Ich möchte euch heute mein Zählermodul vorstellen. Teil des Zählermoduls ist übrigens auch ein SML-Reader für eHZ-Zähler und Wireless M-Bus Schnittstelle (passende Hardware vorausgesetzt).
Das Zählermodul ist ein generisches Modul, ähnlich unserem Präsenzmodul, das hardwareunabhängig verschiedene Zählfunktionen bereitstellt. Es unterstützt dabei drei verschiedene Zählertypen:
SML-Modul
Das SML-Modul liest eHZ-Zähler direkt über einen IR-Lesekopf aus. Ein zusätzlicher Smartmeter mit KNX oder Modbus ist damit nicht nötig, und die Zählerstände entsprechen genau denen, die zur Abrechnung dienen. Unterstützt werden Ein- und Zweirichtungszähler mit und ohne Tarifumschaltung, also Bezug, Einspeisung sowie Hoch- und Niedertarif. Ist am Zähler der erweiterte Modus per PIN freigeschaltet, kommen je nach Anbieter und Modell Momentanwerte hinzu: Wirkleistung gesamt und je Phase, Spannung, Strom und Frequenz. Je Zählerstand ist einstellbar, ob bei Änderung, zyklisch oder beides gesendet wird; für Logikmodul und virtuellen Zähler gibt es Wh-genaue Varianten. Bei der Inbetriebnahme zeigt eine Diagnoseabfrage, was der angeschlossene Zähler tatsächlich liefert, noch bevor in der ETS etwas eingestellt ist.
Wireless M-Bus
Wasser- und Wärmemengenzähler werden vollständig kabellos ausgelesen: ein CC1101-Funkmodul empfängt auf 868 MHz, bis zu neun Zähler gleichzeitig, jeder Kanal über die Zählernummer fest zugeordnet und verschlüsselte Telegramme per AES-128-Schlüssel automatisch entschlüsselt. Wasserzähler liefern Volumen, Durchfluss und Vorlauftemperatur, Wärmemengenzähler zusätzlich Energie, Leistung sowie Vor- und Rücklauftemperatur.
Die Zählernummer muss nicht extern ermittelt werden: das Modul listet alle empfangenen Zähler samt Hersteller, Typ, Verschlüsselung und Empfangsstärke auf. Eine Zählerüberwachung je Kanal meldet über ein eigenes Status-Objekt, wenn ein Zähler nicht mehr sendet.
Das Zählermodul ist ein generisches Modul, ähnlich unserem Präsenzmodul, das hardwareunabhängig verschiedene Zählfunktionen bereitstellt. Es unterstützt dabei drei verschiedene Zählertypen:
- Standardzähler
Der Standardzähler erhält von einem externen Zähler dessen Zählerstände und stellt daraufhin einen eigenen Zähler bereit. Er reagiert dabei nur auf die Differenz der Zählerstände und passt den eigenen Zähler entsprechend an. Dadurch können ein oder mehrere Tarif- bzw. Zwischenzähler betrieben werden. Ein typischer Anwendungsfall könnte die Heizperiode sein, die zum Beispiel per Logikmodul am 1. Oktober zurückgesetzt wird.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die Zählerstände sogar umgerechnet werden können. So könnte der Referenzzähler in Wh arbeiten, während der eigene Zähler die Werte in kWh zählt. Zudem bietet der Zähler optional eine Rücklaufsperre. Als zusätzliche Funktion kann auch ein Schwellwert hinterlegt werden, der bestimmt, ob ein Wert übernommen wird – besonders praktisch bei einem Zählertausch, da der neue Zähler einen anderen Zählerstand hat und sonst den Zähler verändern würde. - Impulszähler
Ein Impulszähler zählt im Grunde einfach die eingehenden DPT-1-Telegramme. Ein häufiger Anwendungsfall ist das Auswerten einer S0-Schnittstelle über einen Binäreingang. Ebenso denkbar sind Anwendungen wie das Zählen, wie oft eine Pumpe startet, mithilfe eines Messaktors und eines Schwellwertschalters.
Eine weitere Funktion ist die Berechnung der Leistung bzw. des Durchflusses, die anhand des Zeitabstands zwischen mehreren Telegrammen ermittelt wird. Diese Werte sind prinzipbedingt nicht perfekt, aber durchaus brauchbar. - Betriebsstundenzähler
Ein Betriebsstundenzähler ermittelt, wie der Name schon sagt, die Betriebsstunden. Dabei wird ein DPT1-Signal ausgewertet. Ein EIN-Telegramm startet den Zähler, während ein AUS-Telegramm diesen wieder stoppt. Um zu verhindern, dass der Zähler bei Verlust eines AUS-Telegramms unendlich weiterläuft, wird das EIN-Telegramm regelmäßig als Wiederholung erwartet. Bleibt dieses aus, stoppt der Zähler automatisch.
SML-Modul
Das SML-Modul liest eHZ-Zähler direkt über einen IR-Lesekopf aus. Ein zusätzlicher Smartmeter mit KNX oder Modbus ist damit nicht nötig, und die Zählerstände entsprechen genau denen, die zur Abrechnung dienen. Unterstützt werden Ein- und Zweirichtungszähler mit und ohne Tarifumschaltung, also Bezug, Einspeisung sowie Hoch- und Niedertarif. Ist am Zähler der erweiterte Modus per PIN freigeschaltet, kommen je nach Anbieter und Modell Momentanwerte hinzu: Wirkleistung gesamt und je Phase, Spannung, Strom und Frequenz. Je Zählerstand ist einstellbar, ob bei Änderung, zyklisch oder beides gesendet wird; für Logikmodul und virtuellen Zähler gibt es Wh-genaue Varianten. Bei der Inbetriebnahme zeigt eine Diagnoseabfrage, was der angeschlossene Zähler tatsächlich liefert, noch bevor in der ETS etwas eingestellt ist.
Wireless M-Bus
Wasser- und Wärmemengenzähler werden vollständig kabellos ausgelesen: ein CC1101-Funkmodul empfängt auf 868 MHz, bis zu neun Zähler gleichzeitig, jeder Kanal über die Zählernummer fest zugeordnet und verschlüsselte Telegramme per AES-128-Schlüssel automatisch entschlüsselt. Wasserzähler liefern Volumen, Durchfluss und Vorlauftemperatur, Wärmemengenzähler zusätzlich Energie, Leistung sowie Vor- und Rücklauftemperatur.
Die Zählernummer muss nicht extern ermittelt werden: das Modul listet alle empfangenen Zähler samt Hersteller, Typ, Verschlüsselung und Empfangsstärke auf. Eine Zählerüberwachung je Kanal meldet über ein eigenes Status-Objekt, wenn ein Zähler nicht mehr sendet.


Das ist der Grund warum wir alles so modular bauen. Im GardenControl von
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