Zitat von Juergenal
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DEHNguard vs. Phasenschienen
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Da habe ich im alten Verteiler von 2018 das Dehn-Teil genommen, "STAK 25". Steht halt bei beiden Lösungen sehr weit raus, das Ganze.
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Was zu passen scheint:
- Hager KDN463A als Phasenschiene
- Hager SBN463 als Hauptschalter.
IMG_20250831_192948.jpg IMG_20250831_194140.jpg
Man bekommt es bestimmt auch noch etwas paralleler hin, wenn man auf Breite des Dehns noch 1-2mm von der oberen Lasche von der KDN wegnimmt. Die kann auf dem Dehn eh nicht rasten.
Besser als beim YouTube-Profi sieht's auf jeden Fall aus:
image.png
Das Problem ist, dass man den Dehn dazu umdrehen muss (habe ich auch im alten Verteiler so gemacht, und hat den Vorteil, wenn man von unten in die UV einspeist, dass die "dreckigen" Leitungen auf der Außenseite sind), weil der SBN halt nur auf der Unterseite Aufnahmen für eine Gabelschiene hat, und weil auch nur so rum die Kanten der Geräte einigermaßen ausgerichtet sind.
Das wäre trotzdem ziemlich gut, wenn man mit klassischen 4p RCD + 8LS weiter macht. Dann kann man mit den vertikalen Phasenschienen vom SBN gleich oben in den RCD. Leider funzt das net mit RCBOs, die ja von unten angefahren werden wollen. Aber natürlich kann man einfach mit Aderleitung brücken statt mit vertikalen Phasenschienen. Oder man fährt von oben in den SBN rein, dann gehen auch vertikale PS mit RCBOs, aber man holt sich eine "dreckige" Leitung in die Mitte des Verteilers.
Weiß noch nicht, ob ich das auf die genannte Weise umsetze, oder einfach klassisch von der Hauptleitungsabzweig/Einspeiseklemme "einbahn" an den Dehn gehe.Zuletzt geändert von mmutz; 01.09.2025, 21:29.
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Compress_20210814_180531_1856.jpg Hallo zusammen,
Nachdem sich FTG bis jetzt nicht zu einer Phasenschiene geäußert hat, habe ich kurzer Hand bei Siemens in Regal gegriffen. Hier habe ich den 5SH5328 genommen. Anbei Bilder.
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Hallo,
nachdem ich mich nun Wund gesucht habe von den FTG Phasenschienen für Überspannungsschutz, bin ich nun eine andere unkonventionelle Lösung gegangen. Ich habe einfach den Dehnguard auf den Kopf gestellt und Ihn dann mit einer 3-poligen Hager Phasenschiene verbunden und den Rest mit Klemmen. Bin noch nicht ganz fertig, aber zumindest schon mal ein Bild. Und wenn es dann irgendwann mal die FTG Schiene geben sollte, dann baue ich nochmal kurz um, aber solange bleibt es nun.
Gruß
Jürgen
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Hallo zusammen,
gibt es hier inzwischen etwas Neues? Bin auch auf der Suche meinen Dehnguard TNS 275 mit einem Hauptschalter einfach zu verbinden.
Ich habe bei FTG Germany etwas gefunden, aber die scheint man so nicht im Handel einfach kaufen zu können: z.B. OVP 3PP160006
Hat wer irgendwas im Einsatz?
VG
Samuel
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Nein. Auch die Stiftphasenschienen, die ich hier hatte (ABB) haben zu kurze Stifte.
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Hast du dann den Aufbau so umgesetzt? Welchen Hauptschalter und welche Stiftphasenschiene (Hersteller / Typ) hast du verwendet?Zitat von mmutz Beitrag anzeigen
Einspeisung von unten in einen 4p Hauptschalter, oben raus mit Stiftphasenschiene, über den DG hinweg (kontaktiert), weiter auf den 4p FI, von dem dann unten raus auf die LSS in der Reihe darüber (Kabelbrücke / Hager vertikale Phasenschiene). Wenn ich die Phasenschiene erst nach 14 TE ablänge, kann ich den FI/LS noch über Phasenschienenklemmen speisen.
Ich suche nämlich noch nach einen passenden Hauptschalter den ich über eine Phasenschiene direkt mit dem DEHN guard M DG M TNS 275 verbinden kann.
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Ist eben von der Spezifikation nicht vorgesehen. Ob es dann mechanisch passt, ist eine andere Frage. Danke für die Erklärung zu den Ableitertypen, habe es kapiert. Bei TN-S kann ein 4+0 Typ also nicht schaden, ein 3+1 Typ würde auch ausreichen.
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Achso, für die Gabelschiene. Ja, jetzt auch gesehen. Wahrscheinlich, weil eine 10² zu dünn wäre und nicht korrekt kontaktierte. Aber die Gabelschienen passen bei ABB ja eh nirgends rein, und bei Hager auch nicht, und für Stiftphasenschienen müsste der für S1 angegebene Querschnitt ausreichen.Zitat von fsl Beitrag anzeigenDehn [schreibt] in der Montageanleitung z.B. für den DG M TNS 150 eine Phasenschiene mit 16mm2 vor.
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Achtung: Der 150er ist doch wohl eher was für 110V-Netze, oder?Zitat von fsl Beitrag anzeigenDehn [schreibt] in der Montageanleitung z.B. für den DG M TNS 150 eine Phasenschiene mit 16mm2 vor.
Lt. Anleitung sind 16² erst ab einer Vorsicherung von ≥ 100A notwendig. Das dürfte im Nachzählerbereich regelmäßig nicht der Fall sein, also reichen 10².
Nein. Dehn sagt, dass für TNS beides geht.Zitat von fsl Beitrag anzeigenABB empfiehlt [...] als Typ2-Ableiter für eine Unterverteilung [...] einen mit 3+1-Schaltung. Dehn sagt aber: wenn TN-S, dann TN-S Ableiter
Hintergrund:
Das TT-System unterscheidet sich vom TN-System (C, S, oder C-S) dadurch, dass N und PE "betriebsmäßig getrennt" sind. Betriebsmäßig getrennte Anlagenteile dürfen/sollen nicht über Varistoren (Leckströme?), sondern müssen/sollen nur über Trennfunkenstrecken (keine Leckströme?) verbunden werden.
Eine "+1"-Schaltung enthält eben grade eine Trennfunkenstrecke statt eines Varistors.
Sowohl bei TNS, TNC als auch bei TNC-S sind N und PE betriebsmässig verbunden, es kann also eine "+0"-Schaltung verwendet werden (muss aber nicht).
Da bei TNC der PEN ein und derselbe Leiter ist, kann man sich für TNC einen der vier Ableiter sparen: 3+0. Bei getrenntem N und PE kann zwischen beiden eine Überspannung auftreten, daher braucht man im TT und TNS-System einen vierten Ableiter zwischen N und PE. Im TT-System, mit betriebsmäßiger Trennung dann eine 3+1 (Trennfunkenstrecke), bei TNS (oder TNC-S) mit "betriebsmäßiger Verbindung" entweder eine Trennfunkenstrecke (3+1) oder einen Varistor (4+0), das ist egal.
Man beachte, dass der Ableiterteil zwischen L1-3 und N ja bei allen drei Schaltungen gleich ist (Varistoren von den L zum N), es geht lediglich um die Verbindung von N zum PE (gar keine, da eh gemeinsamer PEN (TNC); über Trennfunkenstrecke (TT, TNS, TNC-S); über Varistor (TNS, TNC-S)).
Eigentlich könntest Du also immer die Version für TT nehmen. Bei TNC hättest Du halt für einen Ableiter mehr bezahlt als Du müsstest, und bei TNS eine Trennfunkenstrecke statt eines Varistors zwischen (eh niederohmig verbundenen) N und PE.
Alle Klarheiten beseitigt?
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Nur noch eine Anmerkung hierzu: die ABB-Lasttrennschalter SD200 (z.B. der SD204/63) können nur Phasenschienen mit 10mm2 aufnehmen (gleiches gilt für die RCDs und RCBOs der Reihen F204 und DS201). Auf der anderen Seite schreibt Dehn in der Montageanleitung z.B. für den DG M TNS 150 eine Phasenschiene mit 16mm2 vor. Passt also von den Herstellervorschriften sowieso nicht.
Wenn die Frage gestattet ist: ABB empfiehlt auf Seite 4/5 des Niederspannungskatalogs als Typ2-Ableiter für eine Unterverteilung den OVR T2 3N 40-275 P QS (Artikelnummer 2CTB803973R1100), also einen mit 3+N-Schaltung. Dehn sagt aber: wenn TN-S (also bei einer neuen Unterverteilung immer), dann TN-S Ableiter wie z.B. der erwähnte DG M TNS 150. Die sind in 4+0-Schaltung ausgeführt. Was gilt denn nun? Stutzig macht mich, dass Dehn für die Sammelschiene gar keine 4+0-Ableiter anbietet und für TN-S und TT 3+N-Ableiter vorschlagt (z.B. DSH ZP TT 255).
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Auch der Dehn-Support winkt ab: Tenor: "Wenn Sie was passendes finden, fein, wenn nicht, dann haben wir auch keine Kompatibilitätslisten". Sehr ernüchternd, zumal das die wahrscheinlich EMV-günstigste Verdrahtungsoption gewesen wäre.
Fazit: Mund abputzen, Hager und Dehn vergessen und beim nächsten mal Hauptschalter und ÜSS von ABB nehmen, bei denen sollte es dann passen.
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So, jetzt habe ich bei Hager nochmal nachgefragt, weil deren SPN417 ja baugleich zum DEHNguard ist (modulo Seitenwechsel L/N/PE/GND, was eine Verschienung mit deren Ausschalter SBN möglich machen würde) und die ihre Phasenschienen als Zubehör bewerben. Antwort:
Neue Idee: Nachdem in besager UV nur ein FI (+LSS) und ein FI/LS angeschlossen werden müssen:Die Phasenschiene [KDN480] können Sie für diese Anwendung [Verbindung SPN mit SBN] leider nicht nutzen. Ich kann Ihnen auch keine alternative Phasenschienenlösung anbieten.
Wir werden die Angaben im Katalog bei der nächsten Ausgabe korrigieren.
Einspeisung von unten in einen 4p Hauptschalter, oben raus mit Stiftphasenschiene, über den DG hinweg (kontaktiert), weiter auf den 4p FI, von dem dann unten raus auf die LSS in der Reihe darüber (Kabelbrücke / Hager vertikale Phasenschiene). Wenn ich die Phasenschiene erst nach 14 TE ablänge, kann ich den FI/LS noch über Phasenschienenklemmen speisen.
Damit wird der Strom zwar nicht durch sondern nur an die Klemme des DG geführt, also nur Parallel-Verdrahtung, aber mit lediglich 1cm Zuleitung, also fast so gut wie V-Verdrahtung.
Wenn keiner "halt, das ist Mist" ruft werde ich das demnächst mal zusammenbauen und ein Foto im Verteilerthread einstellen.
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Ja, ich kenne die ABB-Modulargeräte. Leider hat der Dehn nur eine Käfigzugklemme und einen Gabelschienenanschluss (genauso wie Hager Modulargeräte unten). Aber halt oben, und vom Gehäuse oben und unten auch noch jeweils 2mm höher
Wenn's nicht anders geht, werde ich Parallelverdrahtung machen, dann kann ich Stiftphasenschienen und einen ABB nehmen. Hätte aber schon gern V-Verdrahtung, ohne dass die Überspannung einleitenden Adern wegen Verwendung flexibler Leitungen bis fast zur nächsten Modulargerätereihe reichen, und dafür muss ich eine Phasenschiene und eine Aderleitung im Dehn klemmen.
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Nein. Abb Automaten haben 2 Kammern. Da kann man 2x10mm² oder eben deren Phasenschiene nehmen. Darum verwende ich Schneider und Abb lieber als Möller, Hager usw. Da sich der Stift wir wie ein Draht verhält, kannst du den Dehn damit Brücken.
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