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Wie DALI vorbereiten? Zentral, Dezentral, Mischform, Unterverteilungen, ...

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von TheAuntie Beitrag anzeigen
    Was wäre die Alternative, wenn ich im Endausbau jede Leuchtstelle dimmen können möchte - gar nicht unbedingt, weil ich so auf überall gedimmtest Licht stehe, aber Soft on oder off find ich schon toll. Unabhängig von der gewählten Topologie (Stern / Bus / ...) besteht das Problem des Spannungsabfalls bei langen Leitungen ja immer.
    Ich würde es mit 230V und KNX-Aktorik lösen (günstig Schaltaktor oder bei Bedarf Dimmaktor), aber trotzdem 5-adrig verdrahten um die DALI-Option offenzuhalten, wenn man evtl. Leuchten mit internem DALI-Treiber findet.

    Zitat von TheAuntie Beitrag anzeigen
    DALI erscheint mir für mein Vorhaben langfristig am günstigsten.
    Günstig im Sinne von billig? Hier gibt's regelmässig die Geschichten, wo jemand alles auf die DALI-Karte gesetzt hat und leider verlor, weil die später ausgesuchten Leuchten sich nur mit hohem Aufwand für DALI umbauen liessen. Wohnlicht ist mehr als Spot und Strip. Ich sehe DALI als einen von vielen Bausteinen einer Lichtlösung, nicht als alleinige Lösung. Vor allem dann nicht, wenn man ohnehin keinen Platz hat für dezentrale Treiber/EVG.
    Zuletzt geändert von Gast1961; 31.01.2019, 20:23.

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  • gbglace
    antwortet
    Ein simples 2x0,8 ist keine KNX-Leitung, und 230V in einer KNX-Tasterdose ist auch nicht toll und hat eigentlich schon gar nichts in einer Dose mit einfachen 0,8 YSTY zu suchen. Insofern ist das alles Klick/Klack Standard Mitte letztes Jahrhundert und vollkommen unnötige Ausgaben. Und der Leitungsweg von einem Leitungsschacht senkrecht durchs Haus und dann in den Decken verteilt kann schon erheblich anders sein als erst übern Boden abbiegen an einer Wand zum Taster hoch und dann wieder in der Decke abbiegen. Da sparst überhaupt nichts. Erreichst nur das Du eben altbackenes Zeugs verbaust. Standard-Taster + Wippe + Rahmen + Binäreingang kosten auch schon soviel wie ein KNX-Taster BA. Also warum sowas überhaupt vorsehen.

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  • TheAuntie
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Also 3.1 , 3.2 und 3.3 kannst mal gedanklich streichen. Du wolltest ja vorbereiten weil Geld knapp ist, da kauft man doch nichts was man direkt wieder entsorgt
    Ich hoffe, wir missverstehen uns hier, sonst habe ich nen gewaltigen Denkfehler.
    Bei 3.2 ("Geschaltete Leuchtstellen einzeln über Schalter verdrahten und "automatisierte" Leuchtstellen (meist indirekte Beleuchtung) zusammen auf ein 5x1,5 Kabel legen") mein ich folgende Kabelführung:
    1. Von der HV im Keller mit einem 5x1,5 Kabel zu einem konventionellen Schalter. Dort wird eine Phase geschaltet. Mit selbem Kabel dann zur Deckenleuchte (evtl. noch eine Dose in die Wand setzen, wo ich dann nachher ein EVG verstauen kann - oder halt in der Schalterdose). Damit könnte ich das Kabel von der HV aus mit 230V versorgen und eine konventionelle Leuchte schalten.
    2. Zusätzlich zum Schalter ein 2x0,8 für einen Binäreingang legen
    3. Wenn dann mal Geld übrig ist, kann ich das 5x1,5 vom Schalter trennen, dort wieder verbinden (Klemme, Löten, ...) und an den jetzt freien Schalter das 2x0,8 anschließen.
    3.1 anstatt das 5x1,5 Kabel zu verbinden, könnte hier auch ein EVG in die Dose gelegt werden (muss halt dann ne große Elektro-Dose verbaut werden).
    4. Jetzt kann in der HV das 2x0,8 an einen potentialfreien Binäreingang angeschlossen werden, das 5x1,5 bleibt weiterhin an 230V (könnte nach Bedarf aber auch anders verdrahtet werden).
    5. Mit schalten des Schalters kann jetzt über KNX->DALI das Licht gechaltet werden.

    Zusätzlicher Aufwand wäre hier lediglich das 5x1,5 von der HV nicht direkt zur Deckenleuchte zu legen, sonder über den Schalter. Aber das sind wenige Meter Kabel. Das 2x0,8 hätte ich für den Binäreingang auch bei einer rein zentralen sternförmigen Topologie verlegt.

    Für die ambiente Beleuchtung lege ich dann noch ein 5x1,5 im (offenen) Ring durch die Zimmer und kann dann bei Bedarf für 2 Adern DALI verwenden. Dann kommen hier die EVGs dezentral in die Wand, aber ich kann flexibel nachrüsten.

    Wie gesagt: ich hoffe, wir missverstehen uns

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von TheAuntie Beitrag anzeigen
    DALI erscheint mir für mein Vorhaben langfristig am günstigsten.
    Tja erscheint, hast es mal nachgerechnet und hast schon passende Geräte mit den Funktionalitäten ermittelt? Genauso wie DALI primär für den Zweckbau und DMX eben für die Bühnentechnik fehlt den verfügbaren Geräten dann doch das was man sich heute so alles an Feinheiten im EFH wünscht, ja DALI weniger als DMX.

    Also nicht alles nur nach dem Preis betrachten. Erstmal die Funktionen definieren und die Leuchte danach die Steuertechnik und das CU. Das wäre die optimale Reihenfolge.

    Kannst ja erstmal nach Typ2 die Verdrahtung und Verteilung bauen, zusätzlich kannst auch noch die Deckendosen untereinander mit Leerrohr verbinden, dann kannst auch noch Typ3 bauen.

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
    Ist aber nur was für Leute die damit planen denn du musst beide Tasterstellen dann ja verbunden haben. Normalerweise hat man das nicht da man die Bedienstellen eher im Ring mit der Busleitung anfährt.
    Die Verbindung wird doch nicht via KNX-Leitung sondern mit den speziellen Leitungen hergestellt. Und es geht vor allem darum wenn quasi Dose an Dose auf beiden Seiten der Wand montiert ist. da brucht es doch nur nen loch zwischen den Dosen.

    Aber ja, da ich gerade im Flur nur sehr sehr begrenztem Sinn an Tastern sehe, sehe ich auch keinen wirklichen Anwendungszweck im EFH.

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  • TheAuntie
    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Sich so auf DALI zu fixieren finde ich unter den gegebenen Voraussetzung voreilig.
    Was wäre die Alternative, wenn ich im Endausbau jede Leuchtstelle dimmen können möchte - gar nicht unbedingt, weil ich so auf überall gedimmtest Licht stehe, aber Soft on oder off find ich schon toll. Unabhängig von der gewählten Topologie (Stern / Bus / ...) besteht das Problem des Spannungsabfalls bei langen Leitungen ja immer.

    DALI erscheint mir für mein Vorhaben langfristig am günstigsten. DMX möchte ich nicht verbauen (ja, hier fehlen mir die harten Argumente, weil ich mich noch nicht ausreichend damit beschäftigt habe, aber man liest überall, dass DMX im privaten Bereich nicht gerade ne gute Lösung ist).

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  • ewfwd
    antwortet
    Ist aber nur was für Leute die damit planen denn du musst beide Tasterstellen dann ja verbunden haben. Normalerweise hat man das nicht da man die Bedienstellen eher im Ring mit der Busleitung anfährt.
    Sehe den Sinn daher eher für Fensterkontakte wenn man einen Taster direkt neben dem Fenster hat oder bei mehreren Tastern untereinander/nebeneinander. Aber weniger um die potentialfreien Eingänge bis an die gegenüber liegende Seite des Raumes zu ziehen
    Zuletzt geändert von ewfwd; 31.01.2019, 19:48.

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  • lidl
    antwortet
    Zitat von Buggyfahrer Beitrag anzeigen
    Ich installiere erst Mal alle Dali Elemente, ein Dali-KNX-Gateway und ein IP Interface. Schalten und Dimmen tue ich per Handy (Damit rennt hier eh jeder den ganzen Tag rum) per KNXpresso. Taster, Bewegungsmelder und der ganze Schnick-Schnack folgt dann nach und nach.
    Schalten und Dimmen per Handy? Das würd ich max. solange machen wollen, solange noch Baustelle herrscht. Spätestens wenn der Maler draußen ist müssen BWM / Taster da sein.

    Zitat von Buggyfahrer Beitrag anzeigen
    und nehme die kurze Zeit der Komforteinschränkungen gerne in Kauf.
    Sorry. Das ist keine Komforteinschränkung, das ist Folter .

    Ich weiß ja nicht ob du die Produktankündigung von Voltus gesehen hast.
    Das ist ein KNX-Taster 2 - 8-fach mit opt. Temp. Sensor um 40 - 60 EUR. Zusätzlich hat der Taster Binäreingänge.
    D.h.: Du kannst um 40 - 60 EUR einen Taster im inneren des Raumes (neben der Tür) UND einen Taster auf der anderen Seite der Wand, also in den meisten Fällen für den Gang realisieren.

    https://knx-user-forum.de/forum/%C3%...s-60-%E2%82%AC

    Das kostet dich bei einem durchschnittlichen EFH mit 10 Räumen rund 400 - 600 EUR.



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  • Buggyfahrer
    antwortet
    Zitat von Shoko Beitrag anzeigen

    Das würde ich mir gut überlegen. Ich bin ja wirklich kein Usability Fanatiker und definitiv technikaffin, aber das würde selbst mich in den Wahnsinn treiben. Von meiner Frau ganz zu schweigen ...
    Oooch, als Provisorium, bis wieder Geld für die Wunschlösung da ist, habe ich da kein Problem mit.
    Das ist sicherlich weniger dauerhaft als eine Dali-KNX-Vorbereitung auf konventionellet Basis, die ich teuer bezahlen und nachher wegschmeißen muss.
    Da ich keine unnützen Investitionen tätige bin ich deutlich schneller bei meinem Endausbau und nehme die kurze Zeit der Komforteinschränkungen gerne in Kauf.

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  • Shoko
    antwortet
    Das ist kein Problem, Leerrohre und Putzdeckel




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  • Cannon
    antwortet
    Zitat von Shoko Beitrag anzeigen
    aber das würde selbst mich in den Wahnsinn treiben. Von meiner Frau ganz zu schweigen ...
    Vor allem stelle ich mir gerade die Frage, wie ich die Kabel verlegen will, die Taster und Bewegunsgmelder einbauen will, wenn der Maler schon durch war.

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  • Shoko
    antwortet
    Zitat von Buggyfahrer Beitrag anzeigen
    Dimmen tue ich per Handy (Damit rennt hier eh jeder den ganzen Tag rum) per KNXpresso. Taster, Bewegungsmelder und der ganze Schnick-Schnack folgt dann nach und nach.
    Das würde ich mir gut überlegen. Ich bin ja wirklich kein Usability Fanatiker und definitiv technikaffin, aber das würde selbst mich in den Wahnsinn treiben. Von meiner Frau ganz zu schweigen ...

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von TheAuntie Beitrag anzeigen
    Finde ich aber nicht so gut, weil (...) ich irgendwie ausschließlich Licht per DALI machen will
    Sich so auf DALI zu fixieren finde ich unter den gegebenen Voraussetzung voreilig.

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  • Cannon
    antwortet
    Zitat von Buggyfahrer Beitrag anzeigen
    Der große Vorteil von Dali ist doch gerade der stark verringerte Installationssufwand bei dezentraler Installation der EVGs.
    Ich gebe dir da Recht, insbesondere, was die dezentrale Installation anbelangt. Die Problematik bei der Sache tritt aber dann auf, wenn man darüber nachzudenken hat, wo man die ganzen EVGs versteckt. Und dann gibt es nicht mehr so viele Optionen:

    1. Abgehangene Decken
    2. Woanders verstecken, wo man es nicht sieht und die Leitungswege kurz sind.

    Ich habe mich für Variante 2 entschieden, weil mir Variante 1 beim Bau noch nicht ersichtlich war. Das heißt auf dem Dachboden direkt über den Räumen und im Erdgeschoß zentral im HWR. Bei einem Neubau würde ich die Decke im EG aber abhängen und da alles verstecken.

    Wenn ich heute bauen würde, dann würde ich auch die Decke im EG abhängen und da alles auf der Zwischendecke legen. Die Netzteile werden auch nicht so warm, wie mich der Elekriker glauben lassen wollte. Er hatte bedenken bzgl. der Kühlung, weil ich den ganzen Kram in die Wand stecken wollte.

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  • Buggyfahrer
    antwortet
    Der große Vorteil von Dali ist doch gerade der stark verringerte Installationssufwand bei dezentraler Installation der EVGs. Und gerade wenn ich Geld sparen will, macht es Sinn,, bei der reinen Lehre zu bleiben. Heißt, 5adrig NYM an jeder Leuchtstelle vorbeigeführt, genauso, wie man bei KNX das grüne Kabel an jedem Sensor vorbeuführt.
    Ich bezweifle, das eine temporär zusätzlich ausgeführte konventionelle Verkabelung so viel weniger kostet als ein gleich installiertes DALI- EVG.

    Wenn ich mein Budget strecken will, dann auf der Bedienungseite. Ich installiere erst Mal alle Dali Elemente, ein Dali-KNX-Gateway und ein IP Interface. Schalten und Dimmen tue ich per Handy (Damit rennt hier eh jeder den ganzen Tag rum) per KNXpresso. Taster, Bewegungsmelder und der ganze Schnick-Schnack folgt dann nach und nach.
    Zuletzt geändert von Buggyfahrer; 31.01.2019, 09:58.

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