Zitat von mmutz
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Das mit der Dichtmanschette macht die "Baustelle" irgendwie recht groß. Dachte, ich bekomme das eher minimal-invasiv hin. Wollte von innen von einer Unterputzdose (Lichtschalter) ausgehend nach außen bohren....
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Ich möchte auch eine Leitungen im Leerrohr von innen nach außen führen.
Wandaufbau ist roter Mauerziegel und außen ein WDVS aus Mineralwolle.
Leitung ist für eine Wandlampe auf der Terrasse, also weit über dem Erdboden.
Ist es ok das Rohr außen mit einer Vlies-Butyl Dichtungsmanschette mit der Wand zu verbinden und das Rohr bekommt einen Dichtstopfen z.B. von Fränkische. Das rohr verschwindet innen unter dem Innenputz muss ich noch was beachten? Abdichtung innen?
Ist die Vlies-Butyl Dichtungsmanschette auch geeignet um die Dachdurchführung (Unterspannbahn) ab zu dichten.
Bin für alle Hinweise dankbar.
Einen schönen Abend in die Runde.
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Durchbohren (Gefälle nach außen), Kabel durchstecken, Zwischenraum mit Bauschaum ausschäumen (der Wärmedämmung wegen), innen (wenn nötig) mit Luftdichtigkeits- (der Luftdichtigkeit wegen) und außen mit Dichtmanschette (des Wassers wegen) abdichten: http://www.kaiser-elektro.de/website...tstopfen_2.jsp
Zuletzt geändert von mmutz; 13.11.2017, 10:08.
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Hallo,
ich krame diesen alten Thread mal raus, weil ich vor einem ähnlichen Problen stehe: Kabel nach außen führen.
Allerdings geht es mir nicht um einen ganzen Satz an Kabeln, sondern ein einziges 3x1,5 und an anderer stelle 1x Cat Kabel.
In beiden fällen soll das Kabel an der Oberkante des 1. OG durchgeführt werden. Zwar nur ca. 10-20cm unterhalb des Dach überstandes, aber trotzdem auf der Wetterseite.
Die hier beschriebenen Lösugen forcieren immer riesige Bohrungen. Für ein einziges Kabel sehe ich das etwas oversized, ein Loch mit 100-150mm Durchmesser in die Wand zu schlagen für ein 10mm Kabel.
Wie würde man es da machen, bei (in unserem Fall) Porenbeton ohne WDVS?
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Ich hab dann jetzt unsere Lösung.
Dann gibt es eine DN150 Bohrung in die das Futterrrohr kommt. Dieses wird dann mit Dichtkragen (z.B. "Doyma Curaflex 3001") oder Rohrflansch (z.B. "Remmers Rohrflansch") versehen und entsprechend an die vertikale Abdichtung angearbeitet, je nachdem wie nun das Futterrohr aussieht. Alternativ auch z.B. "Orbit Pipe DN" - preislich attraktiv.
Darin dann diese Mauerdurchführung. Preislich mit 70€ wirklich noch im Rahmen. Da lohnt das Basteln dann wirklich nicht.
ebay: profitech_shop
Ich sag mal Danke für die Tips auch wenn ich den Thread nicht eröffnet habeMauerdurchführung DN 150
Mauerdurchführungen ermöglichen einen einfachen und fachgerechten Mauerdurchgang für Rohre, Kabel, etc. Durch Anziehen der Muttern wird das Gummi zusammengepresst, wodurch sich der Umfang der Mauerdurchführung erhöht und der Mauerdurchgang dicht verschlossen wird. Die Mauerdurchführung DN 150 hat 3 Öffnungen über 30mm für Rohre und 6 seitliche Öffnungen in verschiedenen Größen für das leichte Durchführen von Kabeln mit vormontierten Steckern. Mauerdurchführungen ermöglichen den spielendleichten, nachträglichen, Austausch von Kabeln oder Saug- / Druckschläuchen. Bei zugeschäumten Mauerdurchgängen ist der nachträgliche Austausch von Bauteilen nicht möglich. Schlimmstenfalls sind sogar neue Erdarbeiten nötig.
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... und eine sichere Lösung.Zitat von Memphi Beitrag anzeigenPreislich gesehen ist es aber nicht grade billig aber dafür hat man ein sicheres Gefühl.
In Anbetracht der Werte des Gebäudes sind die Kosten vernachässigbar gering.
Aber wie immer kann man sich in der Bucht preislich optimieren, z.B. hier:
Mauerdurchführung DN 150 | eBay
Mauerdurchführung, Ringraumdichtung aussen 150 mm, für Rohre + Kabel | eBay
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Es geht hier nicht um Overengineering, sondern um eine fachgerechte Lösung.Zitat von Robert Beitrag anzeigenManche Lösungen werden hier aus purem Fetisch "overengineered". Die Doyma & Co mögen bei drückendem Wasser, wenn dahinter direkt eine ganze Großanlage steht, sinnvoll sein.
Um aber eine popelige Gartenbeleuchtung (1-3 stinknormale 5x1,5 NYY, vielleicht bei mutigen ein EIB-Kabel im Schutzrohr) durch die Wand eines eFH zu bekommen, reicht es wohl aus, zu verhindern das Feuchtigkeit in die Wand einziehen kann. Also ein normales 32er Plasterohr und einschmieren bzw. mit Gewebe an arbeiten.
Jeder hier ist alt genug zu entscheiden, ob er sich daran orientiert oder nicht. Eine nicht fachgerechte Lösung wie hier beschrieben, sollte jedoch nicht empfohlen werden. Pfuschen kann man im Stillen im eigenen Haus.
Ich kann auch NV und 230V in einem Kabel betreiben ohne dass direkt etwas negatives passiert. Sinnvoll ist dies dennoch nicht.
Da Außenwände bis 50cm oberhalb Erdreich abzudichten sind, sollte jede darunterliegende Hauseinführung wasserdicht sein. Das hat nicht zwingend etwas mit drückendem Wasser zu tun.
Der Schaden bei in den Keller eindringendem Wasser kann auch ohne Großanlage erheblich sein. Wenn das Wasser unter den Keller Estrich gelangt sind teure Spezialtrocknungsgeräte erforderlich oder Bodenbeläge wie Fliesen lösen sich sonst im Laufe der Zeit.
Außerdem gibt es nichts angenehmeres als bei einer prof. Hauseinführung nach Jahren ein Kabel auszutauschen oder zu ergänzen. Viel Spaß in dem Fall bei einer Dichtpanschlösung.
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Also das WDVS sollte man ja mal am besten garnicht irgendwie beschädigen...Zitat von Memphi Beitrag anzeigenNachtrag: Die Wände sind aus 24 cm Porenbeton zzgl WDVS
Wir haben bei uns an zwei stellen durch den Porenbeton und die Klinker durchgebohrt für je ein NYM 3x1,5 um da je eine Steckdose anbauen zu können.
Alles andere haben wir durch ein KG Rohr nach aussen geführt das wie eben die anderen KG Rohre für Wasser, GAS und Strom vor dem legen der Bodenplatte einfach als zusätzliches mit verlegt wurde.
Das Ende davon war dann eben unter der Verteilung.
Der Versorger führen Ihre Zuleitungen auch durch diese KG Rohre durch und dichen die dann ab. Genau so mit den Kabeln....
Der Vorteil ist, da kann man immer wieder Kabel nachziehen.
Im Erdreich haben wir danne einen großzügigen Winkel nach oben und ein Ziehdraht mit im Rohr. Dann muss man auch nicht aussen auf 1,50 Graben um da mal wieder dran zu kommen.
Viele Grüße
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Also, Ich habe jetzt Doyma direkt angeschrieben und meine Anforderungen beschrieben. Positiver Nebeneffekt: Die Firma ist ca 20 Fahrradminuten von mir entfernt. Wahrscheinlich werde ich die am Donnerstag direkt besuchen.
Dabei wurde mir folgendes empfohlen:
Curaflex Spezialfaserzement-Futterrohr 3000
Curaflex Dichtungseinsatz C/M
Preislich gesehen ist es aber nicht grade billig aber dafür hat man ein sicheres Gefühl.
MfG Alexander
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Hallo,Zitat von Robert Beitrag anzeigenUm aber eine popelige Gartenbeleuchtung (1-3 stinknormale 5x1,5 NYY, vielleicht bei mutigen ein EIB-Kabel im Schutzrohr)
Naja etwas mehr sollte es schon werden.Dann kommt noch die Sat-Schüssel mit ihren 16 Kabeln (4 Quad Köpfe), die wir aber wahrscheinlich über den Dach einführen werden.Zitat von Memphi Beitrag anzeigen
Geplant ist, einen 12x1,5 NYY, einen KNX, ein paar 6x2x0,8, ein Video/Strom Kabel und 2 Cat7 Kabeln raus zuführen.
Und ich wollte schon auf Nummer sicher gehen und es gleich richtig machen.
Vielleicht ist es auch overengineering, aber ehrlich gesagt, vieles was aus den Ideen aus diesem Forum entsteht ist für "normale" Hausbauer schon oversized und unverständlich. Aber jetzt wird es etwas zu OT.
Wie funktioniert es hiermit? Wird das in eine Bohrung eingesetzt und dann durch passende Abdeckungen verschlossen?Zitat von Uwe! Beitrag anzeigenz. B. so was: http://www.doyma.de/xml/doyprodukt.x...fo&plsch2=3001
Gegen nichtdrückendes Wasser, was bei Dir aber vermutlich reicht, so wie ich es einschätze
MfG Alexander
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entweder pfuschen und hoffen oder etwas dafür Geeignetes verwenden. Z. B. das oben beschriebene Futterrohr und darin ein "Doyma"-Dichtung.
PS:
Doyma ist da fast wie Tempo für Papiertaschentücher. Es gibt da aber auch andere Hersteller, deren Produkte auch gut funktionieren. Es muss nicht Doyma sein.
PPS:
z. B. so was: http://www.doyma.de/xml/doyprodukt.x...fo&plsch2=3001
Gegen nichtdrückendes Wasser, was bei Dir aber vermutlich reicht, so wie ich es einschätze
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Und was machen wir bei Poroton-Ziegeln im "Erdreich" ? Genauer gesagt unter der Terasse da die Süd- und Westseite des Hauses ca. 70cm im Erdreich verschwinden.
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vielleicht sollten wir mal auseinander halten, WO das Kabel durchgeführt wird. Wenn es unterhalb der Rückstauebene oder im Erdreich ist, dann bin ich bei Jambala. Da muss was vernünftiges rein. Punkt.
Wenn die Durchführung oberhalb Erdreich UND Rückstauebene ist, kann es ggf. auch ne einfache Lösung sein, sofern da noch sowas wie WDVS, Vorhangschale etc. davor kommt.
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Manche Lösungen werden hier aus purem Fetisch "overengineered". Die Doyma & Co mögen bei drückendem Wasser, wenn dahinter direkt eine ganze Großanlage steht, sinnvoll sein.
Um aber eine popelige Gartenbeleuchtung (1-3 stinknormale 5x1,5 NYY, vielleicht bei mutigen ein EIB-Kabel im Schutzrohr) durch die Wand eines eFH zu bekommen, reicht es wohl aus, zu verhindern das Feuchtigkeit in die Wand einziehen kann. Also ein normales 32er Plasterohr und einschmieren bzw. mit Gewebe an arbeiten.
Extremfälle durch DAUs sind gesondert aufzuarbeiten.
Ich seh schon: zwei Doyma hintereinander aber dann übersehen, dass der Rohbauer/Abdichtfiffi am Übergang Bodenplatte/Kellerwand die Hohlkehle nicht gezogen hat. Super!
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Mir ist immer wieder schleierhaft wie man bei Themen die einen hohen finanziellen Schaden bedeuten können, an 100€ oder 1h Mehraufwand sparen kann.
Da werden DN100 KG Rohre direkt aus dem Garten als Kabelrohre in den Keller gelegt, Bohrungen mit Schaum abgedichtet usw.
Wenn dann aber durch Schnee oder eine andere Situation Wasser ins Haus eindringt sind die Augen groß und prompt wird versucht der Versicherung das eigene Unvermögen unterzujubeln.
NYM plus Bitumen ergibt auch kein NYY.
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