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Fragen zur EIB / KNX Planung

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  • manni25
    antwortet
    Zitat von firefox Beitrag anzeigen
    Bei der Arbeit fällt mir das relativ leicht, da alle Elektrokomponenten eindeutige Anlagenkennzeichen besitzen und eine Kabelbeschriftung leicht abgeleitet werden kann. Ich möchte jetzt aber ungern in meiner Wohnung das Kraftwerk-Kennzeichnungssystem einführen
    In deinem Stromlaufplan sind die Klemmlästen bereits schön deklariert und diese Struktur kannst du ja prima für die Kabelbezeichnung benutzen.

    Da würden die Kabeln z.b für die Bürobelechtung folgenderweise heißen:
    =DG+BUERO-KLE1-W1
    =DG+BUERO-KLE1-W2
    =DG+BUERO-KLE1-W3
    =DG+BUERO-KLE1-W4

    Ich persönlich würde aber die Bezeichnung der Klemmkästen ändern.

    z.B:
    statt +BUERO-KL1 --> +X001
    statt +BAD-KL3 --> +X011
    statt +SCHLAFEN-KL1 --> +X021
    usw.

    so kannst du in jeden Raum theoretisch 10 Klemmkästen vorsehen und hast eine schönere Struktur.

    Für ein EFH mag eine Strukturelle Kennzeichnung übertrieben sein, da ich aber selber aus der Industrie komm werde ich bei meinem EFH dies aber beibehalten.

    Gruß,
    Manfred

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  • firefox
    antwortet
    Jetzt bin ich noch auf ein anderes Thema gestoßen ... Kabelbeschriftung.

    Mir fällt einfach keine sinvolle Kabelbeschriftung für Kleinprojekte wie EFH, etc. ein.
    Bei der Arbeit fällt mir das relativ leicht, da alle Elektrokomponenten eindeutige Anlagenkennzeichen besitzen und eine Kabelbeschriftung leicht abgeleitet werden kann. Ich möchte jetzt aber ungern in meiner Wohnung das Kraftwerk-Kennzeichnungssystem einführen

    Wie habt ihr das gelöst?

    Das ganze sollte irgendwie ...
    - stromkreisbezogen
    - ein-eindeutig
    - Staffelung (Kabel 1 von UV zur Klemmdose, Kabel 2 von Klemmdose zu Verbraucher, etc.)
    zulassen.

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  • StefanW
    antwortet
    Zitat von Saihtam Beitrag anzeigen
    Wenn ein Blitz in der Umgebung einschlägt, zeigt sich erstmal wie wichtig der innere Blitzschutz ist.
    Nun, ganz insbesondere ist der innere Blitzschutz wichtig, wenn der Blitz in den äußeren Blitzschutz einschlägt, weil:
    • gemäß VDE ist der äußere Blitzschutz mit dem Fundamenterder und damit mit PE zu verbinden.
    • beim Blitzeinschlag bildet sich damit ein Spannungstrichter unter dem Haus (genau um die Stellen an denen der Blitz von den Ableitern ins Erdreich geführt wird)
    • Hierdurch "reißt" es das Potential des Fundamenterders und des PE gegenüber der 230/400 V Stromversorgung hoch.
    • Es entsteht also die Situation, dass das Erdpotential gegenüber den anderen von außen kommenden Spannungen auf einigen zigtausens Volt liegen kann und das zerstört dann die Geräte!
    • Zudem kommt es noch zu einer elektromagnetischen Einstrahlung in sämtliche Leitungen (und andere Metallische Bestandteile) des Gebäudes.
    • Der innere Blitzschutz führt also die Überspannung des PE durchaus über die Zuleitungen ab (daher befindet sich auch die erste Stufe des inneren Blitzschutzes in der Trafostation) bzw. wird die Energie in Gasentladungen und über thermische Aufheizung der Varistoren vernichtet. Das alles passiert in wenigen millionstel Sekunden.

    Darum braucht es den inneren Blitzschutz weniger bei Einschlägen in der Umgebung als eher bei direkten Einschlägen. Wird oft übersehen!

    Stefan

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  • firefox
    antwortet
    Zitat von Rincewind Beitrag anzeigen
    Hi firefox,

    mich würde auch dringend interessieren, welche Software Du für die Erstellung der Pläne verwendet hast. Ich finde das Ergebnis sehr übersichtlich.

    Danke
    Stefan
    Hallo Stefan,
    sorry für die späte Antwort. Wie bereits vermutet, hab ich den Stromlaufplan in EPLAN erstellt. Wenn du aber nicht zufällig beruflich auf eine Lizenz zugriff hast, wirst du wohl nicht in den Genuss kommen, da EPLAN mehrere 10.000€ kostet.

    Fall doch kann ich dir, und natürlich allen anderen auch, zumindest die EPLAN Makros für die KNX Komponenten anbieten, die ich in mühevoller Kleinarbeit erstellt habe.

    Falls hier noch andere Personen solche verborgenen Makro Schätze für EPLAN besitzen, wäre ich auch da interessiert.

    Gruß

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  • manni25
    antwortet
    Zitat von vento66 Beitrag anzeigen
    Ich würd sagen das schaut mir ganz stark nach Eplan aus....
    dito!

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  • Saihtam
    antwortet
    Das ist EPlan..100 pro

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  • vento66
    antwortet
    Ich würd sagen das schaut mir ganz stark nach Eplan aus....

    Aber ich kann mich auch täuschen

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  • mkeil
    antwortet
    Ich tippe auf elcom von hager.

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  • Rincewind
    antwortet
    Hi firefox,

    mich würde auch dringend interessieren, welche Software Du für die Erstellung der Pläne verwendet hast. Ich finde das Ergebnis sehr übersichtlich.

    Danke
    Stefan

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  • keldan2
    antwortet
    Zitat von firefox Beitrag anzeigen
    4. Kommentare zum SLP
    Darf ich mal fragen welches Programm du zu der Erstellung, des Schaltplanes genommen hast. WOllte nachträglcih meine UV dokumentieren und das was du gemacht hast, sieht echt sehr gut aus.

    LG und Danke
    Daniel

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  • MarcusF
    antwortet
    Zitat von Saihtam Beitrag anzeigen
    Wenn man nur Leerrohre verwendet, reicht es doch wenn man nur flexible Leitungen nimmt und die dann mit Aderendhülsen crimpt oder?
    In Leerrohre verlegt man Einzeldrähte, keine flexiblen Litzen. Mit Aderendhüsen kommst Du in keine Wago-Klemme und in keinen Steckdoseneinsatz, weil die heutzutage alle Steckklemmen haben, keine Schraubklemmen mehr.

    Marcus

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  • firefox
    antwortet
    Zitat von swiss Beitrag anzeigen
    Was mich etwas ins grübeln bringt... Ich sehe gerade, dass bei dir die gesamte Beleuchtung über 1 FI (RCD) geht. Das stell ich mir etwas unglücklich vor. Stell dir vor der RCD geht raus. Dann ist die gesammt Wohnung dunkel. Ich würde zumindest den Korridor auf einen anderen FI oder sogar auf einen eigenen FI/LS nehmen. Damit stehst du wehnigstens nicht komplet im Dunkeln und hast sogar noch Licht um die Sicherung im Verteiler zu finden.
    Ich bin was den Verteiler angeht im OG etwas eingeschränkt. Das ist das Maximum was ich unterbringen kann. Damit hab ich aber schon gerechnet, aus diesem Grund auch die Frage nach der Anzahl der Linien. Sobald der Rest des Hauses in Betrieb ist, könnte ich ansonsten Spannungsversorgung und IP Router in die HV versetzen. Dimmer werden maximal drei Kanäle benötigt, sollte also noch gehen.

    Was die RCD angeht müsste eigentlich das Flurlicht auf dem dritten FI sitzen, um genau diese Problematik zu umgehen.

    Einen äußeren Blitzschutz nachzurüsten halte ich für schwierig. Der Ableiter selbst ist nicht das Problem, allerdings kann ich die Trennungsabstände nicht mehr einhalten. In sofern werde ich dann den inneren Blitzschutz vorsehen.
    Nur so aus Interesse, wenn man sich für äußeren Blitzschutz entscheidet, hat das doch bestimmt Auswirkungen auf die Gebäudeversicherung oder?

    Installation ist im Leerrohr Unterputz, oder direkt Unterputz, insofern hab ich mich für NYM entschieden.

    Gibts eigentlich eine sinnvolle Alternative für Raumthermostaten neben der Tür?

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  • Saihtam
    antwortet
    1. Das 3-stufige Konzept sollte komplett im Haus durchgesetzt werden, auch bei der EIB-Anlage. Grade bei solch hohen Investitionskosten. Da ist der Ärger und der wirtschaftliche Schaden vorprogrammiert, wenn ein Blitz in der Umgebung oder im Haus einschlägt. Wenn ein Blitz in der Umgebung einschlägt, zeigt sich erstmal wie wichtig der innere Blitzschutz ist. Da sich ja durch elektromagnetische Einkopplung eine Überspannung im Hausnetz bildet, welche dann die Geräte zerstört. Deswegen sollte man auch die Abstände zwischen den Ableitern einhalten, die der Hersteller empfehlt.


    Wenn man nur Leerrohre verwendet, reicht es doch wenn man nur flexible Leitungen nimmt und die dann mit Aderendhülsen crimpt oder?

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  • EPIX
    antwortet
    sorry aber ich würde B13A bevorzugen:
    Lieber mehr Stromkreise planen

    - 2,5 ist eher unlustig zum Klemmen und zum Hantieren in den UP-Dosen
    - wo braucht man wirklich die Leistung?
    (lieber getrennte Stromkreise für "Großverbraucher")
    - Steckdosen-Kontakte sind zwar geprüft und blablabla, aber schau dir den Unterschied zwischen dem Kontaktapparat einer CEE16A und einer SSD an, dann ist klar, das SSD nicht "wirklich" 16A Dauerstromgeeigent sind...

    Ist meine persönliche Meinung...

    sonst: GRATULATION zum Entschluß Leerrohre zu verwenden, aber nimm Ye - da kannst du exakt die Adern ins Rohr einziehen die du brauchst und ggf später erweitern

    Blitzschutz: 100% Ack zu GLT's Meinung

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  • GLT
    antwortet
    1. Blitzschutz
    Hinsichtlich der Photovoltaikanlage würde ich doch über ein externes Blitzschutzkonzept nachdenken.

    Innerer Blitzschutz/Überspannungsschutz nach 3-stufigen Konzept halte ich in der heutigen Zeit für angemessen.

    2. Buslinien
    Solange die Wohneinheiten nicht mit Fremdvermietung einhergehen kein Problem.

    3. Aufschaltung Heizung
    Hier gibt es viele Möglichkeiten; die beste ist gleich KNX-fähige Steuerungen zu verbauen, anstatt sich im Schnittstellengefummel zu verirren. Heizungssteuerungen mit Solar usw. gibt es z.B. von SBT.

    4.SLP
    Installierst Du in Rohr? Dann würde ich persönlich kein NYM reinziehen.

    Steckdosen mit 1,5mm² und B13 würde ich lassen, sondern generell auf 2,5mm² setzen (und damit B16).

    Den Verteiler würde ich größer wählen - Platz ist gleich mal zuwenig.

    Die Beleuchtung ausschliesslich nur schalten? Kein Dimmen?

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