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Kann das als in-Rohr Installation durchgehen?

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  • DiMa
    antwortet
    So sehen auch meine Erfahrungen (leider) aus. Allerdings in meinem Fall nicht mit dem Eli

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  • hannes loehr
    antwortet
    Zitat von DiMa Beitrag anzeigen
    Ob das "normal" ist, ist fuer dich eigentlich irrelevant. Relevant ist, ob ein Mangel vorliegt - aber ich denke nicht.
    Man kann bei der Koordination von Wasser, Strom, etc. auf dem Rohboden nicht erwarten, dass die Handwerksbetriebe das schon irgendwie möglichst kreuzungsfrei selber hinbekommen ohne Plan und Vorgaben.

    Auch wenn es rechtlich keinen Mangel darstellt, finde ich es trotzdem schade, dass man einer Fachfirma wirklich ein LV vorgeben muss, in dem steht, dass bitte die Installationsrohre nicht zu stückeln sind. Aber Du hast recht, am besten die Tiefe jedes Dübellochs, Schraubendurchmesser und Länge des Stück Nagelbands per Plan und LV vorgeben, damit nicht notwendigerweise bei der Arbeit kurz nachgedacht werden muss, was man auf der Baustelle so abliefert.

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  • regu
    antwortet
    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    Hallo Steffen,

    du garantierst also eine NYM Leitung im Rohr mit 4 oder mehr Bögen nach 30-40 Jahre noch auszutauschen in deiner Installation? Ohne Probleme? Da wäre ich bereit für eine Wette!

    Gruß

    Roman
    Hallo Roman,

    die Wette kann ich fast eingehen da die meisten Rohre max. 2 Knicke haben,
    aber wenn ich so überleg haben ca. 5% der Rohre in der Decke 3-4 Knicke *verdammt*

    Gruß Steffen
    Zuletzt geändert von regu; 12.10.2015, 12:28.

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  • DiMa
    antwortet
    Zitat von luis7 Beitrag anzeigen
    Wenn die Kollegen die Elektroinstallationen regelmäßig machen nun sagen, es ist so normal wie das Kable gelegt wurde weil ich nicht detailliert genug spezifiziert habe... na dann wäre ich etwas überrascht und hätte vermutlich teureres Lehrgeld bezahlt.
    Ob das "normal" ist, ist fuer dich eigentlich irrelevant. Relevant ist, ob ein Mangel vorliegt - aber ich denke nicht.

    hannes loehr: Meine Erfahrung als Bauherr ist, dass man das - und mit wenigen Ausnahmen nur das - bekommt, was explizit beauftragt und geplant ist, nicht aber das, was man erwartet. Die Kunst als Bauherr ist es daher, mittels der hoffentlich richtigen Experten seine Erwartungen in Plaene und LVs umzusetzen. Und auch dann wird man oft genug ueberrascht

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  • Uwe!
    antwortet
    wird denn "in Rohr" und "in Rohr, zugfähig" offiziell unterschieden? Denn zugfähig ist es ja nun mal definitiv nicht.

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  • hannes loehr
    antwortet
    Ich bin zwar auch kein Elektriker, aber als Bauherr würde ich bei Installation im Rohr auf jeden Fall erwarten, dass da keine Unterbrechung oder Abzweige unter dem Estrich eingeflickt sind.

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  • luis7
    antwortet
    Zitat von DiMa Beitrag anzeigen
    Die Frage ist eine andere: Was ist beauftragt/vereinbart? "Installation im (Installations-)Rohr" oder "austauschbar verlegt"? .
    Das war genau meine Frage an die Kollegen Elektriker hier im Forum... Für mich war das selbstverständlich dass wenn ich "Installation in Rohr" beauftrage, das Kabel sauber von Dose zu Dose in einem Rohr geführt werden muss. Bei den kurzen Strecken mit relativ wenig Kurven sollte also das Kabel in der Regel austauschbar sein.

    Wenn die Kollegen die Elektroinstallationen regelmäßig machen nun sagen, es ist so normal wie das Kable gelegt wurde weil ich nicht detailliert genug spezifiziert habe... na dann wäre ich etwas überrascht und hätte vermutlich teureres Lehrgeld bezahlt.

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  • luis7
    antwortet
    Hallo,

    das ist mein erster Bau und insofern habe ich keine Referenz bzw. Vergleich, aber bisher hatte ich einen guten Eindruck vom Elektriker. Außer dass die schlitze für mein Geschmack zu breit sind, hätte ich bei Verlegung der NYM Kabel für die Steckdosen nichts zu meckern, aber wie gesagt, ich habe keine Referenz wie es in andere Baustellen aussieht.

    Die Lichtauslässe habe ich in Rohr in der Betondecke legen lassen. Hier wurden die Kabel also bereits eingezogen und deshalb weiß ich, dass sie im Notfall noch ausgetauscht werden können. Nur der Trockenbau für den Steigschacht müsste man schon brechen. Für Netzwerk hat der Elektriker die Rohre gelegt und ich habe am Wochenende die Kabel durchgezogen. Das passt also auch.

    Für Steckdosen habe ich pro Raum ein Kabel direkt aus dem Verteiler und dann im Raum von Dose zu Dose. Klar, in der Theorie wäre hier auch ein Rohr, der gut und sauber gelegt ist besser, aber ich schätze das Risiko dass diese Kabel ausgetauscht werden müssen eher gering ein. Und wenn es so weit ist, ist vermutlich eine Kernsanierung sowieso fällig.

    Für Bus-Kabel wäre ich mir nicht ganz so sicher, ob man nicht in 20 Jahre einen anderen Standard bzw. eine neue Version des KNX-Protokolls hat den ggfs. höheren Übertragungsrate und deshalb ein anderes Kabel braucht. Deswegen war ich bereit den Aufpreis für die In-Rohr Verlegung zu bezahlen. Vor allem wenn man „nur“ von Dose zu Dose gehen muss (und nicht alles einzeln zum Verteiler wie bei Netzwerk) habe ich gedacht dass die einzelne Strecken relativ kurz sind und deswegen sollte im Notfall ein Austausch möglich sein.

    Mit der Verlegung so wie sie gemacht wurde bin ich aber nicht zufrieden. Ob es noch ausgetauscht werden kann muss ich klären, denn der Aufwand wäre natürlich enorm.

    Grüße, Luis

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  • DiMa
    antwortet
    Die Frage ist eine andere: Was ist beauftragt/vereinbart? "Installation im (Installations-)Rohr" oder "austauschbar verlegt"? Mit "ich habe angenommen, dass ich austauschbare Leitungen bekomme, wenn ich Verlegung im Installationsrohr beauftrage" kommst du nicht weit.

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  • BadSmiley
    antwortet
    Hallo Steffen,

    du garantierst also eine NYM Leitung im Rohr mit 4 oder mehr Bögen nach 30-40 Jahre noch auszutauschen in deiner Installation? Ohne Probleme? Da wäre ich bereit für eine Wette!

    Gruß

    Roman

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  • regu
    antwortet
    Wenn ich das so seh, bin ich froh drum die Elektroinstallation selbst durchzuführen. Das dauert zwar länger da mich mein Perfektionismus daran hindert mal schnell schnell zu machen, aber dafür kann ich auch zu 100% alle (!) Leitungen austauschen.

    So wie das der Elektriker hier gelegt hat, kannst das vergessen. Die Kabel können, wenn der Estrich drauf ist, nicht mehr getauscht werden.
    Mit dem Elektriker hätte ich nur Ärger, der könnte bei mir seinen Murks wieder rausreißen.

    Gruß Steffen

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  • hannes loehr
    antwortet
    Ohje die Verlegung ist ja ein Knaller. Hier eine Kurve, da ein Bogen, "Abzweige" als wollte jemand eine Modelleisenbahn bauen. Mal großzügig den Beton ausgepickt an der Kreuzung... da kann der Estrichleger einen Kurs im Kunstschnitzen belegen, um seine Dämmung dazwischen zu bekommen. Ist da noch ein Keller drunter oder ist das die Bodenplatte auf den Bildern; ich frage wegen Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit.

    Gruß
    Hannes

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  • magiczambo
    antwortet
    Hier ist doch ganz klar die IN-Rohr Verkabelung ad absurdum geführt! Würde ich so nicht akzeptieren.

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  • Burnmax
    antwortet
    Bei dir hat das Rohr wirklich nur eine Schutzfunktion und selbst die ist nicht durchgängig gegeben. Schade ums Geld. Nachziehen ist nicht und das NYM mit dem EIB Kabel zusammen in einem Rohr, ich hätte es nicht gemacht....aber gut.

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  • Filo
    antwortet
    Als Schweizer staune und lache ich über diese Rohrführung. Sobald da Beton liegt, ist es vorbei mit dem auswechseln, also was bringt es.....
    Ach ja bei der Rohrführung durchgehend sollte da der Radius des Rohrs nicht überstrapaziert werden.

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