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Verrohrung unter WDVS

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  • MrKNX
    antwortet
    - Kaltdach dementsprechend ist die oberste Geschoßdecke gedämmt.
    - Bis dato übernimmt die Dämmung die Mineralwolle, doch im Zuge der Sanierung wird diese komplett entfernt und Zellulose aufgeblasen.
    Somit ist der Deckenaufbau wie folgt Rigips - Folie - Holzkonstruktion - ca. 20cm Zellulose
    - Dachgeschoß ist belüftet

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  • DiMa
    antwortet
    Für den Anschluss des Dachbodens fehlen ein paar wichtige "Details" und nochmal: Das ist keine Problematik, wo ich mich auf die Laienmeinung eines KNX-Forums stützen würde:
    • Kalt- oder Warmdach?
    • Wo verläuft die thermische Hülle? (Dachschrägen, Kehlbalkenlage, beides...?)
    • Dementsprechend: Dampfsperre (und ggf. winddichte Ebene, wenn nicht identisch) wie und wo verlegt?
    • DG belüftet?

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  • MrKNX
    antwortet
    Danke euch für eure Anteilnahme und Sorge um mein Projekt. Ich werde es natürlich mit meinem Baumeister und seiner Architektin abklären.

    Ich wollte erstmal die Meinungen und Vorschläge aus dem Forum hören, da ich denke, dass einige sicherlich die selben oder ähnliche Anliegen hatten und es auch schon umgesetzt haben.
    Außerdem denke ich, dass hier viele Leute unterwegs sind, die mehr Ahnung von der Materie haben, als ich oder vielleicht auch "EIN Baumeister".

    Mich interessiert vor allem die Lösung der Verbindung dieser zwei Geschoßebenen, die zum Einsatz kommen könnten, die ich dann mit meinem Baumeister besprechen kann.

    Zitat von TommyM Beitrag anzeigen
    Das mit dem Kondenswasser sind schon berechtigte Bedenken.
    Von Kaiser gibt es (leider nicht billige) Dichtungsmanschetten für 1 oder mehrere Leitungen oder Rohre:
    Kaiser Elektro | Aktuelles | Produktneuheiten | Dichtungsmanschetten

    Gruß Thomas
    Danke dir für den Link. Kannte ich noch gar nicht.

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  • TommyM
    antwortet
    Das mit dem Kondenswasser sind schon berechtigte Bedenken.
    Von Kaiser gibt es (leider nicht billige) Dichtungsmanschetten für 1 oder mehrere Leitungen oder Rohre:
    Kaiser Elektro | Aktuelles | Produktneuheiten | Dichtungsmanschetten

    Gruß Thomas

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  • DiMa
    antwortet
    Zitat von MrKNX Beitrag anzeigen
    Fensterbänke und Anschlußleibungen sind bereits auf diese Stärke der Dämmung angepasst, da neue Fenster mit Ö-Norm Montage inkl. Diffusionsbänder montiert wurden.
    Es geht nicht um die Stärke, sondern die Anschlüsse! WDVS-geeignete Abschlussprofile, Anschluss des XPS an Fenster, Dachkasten, Bänke usw.

    Zitat von tanzbaer Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht, warum Ihr euch Sorgen um den Taupunkt macht.

    Durchdringungen der Luftdichten Ebene wäre hier für mich das Stichwort.
    Das war 'ne Frage aus dem OP Ich teile deine Bedenken bzgl. Durchdringungen, daher der Hinweis bereits in meinem ersten Post

    Ausserdem lese ich immer nur Energieberater - welcher Architekt/Planer macht denn die Ausführungsplanung, Anschlussdetails usw.? Neben der Energieplanung gibt's beim Einpacken in Styropor ja nun noch den einen oder anderen Punkt, der handwerklich korrekt geplant und ausgeführt werden muss. Z.B. stelle ich es mir schwierig vor, beim gezeigten Wandaufbau das XPS zu dübeln - aber gibt es einen zugelassenen Kleber für das System, mit dem die Platten auf dem Bestandsputz dauerhaft haften ohne zu dübeln? Und mein Lieblingsthema, da sehr gut sichtbar bei jedem, wo der Maler das WDVS "geplant" hat: Sockelan- und abschluss sowie Putzabdichtung am Sockel.

    Fragen über Fragen, die hoffentlich der Planer/Architekt von MrKNX auf dem Schirm hat.

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  • tanzbaer
    antwortet
    Zitat von MrKNX Beitrag anzeigen
    Also unser Energiebauberater meinte, das es kein Problem darstellen sollte, denn bei dieser Stärke der XPS Dämmung, die noch auf die Bestehende Fassade drauf kommt, verschiebt sich der Taupunkt maximal nach außen und liegt dann günstig im XPS.
    Ich verstehe nicht, warum Ihr euch Sorgen um den Taupunkt macht.

    Durchdringungen der Luftdichten Ebene wäre hier für mich das Stichwort. Und dass nicht vereinzelt, sondern etliche. Da würde ich den Berater mal nach seinen Vorstellungen der Ausführung fragen und ob er dafür auch die Planungshaftung übernimmt. Sonst schaffst Du mit Deinen Rohren wunderbare Luftautobahnen und dann hilft es dir meiner Meinung nach auch nichts mehr, wenn da laut Rechnung kein Taupunkt unterschritten wird.

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  • MrKNX
    antwortet
    Also unser Energiebauberater meinte, das es kein Problem darstellen sollte, denn bei dieser Stärke der EPS Dämmung, die noch auf die Bestehende Fassade drauf kommt, verschiebt sich der Taupunkt maximal nach außen und liegt dann günstig im EPS.
    Gerechnet hat er aber da nicht viel...

    Fensterbänke und Anschlußleibungen sind bereits auf diese Stärke der Dämmung angepasst, da neue Fenster mit Ö-Norm Montage inkl. Diffusionsbänder montiert wurden.

    Zitat von DiMa Beitrag anzeigen
    Relevant ist aber auch die Verlegung - wenn komplett innerhalb thermischer Hülle, dann kann mit Kondensation nicht viel passieren, bzw. wenn doch hast du ein größeres Problem als die Installationsrohre
    D.h. ich sollte gegebenen Falls am Dachboden innerhalb der Zellulose verlegen!?

    Dann stellt sich mir gleich die nächste Frage: Wie führe ich die Leitungen aus der Zellulose dann am Dachboden heraus??
    Soll ich dort eine dichte Verteilerdose versenken, an die ich immer ran komme?

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  • DiMa
    antwortet
    Das musst du rechnen (lassen). Abschätzung kannst du mit dem u-Wert-Rechner selber machen. Wenn das wirklich keiner für deinen Wandaufbau bisher gemacht hat (dann würd' ich aber dem Planer/Architekten die Ohren lang ziehen) würde ich mich erst mal darum kümmern, bevor ich mir Gedanken um irgendwelche Leitungen mache. Einfach mal Styropor auf die Fassade kleben - ganz so einfach ist das ja nun nicht. Wenn das wirklich nicht betrachtet wurde (kann ich mir aber nicht vorstellen) dann gleich mal die Anschlussdetails (Traufe/Dachkasten, Fensterbänke, Leibungen, Sockel usw.) zeigen lassen. Nicht, dass das auch keiner geplant hat.

    Relevant ist aber auch die Verlegung - wenn komplett innerhalb thermischer Hülle, dann kann mit Kondensation nicht viel passieren, bzw. wenn doch hast du ein größeres Problem als die Installationsrohre

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  • MrKNX
    antwortet
    Zitat von DiMa Beitrag anzeigen
    Du kannst dir jetzt aussuchen, ob die Verlegung unterhalb deines WDVS innerhalb oder ausserhalb der thermischen Hülle ist
    Sorry das ich nicht verstehe was du meinst

    Zitat von DiMa Beitrag anzeigen
    Wenn innerhalb kannst du jedes x-beliebige Rohr nehmen, wenn ausserhalb ist das ReMo nicht zugelassen.
    Gut zu wissen. Das ReMo ist sicherlich ein durchdachtes System, da es auch luftdichte Anschlüsse für die Unterputzdosen gibt. Jedoch ist es im Durchmesser sehr begrenzt....

    Zitat von DiMa Beitrag anzeigen
    Für die Kondensationsproblematik ist der finale Wandaufbau und die Lage des Taupunkts relevant. Das wird dein Architekt/Planer/Energieberater ja gerechnet haben. Da muss sich ja auch jemand Gedanken zu Anschluss und Durchdringung der Luft- bzw. Winddichten Ebene gemacht haben.
    In diese Richtung hat sich noch niemand Gedanken gemacht, außer ich selbst, da mir die Möglichkeit der Kabelverlegung über die bestehende Fassade erst vor kurzem eingefallen ist und ich vorher mal im Forum die Meinungen dazu einholen wollte..
    Habe mal eine kleine Skizze unseres Außenwandaufbaus angehängt. Es handelt sich um eine Holzriegelbauweise.
    Angehängte Dateien

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  • DiMa
    antwortet
    Du kannst dir jetzt aussuchen, ob die Verlegung unterhalb deines WDVS innerhalb oder ausserhalb der thermischen Hülle ist

    Wenn innerhalb kannst du jedes x-beliebige Rohr nehmen, wenn ausserhalb ist das ReMo nicht zugelassen.

    Für die Kondensationsproblematik ist der finale Wandaufbau und die Lage des Taupunkts relevant. Das wird dein Architekt/Planer/Energieberater ja gerechnet haben. Da muss sich ja auch jemand Gedanken zu Anschluss und Durchdringung der Luft- bzw. Winddichten Ebene gemacht haben.

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  • MrKNX
    hat ein Thema erstellt [Elektro] Verrohrung unter WDVS.

    Verrohrung unter WDVS

    Da heuer bei unserer Altbausanierung der Bereich Außendämmung anfällt, brauche ich noch ein bisschen Hilfe.

    Brauche noch etliche Steigleitungen für Lautsprecherkabel, Netzwerkkabel, Vorbereitung für Photovoltaik...., vom umfunktionierten Technikraum im Keller bis unters Dach auf den Dachboden.
    Da sowieso 14cm EPS als Fassadendämmung angebracht wird, dachte ich mir, ich gehe mit der Verkabelung außen über die jetzt bestehende Fassade.
    Als Dämmung an der obersten Geschoßdecke, wird Zellulose in der Stärke von ca. 20cm aufgeblasen.

    Bin bei der Recherche im Internet auf das Remo Click System gestoßen. FFKu-ReMo click - Fränkische Rohrwerke
    Jedoch ist dieses System mit 25cm Rohrdurchmesser etwas klein, bzw. müßte ich sehr viele davon verlegen.

    1. Gibt es hierzu eine Alternative in größeren Durchmessern oder wie würdet ihr das machen?
    2. Wie würdet ihr die Mauerdurchbrüche ausführen?
    3. Wie würdet ihr am Dachboden die Verrohrung anbinden?
    Unter bzw. in der Zellulosedämmung oder besser darüber?

    Meine größte Sorge dabei ist, dass ich mir Wärmebrücken durch meine Verrohrung unter mein System bringe, bzw. das mir Kondenswasser in der Verrohrung vom Dachboden bis in den Keller läuft.

    Habe noch eine schnelle Skizze angehängt
    Angehängte Dateien
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