deswegen bin ich davon ausgegangen das er FB hat. Üblicherweise hat er dann mindestens 2 Pumpen. Eine im gemischten Kreis und eine im Kesselkreis denn irgendwie muss er ja auch noch Brauchwasser machen.

                  In diesem Fall kann er die Pumpe im Mischerkreis ausmachen wenn alle Ventile zu sind. Die Hocheffizenzpumpe macht trotzdem Sinn denn wenn nur ein Ventil aufmacht muss sie nicht mit voller Leistung lospumpen. In meinem Objekt braucht die bei 100% Leistung 120Watt .... Und im mittel läuft die mit 25-35 Watt. Wenn ich da von 12 Stunden pro Tag ausgehe sind das ca 1kw/Tag = 0,3€. Das macht im Jahr dann rund 100€ da sind die 250€ für ne Intelligente Pumpe schnell wieder drin ....

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                    #10
                    Alexander79 Es gibt mehere Möglichkeiten warum die Pumpe an ist.
                    Zum einen: wann ist die Nachabsenkung eingeschaltet? Uhrzeit?
                    Zum anderen: Soll-Temperatur Red. Betrieb zu hoch eingestellt.
                    Hast du Daten wie die Regelung eingestellt ist?

                    Gruß Sebastian

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