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  • dreamy1
    antwortet
    Zitat von concept Beitrag anzeigen
    Hat jemand einen besseren, also konstruktiven Vorschlag!
    Also ich hätte einen: wenn ich das richtig interpretiert habe, liefert Enertex doch Netzteile, die längere Abgangsleitungen zulassen. Als verantwortungsvoller Hersteller könnte man hier einfach nur diese einsetzen und anbieten - das kann im Endeffekt sogar mittelfristig win-win sein, wenn man dies positiv vermarktet. Wenn hier Meanwell der Markt wegbricht, kann es hier schnell zu einem Nachziehen kommen und es haben alle gewonnen. Dazu gehört dann aber leider der Verzicht auf die "quick wins".

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  • evolution
    antwortet
    Zitat von larsrosen Beitrag anzeigen
    können wir gerne messen. Was haben wir davon? Ich denke wir wissen alles das es
    A nichts heißen muss wenn wir bei dir nichts messen
    B nichts Wert ist außer uns bestätigt
    C es die verdammte Hausaufgabe von MW ist das zu tun.

    Um ein korrekten Normativen Messaufbau machen muss man in einem Prüflabor machen.
    So ist es. Alles andere ist nicht professionell!

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  • dreamy1
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    dreamy1 Bist Du sicher, dass Du nicht bei der Bildzeitung arbeitest? Die Art auf die Du Zusammenhänge bildest qualifiziert Dich ungemein.
    Ich stelle fest: das ist innerhalb weniger Tage bereits der zweite direkte persönliche Angriff. Auch diesen werde ich emotional völlig unkommentiert lassen.

    Sachliche Antwort meinerseits: nein, ich habe als Führungskraft in einem sehr angesehenen und erfolgreichen Unternehmen die Aufgabe, mit meinem Team aus sehr qualifizierten Technikern und Ingenieuren, welches einige Mio.€ Umsatz im Jahr macht, nachhaltige und von hoher Qualität geprägte Projekte in einem anspruchsvollen Umfeld umzusetzen. Dabei halten wir uns an gültige Regelwerke und Richtlinien. Ich hoffe, Deine Frage hiermit ausreichend beantwortet zu haben.

    Sorry für OT.

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  • larsrosen
    antwortet
    Heinz,

    können wir gerne messen. Was haben wir davon? Ich denke wir wissen alles das es
    A nichts heißen muss wenn wir bei dir nichts messen
    B nichts Wert ist außer uns bestätigt
    C es die verdammte Hausaufgabe von MW ist das zu tun.

    Um ein korrekten Normativen Messaufbau machen muss man in einem Prüflabor machen.

    ps
    du bist natürlich auch recht herzlich nach Frankfurt eingeladen eine elektrische Anlage mit abzunehmen und zu staunen wo es alles an Doku fehlt.

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  • concept
    antwortet
    Leute, ich denke das Thema bringt uns so alle nicht weiter!

    Auch Beleidigungen und gegenseitiges Herumgehacke bringen nichts!

    Ich habe in Post #3535 den Vorschlag gemacht, so eine Installation mit Meanwell und längeren Kabeln im Gebäude mal zu messen!

    Keiner geht darauf ein! Hat jemand einen besseren, also konstruktiven Vorschlag!

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  • evolution
    antwortet
    Zitat von larsrosen Beitrag anzeigen
    Es stellt halt ggf. ein Mangel in der planerleistung dar. Da ich davon ausgehe das er den Verwendungszweck kennt und bewusst dagegen verstößt.
    Korrekt. Davon spreche ich. Der Planer MUSS das wissen! Da gibt es nichts zu deuteln.

    Wenn es denn keine Alternative gäbe, wäre die Ausgangssituation eine ganz andere und diese Diskussion wäre sicherlich schon längst beendet. Aber es existiert nunmal ein "richtiges" Betriebsmittel, mit dem man diese Inkonformität schlicht nicht generiert!

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  • larsrosen
    antwortet
    evolution
    Ok, das stimmt.
    Wenn natürlich SCE schon gegen die 2 Meter verstößt müssen die das Deckeln.

    Aber letztendlich bleibt es trotzdem so, entweder zweifelst du die Konformität an und nimmst das Produkt nicht. Oder du übernimmst die Haftung als neuer Hersteller.

    Das Problem hat man leider wirklich sehr oft. Wo Normenverstöse ein nur so anlachen.
    Letzendlich macht man hier wie jeden Morgen im Bett auch eine Gefährdungsbeurteilung im Kopf. Bleib ich im Bett liegen oder fahre ich an die Arbeit.

    Was jetzt nicht heißen soll, Firmen macht weiter so. Mir wäre es lieber, wenn alle kontinuierlich daran arbeiten alles einzuhalten.

    ps.
    Es stellt halt ggf. ein Mangel in der planerleistung dar. Da ich davon ausgehe das er den Verwendungszweck kennt und bewusst dagegen verstößt.

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  • Voltus
    antwortet
    dreamy1 Bist Du sicher, dass Du nicht bei der Bildzeitung arbeitest? Die Art auf die Du Zusammenhänge bildest qualifiziert Dich ungemein.

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  • evolution
    antwortet
    Zitat von larsrosen Beitrag anzeigen
    Aber, Voltus ist hier meiner Meinung nach nicht in der Pflicht. Die könnten ruhigen gewissen CE bestätigen, die schließen keine angehenden Leitungen an.
    Lars das sehe ich anders, denn SCE (also der Schaltschrankbauer!) macht die Elektroplanung. Und hier wird klar gegen die Installationsrichtlinie des Herstellers geplant, der eine Leitungslänge von max. 2m vorschreibt (die wahrscheinlich bereits im Verteiler erreicht wird)! Es ist Aufgabe eines Planungsbüros ordnungsgemäß zu planen und Installationsrichtlinien zu berücksichtigen.
    Zuletzt geändert von evolution; 07.09.2019, 21:05.

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  • vento66
    antwortet
    Du musst ja nur gleichwertig oder besser bauen, dann ist das ja auch kein Problem.

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  • larsrosen
    antwortet
    Zitat von vento66 Beitrag anzeigen
    Also Kurzform, wenn mir die Norm nicht passt, brauch ich die nicht einhalten! Schreib aber trotzdem, das meine Waren der Norm entsprechen. Auch ein Ansatz.
    Leider gelebte Praxis.
    Mit der Unterschrift übernimmt der GF die Haftung für das Produkt innerhalb des Binnenmarkts.
    Der, der es kauft bzw. als vollendetes Produkt einbaut übernimmt die komplett Haftung.

    Deswegen stellt ja Rittal, Hager, etc. Die Bauartnachweise mit vordrucken zu CE bereit.

    Die Frechheit hier ist aber, das nur Hager Produkte mit Hager Produkte kombinierbar sind.
    Fremdepdukte werden gänzlich ausgeschlossen. Und der errichtet ist wieder der Blöde.

    Aber, Voltus ist hier meiner Meinung nach nicht in der Pflicht. Die könnten ruhigen gewissen CE bestätigen, die schließen keine angehenden Leitungen an.
    Hinweisen wäre edel, aber durchaus üblich so.
    Man lese eine Bedienungsanleitung eine GMA, da steht dann sowas wie aufgeklungener gemäß VDE 0510-2 (neu0510-485-2). Mein Steht sogar nur dass sämtliche relevanten VDE einzuhalten sind.

    Viel Spaß dabei sag ich nur.
    Zuletzt geändert von larsrosen; 07.09.2019, 20:56.

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  • concept
    antwortet
    Zitat von vento66 Beitrag anzeigen
    Also Kurzform, wenn mir die Norm nicht passt, brauch ich die nicht einhalten!

    Mache ich auch so. Also eher selten, aber dann mit Absicht und es muss einen echten Grund dafür geben!

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  • dreamy1
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Eine Norm ist trotzdem nur eine Empfehlung.
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Nicht Normen definieren das Geschäft, sondern das Geschäft die Normen.
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Ich muss mich aber auch dem Markt stellen. Da ist das HLG immer noch der beste Kompromiss.
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Niemand, absolut Niemand von den hunderten Herstellern, Großhändlern, Planern, Installateuren und Sonstigen ist in Deutschland jemals wegen dieser Thematik abgemahnt oder angeklagt worden. Es gibt einfach keine Marktüberwachung
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Also baut sich die mittelständische Wirtschaft selbst etwas zusammen, dass auch wunderbar funktioniert.
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Was interessieren mich die Probleme der Leute, die draußen vor dem Fenster rumlaufen?
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Diese Verteiler sind allerhöchste Güte...Insofern leisten wir einen extrem wichtigen Beitrag zur Sicherheit.
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    dass es sich um eine Empfehlung handelt. Das Teil heißt zudem auch noch „Richtlinie“. Wo ist das Problem?
    Solche Aussagen muss man erstmal verdauen. Zum letzten Zitat: in meinem Umfeld gibt es z.B. die Maschinenrichtlinie, ohne die eine Maschine in der EU (zum Glück!) erst gar nicht in Verkehr gebracht werden darf. Wenn sich hier ein Hersteller nicht daran hält und z.B. sich der Bediener durch fehlenden Eingreifschutz eine Hand abreißt (und das habe ich bei meinem Arbeitgeber in der Vergangenheit leider mehrfach erlebt, u.a. auch tödliche Unfälle), hat der Hersteller ein ernstes Problem.
    Ich kenne es bei Herstellern oft andersrum: da wird auch gerne mal mehr Sicherheit verbaut und nicht nur wirtschaftlich optimiert, um sich vom Markt positiv abzugrenzen und nicht selten ist es dann auch noch win-win, wenn höherere Preise für den Mehraufwand durchgesetzt werden können. Das kann also auch ein Erfolg sein, hier Pionier zu sein. Da ich viel im Ex-Bereich unterwegs bin: die ATEX-Richtlinie ist übrigens auch verbindlich. Und da stehen Maßnahmen zur Einhaltung der Konformität eindeutig für den Installateur drin, z.B. welche Leitungslängen zulässig sind, um Geräte im EX-Bereich betreiben zu dürfen.

    Hier nach dem Motto vorzugehen, ich überlasse das mal alles schön dem Errichter (der wird nicht von zweihundert Geräten in einem Verteiler jede einzelne Anleitung lesen können, sondern erwartet exakte zusammengefasste Vorgaben, was zu beachten ist), mag vielleicht juristisch (noch) in einer Grauzone liegen, moralisch wäre es verantwortungslos, wenn in der Konformitätserklärung jedes Verteilers oder auf z.B. auf einem Beileger nicht ein deutlicher Hinweis enthalten wäre, der auf die maximal 2,5m sekundäre Anschlusslänge bei den Netzteilen hinweist.


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  • concept
    antwortet
    Zitat von tsb2001 Beitrag anzeigen
    Ich kenne keinen Heinz, ich kenne aber einen Dorfelektriker
    Lieber Torsten aus Gummersbach! Es lag nicht in meiner Absicht, Dich oder einfach jeden Dorfelektriker als Idioten darzustellen. Ich habe nur angezweifelt, dass ein Dorf-Eli auf der Baustelle einen bessere Qualität hinkriegt als Voltus im Betrieb. Und ich habe zudem in meinem Post angeboten, Fotos von den Werken beizustellen, was die von mir gemeinten Individuen (Feld- Wald- und Wiesenelektriker) auf der Baustelle ab und zu so fabrizieren.

    Wenn Du mich und meine Posts besser kennen würdest, wüsstest Du dass ich für meinen Elektriker in der Schweiz nur lobende Worte habe! Aber man trifft auf dem weiten Feld so unglaublich viel Murks an - nicht nur von Dorfelektrikern, nein auch von Stadtelektrikern, dass man teilweise Ganzkörper-Pickel kriegen könnte.

    Können wir uns darauf einigen, dass der Titel "Elektriker" nicht grundsätzlich immer ein Qualitätsmerkmal darstellt, es aber selbstverständlich sehr gute Fachkräfte gibt genauso wie es auch solche gibt, für die sich jeder ehr- und pflichtbewusste Fachmann in Grund und Boden schämt? Genau so wie in jedem anderen Berufszweig halt...

    Und ja, ich kenne Dich nicht, aber ich zweifle trotzdem daran, dass Du auf der Baustelle einen qualitativ besseren Verteiler hinkriegst als dies Voltus in einer gut eingerichteten Werkstatt machen kann. Falls Du anderer Meinung bist, stelle hier bitte Bilder Deiner Verteiler rein, das ist doch der richtige Thread!

    LG, Heinz (aka Gottheit )

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  • vento66
    antwortet
    Also Kurzform, wenn mir die Norm nicht passt, brauch ich die nicht einhalten! Schreib aber trotzdem, das meine Waren der Norm entsprechen. Auch ein Ansatz.

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