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Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpen
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Wir haben in 2021/22 ein Haus aus 1929 saniert. Ca. 180 qm Wohnfläche. Für Heizung und Warmwasserbereitung wurde eine Luft-Wasser-Wärmepumpe installiert. Nebenbei werkelt noch eine kleine Luft-Wasser-Wärmepumpe in der Abluftanlage. Der Gesamtstromverbrauch des Hauses von Februar 2022 bis Januar 2023 waren 4.893 kw/h.
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Gibt es zu dem fetten Werbebeitrag auch belastbare Verbrauchsdaten?
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Wir haben vor 4 Jahren mit LWWP WP gebaut, unsere Entscheidung dafür:
- Gasanschluss hätte 6000€ gekostet, das war mehr als die halbe Wärmepumpe
- Hier am Oberrhein reicht bei KFW40 eine Luftwasserwärmepumpe auf Grund der milden Winter, daher Standort auch berücksichtigen
- Wir wollten definitiv keine Fossilien Brennstoffe weil Deutschland davon keine selber im Land hat außer Kohle. Wohin uns die Abhängigkeit der Lieferländer führt wissen wir nicht erst seit der Ukraine Krise
- April bis Oktober läuft die WP überwiegend mit PV, rest vom Jahr gibt's auch mal paar schöne Tage wo die ein oder andere Kwh nicht an den Netzbetreiber "verschenkt" werden muss
- WP kann kühlen, nutzen wir bisher öfters und funktioniert besser als manche denken
- Kein Schorni
- Bisher Wartungskosten 224€
- Elektrischer Heizstab deaktiviert
Verbrauch pro Jahr ca. 3500 Kwh bei 200m2 beheizter Fläche mit Kühlen im Sommer.
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Ich denke das größte Problem bei Wärmepumpen ist das sich ein guter Teil der Heizungsbauer recht wenig um die Effizienz schert besonders bei der jetzigen Auftragslage
- es werden oft zu große nicht zur Heizlast passende Geräte verbaut oder die Heizlast wird gleich ungünstig nach oben gerechnet
- mit Heizungspufferspeicher / Kombispeicher / Mischer ez. wird die Effizienz unnötig verschlechtert
- mit ERR wird sie todgewürgt
- Heizflächenberechnung wird oft nicht Wärmepumpentauglich gerechnet oder einfach geschätzt (wie es richtig geht auf flow30.de)
- thermischer Abgleich wird oft nicht gemacht oder den Besitzer erklärt
und diese Fälle sind wirklich nicht selten, sehe sowas sogar ziemlich oft
es sind hald bei einer Wärmepumpeninstallation viel mehr Stolpersteine als bei einer anderen Heizung
Auch zum Thema Erdwärme möchte ich noch sagen das wenn möglich z.b. mit einen Ringgrabenkollektor (https://grabenkollektor.waermepumpen...hsdatenbank.de) in der gleichen Preisliga wie eine vergleichbare LWP spielt
Für den äteren Altbau ist eine Wärmepumpe natürlich immer kompliziert und man braucht einen echten Profi für die Auslegung, sonst wird man damit womöglich nicht sehr glücklich aber genau an diesen Fachleuten fehlt es oft
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Bin Dir ja auch dankbar für die Idee, aber rechnet sich bei mir nicht wirklich, ansonsten finde ich die Idee prima!Zitat von dancingman Beitrag anzeigenWar ja nur eine Idee.
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Hat uns im Dezember vom VNB ~160€ gekostet mit Setzen von neuen Zählern. Hatten noch die schwarzen Dinger mit Drehscheibe.Zitat von Hightech Beitrag anzeigenUnd was kostet der Umbau? Da muss ja ein bisschen was umgeklemmt werden...
Das "einiges" reduziert sich auf "Zähler Lichtstrom von der Haupteinspeisung hinter Zähler für Heizstrom mit einem Schalter dazwischen" und bisschen Konfiguration der Zähler. Am längsten dauert es die Plomben hinterher wieder zu quetschen.
Und dass die Heizung auch in der Nacht läuft, war bei uns nur an 5-10 Tagen der Fall im letzten Winter: am Tag bisschen mehr Wärme in den Estrich gegeben (nennt sich bei unserer WP Überhitzung im Menü) und dafür in der Nacht aus.
Wobei wir keinen Speicher haben.
War ja nur eine Idee.
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Gerne, vielleicht wird das ja durch die leider steigende Strompreise wieder rentabler oder die lokal Regierung mit ihrem Versorger kaufen das ab
Schließlich ist derzeit der Strom (Drewag) in der Grundversorgung bei 27,38 ct/kWh -> was ja eigentlich noch geht
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Danke für die Info - sowas finde ich sehr schade. Liegt aber wohl nicht an fehlendem Wasser, sondern laut Wikipedia an wohl unrentablen größeren Instandhaltungsmaßnahmen, die notwendig sind und die oben genannten Nutzungsentgelte. Das kann man nicht wirklich nachvollziehen bzw. verstehen...
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Pumpspeicherwerk Niederwartha bei DresdenZitat von dreamy1 Beitrag anzeigenZitat von philoepp Beitrag anzeigen
stehen teilweise Pumpspeicherkraftwerke ungenutzt still
Wo denn mit wieviel Leistung?
Nach dem Hochwasser 2002 war nur noch Teilbetrieb
Hatte bis 120MW Leistung
Aber keine Ahnung wie viele MWh das entspricht
Am Stausee hängt auch noch ein Freibad dran, welches bei komplett Stilllegung / Rückbau auch geschlossen werden müsste
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Das ist natürlich der Stromverbrauch der WP.... wenn ich dann aber mit der JAZ der WP (4,5 meine ich) rechne, würde ich ja deutlich über den Richtwerten liegen, kann also auch so nicht ganz passen mit der Umrechnung.
<25 kWh/m²a (so ist die Angabe glaube ich richtig mit dem a für "pro Jahr):
Lt. Energieausweis liegt unser bei einem Primärenergiebedarf bei 18 kWh/m²a, auf Basis des Verbrauchs errechnet liegen wir aber bei 14 kWh/m²a... aber das ist dann auch wieder der Stromverbrauch für die Pumpe...
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Nein, keine Ahnung was mein Haus ist, da es noch im Umbau ist und nur teilsaniert ist. Der Wert ist einfach nur der Wert eines KFW40 Hauses, den ich aber falsch abgelesen habe. Der Heizwärmebedarf liegt bei <25kWh/qm, somit bei 150qm bei <3750kWh.Zitat von Hightech Beitrag anzeigenSicher, dass Dein Haus kfw40 ist, Frank?
Und der Bedarf für Warmwasser ist auch einfach ein Durchschnittswert, der liegt nun mal bei grob 1300kWh pro Person.
Deine 75kWh/Monat sind das der Stromverbrauch der WP? Denn dann müsstest du diesen ja noch mit dem JAZ von bspw. 3 multiplizieren und bist dann bei 2700kWh im Jahr für zwei Personen.
Bei der Heizung genauso? Sind das 2200kWh (2020) Heizenergie oder 2200kWh Stromrechnung?
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Sicher, dass Dein Haus kfw40 ist, Frank?Zitat von FrankMaier Beitrag anzeigenEin 4 Personenhaushalt benötigt grob 3000kWh für Warmwasser. In meiner Beispielrechnung für KFW40 und 150qm lag der Heizbedarf bei 4500kWh.- haben auch kfw 40, ok, wir sind nur zu zweit, die anderen Mitbewohner waschen sich mit Spucke (Miau ;-)
- In den Sommermonaten, wo man davon ausgehen kann, dass die WP nur für WW läuft, sinkt unser Verbrauch auf unter 75 kWh/Monat - somit wäre ich bei 900 kWh/Jahr für WW... Verdoppeln wir mal wg. der 4 Personen, wären es 1800 - immer noch 40% unter Deinem Wert
- Unser Jahresverbrauch für die Heizung lag bei 2.200 kWh (2020) bzw. 2.500 kWh (2021) - auch >45% weniger als bei Dir bei 33% größerer Fläche
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Ja, Westnetz. Danke für den Tipp, aber nach dem Durchlesen glaube ich, dass es den Aufwand für den Umbau bei mir nicht wert ist.Zitat von dancingman Beitrag anzeigenWestnetz (ist das euer Grundversorger?) hat das Messkonzept 8, lass es dir doch einfach umbauen, sodass du den selbst produzierten Strom für Haushalt UND WP nutzen kannst.
Realistisch betrachtet würde ich nur in den ertragsstarken Monaten Strom für die WP haben, also ca. März-September, wo man eher weniger Heizleistung braucht. Im Winter habe ich schon für den Hausstrom eine Eigennutzungsquote von über 90%, habe von 10/21 - 03/22 in Summe nur 110 kWh eingespeist, da hatte ich aber noch keinen Hybriden, also wird es im nächsten Winter wohl noch weniger bis gar nichts mit der Einspeisung!
Also:- in den 5 ertragsschwachen Monaten würde ich die Heizung im Optimalfall mit 110 kWh unterstützen, also statt für 20 Cent die 110 kWh zu kaufen, selbstproduzierten Strom nutzen (= Verlust von 10 Cent Einspeisung) - also 10 Cent/kWh sparen, macht dann 11€ Jahresersparnis (!Optimalfall!)
- in den 7 ertragsstarken Monaten könnte ich die WP vielleicht etwas besser unterstützen, da läuft die Heizung aber fast nur für die WW-Bereitung (naja, zumindest von Mai-August). In Summe hab ich in 2021 in dem Zeitraum 970 kWh für die Heizung verbraucht und knapp 2000 kWh eingespeist. Im März habe ich aber mehr für die Heizung verbraucht, als ich von der PV eingespeist habe, somit hätte ich selbst im Optimalfall von den 970 kWh knapp 900 KWh einsparen können. Da die Heizung auch nachts läuft, wenn mein Speicher leer ist, eher deutlich weniger - sagen wir mal positiv betrachtet 600 kWh - also hätte ich 60 Euro Jahresersparnis.
Und was kostet der Umbau? Da muss ja ein bisschen was umgeklemmt werden...
Langer Post, kurzer Sinn: Ich würde bei optimistischer Betrachtung 50€ im Jahr oder 4,16 € im Monat einsparen, wenn ich den PV-Strom auch für die Heizung nutze...Ob das jetzt wirklich den Aufwand wert ist? Da fallen mir 1.000 Dinge ein, wo ich einfacher mehr als 4,16 €/Monat einsparen kann!
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Wegen Pumpspeicherwerke: Strom mag genügend da sein, um Wasser hochzupumpen. Bloss fehlt wohl zur Zeit das Wasser, um hochgepumpt zu werden.
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