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Sehr günstige Micro-BCU (Lite) als Bausatz - Interesse?

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    #76
    Zitat von SirSydom Beitrag anzeigen
    Man könnte zwischen Gndpad und dem VIN Pin ein Via machen und dann auf der Rückseite noch einen 100n Kerko hinzufügen...
    Meinung dazu?
    Ich vermute mal, dieser sollte als Abblockkondensator dienen. Die Platzierung dieser ist wichtig, damit diese ihre Funktion (möglichst gut) erfüllen können. Sonst kannst diese auch gleich weglassen ....
    Diese Seite stellt es eigentlich recht übersichtlich dar: http://www.lothar-miller.de/s9y/cate...14-Entkopplung

    Zitat von Masifi Beitrag anzeigen
    Ich muss zugeben das man das alles auch echt übertreiben kann (was ich zugegebenerweise auch gerne tue), wir haben 9600Baud KNX / UART und einen Schaltregler mit nur 300KHz --> das ist schon sehr sehr Langsam :-)
    Der NCN verlangt einen 16MHZ Quarz. D. h. intern im IC kann es Schaltvorgänge bis 16MHz geben, welche als EMV über div. Pins abgestrahlt werden können. Gerade über die Versorgungspins (wo VFILT wohl dazu gehört - soweit ich das sehe).
    Nicht dass ich jetzt der Meinung bin, dass der fehlende Kerko das Modul zum absoluten Störsender macht - aber es kann durchaus für kleinere (vermutlich kaum einmal mal relevante) Störungen in Bereichen oberhalb der 9600 Baud bzw. Schaltreglerfrequenz sorgen ...

    Alram

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      #77
      Wir reden hier nur von einer echt kleinen Platine und machen eine Wissenschaft daraus :-) das wird mein letzter Post dazu werden, versprochen.
      Zitat von alramlechner Beitrag anzeigen
      Der NCN verlangt einen 16MHZ Quarz. D. h. intern im IC kann es Schaltvorgänge bis 16MHz geben, welche als EMV über div. Pins abgestrahlt werden können. Gerade über die Versorgungspins (wo VFILT wohl dazu gehört - soweit ich das sehe).
      Richtig, daher auch mein Punkt, dass es sehr wichtig ist das Power Supply eines solchen Baustein richtig auszulegen. Dazu gehören die Pufferkondensatoren aber noch viel mehr die Rückströme über die GND-Leitung/Plane.

      Aber warum ich mir hier keine Sorgen machen muss, der Hersteller hier ONSemi macht mit seinem Design selber EMV-Tests und nur wenn diese bestanden werden, bekommt er eine KNX-Zertifizierung, was hier ja der Fall ist.
      Wenn ein Produkt auf den Markt kommt muss dieses auch eine EMV-Prüfung bestehen. Daher ist ONSemi schon dahinter sein Design so auszulegen, dass man diese Prüfung auch bestehen kann. D.h. in der Regel geben Hersteller dazu Hinweise in ihren Datenblättern.
      Hält man sich hier dann noch an gängige Layoutregeln, dann hat man schon ein sehr solides Design. Da 9600Baud und 300KHz Schaltregler-Frequenz mit ein paar mA Strömen wirklich keine EMV-Störer erster Klasse sind (wenn man State of the Art entwickelt und das interne Design keine unendlich steilen Schaltflanken besitzt), muss sich keiner sorgen machen, dass seine Kaffeemaschine statt gutem Kaffee nur noch heiße Schoko macht

      PS: vielleicht ist das dem ein oder anderen nicht bewusst, jedes elektronische Gerät ist ein EMV-Abstrahler. Es gibt einfach über das Frequenzband ein "Linie" die nicht überschritten werden darf.

      Amen & Ende

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        #78
        Aber zum Schaltplan ist mir noch was aufgefallen das man ändern könnte/müsste. Es ist hier nicht ganz schlimm, da man im Layout wo später die MicroBCU verwendet werden soll, einfach noch einen weiteren 10uF oder mehr vorsehen kann.
        Vor allem muss man aber noch mitteilen, dass wenn man den VCC2 jetzt von 5V auf 12V erhöhen möchte, man den MLCC-Kondensator (multi layer ceramic capacitor) schon überfährt und besser mit tauschen sollte. Dazu könnte man ein Howto schreiben: wo drin steht, dass wenn man 12V am VCC2 haben möchte, den R4 auf xOhm, R5 auf yOhm und den C11 auf 10uF/>25V umbestücken muss.

        Image 2.jpg
        Du hast am 5V Regler aktuell nur einen MLCC mit 6,3V. Das ist bei 5V Ausgangsspannung etwas zu knapp. Er wird nicht kaputt gehen, MLCC halten deutlich mehr aus als was angegeben wird. Das Problem hier ist eher das MLCC voltage derating.
        Wenn man den MLCC nahe an seiner angegeben Spannung betreibt, sinkt seine Kapazität deutlich. Siehe hier als Beispiel:

        Image 3.jpg
        In deinem Fall hätte dieser MLCC fast 70-80% seiner Kapazität eingebüßt -> statt 10uF nur noch ~2uF

        Daher meine Daumenformal immer mindestens auf den doppelten bis dreifachen Wert gehen -> bei 3,3V auf 6,3V das sollte noch passen und bei 5V min.10V oder 16V. Je größer natürlich umso besser.

        In der Regel ist das Derating aber schon etwas mit eingeplant, d.h. wenn im Datenblatt steht, dass man 10uF benötigt, dann muss man nicht zwingend einen MLCC nehmen der mit einer > 10x größeren Spannung spezifiziert ist.
        Oft ist es auch hilfreich sich im Ref Design anzuschauen, mit welchen Werten dort gearbeitet werden. ONSemi setzt hier zum Beispiel 25V Typen ein.

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          #79
          Zitat von Masifi Beitrag anzeigen
          einfach noch einen weiteren 10uF oder mehr vorsehen kann.
          wo fehlt denn noch einer?

          Zitat von Masifi Beitrag anzeigen
          Du hast am 5V Regler aktuell nur einen MLCC mit 6,3V
          im Schematic, ja, stimmt. Tatsächlich bestückt ist der C11 mit einem 10V Typen. 25V-Typ ist wieder ein Extended-Part..

          muss mal die anderen auch durchschauen, waren auch einige 50V Typen dabei.

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            #80
            Wenn der C11 ein 10V Typ ist, dann ist das nicht perfekt, aber ok und man muss nichts weiter machen.

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              #81
              die Musterserie ist bereits in Frankfurt, bin schon ganz hibbelig ^^

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                #82
                so Musterserie ist da
                15 Tage von Bestellung bis Lieferung, und das mit der günstigsten Versandart. Top.

                IMG_20201028_101220730.jpg IMG_20201028_101302345.jpg

                Leider fehlen nun noch die Komponenten, die sind noch in Amsterdam.
                Aber ich werde mal eine mit den Spulen von Eugens MicroBCU bestücken, die hab ich noch da.

                Man ich hoffe das Ding läuft.
                Angehängte Dateien

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                  #83
                  Löten: supereasy.

                  IMG_20201028_133921995.jpg .

                  Die 3V3 und 5V kommen sauber raus, nix qualmt und stinkt, Bus läuft noch.

                  Nächster Schritt: Kommunikation testen.

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                    #84

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                      #85
                      Kommunikation läuft soweit ich das beurteilen kann auch.

                      Möchte jemand eines der ersten 5 Muster um es intensiver zu testen?
                      Macht aber nur Sinn wenn auch zeitnah getestet werden kann.

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                        #86
                        Beim Test der Strombelastbarkeit ist mir nun aufgefallen, dass im Gegensatz zur MicroBCU bei der MicroBCU2 der FANIN Standardmäßig hochohmig ist, damit ist man auf ca. 50mA begrenzt.

                        Da wegen 5121/30 Kompatibilität da 0604 Pads vorgesehen sind, ist es nicht soo schön da eine Lötbrücke zu machen.
                        Was meint ihr, sollte da bei der ersten Serie ein 0R drauf?

                        Übrigens, 100mA @ 3V3 sind schonmal drin, im Gegensatz zu meinen ohne Massepad handgelöteteten 5120 wird der NCN dabei auch nicht heiß (ca. 15K über Umgebung). Die Spule ist da heißer!
                        Aber hier könnte die TDK was bringen, die hat deutlich weniger R als die Bourns.

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                          #87
                          0R und gut ist. Aber man braucht es nicht bei jeder Anwendung...

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                            #88
                            IMG_20201029_205130130.jpg
                            #002 mit den TDK Spulen

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