Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Vorrausschauende Regelung der FBH

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • hyman
    antwortet
    Zitat von britzelm Beitrag anzeigen
    Die Regelung der Vorlauftemperatur kann im Falle einer Luft-Wasser Wärmepumpe jetzt je nach Verschaltung des Systems entweder direkt über die Heizkurve der Wärmepumpe oder über einen nachgeschalteten Mischer vornehmen ?
    Mischer wäre energetisch nicht sinnvoll, weil Wärmepumpen nur dann eine gute Wirkzahl erzielen können, wenn sie die niedrigstmögliche Temperatur erzeugen. Das verlinkte Anlagenschema scheint mir in dieser Hinsicht ziemlicher Blödsinn zu sein.

    Grüße von Horst

    Einen Kommentar schreiben:


  • britzelm
    antwortet
    Zitat von MoseP Beitrag anzeigen
    Hier mal ein paar Literaturstellen zur weiteren Vertiefung:
    Vielen Dank für die Infos vor allem in großen Gebäuden ist hier Einsparpotential vorhanden. Wie weit ein privater Häuslebauer das treibt kann natürlich jeder selbst entscheiden. Den Möglichkeiten sind hier keine Grenzen gesetzt. Von der modellbasierten Regelung über selbstlernende System oder aber ganz pragmatische Ansätze (die ich eher bevorzuge).

    Einen Kommentar schreiben:


  • jonnypille
    antwortet
    Zitat von mmutz Beitrag anzeigen

    Wo werden die Daten gemessen? Das kann bei einem Heizkreis mal sein. Am zentralen VL/RL bedeutete es jedoch aktive Kühlung. Wenn der Wärmerzeuger nicht eingreift, dann ist TVL=TRL. Ich habe den Effekt mit dem kälteren Vorlauf in der Anzeige auch immer, wenn die WP aus ist. Ist sicher ein Messfehler/Ungenauigkeit. Bei mir 0,2K.
    Ist an der Pumpenstation, also am zentralen Vor-/Rücklauf gemessen, hast schon Recht, das könnte auch ein Messfehler sein, weil der Unterschied so gering ist, oder der Mischer schließt nicht komplett...

    Ich hab auch schon überlegt, die Pumpe im "Solarfall" komplett abzuschalten, um Strom zu sparen, aber ich glaub das mit dem verteilen der Wärme ist gar nicht schlecht.

    Einen Kommentar schreiben:


  • MoseP
    antwortet
    Das Thema "Vorausschauende Heizungssteuerung" ist nicht neu und wird im professionellen Energieeffizienzmanagement von grösseren Gebäuden schon seit einigen Jahren umgesetzt.
    Hier mal ein paar Literaturstellen zur weiteren Vertiefung:
    • Siemens Gebäudetechnik: Pilotprojekt 2012 (Einflussfaktoren und Auswertung ab Seite 18)
    • Meteoviva ist einer der bekanntesten Anbieter, mit denen ich auch schon zusammen gearbeitet habe.
    Im Privatbereich gibt es auch einige Anbieter, z. B.
    • Controme (eigenständiges System)
    • Hoval (in Heizungssteuerung integriert)
    • Tado (hatte ich in einer Mietwohnung anstelle der Raumthermostate montiert)

    Einen Kommentar schreiben:


  • smai
    antwortet
    Die Raumtemperatur ist sicher die einfachste und auch bewährteste Technik, um dem Problem entgegen zu wirken. Man reagiert da aber halt einfach immer zu spät, nämlich wenn die Wärme schon drin ist.
    Gerade in der Übergangszeit hat man dann schon einen deutlichen Temperaturanstieg und viel Wärme vergebens produziert.
    Ansonsten teile ich die Ansichten von jonnypille, speziell zur ERR.

    Einen Kommentar schreiben:


  • mmutz
    antwortet
    Zitat von jonnypille Beitrag anzeigen
    Insgesamt gibt es damit sogar ein paar Stunden (spätnachmittags) in denen der Rücklauf der FBh über dem Vorlauf liegt.
    Wo werden die Daten gemessen? Das kann bei einem Heizkreis mal sein. Am zentralen VL/RL bedeutete es jedoch aktive Kühlung. Wenn der Wärmerzeuger nicht eingreift, dann ist TVL=TRL. Ich habe den Effekt mit dem kälteren Vorlauf in der Anzeige auch immer, wenn die WP aus ist. Ist sicher ein Messfehler/Ungenauigkeit. Bei mir 0,2K.
    Zuletzt geändert von mmutz; 07.02.2019, 10:13.

    Einen Kommentar schreiben:


  • jonnypille
    antwortet
    Klar könnte man das ganze noch weiter treiben, ob die Himmelsrichtungen Sinn machen glaub ich nicht, aber evtl. mehrere Raumtemperatursensoren, je nachdem von welcher Seite die Sonne kommt, oder über Globalstrahlung. Bei mir läuft das ganze sogar ohne KNX, nur über die Regelung der Wärmepumpe (Nibe).
    Die ERR ist generell ausgeschaltet, bin gerade noch dabei das ganze abzugleichen. Der Vorteil gegenüber dem abschalten des warmen Raumes ist ja, das aufgrund des niedrigen Vorlaufes die Wärme sogar aus den Sonnenräumen abgeleitet und zum heizen der Nordräume benutzt wird, weil der Mischer der FBH dann komplett zu ist und das Wasser nur im Kreis laufen lässt. Und wenn der Rücklauf des ganzen Hauses über dem Vorlauf liegt, bedeutet das ja, das die Sonnenräume mehr Wärme abgeben, als die kalten aufnehmen können.
    Das ganze funktioniert natürlich nur bei sehr niedriger Temperatur der FBH, je höher die liegt, desto weniger Wärme wird aufgenommen und abtransportiert.

    Einen Kommentar schreiben:


  • smai
    antwortet
    Die technischen Daten der Jung beantworten auch gleich, wo das Problem bei einer Berechnung der Globalstrahlung aus der Helligkeit liegt:
    Helligkeitssensoren
    - Spektralbereich: 475 ... 650 nm

    Globalstrahlung:
    - Spektralbereich: 350 ... 1100 nm
    Trotzdem könnte es ja eine Näherung geben, z.B. wenn man die maximale Strahlung bzw. Helligkeit beim aktuellen Sonnenstand einbeziehen würde.
    Leider konnte ich aber bisher ind en Weiten des Internets nichts dazu finden.
    Weiss jemand mehr?

    Einen Kommentar schreiben:


  • Uwe!
    antwortet
    Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
    Aber bei irgend einer Wetterstation habe ich schon einmal etwas über Globalstrahlung gesehen.
    Die Jung WS2225 macht das z. B.

    Einen Kommentar schreiben:


  • britzelm
    antwortet
    jonnypille

    Danke für den Beitrag an sowas in der Art hatte ich auch gedacht !

    Das kann man auch weiter treiben und die Temperatur aller Himmelsrichtungen überwachen und entsprechend reagieren.

    Du schreibst die ERR ist deaktiviert generell oder nur in diesem Fall ?

    Einen Kommentar schreiben:


  • jonnypille
    antwortet
    Also vorausschauend ist so eine Sache, wenn ich unseren Wetterbericht so anschaue, dann ist das oftmals eine 50:50 Sache....
    Eine Möglichkeit bei einem gut gedämmten Haus wäre es, die Heizung Vormittags ein paar Stunden auszuschalten, dann kühlt das
    Haus eben 0,2 Grad ab, hat dann aber die Möglichkeit die Sonnenstunden besser aufzufangen. Wenn die Sonne doch nicht kommt,
    gleicht die Heizung es nachmittags wieder aus.
    Ich mach einfach nur eine Korrektur der Heizkurve basierend auf der Raumtemperatur. ERR ist deaktiviert, damit wird den heißeren Südräumen über die laufende FBH sogar Wärme entzogen und in den Nordräumen verteilt. Insgesamt gibt es damit sogar ein paar Stunden (spätnachmittags) in denen der Rücklauf der FBh über dem Vorlauf liegt.
    Je näher der Raumtemperatursensor am Fenster oder in der Sonne angebracht ist, desto schneller ist eine Reaktion möglich.

    FBH.JPG

    Einen Kommentar schreiben:


  • Allesreinwasgeht
    antwortet
    @britzelm.

    ja. Man kann ein Haus so konzipieren. Dann ist eine reine FBH die unrichtige Wahl. In einer solchen Kombination fährt man die FHB konstant auf 18 C Oberflächen (!) Temperatur.
    Die Spitzen werden über Coilfans gefahren.

    im Nachgang dies mit Elektronik anzupassen, ist Zeit intensiv. Das Überschwingen wird schwer in den Griff zu bekommen sein.

    (Coilfan: zB. Daikin FWXV15A)

    Einen Kommentar schreiben:


  • britzelm
    antwortet
    smai

    Danke für den Hinweis zu dem Beitrag


    Donnerknall

    Ich bin gegenüber der ERR auch eher skeptisch eingestellt und bin am überlegen komplett darauf zu verzichten. Hätte dazu aber eine Verständnisfrage:

    Über Außentemperatur und gewünschter Raumtemperatur wird die Vorlauftemperatur zum Heizkreisverteiler geregelt. Über den Heizkreisverteiler sind die anteiligen Volumenströme statisch eingestellt, sodass meine gewünschten Raumtemperaturen erreicht werden. Soweit richtig ?

    Die Regelung der Vorlauftemperatur kann im Falle einer Luft-Wasser Wärmepumpe jetzt je nach Verschaltung des Systems entweder direkt über die Heizkurve der Wärmepumpe oder über einen nachgeschalteten Mischer vornehmen ?

    So ist es bei mir geplant:

    https://www.sbz-online.de/Cache/GENT...MzI0MjA1Wg.JPG


    Zitat von Allesreinwasgeht Beitrag anzeigen
    Das ist etwas von hinten gedacht.
    das trägste Glied in der Kette steuert man nicht. Die FHB bringt Grundlast.

    knx kann helfen

    draußen viel Lux.süd & Raum.süd schon am Grenzwert = Beschattung.süd ein

    draußen viel Lux.west & Raum.west zu kühl = Beschattung.west aus

    Sonnige Grüße

    Stimme ich Dir zu. Wenn ich aber ungefähr weiß, dass die Sonne in ca. 3 Std. mein Wohnzimmer aufheizt kann ich die thermische Energie nutzen.






    Angehängte Dateien

    Einen Kommentar schreiben:


  • smai
    antwortet
    Meine Theben misst die Temperatur auch recht genau. Der Sensor ist dabei einfach unten an der Wetterstatioen, so dass er beschattet wird. Gerechnet wird da meines Wissens nichts.

    Echte Globalstrahlungssensoren gibt es, diese sind aber etwas teurer und ich möchte auch kein zweites Gerät auf dem Dach montieren müssen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Beleuchtfix
    antwortet
    Na ja, in der Sonne kann man Temperatur nicht realistisch messen, und irgendwie finden sie eine passende Korrektur. Da kommt sicherlich kein Wert in Watt/qm raus. Ich meine auch nicht, dass die das in irgend einer weise als Wert ausgeben.

    Aber bei irgend einer Wetterstation habe ich schon einmal etwas über Globalstrahlung gesehen.
    Gruß Florian

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X