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  • eibmeier
    antwortet
    Zitat von hufnagelto Beitrag anzeigen

    Habe Schaltungen, Präsenz- und Bewegungsmelder, Heizung, Außenrolladen, Fensterkontakte, Szenen, Einbindung Sonos,.... alles ohne fremde Hilfe integriert, inkl. Aufbau und Verdrahtung der Schaltschränke. So sauber hätte ich das nie bekommen. Alles habe ich dann über den ˋX1 visualisiert.

    Mit der Visu x1 bin ich nicht sehr zufrieden, hätte vielleicht lieber den HS nehmen sollen, den ich auch bereits beim ersten Objekt verbaut habe.
    Na da kann ich nur sage: "Prüfung bestanden"

    Zur "richtigen" Visu. Die gibt es leider nicht, da jede anders ist und unterschiedliche Konzepte und Bedienungen ermöglicht.
    Ich habe bei mir im Haus einen alten Homeserver, den X1 und das Cubevison Modul.

    Der Homeserver läuft seit über 12 Jahren (oder länger) störungsfrei, die Visu ist aber veraltet, Aktualisierung ist mir zu aufwändig.
    Der X1 ist gut um schnell eine tolle Visu zu erstellen, aber die großen Kacheln verschwenden viel Platz.

    Die CubeVision liegt mir am besten. Das Handling mit den GAs ist einfacher und schneller, aber leider ist das Projektierungstool
    altbacken und erlaubt z.B. kein Kopieren von vorhanden Objekten. Jedes Objekt muss immer wieder angelegt werden, das nervt und
    kostet viel unnötige Zeit. Aber am Tablet ist es meine Lieblingsvisu. Am Smartphon hat der X1 deutlich die Nase vorne.
    Der automatische Ringspeicher der Cubevison ist toll, wenn man z.B. nachträglich eine Überwachung erstellen möchte.
    Der zeichnet alle Telegramme auf, seit dem Start. Wenn man irgendwann später ein Diagramm haben möchten (z.B. Haustür auf/zu)
    dann legt man ein neues Diagramm an und kann rückwirkend nachschauen wann und wie oft die Haustür auf/zu gemacht wurde
    (zum Beipiel um nachzusehen ob die Urlaubsvertretung wirklich die Post täglich ins Haus gelegt hat ).

    Beim X1 gefällt mit die Uhr für jedes Objekt. Da legen sich die Familienmitglieder selber eigene n Uhren an, echt easy.
    Bei der CubeVision gefällt mir der Smart Function Creator (Szenen, Logiken, Uhren und Ereignisse kann der User
    direkt in der App selber anlegen).

    Fazit: Es gibt nicht "die" einzig wahre Visu.


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  • hufnagelto
    antwortet
    Bei mir hatte das nichts mit der Verfügbarkeit eines SI zu tun. Mir ging es vielmehr darum zu verstehen, wie die Abläufe sind und auch ein System vom Grund auf zu verstehen und die Planung auch so umzusetzen, dass ich Reserven etc für die Zukunft habe.

    In meinem ersten Haus habe ich das aufgrund der Zeit von einem SI machen lassen und es ist nicht alles so wie ich es wollte. Nun habe ich alles selbst gemacht. Und mit Familie ändert sich sowieso alles täglich. Und das ist meistens in 5 min. Erledigt:-)!

    Habe Schaltungen, Präsenz- und Bewegungsmelder, Heizung, Außenrolladen, Fensterkontakte, Szenen, Einbindung Sonos,.... alles ohne fremde Hilfe integriert, inkl. Aufbau und Verdrahtung der Schaltschränke. So sauber hätte ich das nie bekommen. Alles habe ich dann über den ˋX1 visualisiert.

    Mit der Visu x1 bin ich nicht sehr zufrieden, hätte vielleicht lieber den HS nehmen sollen, den ich auch bereits beim ersten Objekt verbaut habe.

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  • eibmeier
    antwortet
    Zitat von hufnagelto Beitrag anzeigen
    Das Buch ist Top. Habe als unerfahrener ein komplettes Haus allein „programmiert“. Wenn ich dann mal ne komplexere Frage habe und bei Gira oder mdt anrufe! Sagt man mir meistens nach, dass ich als Anwender sehr gutes Fachwissen hätte.

    hat wirklich alles ohne jegliche Grundkenntnisse geklappt.

    Danke
    Guten Morgen!

    Wir haben zu danken für Deine Meinung zum Schnellkurs. Freut uns, genau so soll es sein.
    Ein Kurs zum Selbststudium für Leute die sich selbst helfen wollen (oder müssen) und Interesse an der KNX Technik haben.
    Nicht jeder findet einen geeigneten SI oder diese sind bereits ausgebucht, da füllt der Schnellkurs diese Lücke.

    Beste Grüße, Manfred

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  • hufnagelto
    antwortet
    Das Buch ist Top. Habe als unerfahrener ein komplettes Haus allein „programmiert“. Wenn ich dann mal ne komplexere Frage habe und bei Gira oder mdt anrufe! Sagt man mir meistens nach, dass ich als Anwender sehr gutes Fachwissen hätte.

    hat wirklich alles ohne jegliche Grundkenntnisse geklappt.

    Danke

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  • eibmeier
    antwortet
    So, jetzt möchte ich mich als Autor vom Schnellkurs auch mal dazu äussern, bevor das hier noch ausufert.

    Grundsätzlich sind wir (Christian als Co-Autor und Verleger und ich als Autor) für konstruktive Kritik immer dankbar, sammeln diese und versuchen diese bei kostenlosen Updates oder kostenpflichtgen Upgrades (neue ETS Version) zu berücksichtigen. Christian habe ich vor einigen Jahren sehr gerne "mit ins Boot genommen", denn ohne Christian gäbe es heute den Schnellkurs gar nicht mehr (ganz einfach deshalb, weil ich nicht so enden wollte wie es Helmut leider passiert ist).

    Danke an alle, die den Schnellkurs "verteidigen", das bestätigt uns, dass das Produkt gut ist und seinen Preis wert ist. Der Erfolg und das Feedback von unzähligen Kunden die teilweise seit Jahren damit arbeiten, geben uns auch recht. Ebenso gibt es SI deren heutige Selbständigkeit mit dem Schnellkurs ihren Anfang nahm.

    Auf persönliche Meinungen zum Preis habe ich mich noch nie eingelassen. Wer meint der Kurs ist seinen Kaufpreis nicht wert, der kann ihn gerne
    löschen und uns bescheid geben. Innerhalb 30 Tage (ab Kaufdatum) bekam bisher noch jeder sein Geld ohne Angabe von Gründen zurück.

    Wer selbst noch nie so etwas Umfangsreiches erstellt und erfolgreich vermarktet hat, kann nicht wissen welcher Aufwand da wirklich dahinter steckt
    und somit nur spekulieren.
    Aber ich lasse jedem gerne seine Meinung

    Beste Grüße,
    Manfred

    Edit:

    Ein bekannter Buchautor hat mal gesagt: "Wenn junge Autoren wüssten, dass die große Arbeit erst dann richtig beginnt, wenn ein Buch fertig geschrieben ist, würden die meisten gar nicht erst damit beginnen ein Buch zu schreiben"
    Zuletzt geändert von eibmeier; 11.09.2020, 13:33.

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Wir Forianer sind auch eine Sondergruppe, primär ist das Buch für den gewerblichen Anwender geschrieben, und da ist es ein tolles Werkzeug und für mich war es seinen Preis wert.
    Gruß Florian

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  • bmx
    antwortet
    Detlev69 Überlege Dir mal wieviele Screenshots da enthalten sind, der Text der dabeisteht und auch formuliert werden muß und mit jeder ETS das ganze noch einmal (fast) von vorne. Und dann muß das geschriebene getestet und gegengelesen werden.
    Anschließend überlege mal wieviele deutschsprachige Versionen so verkauft werden und was man im Gegenzug da für Arbeit reinstecken muß.
    Ehrlich gesagt finde ich unter diesen Aspekten das Werk sogar sehr günstig...
    Du kannst natürlich auch einen KNX Lehrgang belegen, viel mehr Geld ausgeben und nachher nur die Hälfte im Kopf haben ohne die Möglichkeit nochmal eben nachzuschauen.

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Zwangsführung ist kommt ne 1 mache AN und/oder Dimmwert und blockiere
    Göran, das ist nicht ganz richtig. Gemäß KNX Definition gibt es bei Zwangsführung 4 Varianten, Auto und Aus, Auto und Ein, Sperre uNd Aus und Sperre und An. Auch MDT unterstützt nicht in allen Geräten alle 4 Varianten.
    Gruß Florian

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  • gbglace
    antwortet
    Sperre ist, kommt ne 1 und blockiere den Kanal. Zwangsführung ist kommt ne 1 mache AN und/oder Dimmwert und blockiere, was ist da schwer zu verstehen als Grundprinzip?
    Das was die Hersteller aber in den Parametern als verhalten bei Start-Sperre, Ende-Sperre alles anbieten ist eben hochgradig individuell. Von, da gibt es keine Optionen, bis Auslösen Schaltbefehlen, von Szenen, am Anfang und oder am Ende, via der Option das während der Sperre eingegangene Befehle quasi kumuliert beim Lösen nachgeholt werden ja/nein und nicht zu vergessen zeitliche Begrenzung von Sperren ja/nein, Retriggerbarkeit dieser Zeiten ja/nein. Da kommen schnell mal zig Einstellungsoptionen zustande und wenn man das dann noch mit Taster / Aktor kombiniert gibt es da nichts mehr was man grundsätzlich beschreiben kann.

    Und es ist alles davon abhängig was man denn machen will. Und da kommt man dann meist dazu das man als Anfänger viel zu wenig Gedanken hat was man alles damit anstellen kann und wie ausgefuchst die Möglichkeiten rein über solche Sperrobjekte sein können. Da fehlt den meisten einfach die Phantasie. Allerdings muss man dann auch sagen das wenn man diese Phantasie entwickelt hat, fehlt meist die HW die das dann auch kann, weil man eben in einem Raum einen PM hat der sehr viel davon bietet aber im anderen Raum wo man es braucht nen anderen Melder hat der nicht diese Vielfalt an integrierter Logik bietet.

    Eine Szene ist auch einfach.
    Es geht ein Telegramm mit einer Zahl 0-127 via einer GA auf den Bus und Aktoren/Sensoren verschiedenster Gewerke mit sonst unterschiedlichen Datentypen an den üblichen Eingangs-KO können alle mit diesem einen Telegramm gleichzeitig angesprochen werden und einen in den ETS-Parametern eingestellten Zustand einnehmen.

    Sind Szenen definiert und die Geräte bieten auch das "dynamische" lernen an, dann kann auch auf die gleiche GA eine Zahl 128-255 gesendet werden, dann wird der aktuelle Kanalzustand als neuer Zielzustand der entsprechenden Szene 0-127 gespeichert.

    Aber ob da ein Gerät nun ggf nur Zahlen bis 64 oder das Lernen kann ist wieder geräteabhängig. Auch was alles per Szenen angesprochen werden kann in den Geräten, geht da z.B. ggf eine Auslösung von Sperre ja /nein oder nur schalten/Zieldimmwert?

    Das ist alles nichts was vorgeschrieben ist. Insofern auch nur schwer für ein allgemein gültiges ETS-Handbuch - Lehrbuch geeignet.

    Wenn dann wäre das etwas für ein KNX-Anwender-Lehrbuch geeignet. Welches aber eben sehr umfangreich wäre und nach dem Lesen bei einigen auch zu Frust führen würde, weil je nach Gerät vieles nicht so geht wie beschrieben.

    Hast Du Dir schon mal nen Handbuch von einem Schaltaktor von Hager / ABB / MDT nebeneinander gelegt und versucht zu identifizieren wo man da jeweils eine schwellwertbedingte Treppenlichtschaltung mit Sperroption und Retriggerbarkeit des Treppenlichtes jeweils einstellt?
    Allein das verwendete Vokabular in den Handbüchern und auch den Objektbezeichnern in der ETS sind verschieden und ob das eine am Kanal oder ganz anderen Reitern in der ETS aufpoppt ist völlig verschieden. Das kann man gar nicht so generisch beschreiben das jeder Unerfahrene sowas danach mit jedem Aktor hinbekommen würde der irgendwo im Innern die Funktionalität beinhaltet. Und schon gar niemand der nie ne Bedienungsanleitung konsultiert.

    Ist allerdings auch ein nachvollziehbarer Grund weswegen viele Elektriker dann einfach bei einem / zwei Herstellern bleiben. Weil da wissen die dann irgendwann was wo geht. Und wenn der Bauherr dann was anderes will, dann wird es aufwändig.


    Insofern einen kurzen Satz was Sperre, Zwangsführung und Szenen ist OK, alles andere hat in dem Kurs inhaltlich nicht wirklich was zu suchen, schon gar nicht die Beschreibung einer ausgefuchsten Anwendung derer Funktionen. Wer das erwartet, hat eine falsche Erwartungshaltung. Aber die hat man ja öfters bei neuen unbekannten Sachen.

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  • Detlev69
    antwortet
    Zitat von concept Beitrag anzeigen
    wieder mal ein beispiel, wie eine erwartungshaltung zum problem wird
    Na ja, komm, ich finde nicht, dass meine Erwartungshaltung hier so stark von der zu erwartenden abweicht. Das Funktionsprinzip von Szenen, Sperrobjekten und Zwangsführung sollte erklärt werden. Dabei bleibe ich. Das sind Grundkonzepte, die hier einfach fehlen, aber für jeden Anwender wichtig sein werden.

    Ich bleibe auch dabei, dass so ein wirklich gutes Buch für 89,90 in gedruckter Form sein Geld Wert wäre, aber dass 279,00 Euro für einen "Kurs" im Preis-Leistungs-Verhältnis nicht wirklich passen. Sehr viele Lehrbücher liegen in Preisregionen um 100,00 und erfordern ebenfalls sehr viel Arbeit und höchstes Know-how.

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  • concept
    antwortet
    Zitat von Detlev69 Beitrag anzeigen
    Aber meine Erwartungshaltung war halt so...

    wieder mal ein beispiel, wie eine erwartungshaltung zum problem wird... man sollte halt schon zumindest den titel des schnellkurses lesen und interpretieren können...

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    zumindest ein Basisprojekt installiert bekomme
    Nacht und Sperren sind keine Basis Funktionen. Oft finde ich KNX Installationen mit nur minimalst geänderten Parametern, und wenn das nicht gerade MDT Aktoren sind, dann sind die Funktionen sehr übersichtlich.
    Gruß Florian

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  • Detlev69
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Als Ausnahme mal die Doku von MDT.
    MDT ist super, sowohl die Handbücher als auch der Support. Super Einsteiger-freundlich und hilfsbereit. Ich kann denen gar nicht genug danken.
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Und der ETS-Schnellkurs ist halt primär eine "Bedienungsanleitung" für die ETS, nicht für die Unmengen an KNX-Produkten
    Das ist ein guter Gedanke. Wenn man das so sieht, wird es verständlicher. Aber meine Erwartungshaltung war halt so, dass ich damit zumindest ein Basisprojekt installiert bekomme -- und da bleiben dann doch noch etliche Fragen offen.
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    um ein smartes Haus zu erhalten. Aber DALI / 1-wire sind alles nur Optionen kein muss. Auch mit reinem KNX lässt sich das dort beschriebene gut erledigen
    Richtig. Ich habe mich auch für KNX pur entschieden. Ich fand das aber nicht verwirrend, sondern durchaus erkennbar, dass KNX reicht und man halt die Wahl hat. Ich wollte auch nicht sagen, dass das Heinle-Buch nun ach-so-toll wäre. Es war nur vom Umfang, Inhalt und Stil ein guter Vergleich bzgl. Preis-Leistungs-Erwartung.

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von Detlev69 Beitrag anzeigen
    genaueren Erklärungen zu Szenen, Zwangsführung oder Sperrung. Langsam verstehe ich, was damit gemeint ist, aber diese Begriffe sind für Anfänger nicht gerade zugänglich. Da wäre ein Kapitel mehr wirklich gut gewesen, weil das ja jeder mit Bewegungsmeldern und Tag-Nacht braucht. Der Schnellkurs endet für das Geld etwas zu früh. Klassiker wie Nacht-Modus mit Schummerlicht statt voller Beleuchtung oder "Bewegungsmelder unterm Bett" hätten durchaus in die Fertiglösungen hineingehört, denn jeder wird sie wollen.
    Das Problem an diesen Inhalten ist, dass die Umsetzung derer sehr produktspezifisch ist und nicht allgemeingültig wie die ETS selbst. Und der ETS-Schnellkurs ist halt primär eine "Bedienungsanleitung" für die ETS, nicht für die Unmengen an KNX-Produkten die Sperrobjekte in Ihren Geräten unterschiedlich wirken lassen. Oder eben sowas wie den beliebten Tag/Nacht-Modus, das geht bei manchen Herstellern im PM direkt in einem Kanal, bei anderen via gegenseitiges Sperren von zwei Kanälen eines PM und andere bieten das als Funktion im Dimmer am jeweiligen Kanal als Dimmwertbegrenzung.

    Damit ist eine solche Funktion kein Kandidat für eine generische "Bedienungsanleitung" der ETS sondern es ist ein Defizit der Applikationsbeschreibungen der diversen Hersteller die das nicht für den Laien ausreichend verständlich im Funktionszusammenhang beschreiben.
    Als Ausnahme mal die Doku von MDT. Wenn Du also mal nen genauen Blick in die ergänzenden Handbücher von MDT wirfst findest zu solchen Funktionen dann einige Beispiele, und wenn Du dann noch den Schreibstil der Dokumente vergleichst, ja mei, wer wird da wohl dran geschrieben haben ;-)

    Ansonsten zum Thema Sperren schaue Dir mal den thread zum Steinel.TP-Melder an, da diskutieren nun schon die User mit dem hersteller wie die Sperrfunktionen denn im melder unter welchen bedingungen wie wirtken sollen und welche KO dann in welchem Szenario zu verwenden sein sollten. Sowas kann ein ETS-Schnellkurs nicht für alle Geräte auf dem Markt bieten, da dürftest dann gern noch gut eine 0 vorm Komma beim Preis des Buches ergänzen.

    Das Heinle Buch erwähnt diese Funktionen alle, geht aber auch genau deswegen nicht in die Tiefe auf Ebene der direkten Anleitung der KO/Ga Verlinkungen in der ETS, und wenn dann nur ganz exemplarisch an einem Herstellerbeispiel.
    Denn das Buch hat eben den Scope einen großen Überblick über die Möglichkeiten einer Ausgestaltung eines KNX-basierten Smarthomes zu bieten. Da wird dann natürlich viel mehr angesprochen. Es bleibt dann aber auch öfters bei Prinzipbeschreibungen.

    Insofern ja:
    Zitat von Detlev69 Beitrag anzeigen
    Von den allgemeinen Grundlagen erfährt man im Buch spürbar mehr für deutlich weniger Geld, gerade auch was Ideen, Vor-Projekt-Planung und allgemeine Orientierung angeht.
    Aber unerfahrene bekommen auch immer schnell das Gefühl das man alles was da geschrieben steht braucht, um ein smartes Haus zu erhalten. Aber DALI / 1-wire sind alles nur Optionen kein muss. Auch mit reinem KNX lässt sich das dort beschriebene gut erledigen. Die wirklich speziellen Szenarien wo diese beiden Technologien noch wirkliche Vorteile haben findet man da auch nicht gut heraus.


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  • Detlev69
    antwortet
    Ich habe den Schnellkurs auch gekauft und habe so ein gemischtes Gefühl. Bereut habe ich es nicht wirklich, aber letztlich empfinde ich das Preis-Leistungsverhältnis für unterdurchschnittlich.

    Ich hatte mir vorher das dicke Buch "Heimautomationmit KNX..." von Stefan Heinle für Euro 49,90 gekauft und durchgelesen. Von den allgemeinen Grundlagen erfährt man im Buch spürbar mehr für deutlich weniger Geld, gerade auch was Ideen, Vor-Projekt-Planung und allgemeine Orientierung angeht.

    Ich hatte mir vom Schnellkurs erhofft, mehr über Begriffe wie Zwangsführung, Sperrobjekte und Szenen zu erfahren, denn ohne kommt man ja kaum aus. Diese Themen werden aber nicht oder nicht ausführlich genug behandelt und das finde ich traurig. Hierzu habe ich noch immer viele Fragen!

    Kapital 3 und 4 vom Schnellkurs sind die Teile, die mir schon Input gebracht haben und mit deren Hilfe ich jetzt mein KNX-System aufgesetzt habe (oder gerade dabei bin).Das war nützlich, aber auch hier werden wirklich nur die (leicht erweiterten) Grundlagen gelehrt. Aber man weiß danach so viel, dass man dann etliche fortgeschrittenere Youtube-Videos versteht und hier passende Fragen stellen kann. Das wird man aber auch tun müssen, denn vieles bleibt unklar. Ich schlage mich gerade jetzt diese und nächste Woche durch die Inbetriebnahme und Parametrierung und da braucht man dann doch ab und zu mehr Know-how.

    Insofern mein Resume: KNX ist teuer und da passt sich der "Kurs" ein. Er vergleicht sich mit einem Kurs und nicht mit einem Buch. Das empfinde ich als eher unpassend, denn letztlich ist es einfach ein ganz stinknormales Buch, und das nicht mal gedruckt, sondern nur als geschütztes PDF. Hätte das wertig gedruckte Buch 89,90 gekostet, hätte ich gesagt, ja, prima, ein deutlicher inhaltlicher Fortschritt zu Heinle, was KNX-Programmierung angeht. Dann wäre mein Urteil Top. Für den aufgerufenen Kurs-Preis erwarte ich aber eigentlich etwas mehr.

    Kurz zum Inhalt: Gut gemacht, gut geschrieben, verlässliche Informationen. Man merkt, der Autor ist ein echter Fachmann und weiß absolut, wovon er redet. Das ist schon mal eine ganz wichtige Grundlage. Die wichtigsten Themen werden in sinnvoller Reihenfolge besprochen und man lernt, sich in ETS5 und KNX-Programmierung zurechtzufinden. Soweit top.

    Kritikpunkt Nummer 1 ist die Fixierung auf sein Gruppen-System. Nicht für jeden Heimanwender wird das sinnvoll sein und es hätten durchaus einige Alternativen mit Vor- und Nachteilen besprochen werden können. Ich habe mein Gruppensystem anders ausgelegt und halte das für mein Einfamilienhaus für sinnvoller. Aber auch hier habe ich viele gute Tipps aus dem Kapitel mitgenommen (z.B. immer alle Licht-Gruppenadressen gleich programmieren; Vorlagen anfertigen und kopieren).

    Kritikpunkt Nummer 2 ist wirklich das Fehlen von genaueren Erklärungen zu Szenen, Zwangsführung oder Sperrung. Langsam verstehe ich, was damit gemeint ist, aber diese Begriffe sind für Anfänger nicht gerade zugänglich. Da wäre ein Kapitel mehr wirklich gut gewesen, weil das ja jeder mit Bewegungsmeldern und Tag-Nacht braucht. Der Schnellkurs endet für das Geld etwas zu früh. Klassiker wie Nacht-Modus mit Schummerlicht statt voller Beleuchtung oder "Bewegungsmelder unterm Bett" hätten durchaus in die Fertiglösungen hineingehört, denn jeder wird sie wollen.

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