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Verteilung der L-/N-Leiter im Schaltschrank

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  • Tokamak
    antwortet
    Hallo Saihtam,

    in dem großen Thread https://knx-user-forum.de/knx-eib-forum/655-dreistockklemmen-11.html, in dem du auch sehr aktiv warst, habe ich auf der verlinkten Seite 11 beschrieben, wie ich es nun plane. Meine Wahl fiel auf die DTI. Allerdings konnte ich noch nicht alles klären.

    @gunnar
    Der Hinweis ist gut. Wie ich an den Schaltschrankbildern sehen konnte, ist es wohl auch der Weg, den viele beschreiten.

    Viele Grüße
    Marcus

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  • Saihtam
    antwortet
    Zitat von Tokamak Beitrag anzeigen
    Heißen Dank.

    Ich hoffe, es ist nicht unverschämt zu fragen, ob du noch ein paar Artikelnummern / Bezeichnungen bekannter Hersteller für die einzelnen Klemmentypen / N-Leiter / ... nennen könntest.
    Wenn ich etwa bei Phoenix schaue, sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.
    Also bei Phoenix kann ich dir helfen.
    Da gibt es zwei Baureihen, DTI und STI.

    Für dich werden wohl dann folgende u.a. in Frage kommen:
    DTI:
    • DTI 2,5-PE/L/NT (3034662)
    • DTI 2,5-L/L (3034620)

    STI:
    • STI 2,5-PE/L/NT (3031827)
    • STI 2,5-L/L (3031856)

    Für nähere Infos einfach PN.

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  • gunnar
    antwortet
    Hallo,

    Falls noch in der Planungsphase dann unbedingt ein System einsetzen, daß flexible Aderleitungen ohne Aderendhülsen unterstützt (z.B Hager QuickConnect). Der Aufpreis ist bei der Zeitersparnis und gesteigerten Installationsfreude vernachlässigbar. Leitungen werden mit Klemmblöcken verteilt. Bei manchen Aktoren können Stiftkabelschuhe hilfreich sein (Herstellerangaben beachten).

    Viele Grüße,
    Gunnar

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  • MarkusS
    antwortet
    Das "Problem" ist halt dass gute Zangen wie die Weidmüller PZ3 oder PZ 6 Hex deutlich jenseits der 100 Euro kosten - eine einfache Quetsche gibt es bei Klauke für nen' Zwanziger ...

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  • tbi
    antwortet
    Das ist zwar richtig Monti, deshalb verwende ich ja auch Trapez Pressung. Die glatte Seite liegt dann auf der glattens Seite in der Klemme an.
    => bester Kontakt.

    Jedoch gab es bei manchen Aktoren so kleine Klemmen, dass die Aderendhülsen nicht mehr reinpaßten. Dazu muß ich sagen, dass bei Trapez ( sieht aus wie ein "W" ) an den oberen Ecken kleine Stege bleiben. Es gibt bestimmt bessere Zangen.

    Die starren 2,5 qmm passen eben immer. Hab's halt so gelöst.

    Gruß Tbi

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  • Monti
    Ein Gast antwortete
    Zitat von tbi Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Meiner Erfahrung nach hängt es auch stark davon ab, was man für eine Presszange bzw. Backen hat. Ich habe selbst, nur eine Trapez Pressung für Aderendhülsen. Für Reihenklemmen ist das gut, aber für Aktoren ist diese Pressung oft zu groß. Paßt dann nicht ins Loch. Hier bräuchte man wohl eine gute Rundpressung der Aderendhülsen.
    Wobei die besseren Crimpzangen eher quadratisch bzw. vieleckig crimpen. So ist die Auflagefläche in den Klemmen höher.

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  • Tokamak
    antwortet
    Wäre wirklich nett, danke.

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  • tbi
    antwortet
    Naja, das ist schon immer so ein Lego-Kasten. Egal welcher Hersteller.

    Für WAGO kann ich die verwendeten Teile mal raussuchen. Für Weidmüller oder Phoenix muß man sich mal selber durch schlagen (Forumsuche hilft auch ungemein !!!). Wird aber etwas dauern, also Geduld.

    Gruß Tbi

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  • Tokamak
    antwortet
    Heißen Dank.

    Ich hoffe, es ist nicht unverschämt zu fragen, ob du noch ein paar Artikelnummern / Bezeichnungen bekannter Hersteller für die einzelnen Klemmentypen / N-Leiter / ... nennen könntest.
    Wenn ich etwa bei Phoenix schaue, sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

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  • tbi
    antwortet
    im Lexikon

    ... ist nun im Lexikon:

    N-Trennklemme - KNX/EIB - Lexikon - KNX-User-Forum

    Bitte gegenlesen und kommentieren.

    Gruß Tbi

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  • tbi
    antwortet
    N-Trennklemme, aber wie ?

    Hallo,

    hier noch ein paar Anmerkungen.

    Anderendhülsen:
    Meiner Erfahrung nach hängt es auch stark davon ab, was man für eine Presszange bzw. Backen hat. Ich habe selbst, nur eine Trapez Pressung für Aderendhülsen. Für Reihenklemmen ist das gut, aber für Aktoren ist diese Pressung oft zu groß. Paßt dann nicht ins Loch. Hier bräuchte man wohl eine gute Rundpressung der Aderendhülsen.

    Aus diesem Grund nehme ich lieber starre 2,5 qmm im Schrank.

    Wenn ich am Aktor durchschleife, unterbreche ich die Ader nicht, sondern schiebe die Isolierung mit der Abisolierzange weiter. Damit geht die selbe Ader in die Schraubklemme rein und wieder raus. Geht aber nur bei größeren Schraubklemmen.

    Wenn es mehr ist, setze ich einen eigenen Block Reihenklemmen und brücke diese mit Steckbrücken.

    Man sollte aber auch die die Möglichkeiten der Steckbrücken bei den Reihenklemmen der Abgänge aus dem Schrank nicht vergessen.

    So, nun hole ich aber mal mehr aus Ich denke sowas hier haben viele schon gesucht.

    Mal ein Beispiel, wie man sinnvoll (mit N-Trennklemme) vorgehen kann.
    1. Mal legt erstmal fest welche FI man haben möchte hier z.B. "Alle Steckdosen in Wohnzimmer", und so weiter.
    2. Noch wenn alle Leiter über der UV lose rumhängen (und beschriftet sind), sortiert man diese nach den FI Gruppen und bindet sie am besten mit einem Kabelbinder zusammen.
    3. Dann zählt man alle Leiter in jeder FI-Gruppe und schreibt sich am besten gleich auf welche Leiter das sind (hat man auf das Kabelende beim Verlegen geschrieben).
    4. Am besten ist es in Excel. Da hat man nun die FI-Blöcke und die Leiter. Die Leiter sortiert man nun so, dass man die Leiter möglichst nebeneinander macht, die man später ggf. an der Reihenklemme schon brücken möchte.
    5. Nun hat man die FI blöcke => Klemmenblocke definiert und in welcher Reihenfolge die Leiter innerhalb der Blöcke nebeneinander liegen.
    6. Jetzt stellt man sich die Blöcke Reihenklemmen zusammen. Am besten an einem Tisch neben der UV.
    7. Nun stellt man die Blöcke so zusammen, das sie gut auf die Hutschienen passen. Wenn es geht Reserven lassen.
    8. NUN steht erst fest wo welche Leiter auf den Hutschienen gebraucht werden.
    9. Die Reihenklemmen bleiben noch auf dem Tisch. Erst werden nun die Leiter in der Schrank gelegt und die graue Isolierung entsprechend gekürzt. Die Ader selbst müssen lang genug bleiben, um dann auf die Reihenklemmen aufgelegt zu werden. Daran denken, dass man sich den Leiter merkt oder doch gleich dabei auf die Reihenklemme legen.
    10. Dann die Reihenklemmen setzen und auflegen. Bei zweireihigen, erst die untere Hutschiene machen, dann die obere/vordere Hutschiene. Reserveschlaufe der Adern hinter die Reihenklemme nicht vergessen.
    11. Dann sind alle Leiter auf die Reiheklemmen aufgelegt, der PE kommt über die Hutschiene, den N-Leiter der N-Trennklemme wird mit 10 qmm zum FI geführt. Bleiben nur die Stromführenden Adern die nun entweder direkt vom FI->LS-> Reihenkl., oder vom FI->LS->Aktor->Reihenkl. kommen.
    Dies Vorgehen ist ohne CAD-Planer. Man kann dies auch in CAD-Tools machen, dauert nur noch viel länger, wenn man's nur einmal macht.

    So, war etwas mehr als sonst, aber irgendwann muß man es mal zusammenschreiben. Ja, bevor ihr mich wieder schlagt, geht ins Lexikon. Aber dann bitte auch gegenlesen .

    Gruß Tbi

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  • vento66
    antwortet
    Kurz und knapp: JA!

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  • Tokamak
    antwortet
    Soll heißen, 1,5+1,5<=2,5? Gut, dass meine Tochter nicht mitliest

    Ist es denn Usus, mit feindrähtigen Leitungen im Verteiler zu verkabeln?

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  • thoern
    antwortet
    Soweit wie möglich mit 1,5 mm^2 verdrahten. Dann passt es.

    Gruß,
    thoern

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  • Tokamak
    antwortet
    Zitat von Monti Beitrag anzeigen
    Blöd ist nur, wenn der Aktor auf 2,5mm^2 ausgelegt ist und man 2 Kabel anklemmen möchte. Da haben die auch mit einer Doppeladerendhülse zuviel Querschnitt.
    Mit viel Schwung passt's

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