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    #76
    Stefan hat mit dem Schutzschirmverfahren sicher einen harten aber dennoch nachvollziehbaren und verantwortungsvollen Weg beschritten.
    Lässt man die Finanzlage aber einmal außer Acht, so bleiben doch wichtige Tatsachen, die man nicht vergessen sollte.

    Stefan hat mit einer großartigen Mannschaft ein großartiges Produkt entwickelt. Klar hätte alles schneller beim Endkunden sein
    können, aber ist das nicht fast immer so? Dafür besitzt der Timberwolf Features, die es so in der KNX- und 1-Wire Welt noch nicht gegeben hat.
    Es ist nicht etwa ein weiterer RasPi-Clone, sondern eine (bzw. mehrere) sorgfältig konzipierte Hardware, optimiert auf Langlebigkeit und Performance.
    Die Entwickler haben an unzählige Kleinigkeiten gedacht, die in Summe das ausmachen, was ein Top-Produkt auszeichnet.
    Ebenso viele visionäre Ideen sind in die Software eingeflossen. Natürlich berücksichtigt der aktuelle Softwarestand längst noch nicht alle Wünsche, aber das wurde
    von ElabNet auch immer offen kommuniziert. Ein Großteil der Entwicklungskapazität ist in den Softwareunterbau geflossen. Als Anwender spürt man davon nicht direkt etwas, aber die moderne Software-Architektur ermöglicht es, fortan zügig neue Funktionen zu implementieren.
    Ich habe sowohl die Timberwolf Produktion als auch die Entwicklung mehre Male besucht und habe das Team einige Tage unterwegs begleitet.
    Ganz im Ernst: Ich kenne nur wenig Produkte, in die so viele tolle Ideen und soviel Liebe zum Detail eingeflossen sind, wie in den Timberwolf.

    Dafür und auch für das große unternehmerische Risiko und den Mut der dazu gehört, verdient die Mannschaft um Stefan allergrößten Respekt. Der Timberwolf ist ein Produkt, das die Smart Home Welt ungemein bereichert und als Teil dieser Welt sollten wir alle ElabNet dankbar sein, das Ding willkommen heissen und unterstützen.

    Viele Grüße,
    Stefan
    Zuletzt geändert von knxfindichgut; 09.01.2019, 22:50.
    Heimautomation Buch

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      #77
      Amen!
      Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Menschen... <<mehr>> <<Dienstleistungspreise>>

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        #78
        Zitat von concept Beitrag anzeigen
        Amen!
        Ja... das sagt der da auch! https://www.welt.de/wirtschaft/bilan...hef-Grupp.html
        Das kannst du so schon machen, aber dann ist es halt... so oder es kommt wieder mimimi

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          #79
          Zitat von concept Beitrag anzeigen
          Und - nur mal am Rande - ich bezweifle ernsthaft das Timberwolf-Konzept: sich mit 1001 Server-Varianten zu verfransen und zu verzetteln finde ich einen unternehmerischen Schwachsinn sondergleichen. Nur meine private Meinung als Unternehmer, es traut sich ja sonst keiner, das mal auszusprechen. Ihr dürft mich jetzt steinigen. Na gut, man kann Stefan zu Gute halten, dass er zumindest einen anderen Weg versucht als es andere machen...
          Du sprichst 1:1 meine Gedanken aus! So oft habe ich mir immer wieder die Werbematerialien angesehen, weil hier immer wieder positives berichtet wurde. Immer wieder habe ich nach kurz oder lang aufgegeben, das Konzept der 1000 Varianten will sich mir nicht erschließen und es ist extrem verwirrend. Auch habe ich bis heute, bei aller Bemühung, nicht verstanden, was der Timberwolf und dessen aktuell wohl noch lange nicht fertige Software besser macht als die anderen. Da mangelt es mir deutlich an einer einheitlichen und kundenorientierten Produktstrategie und Kommunikationsstrategie. Dabei erhalte ich auch die Newsletter von Stefan, die sich wie das neue Testament lesen.

          Ich würde euch wirklich dringend empfehlen (sobald die Mittel zur Verfügung stehen) in eine Kommunikationsstrategie zu investieren und deutlich das Produktsortiment aufzuräumen. Ich gehe jede Wette ein, dass es vielen anderen exakt so geht wie mir, man gibt einfach irgendwann auf, sich mit euren Produkten zu beschäftigen, weil es absolut anstrengend ist.

          PS: Das ist für mich total unabhängig von eurer aktuellen Situation, hat aber mit Sicherheit dazu beigetragen. Die Testaufwände und alleine die Verwaltung derart vieler Konstellationen hat schon ganz andere Unternehmen in Schwierigkeiten gebracht.

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            #80
            Zitat von crewo Beitrag anzeigen
            Ich gehe jede Wette ein, dass es vielen anderen exakt so geht wie mir, man gibt einfach irgendwann auf, sich mit euren Produkten zu beschäftigen, weil es absolut anstrengend ist.
            Ich bin zwar nicht viele, aber zumindest schon mal einer von denen. Ich besitze das Wiregate, bin absolut zufrieden damit und wollte mir die Timberwolf Server auch mal ansehen weil die doch recht mächtig zu sein scheinen und das Wiregate irgendwann (ich hoffe noch lange nicht) einen Ersatz braucht. Aber dieser unglaublich unübersichtliche Wust an Produktvarianten ist fürchterlich. Wenn wenigstens irgendein einfaches Schema dahinter wäre (aufsteigende Nummer := mehr Features) aber noch nichtmal das ist gegeben. Der 750Q kann z.B. weniger als der 650Q. WTF?



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              #81
              Zitat von Shoko Beitrag anzeigen
              Wenn wenigstens irgendein einfaches Schema dahinter wäre (aufsteigende Nummer := mehr Features) aber noch nichtmal das ist gegeben. Der 750Q kann z.B. weniger als der 650Q.
              Hast Du bei Intel doch auch nicht... Egal: Ich fand Seite 28/29 vom Timberwolf-Katalog eigentlich ganz aussagekräftig und erhellend. Die Grafik gab's schon auf der L&B 2018. Seiten 38-41 kamen wohl später noch hinzu. Versuch' sowas mal bei Dell oder Intel zu bekommen.

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                #82
                Zitat von mmutz Beitrag anzeigen
                Hast Du bei Intel doch auch nicht...
                Ja und da nervt es mich (und viele andere, gibt ja auch Artikel z.B. bei heise dazu) genauso. Nur weils andere auch machen, muss es keine gute Idee sein.
                Intel hatte ausserdem noch eine absolut marktbeherrschende Stellung, an der AMD erst jetzt wieder etwas zu knabbern beginnt. Denen konnte es egal sein, obs dem Kunden gefällt, was soll er schon machen?


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                  #83
                  Die Seiten 40 und 41 schlüsseln das alles wunderbar auf, ich weiß echt nicht worüber Ihr Euch aufregt. Auf Seite 39 ist auch ein Entscheidungsbaum. Ich muss natürlich schon wissen, welche Features ich will und brauche. Wer unsicher ist, wird sicher gern beraten. Beim Autokauf ist das auch nicht anders.
                  Was spricht dagegen die Vorteile der Plattformentwicklung zu nutzen und durch (Nicht-)Bestückung verschiedene Varianten zu generieren, wenn es der Markt verlangt? Und ob es der Markt verlangt, maße ich mir nicht an zu beurteilen, das weiß nur Elabnet selbst.

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                    #84
                    Zitat von Dragonos2000 Beitrag anzeigen
                    [...]Was spricht dagegen die Vorteile der Plattformentwicklung zu nutzen[...]
                    Bei der Neuentwicklung modularer Konzepte gibt es immer mehrere Risiken. Das Risiko zu fein zu granulieren. Das Risiko Funktionen doppelt und dreifach neu zu entwickeln (Wald-Bäume-Effekt). Das Risiko den Zeitrahmen falsch einzuschätzen. Das Risiko immer mehr Funktionen implementieren zu wollen.

                    Deshalb ist das Thema im Maschinenbau auch ganz heiß. Lieber „individuelle copy and paste Anlagen“ als Modulare Neuentwicklungen. Ok da spielt wohl zum Teil auch engstirnigkeit mit eine Rolle.

                    Die Auto Industrie hat es da einfacher weil die meisten Funktionen in jedem Auto irgendwo schon mal vorkommen und man sich im Baukasten bedienen kann. Außerdem gibt es betriebsintern unzählige Vorlagen. Und man kennt den Mindestumfang an Funktionen. Das ist einfacher.

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                      #85
                      Guten Morgen,

                      Zitat von crewo Beitrag anzeigen
                      So oft habe ich mir immer wieder die Werbematerialien angesehen, weil hier immer wieder positives berichtet wurde. Immer wieder habe ich nach kurz oder lang aufgegeben, das Konzept der 1000 Varianten will sich mir nicht erschließen und es ist extrem verwirrend.
                      Es gibt heute zwei Plattformen in drei bzw. vier Basisvarianten. Das sind 7 verschiedene Geräte zwischen denen man sich derzeit grundsätzlich entscheiden kann. Nicht tausende.

                      Das ist wie beim iPad. Da gibt ebenfalls zwei Plattformen (die neue und die vorhergehende Generation) und zwei bzw. drei Basisvarianten. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen?

                      Die iPads unterscheiden sich nach Rechenleistung und Displaygröße / Baugröße. Die derzeit erhältlichen Timberwölfe ebenfalls nach Rechenleistung (ARM 32 vs. AMD 64) und Bauform plus Schnittstellenanzahl.


                      Bei normalen Anforderungen kommt man mit der Antwort auf drei bis fünf Fragen zum richtigen Gerät:

                      Erstes Beispiel:

                      1. Wird eine 1-Wire Unterstützung gebraucht oder nicht? ==> Ja
                      2. Soll Busmaster eingebaut sein oder nicht? ==> Ja
                      3. RS485 integriert oder nicht? ==> Nein

                      Ergebnis: TWS 350Q


                      Zweites Beispiel:

                      1. Wird eine 1-Wire Unterstützung gebraucht oder nicht? ==> Ja
                      2. Soll Busmaster eingebaut sein oder nicht? ==> NEIN (aber anschließbar)
                      3. Soll RS485 Interface anschließbar sein oder nicht? ==> Nein

                      Ergebnis: TWS 2100


                      Drittes Beispiel

                      1. Wird eine 1-Wire Unterstützung gebraucht oder nicht? ==> Ja
                      2. Soll Busmaster eingebaut sein oder nicht? ==> NEIN (aber anschließbar)
                      3. Soll RS485 Interface anschließbar sein oder nicht? ==> JA
                      4. Soll MODBUS Fähigkeit gegeben sein ode rnicht? ==> JA
                      5. Soll CAN / Audio / USV eingebaut sein oder nicht? ==> JA

                      Ergebnis: TWS 2600

                      Wenn man nur will, kann man also eine Antwort oder zumindest eine gute Orientierung über ein paar wesentliche Fragestellungen einfach finden. Dafür gibt es den Entscheidungsbaum auf Seite 10/11 der Preislliste.


                      Zitat von crewo Beitrag anzeigen
                      Ich würde euch wirklich dringend empfehlen (sobald die Mittel zur Verfügung stehen) in eine Kommunikationsstrategie zu investieren und deutlich das Produktsortiment aufzuräumen.
                      Wir verbessern uns stetig. Preislisten und Kataloge werden fast monatlich angepasst und verbessert. So sind drei bisher angedachte Servermodelle und etliche Optionen bereits aus allen Katalogen und Listen wieder verschwunden und die Übersichtsgrafiken wurden erheblich verbessert und erweitert.


                      Zitat von crewo Beitrag anzeigen
                      Ich gehe jede Wette ein, dass es vielen anderen exakt so geht wie mir, man gibt einfach irgendwann auf, sich mit euren Produkten zu beschäftigen, weil es absolut anstrengend ist.
                      Das liegt auch daran, weil diese Produkte soviel können. Vieles ist neu, was es bisher nicht gab, da muss man sich schon mit beschäftigen. Wer dreißig Jahre lang Verbrenner gefahren hat und sich nun für ein Batterielektrisches Fahrzeug interessiert, muss auch erstmal viel dazu lesen.

                      Aber wirf doch mal einen Blick in die neue Preisliste, die Übersicht sollte erheblich besser geworden sein.

                      Wenn Du es einfach haben willst, mache einen Telefontermin aus mit mir. In weniger als 10 Minuten habe ich dann Deine Wünsche analysiert und schlage Dir den für Dich genau passenden Server vor. Weil One Fits Not All. Du musst nur bezahlen was Du wirklich brauchst. Ich berate jeden gerne und auch persönlich. Auch Abends und am Wochenende. Ich denke, diese 10 Minuten sind nicht anstrengend.



                      Zitat von crewo Beitrag anzeigen
                      PS: Das ist für mich total unabhängig von eurer aktuellen Situation, hat aber mit Sicherheit dazu beigetragen. Die Testaufwände und alleine die Verwaltung derart vieler Konstellationen hat schon ganz andere Unternehmen in Schwierigkeiten gebracht.
                      Nein. Im Gegenteil.

                      Wir funktionieren anders. Große Unternehmen geben beachtliche Anteile des vom Kunden bezahlten Umsatzes aus für Marketing, Vertrieb, Marktforschung, Kommunikationsstrategien. Wir geben es eben aus für Technik. Punkt. Während die einen mit zwanzig Mitarbeitern (= 2500.- EUR pro Stunde) über Wochen hinweg in Meetings fabulisieren, welches Merkmal in welches Produkt gehört und aufwendigste Abstimmungsprozesse, Risikoanalysen usw. fahren, machen wir es einfach.

                      Mangels Marktanalyse (bei einem völlig neuartigem Produkt dessen Leistungsmerkmale man nicht wirklich ohne Erfahrung damit bewerten kann ohnehin schwer machbar) hatten wir keinen Schimmer, welche der angekündigten Geräte sich wie verkaufen lassen. Das Ergebniss war eine sehr handfeste Überraschung, wir hättes es eher umgekehrt eingeschätzt.

                      Bedeutet: Wir - anstatt lange zu palavern wie es andere tun - haben es einfach gemacht und ausprobiert. Und das war auch sehr gut so. Hätten wir nur einen Server herausgebracht und den nach unser Abschätzung, dann hätten wir eine Bauchlandung gemacht. Gibt noch eine ganze Reihe weiterer Aspekte, die ich hier nicht darlege, weil das der Wettbewerb schon selbst herausfinden darf. Aber ihr dürft durchaus davon ausgehen, dass wir wissen, was wir tun. Für die kostenträchtigen Verzögerungen der Entwicklung sind die verschiedenen Servervarianten nicht maßgeblich - auch wenn die ARM Version sehr anstrengend war. Die HW-Anpassungen für die verschiedenen Varianten machen etwa 1/15 der Entwicklungskosten für die Software aus. Die künftig geplanten Versionen sind ohnehin nur noch abgespeckte Derivate, da fällt kaum noch was an. Da wird eine andere Definitionsliste bei der Installation geladen und der Rest ist automatisch. Alle Versionen laufen mit ein- und demselben Sourcecode (um den Rest kümmern sich die Cross-Compiler und die Deployment Engines).

                      Der Engpass im letzten Jahr wurde nicht durch die Produktvielfalt verursacht. Wir sind hier sehr dankbar, dass wir diese haben.

                      Wer es immer noch nicht glauben mag: Wir hatten vorher schon 800 Produkte in beiden Geschäftsbereichen. Die Mitarbeiter sind Varianten und deren Herstellung und Verwaltung gewohnt. Wir streichen konsequent was nicht läuft. Im nächsten Jahr fliegen 200 Produkte raus.



                      Zitat von Shoko Beitrag anzeigen
                      Wenn wenigstens irgendein einfaches Schema dahinter wäre (aufsteigende Nummer := mehr Features) aber noch nichtmal das ist gegeben. Der 750Q kann z.B. weniger als der 650Q. WTF?

                      Das sind 6 Produktserien mit verschiedenem Fokus::

                      Serie 3xx: Kleine Gateways für 1-Wire und KNX mit limitierter Ausstattung.

                      Serie 5xx: Spezial-Gateway für Modbus

                      Serie 6xx: KNX to Dual-DMX

                      Serie 7xx: KNX only mit ETS inside / Logging / Logik / Visu / Grafana / VPN

                      Serie 9xx: Super-Multi-Server mit KNX, 1-Wire, DMX, CAN, RS485, RS232 und ETS inside / Logging / Logik / Visu / Grafana / VPN / Docker /

                      Serie 2xxx: Desktop-Versionen vom Gateway zum Super-heftigen-Multiserver

                      ==> Innerhalb einer jeweiligen Serie steigt mit fortlaufender Nummer auch der Leistungsumfang.

                      Um das nochmal klar zu sagen: JEDER Hersteller hat mehrere Produktserien am laufen.

                      Bei MDT gibt es alleine 8 Aktor-Serien (mit dann 25 Varianten), drei SV-Serien (mit 7 Varianten). sieben Taster / Anzeigen-Serien (mit 19 Varianten - ohne Farbvarianten) und vieles mehr. Bei Enertex hat der MeTA, der SynOhr, das Smartmeter auch jeweils drei Basisvarianten. Damit jeder Kunde auch das bekommt was er will.

                      Außerhalb der KNX-Welt ist es ebenso. Wer einen Heimkino AV Receiver von Denon will, hat die Auswahl unter 12 verschiedenen Modellen plus vier Soundbars. Das iPhone gibt es in 8 Basisvarianten (ohne Farben / Flash), die MACs in sieben Serien, alleine der iMac Pro hat 72 Konfigurationen - ohne Zubehör.

                      Weil so ist die Welt. Der Kunde möchte genau seinem Wunsch gemäß bedient werden. Vor 20 Jahren gab es bei BMW vielleicht 15 Karroserievarianten in fünf Serien. Heute haben sie 58 Modelle in 15 Serien (wenn man Mini als eine Serie rechnet) - und BMW ist ein eher "kleiner" Autohersteller im Vergleich.


                      Womöglich haben wir einen Fehler gemacht, diese verschiedenen Serien alle mit "Timberwolf Server" plus Nummer zu kennzeichnen, wonöglich müssen wir zu den Serien mehr erklären, aber eigentlich sollte es sich aber aus den Seiten 8/9 sowie 12/13 klar ergeben und im Detail auf den Seiten 14/15 und 16/17 und den jeweils gekennzeichneten "Haupteinsatzbereich" in der Überschrift.

                      Wem das zuviel ist, braucht doch nur einen Termin vereinbaren und bekommt eine genaue Beratung für seinen Fall. Im Moment vielleicht zeitmäßig schwierig, aber ich bekomme es schon binnen ein bie zwei Wochen hin, mich zu melden.


                      lg

                      Stefan
                      Zuletzt geändert von StefanW; 11.01.2019, 12:06.

                      Stefan Werner, Geschäftsführer Elaborated Networks GmbH. Link zum Shop.
                      Bitte keine PNs. Allg. Fragen ins Forum. Eilige od. wichtige an support ät wiregate.de
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                        #86
                        Zitat von BlackDevil Beitrag anzeigen
                        Die Auto Industrie hat es da einfacher weil die meisten Funktionen in jedem Auto irgendwo schon mal vorkommen und man sich im Baukasten bedienen kann. Außerdem gibt es betriebsintern unzählige Vorlagen. Und man kennt den Mindestumfang an Funktionen. Das ist einfacher.
                        Halt ich für ein Gerücht (ich kenne mich da ein bisschen aus). Denn Baukasten heißt auch Komplexität, Komponente vorhanden oder nicht oder abgeschaltet oder nicht etc. Der Baukasten klingt auf dem Papier immer ganz gut.
                        Außerdem hat man in einem Mittel- oder Oberklassewagen ungefähr 50 solcher Boxen, davon bestimmt 5 - 10 die so komplex oder komplexer sind als ein Timberwolf 2600 und dann noch zusammenspielen müssen - und die SW-mäßig wegen Zwergressourcen im Vergleich zu Smartphone oder Timberwolf mächtig Einschränkungen haben, was ordentliche SW-Architektur betrifft.

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                          #87
                          Mit einem Unterschied zu Elab: die Tacho Teams, da habe ich Erfahrung, haben pro Hersteller teilweise eine ähnliche Größe wie Elab gesamt. Die Erfahrung und Methoden sind in der Automobilindustrie extrem ausgeprägt, nur orientieren sich wenige daran.

                          Klar ist ein Auto Projekt komplexer als ein Timberwolf. Das Elab Team wird hoch kompetent sein und mal die richtigen Werkzeuge kennen. Dennoch haben sie da einen echten Brocken gewuppt - das barg seine Risiken. Respekt an dieser Stelle!

                          Komplexität ist beherrschbar. Mit den richtigen Methoden. Ein einfaches Beispiel ist die Marble Machine X. Am Anfang hat Martin das Teil noch alleine gewuppt, aber die Komplexität des Projektes verlangte an einer gewissen stelle PM und QM. Sehr interessant zu beobachten.

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                            #88
                            StefanW Danke dir für die ausführliche Antwort. Alleine der Umfang einzelner Rechtfertigungen müsste dir eigentlich Sorgen machen. Ich bin deinem Produkt gar nicht so weit weg, bin aber eher auf der Gegenseite und Berate. Bei vielen deiner Aussagen, welche ich des öfteren vor allem von hochmotivierten Startups mit noch wenig Erfahrung höre, habe ich meine Zweifel ob hier wirklich alles so Eintritt oder die Marktsituation (oder die jeweils doch sehr individuelle Ausgangssituation auf Produktseite) so vergleichbar ist, wie du das argumentierst.

                            Bei einigen stellen sich mir regelrecht die Nackenhaare auf - die Klassiker sind: "Wir machen einfach, andere Diskutieren nur/zu lange", oder: "Apple (XY) macht das auch so", oder: "Andere geben all ihr Geld für Marketing aus, wir nur fürs Produkt", oder: "Wenn man unser Produkt nicht versteht, soll man uns direkt fragen."

                            Auch wenn ich deinen persönlichen Einsatz dahinter bis hier hin spüren kann und dieser absolut glaubhaft ist, glaub es oder nicht, ihr benötigt nichts dringender als einen kundenorientierten (tausche wenn nötig auch aus gegen Zielgruppenorientiert) und kommunikationsstarken Produktmanager.

                            Trotzdem werde ich mich, wenn meine Zeit es zulässt, gerne bei dir persönlich mal melden!

                            Kommentar


                              #89
                              Zitat von crewo Beitrag anzeigen
                              Alleine der Umfang einzelner Rechtfertigungen müsste dir eigentlich Sorgen machen.
                              Meine Posts sind immer recht umfangreich. Schon immer. Bitte meine Höflichkeit, auf alles auch fundiert einzugehen nicht mit "Rechtfertigung" verwechseln.


                              Zitat von crewo Beitrag anzeigen
                              Bei vielen deiner Aussagen, welche ich des öfteren vor allem von hochmotivierten Startups mit noch wenig Erfahrung höre, habe ich meine Zweifel ob hier wirklich alles so Eintritt
                              Wer weiß das schon so ganz genau. Aber einer muss es verantworten und am Ende entscheiden. Ich bin seit 25 Jahren selbständig und habe die Firma aus dem Nichts aufgebaut, so völlig daneben kann ich auch nicht liegen.

                              Wir bekommen sehr viel Post von Kunden, die uns ermuntern, genauso weiterzumachen, die unsere schlanken Prozesse schätzen, unsere Leidenschaft auf Ihre Kundeninteressen einzugehen und das Design und die Qualität unserer Produkte.

                              Wenn ich das nun zur Seite lege und mir einen Produktmanager hole, der das nach Lehrbuch macht, dann verlieren wir auch ein großes Stück unserer besonderen Identität - womöglich gewinnen eine bessere neue?

                              Ich bin nicht beratungsresistent und höre durchaus zu und lerne. Und ich habe in der Vergangenheit auch schon Manager und Berater dazugeholt die ganz tolle Dinge versprochen haben. Und jedesmal war es am Ende eine kostenintensive und eher unschöne Erfahrung.

                              Bestimmt sollten wir die Server und deren Einsatzgebiet besser beschreiben, knackiger, deutlicher und verständlicher. Nur nicht ganz so einfach, bei einem Produkt mit sovielen Fähigkeiten. Aber wir arbeiten dran.


                              Zitat von crewo Beitrag anzeigen
                              Trotzdem werde ich mich, wenn meine Zeit es zulässt, gerne bei dir persönlich mal melden!
                              Bitte gerne. Es gibt auch Testkoffer zum ausleihen.

                              lg

                              Stefan
                              Zuletzt geändert von StefanW; 11.01.2019, 20:23.

                              Stefan Werner, Geschäftsführer Elaborated Networks GmbH. Link zum Shop.
                              Bitte keine PNs. Allg. Fragen ins Forum. Eilige od. wichtige an support ät wiregate.de
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                                #90
                                Beim verfolgen dieses ganzen Threads kommt mir irgendwie immer der Gedanke - mensch lasst Stefan doch einfach jetzt mal arbeiten. Klar es liest sich komisch die Insolvensbekanntmachung, aber wenn man sich etwas mit all dem beschäftigt, klingt es wieder einigermaßen logisch. Stefan hat auch Stellung bezogen - sehr ausführlich was nicht selbstverständlich ist. Was ich aber viel beachtenswerter finde, sind die Fortschritte die im anderen Forum zu sehen sind. Dort sind grade die ersten Produktions Q9XX vom Band gelaufen (Hardware mäßig) - was ich für einen großen Meilenstein halte (war auch ein steiniger Weg wie man ließt) All das würde wohl nicht mehr gemacht werden, wenn ElabNet Handlungsunfähig wäre?? Auch die ganzen ausführlichen Posts von ihm sprechen für sich. Ich möchte auch gar nicht weiter auf das Thema eingehen, da egal wie man etwas schreibt passt es irgendwem nicht und gibt Anlass zur Diskussion - darauf hab ich gar keine Lust...

                                Ich würde vorschlagen, dass wir hier nun das Thema Finanzielle Schwierigkeiten ruhen lassen und Stefan seine Arbeit machen lassen bzw. mit ihm die ersten Erfolge Feiern. Es wird immer gerne das Negative ausdisskutiert, aber die Erfolge werden gerne übergangen.
                                StefanW Nach dem heutigen Posts im Nachbarforum - mach dir und deinem Team ein schönes Bierchen auf und stoßt auf den Meilenstein an - ich tue es für euch und bin gespannt auf den weiteren Fortschritt

                                Lg Hans Martin
                                Hans Martin

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