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Smartmetering im SmartHome

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  • tbi
    antwortet
    Hallo,

    ich dachte schon, alle sitzen schon am See.

    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Du sprichst mir aus der Seele
    mir übrigens auch.

    Das was Du hier beschreibst
    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Dank Doppeltarif habe ich mit meiner Frau das Experiment in Arbeit, Waschen und Trocknen schwerpunktmäßig in die NT-Zeiten zu verlegen.

    Gigantische Aufgabe, Waf << 0.

    Grund ist, dass die Maschinen das nicht können. Steckdosen schalten genügt nicht bei der einen, bei der andern schon. Kurzum, wenn dann die Freigabe erteilt ist, Sprachanruf und du (=sie) muss in den Keller.

    Die WM lässt sich vorprogrammieren, aber nur stundeweise. D.H., um pünktlich um 22:00 zu starten, damit man um 23:00 noch in den Trockner umladen kann, muss man genau 19:00, 20:00 oder 21:00 Uhr programmieren. Total bescheuert. Smart ist anders.

    Ist ja gerade vollkommen unsmart. Aber viele "Entscheidungsträger" stellen sich das aber immer noch so vor.

    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Damit das richtig funktioniert, muss die ganze Kette darauf eingerichtet sein und da sehe ich kein Licht im Tunnel.
    Genau, und damit dann nicht wieder so ein propritärer Mist geboren wird, und wir uns wieder die Fingerbrechen müssen um es doch irgendwie hinzukriegen, meine Idee: Last uns das mal aufschreiben, wie wir uns das vorstellen können.




    Für mich gibt es drei Klassen von Verbrauchern im Haus:
    1. Geräte wie meine Kaffeemaschine, die niemals so geschaltet werden, wie gerade der Strompreis ist.
    2. Geräte die in bestimmten (User bedingten) Zeitfenstern abhängig von Strompreis geschaltet werden können.Hier wäre die Waschmaschine ein Beispiel, Das neue User-Interface ist klar eine neu Anforderung.
    3. Geräte, die Abgabenbedingt eigentlich (mehr oder weniger) unabhängig vom Benutzer nach dem Strompreis geschaltet werden können. Das Gerät braucht meist in irgendeiner Form einen Puffer. Eine Wärme Pumpe mit dem Haus als Puffer (oder Pufferspeicher) wäre hier ein Beispiel.

    Bei Klasse 2 wird die Benutzer Schnittstelle sicher vollkommen neu sein.

    Bei Klasse 2. und 3. muß die Betriebssicherheit und die richtige Erfüllung der Aufgabe eingehalten werden. Beides muß der Hersteller erbringen/sicherstellen und der Betreiber auch einhalten.

    Gruß Tbi

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  • MatthiasS
    antwortet
    Zitat von dundee Beitrag anzeigen
    dann kriegt Matthias sein warmes Mittagessen pünktlich zum Nachmittagskaffee und Du könntest gerade dann Deine Wäsche waschen, wenn Du grad im Biergarten sitzt.
    Du sprichst mir aus der Seele

    Dank Doppeltarif habe ich mit meiner Frau das Experiment in Arbeit, Waschen und Trocknen schwerpunktmäßig in die NT-Zeiten zu verlegen.

    Gigantische Aufgabe, Waf << 0.

    Grund ist, dass die Maschinen das nicht können. Steckdosen schalten genügt nicht bei der einen, bei der andern schon. Kurzum, wenn dann die Freigabe erteilt ist, Sprachanruf und du (=sie) muss in den Keller.

    Die WM lässt sich vorprogrammieren, aber nur stundeweise. D.H., um pünktlich um 22:00 zu starten, damit man um 23:00 noch in den Trockner umladen kann, muss man genau 19:00, 20:00 oder 21:00 Uhr programmieren. Total bescheuert. Smart ist anders.

    Damit das richtig funktioniert, muss die ganze Kette darauf eingerichtet sein und da sehe ich kein Licht im Tunnel.

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  • dundee
    antwortet
    Hallo tbi,

    Zitat von tbi Beitrag anzeigen
    Mal meine Vorstellung:

    Ich erhalte über eine Schnittstelle (www, so wie ein Wetterabfrage) den Strompreis für die nächsten (10, 20, 30, 40 Min).

    => Ich und mein HS einscheiden dann, welche Verbraucher in den Zeiträumen eingeschaltet werden können.
    Hmmm, dann kriegt Matthias sein warmes Mittagessen pünktlich zum Nachmittagskaffee und Du könntest gerade dann Deine Wäsche waschen, wenn Du grad im Biergarten sitzt.

    Zugegeben - ich hab keinen HS. Vielleicht kann der die dreckige Wäsche dann ja bei fallendem Strompreis in die Waschmaschine packen.

    Nix für ungut, aber ich glaube, in naher Zukunft ziehen da nur die EVUs einen Nutzen draus: Wie kann ich den Gewinn maximieren.

    Wenn, dann ist wirklich nur ein Log der Verbrauchswerte der einzelnen Verbraucher interessant.

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  • tbi
    antwortet
    Naja, es gibt schon Projekte die wirklich Sinn machen, so zum Beispiel das "Schwarmstrom" Projekt von Lichtblick und VW.

    Über den Peak-Strom kann man damit schon auf dem Spot-Strom-Markt Geld verdienen. Hier sind es BHKW, die im Schwarm an oder abgeschaltet werden. Als Puffer besitzen die eine Pufferspeicher für ca. 24h Bedarf.

    Die BHKW werden immer dann angeschaltet, wenn die Nachfrage groß ist, das geht in Minuten. Großkraftwerke brauchen 2-3 Tage um anzufahren.

    Nun haben wir keine Energie Quellen sondern Senken, also Verbraucher.

    Wenn unsere Verbraucher also auch nach einem Schwarm Prinzip, ein oder ausgeschaltet werden sollten, kann das nur mit uns im Einklang gehen.

    Die Meßlatte liegt hier für viele von uns sehr hoch, denke ich.

    Mal meine Vorstellung:

    Ich erhalte über eine Schnittstelle (www, so wie ein Wetterabfrage) den Strompreis für die nächsten (10, 20, 30, 40 Min).

    => Ich und mein HS einscheiden dann, welche Verbraucher in den Zeiträumen eingeschaltet werden können.
    => Der Smart Meter rechnet nach genau diesen Tarifen ab und schickt das Gebühren Ticket am Ende des Monats an den Energie Versorgers.

    So kann ich mir das vorstellen. Nicht mehr und nicht weniger.

    Eine Mitteilen des Verbrauchs im Minutentakt an der Energieversorgen wird es bei mir nicht geben, Never!

    Auch keine Schnittstelle, wo der Energieversorger die Energiezufuhr/Versorgung sperren kann. Never!

    Gruß Tbi

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  • MatthiasS
    antwortet
    Siehe oben.

    Ein smarter Zähler hat eine Schnittstelle, die mir den Gesamtverbrauch anzeigt, mehr kann das Ding nicht. Der kann mir nicht sagen, ob mein Kühlschrank ein Stromfresser ist oder ob ein aktueller Fernseher aufgrund des geringeren Verbrauches sich in x Jahren rechnet, weil er nur das Rauschen des Haushaltes erfährt und nicht das einzelner Verbaucher. Die kann er nicht herausfiltern.

    Smart metering mit einem smarten Haushaltszähler ist für mich Quatsch.

    Smart metering in einem smarten home bedeutet für mich, einzelne wichtige Verbraucher zu monitoren, um z.B. Entscheidungen über den Austausch gegen effizientere Geräte zu treffen.

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  • tbi
    antwortet
    KNX-User-Forum White Paper: Smart Metering ?

    ...mmmh, also mich nervt das Thema auch inzwischen. Mein Eindruck ist wie der von Alfred, dass wir hier nichts mehr erwarten können.

    Ich denke wir könnten aber mal formulieren, was "wir" als KNX-User-Forum eigentlich von dem Thema erwarten. Ich denke hier existieren nicht nur in meinem Kopf schon ziehmlich konkrete Vorstellungen.

    Das können wir dann als White-Paper des KNX-User-Forum zu dem Thema "Smart Metering" dann mal in die weite Welt schicken.

    => SO stellen sich "Smarte Home Bewohner Smart Metering vor".

    Wenn ihr die Idee gut findet, würde ich mal einen Vorschlag machen den wir dann diskutieren können.

    Wie findet Ihr die Idee ? Oder, wollen wir einfach abwarten?

    Ich denke alle die Leute die heutezutage was dazu von sich geben, haben
    leider unsere Interessen eben nicht im Blick.
    Gruß Tbi

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  • MatthiasS
    antwortet
    Zitat von AScherff Beitrag anzeigen
    In einem "normalen" Haushalt ist da nix mehr "smart" sondern nur "metering".
    Ich habe dazu lange bei mir zu Hause "geforscht". Eine smartes Meter alleine ist Voodoo. Das sagt einem nicht mehr, als man bisher durch den Blick auf den Zähler auch erfahren konnte: dass man jetzt X verbraucht und bisher Y verbraucht hat.

    Was mache ich damit? Nichts, Nullkommanichts. Selbst wenn ich weiß, dass der lustige Peak in der Kurve vom Küchenherd erzeugt wird, werde ich zukünftig nicht auf warmes Essen verzichten. Oder auf den Betrieb meines Fernsehers, meiner Stereoanlage, meines Weinkühlschrankes, Trockner, Waschmaschine.

    Ein Haushalt BRAUCHT. Und er braucht smartgemetert genausoviel wie unsmart gemetert. Alles andere interessiert vielleicht den Versorger. Dass smart metering für den Verbraucher toll ist, wird nur behauptet, um die Kosten dann auf ebenjenen abwälzen zu können. Oder um ein paar Arbeitsgruppen rechtfertigen zu können.

    P.S:
    Wer glaubt, innerhalb der nächsten 5 jahre werden Kraftwerkskapazitäten in den Akkus einer mehr als homöopathischen Dosis von Elektroautos geparkt?

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  • chriss1980
    antwortet
    Zitat von AScherff Beitrag anzeigen
    I
    In einem "normalen" Haushalt ist da nix mehr "smart" sondern nur "metering".

    Wenn da was "smart" werden soll, sind eigene Lösungen gefragt.
    Naja, meine Motivation ist natürlich genau die, vom EVU einen "elektronisch auslesbaren" Zähler zu bekommen und dann selber smarte Dinge damit anzustellen... Mich interessiert darum weiterhin, wie es in der Praxis mit der Umsetzung der neuen Gesetzgebung aussieht.

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  • AScherff
    antwortet
    Ich finde das Thema mittlerweile völlig UNSMART...

    Meine Erfahrungen:

    https://knx-user-forum.de/18411-post62.html

    https://knx-user-forum.de/18465-post71.html

    Wie man aus den Posts sehen kann ist das Thema so alt wie Metusalem. In der Zwischenzeit waren nur die Marketing-Leute "smart", wenn sie schöne bunte Bildchen von einem "verbrauch" auf einen Monitor zaubern konnten.

    In einem "normalen" Haushalt ist da nix mehr "smart" sondern nur "metering".


    Wenn da was "smart" werden soll, sind eigene Lösungen gefragt.

    Die Industrie in diesem Fall die EVU's finden es sicher "smart", zu Verbrauchstarken Zeiten die Tarife "on the fly" nach oben anzupassen....

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  • chriss1980
    antwortet
    Beschwerde bei Versorger wegen alter Zähler?

    Servus,

    Zitat von Chris M. Beitrag anzeigen
    Smarte Zähler seit diesem Jahr Pflicht?
    Unsere Zähler sind kurz nach Neujahr eingebaut worden - schöne Ferraris...
    Rückfrage: nee, die neuen haben die noch nicht...
    ähnliche Erfahrung habe ich mit den Stadtwerken München auch gemacht, die behaupteten telefonisch sogar, dass smarte bzw. elektronische Zähler gar nicht verfügbar sein und bauten uns vor einem Monat die ollen Ferraris-Zähler in den Neubau ein.
    Ich überlege gerade schriftliche Beschwerde einzureichen und den Austausch zu fordern. Hat hier bereits jemand Erfahrungen gemacht?

    Schöne Grüße
    Christian

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  • Chris M.
    antwortet
    Wenn's mal praktisch wird, kneifen eh die Versorger:

    Dickere Hauptsicherung als die 35A, da ich einen Anschluss für ein Batterie-Fahrzeug mit 32A in der Tiefgarage haben wollte: wäre nur gegen empfindlichen Aufpreis gegangen.
    (-> nehm ich halt jetzt die 35A und sichere die TG mit 16A ab. Wenn mal ein Batterie-Fahrzeug kommt, sind die Dorf-Versorger hier hoffentlich aufgewacht)

    Smarte Zähler seit diesem Jahr Pflicht?
    Unsere Zähler sind kurz nach Neujahr eingebaut worden - schöne Ferraris...
    Rückfrage: nee, die neuen haben die noch nicht...

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  • IBFS
    antwortet
    Smartmetering im SmartHome

    Langsam kann ich dieses seifenschaumartige Wortgestell nicht mehr
    hören. Man sollte die Christbaumkugeln nicht immer so hoch hängen.

    Spätestens wenn man dann mal in einer Runde, bestehend aus
    Energierversoregern und Mietwohnungs- und Gewerbeojektverwaltern,
    sitzt, da wird zuerst schonmal über die Ziele und die Definition gestritten.

    Das ist alles zur Zeit ein echtes Elend. Da hilft nur machen und nachher
    schauen wie man das Kind nennt und ob es erfolgreich war.

    Zur Zeit bauen wir in einer größeren Liegenschaft um 500 M-Bus Zähler
    ein. Sowohl für Strom- als auch für den Wasserverbrauch. Es hilft zur
    Abrechnung und "erzieht" ggf. auch die Mieter, wenn auf dem TOUCH
    die Kohle ersichtlich ist, die sie am vergangenen Tag "verballert" haben.

    Aber ob das in 10 Jahren noch jemand SMART findet, muß sich noch zeigen.

    Auf alle Fälle ist das ein reales Projekt und nicht die ewigen Demokoffer.

    Grüße

    Frank

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  • Michel
    antwortet
    können, ggfs., zeitlich versetzt,nach Freigabe
    Bei aller Liebe: schreib, wenn du was konkretes und neues hast und nicht immer diese Sinnlos-Postings; ist ja nicht das Erste,
    Immerhin hast du ja nicht auf weitere Info's per PN verwiesen, was mir und anderen auch bereits unangenehm aufgefallen ist.

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  • MatthiasS
    antwortet
    Ja, das ist alles bekannt. Und, die Dinger heißen "Smart Meter"

    Intelligenter Zähler

    Verschoben nach Sonstiges, bis konkretes vorliegt.

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  • Michel
    antwortet
    Das ist ja nun wirklich nicht neu. Schreib mehr, wenn du mehr neue Informationen hast.

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