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Erfahungsbericht: PEAKnx ControlPro Selbstbauanleitung

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  • Erfahungsbericht: PEAKnx ControlPro Selbstbauanleitung

    Hallo miteinander,

    nachdem ich nun mein ControlPro-Panel zusammengebaut habe, möchte ich mit den folgenden Beiträgen einen kleinen Erfahrungsbericht schreiben.

    Viel Spass beim lesen!

    Teil 1 - Die Lieferung
    Nachdem ich das grosse Paket abgeholt hatte, war ich schon sehr gespannt, ob alles korrekt angekommen ist. Alle Teile waren sorgfältig verpackt und mit jedem neuen Teil war es irgendwie wie Weihnachten. :-)

    Teil 2 - Lautsprecher und Chassis
    Im ersten Schritt wurden die mitgelieferten Kabel an die Lautsprecher gelötet. Das funktionierte ohne Probleme, wie auch im Anschluss daran die Montage des Chassis auf den Frontrahmen.

    Teil 3 - LCD-Panel
    Nun wurde das LCD-Panel eingebaut. Dabei war es etwas tricky, die Folienkabel korrekt einzufädeln sowie das Panel mit einem Hauch Überstand nach vorn auszurichten. Dabei muss man sich auf jeden Fall etwas Zeit nehmen, um die Justierung sauber hinzubekommen. Ich habe das Panel lieber vorsichtig nochmals ausgebaut und geprüft, ob alles richtig ist. Es passt auf jeden Fall ohne Gewalt in den Rahmen, auch wenn es sehr knapp zugeht.

    Teil 4 - Mainboard / Touch-Controller
    Der Einbau von Mainboard und Touch-Controller ist ohne Probleme möglich. Beim Touch-Controller sollte man (wie auch in der Doku beschrieben) auf jeden Fall die Platine mit den Folienkabeln des Touchpanels verbinden und die Platine erst im Anschluss daran auf dem Chassis verschrauben. Da die Kabel seitlich etwas Versatz haben, geht das so sehr viel einfacher als andersherum.

    Teil 5 - Sensor- und Utilityboard
    Im Anschluss daran wird das Sensorboard eingebaut. Das Board sollte dabei nicht bis ganz an den Anschlag der Langlöcher aufgeschoben werden, da sonst das Utilityboard nicht genau über den Befestigungspunkten liegt. Das ist aber kein Problem und lässt sich mit ein oder zwei Versuchen leicht justieren. Das Utilityboard wird danach vorsichtig aufgesteckt und auf dem Chassis verschraubt.

    Teil 6 - Verbindungskabel
    Nun können die verschiedenen Verbindungskabel angebracht werden. Das wären die Verbindung des LCD mit dem Mainboard, die USB-Verbindungen des Mainboard mit dem Utilityboard sowie dem Touchcontroller, das USB-Kabel der Webcam, die Anschlüsse der Bedienelemente auf dem Mainboard sowie der Power-Knopf. Ich habe die Stelle, an welcher das Anschlusskabel der Webcam nach außen geführt wurde.

    Teil 7 - Netzteil
    Das Netzteil wird auf der Innenseite des Gehäuse befestigt. Vier Schrauben für das Netzteil sowie eine Mutter für die Erdung und die Sache ist erledigt. :-)

    Teil 8 - WebCam, Memory, SSD
    Da das Memory sowie die SSD separat beschafft werden müssen, habe ich diese beiden Komponenten nicht von Anfang an parat gehabt.
    In diesem Schritt habe ich dann auch die Webcam eingebaut.

    Teil 9 - Power on!
    Nachdem alles verkabelt wurde, bleibt nur noch eines übrig: Einschalten! Nein, es hat nicht geraucht und der PEAKnx-Splashscreen hat mich begrüsst. :-)

    Teil 10 - Installation
    Ich hatte nur die Installationsdisk für Windows 8 Professional zur Hand. Also diese CD gebootet und die Installation durchgearbeitet. Das Panel hat sich im Anschluss daran problemlos booten lassen und auch der Touchscreen funktionierte sofort. Zu diesem Zeitpunkt war die Auflösung allerdings fix 1024x768, was natürlich nicht zum Format des LCD passt. Also die Treiber von der PEAKnx-Downloadpage heruntergeladen und installiert. Das funktionierte für den Grafik-Treiber jedoch nicht unter Windows 8. Also habe ich erst noch das (kostenlose) Update auf Windows 8.1 installiert und dann die Installation des Grafik-Treibers erneut gestartet. Nun funktionierte das wie gewünscht und die Auflösung wurde automatisch korrekt angepasst. Nun sind Kreise auch wirklich rund und nicht elliptisch.

    Summary

    Summary
    Es hat richtig Spass gemacht, das Panel zusammenzubauen. Das grösste Problem war dabei, dass ich noch zwei Tage warten musste, bis ich RAM und SSD da hatte. ;-) Wer sich also gern mit Lötkolben und Schraubendreher bewaffnet, wird seinen Spass am Bausatz haben. :-)

    Momentan steht das Panel noch im Hobbyraum und ich bin am experimentieren, was sich damit noch so anstellen lässt. Bleibt mir nur noch das zugehörige Haus zu bauen und das Panel dort in Betrieb zu nehmen. ;-)
    Zuletzt geändert von gerald090; 08.05.2015, 10:02.
    Kind regards,
    Yves

  • #2
    Hallo,

    auch ich möchte kurz meine Erfahrungen ergänzen:

    Der Zusammenbau verlief wie starwarsfan schon geschrieben hatte insgesamt problemlos, wenn man in seinem Leben schon ein paar Computer von innen gesehen hat. Einige der Stecker sind extrem klein und es ist von Vorteil, wenn man sich die Details mal vor dem Zusammenstecken mit einer Lupe anschaut. Weiterhin ist die beigefügte Packliste auch sehr hilfreich, weil man da genau erkennt, welche Schrauben zu welchem Bauteil gehören. Die Anleitung nennt nicht immer die Schraubengröße. an der jeweiligen Stelle.

    Weiterhin hatte ich es mir bei der Software-Installation einfach gemacht und schon den Wiederherstellungs-USB-Stick gleich mitbestellt. Damit kann man sehr einfach über die Wiederherstellung das Windows komplett auf die eigene Festplatte kopieren. Alle benötigten Treiber sind auch schon fertig installiert.

    Mit zittrigen Händen habe ich das Panel dann eingeschaltet und nach ein paar Sekunden wurde ich dann durch das hübsche PEAKnx Logo erfreut.

    Nachdem das Windows aufgespielt war, musste ich feststellen, dass das Touch-Panel nicht auf meine Finger reagiert. Ich habe dann erst mal alles mit einer normalen Maus gesteuert und die Software Installation überprüft. Auch habe ich nochmal alle Steckverbindungen kontrolliert, konnte aber keinen Fehler feststellen.

    Nun bliebt nur noch der Support über das Forum. Ich habe dann den Tipp erhalten mal den USB-Stecker vom Touch-Controller aus- und wieder einzustecken und das hat die Lösung gebracht. Nun kann ich mit meinen Tests und Installationen weitermachen. Danke für den Support.

    Insgesamt überzeugt mich die Qualität des Produktes. Es ist sehr hochwertig und gut durchdacht. Es wird auf Jahre ein Schmuckstück in unserem neuen Haus (eine alte Scheune in Mainz, die wir gerade zum Wohnhaus ausbauen) sein.

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