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RasPi: Schreibzugriffe „auslagern“

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    RasPi: Schreibzugriffe „auslagern“

    Hallo zusammen,


    des Öfteren ist von „sterbenden SD-Karten“ beim Dauerbetrieb – durch die häufigen Lese/Schreibzugriffe - eines RasPi zu Lesen.




    Mein Gedanke:

    die betroffenen Dateien, die häufig gelesen/geschrieben in den RAM schreiben und in Intervallen, meinetwegen 5 (XX) Minuten auf die SD-Karte zu schreiben.




    Welche Dateien:

    - „log-files“ vom RasPi
    - Datenbank von SHNG (Temperaturen)
    - alle Dateien die ich jetzt vergessen habe



    Frage(n):
    - ist das grundsätzlich möglich?
    - bringt das überhaupt etwas
    - hat das schon jemand gemacht – wie sind die Befehle – wie hoch der Aufwand




    Danke
    Zuletzt geändert von Maexle; 01.09.2021, 10:12.

    #2
    Zitat von Maexle Beitrag anzeigen
    Mein Gedanke:

    die betroffenen Dateien, die häufig gelesen/geschrieben in den RAM schreiben und in Intervallen, meinetwegen 5 (XX) Minuten auf die SD-Karte zu schreiben.
    Das tut das database Plugin standardmäßig

    Viele Grüße
    Martin

    There is no cloud. It's only someone else's computer.

    Kommentar


      #3
      Danke Martin,

      macht es dann für die (möglicherweise vorhandenen) anderen Dateien auch Sinn?

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        #4
        Was für Dateien hast Du denn außer der Datenbank, die häufig beschrieben werden?

        Ich habe keine, außer ich stelle zum Entwickeln den Loglevel für einige Plugins, Module oder Libs hoch.
        Viele Grüße
        Martin

        There is no cloud. It's only someone else's computer.

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          #5
          keine Ahnung - ich dachte der RPi schreibt standardmäßig in irgendwelche Dateien...

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            #6
            Wenn Dein Pi das außerhalb von SmartHomeNG tut, wird SmartHomeNG Dir da auch keine Lösung bieten können.
            Viele Grüße
            Martin

            There is no cloud. It's only someone else's computer.

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              #7
              naja da hier aber auch das SmarthomeNG 1.8.2 Image für Raspberry Pi behandelt wird - ging ich davon, aus hier richtig zu sein...

              Kommentar


                #8
                Stell ihn gleich auf SSD über USB um. Zumindest beim PI4 ist das kein großes Ding.
                Damit hat sich die SD Karten Problematik erledigt und die SSD ist locker Faktor 10 schneller.

                Kommentar


                  #9
                  dann betrachten wir dieses Thema als erledigt.


                  Danke euch

                  Kommentar


                    #10
                    Trotzdem noch zwei Alternativen, insbesondere für ältere RasPis (geht auch beim 4):

                    - Overlay-Dateisystem: das Dateisystem befindet sich auf der SD-Karte, und alle Modifikationen werden nur auf eine RAM-Disk geschrieben. Keine Schreibzugriffe auf die SD-Karte, allerdings auch keine Beständigkeit von Ergebnissen. Wenn Daten dauerhaft geändert werden sollen, müssen diese auf andere Dateisysteme oder Systeme (Netzwerk) ausgelagert werden.

                    - root via nfs (habe ich so): der Raspi lädt den Bootloader von SD-Karte und bindet sein gesamtes Dateisystem von einer nfs-Freigabe ein (z.B. NAS). Die Karte wird - einmal im Betrieb - nicht mehr verwendet. Vorteile: kein Verschleiß, bei ausreichend schnellem Netz gute Geschwindigkeit, Daten liegen für bequeme Sicherung gleich auf dem NAS, Raspi muss nicht mehr angefasst werden. Nachteile: benötigt zusätzliches System im Dauerbetrieb.

                    Da mein Raspi in der Unterverteilung eingebaut ist, ist kein Platz (und wenig thermische Freiheit) für zB eine zusätzliche SSD...

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                      #11
                      Wenn die Karte groß genug ist (8 oder 16 GB sollten für ein Raspbian mit shNG reichen) dann macht das Wear Levelling einen Ausfall der Karte wegen zu vieler Schreibzyklen sehr unwahrscheinlich. Viel wichtiger ist eine stabile Stromversorgung. Fällt nämlich der Strom während eines Schreibvorgangs aus, wird sehr wahrscheinlich das Dateisystem beschädigt, so dass der Raspi nicht mehr bootet. Ich habe beste Erfahrungen mit der PiUSV (PiUPS), aber es funktioniert auch mit einer Power Bank. Einzige Bedingung: sie muss während des Aufladens Strom abgeben können.
                      Bei den Raspis der ersten Generation war zudem die mechanische Verbiegung der SD-Karte in dem Billigsockel ein großes Problem, das sich mit Tesafilm beheben ließ.

                      Gruß
                      Wolfram

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                        #12
                        Zitat von Morg Beitrag anzeigen
                        - root via nfs (habe ich so): der Raspi lädt den Bootloader von SD-Karte und bindet sein gesamtes Dateisystem von einer nfs-Freigabe ein (z.B. NAS). Die Karte wird - einmal im Betrieb - nicht mehr verwendet. Vorteile: kein Verschleiß, bei ausreichend schnellem Netz gute Geschwindigkeit, Daten liegen für bequeme Sicherung gleich auf dem NAS, Raspi muss nicht mehr angefasst werden. Nachteile: benötigt zusätzliches System im Dauerbetrieb.
                        Das klingt interessant. Kannst Du das (ggf. auch in einem anderen Thread) genauer erklären?

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                          #13
                          Ich bin so frei und verlinke erstmal auf meine eigene Quelle

                          Wenn dann noch Fragen sind, versuche ich gern, die zu beantworten. Den genauen Weg muss ich auch jedesmal wieder nachsehen Man macht das ja dann doch nicht so häufig, dass sich da eine Routine einstellt

                          https://www.stephenwagner.com/2020/0...aspberry-pi-4/

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