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zumindest lagert man solche zB 48V Batteriepacks im Automotivebereich im Wasser ... ohne Gewähr) ?
Um es kurz zu sagen: tut man nicht. Es gibt Lagerboxen, die mit bestimmten Schaumbällen ausgestattet sind.
https://www.elektroniknet.de/elektro...len-92479.html
„Bei der Reaktion Lithium mit Wasser wird sehr viel Wärme entwickelt und als Reaktionsprodukte entstehen ätzende Lithiumlauge (LiOH) und leicht brennbarer Wasserstoff (H2).“
Ohne es zu wissen was hier genau verbaut wird aber Lithium-Ionen Zellen kann man doch mit Wasser "in Berührung bringen" - den löschen kann man die Dinger grundsätzlich nicht, man kann nur die ständige (selbst) Erwärmung (bei Beschädigung) mit Wasser kühlen (zumindest lagert man solche zB 48V Batteriepacks im Automotivebereich im Wasser ... ohne Gewähr) ?
In Gegensatz, metallisches Lithium mit Sand löschen ... auch ohne Gewähr.
Das wichtigste ist, dass im Falle eines Brandes die Bewohner wissen was zu tun ist.
(...)
Ob die Feuerwehr nun einen Schlüssel hat oder einen Hauptschalter für die PV vorhanden ist oder was auch immer ist bei diesen "kleinen" Bauten egal.
(...)
Ich bin bei bei der Feuerwehr - wir hauen dir mit einem Wasserwerfer in 5 min und 15 bar 6000 Liter Wasser in die Bude ob da ein Raffstore oder Rolladen oder eine Tür auf oder zu ist - egal das geht alles auf.... :-)
(...)
Die Frage ist ob die Technik im Ernstfall funktioniert. Wenn sich die Frage nicht zu 100% mit JA beantworten lässt, würde ich mich NICHT darauf verlassen, dass die Technik mein Leben rettet.
(...)
ad 1: richtig! Kann man nicht oft genug sagen. Auch wenn es komisch klingt, auch in einem EFH kann man mit Kindern mal eine kleine Übung machen.
ad 2: stimmt nicht ganz. Wir haben WK2. Da muss die FW schon mit schwerem Gerät ran, um etwas zu öffnen. Wenn man nicht gerade auf dem Dorf lebt, hat für sowas eine FW heute Öffnungssätze („Dietrich“), die rauben aber massiv Zeit.
Die PV ist ein massives Problem der FW, da kritisch für Eigenschutz. Wenn die Sonne scheint, kommt Strom. Wenn es keinen Schütz direkt an der PV (meist auf dem Dach) gibt, was dann? LiIon-Akkus meine ich da nichtmal.
ad 3: Das hängt massiv von der Alarmierungs-/Ausrückgeschwindigkeit ab. Wenn Du einen Entstehungsbrand löschen kannst, ist nicht per se das ganze Haus verloren. Übrigens rückt heute fast keine FW mehr mit TLF beim EFH an.
ad 4: volle Zustimmung! KNX ist alleine wg. fehlender Redundanz nicht tauglich, für die Rettung kritische Aufgaben zu übernehmen. Für Hilfstätigkeiten (Jalousie hoch oder blinkendes Licht) taugt es jedoch ganz gut. Wenn diese Funktionen ausfallen, ist nichts verloren.
So würde ich auch immer planen: Wo es tatsächlich um den Schutz des Menschenlebens geht (Alarmierung, Flucht), speziell hierfür ausgelegte Geräte nehmen und Redundanzen schaffen.
Es geht ja nicht immer nur um Brand, sondern mit Sicherheit >50% um RAUCH! Und dazu reicht im Grunde auch das "Brennen" der Heizungsanlage, Tannenbaum, Zigarette im Sessel, whatever ...
Müssen also gar nicht einmal brennbare Baumaterialien sein. In den "Papphäusern" der Amerikaner gehts halt einfach nur schneller
Die Hütte brennt dir innerhalb Minuten unterm Ar... weg. Da bleibt keine Zeit für NICHTS - NUR RAUS AUSM HAUS. Wenn dann noch ein Vollwärmeschutz drauf ist - EFH ade...
ähhh... meine hütte besteht zu 98% aus: stahlbeton, stein, glas, metall, gips und glaswolle! alle kabel und kunststoffe halogenfrei. brennt sicher ganz toll...
ich mache mich hier sicher nicht lustig und finde das thema wertvoll, aber man sollte die details auch beachten
Das wichtigste ist, dass im Falle eines Brandes die Bewohner wissen was zu tun ist.
Wie kann ich das Haus am schnellsten verlassen?
Wichtig finde ich Rauchmelder. Das wars aber auch schon.
ALLES ANDERE SPIELT KEINE ROLLE.
Ob die Feuerwehr nun einen Schlüssel hat oder einen Hauptschalter für die PV vorhanden ist oder was auch immer ist bei diesen "kleinen" Bauten egal.
Die Hütte brennt dir innerhalb Minuten unterm Ar... weg. Da bleibt keine Zeit für NICHTS - NUR RAUS AUSM HAUS. Wenn dann noch ein Vollwärmeschutz drauf ist - EFH ade...
Ich bin bei bei der Feuerwehr - wir hauen dir mit einem Wasserwerfer in 5 min und 15 bar 6000 Liter Wasser in die Bude ob da ein Raffstore oder Rolladen oder eine Tür auf oder zu ist - egal das geht alles auf.... :-)
Die Frage ist ob die Technik im Ernstfall funktioniert. Wenn sich die Frage nicht zu 100% mit JA beantworten lässt, würde ich mich NICHT darauf verlassen, dass die Technik mein Leben rettet.
Grundsätzlich ist es schon wichtig einen Masterplan für den Ernstfall zu haben. Mir wäre aber der finanzielle Aufwand zu groß.
Den roten Feuerwehrordner finde ich gut. Aber: woher weis die Feuerwehr das? Ebenso mit dem Schlüssel.
Und der zentralschalter könnte doch auch zum Missbrauch animieren. Die KWL und Heizung per Schütz schalten ist eine gute Idee, da denke ich nun auch noch mal drüber nach.
Woher bekommt man die Fluchthauben? Welcher RWM für den Steigschacht? Der würde ja an der Wand montiert sein.
Was mir bei der Liste fehlt: RWM Testrauch.
Sorry für das fullquote, geht gerade auf dem Handy nicht anders:
Die FW weiß davon, weil ich mit denen gesprochen habe. Kleine Hausführung, Poition genannt, Schlüssel übergeben. In dem Umschlag für den Schlüssel ist auch nochmal ein Hinweis auf die Position des Ordners.
Der Zentralschalter sitzt in dem FW-Kasten (fast) unsichtbar. In der Garage, die ja meist zu ist. Der kann ja nur abschalten, mehr als ein dummer Streich von ein paar Kids ist also unwahrscheinlich. Ein Einbrecher hat ja auch nix davon, EMA hat einen Akku.
Brandhauben gibt es von verschiedenen Firmen. Einfach mal „Brandfluchthaube“ googlen.
Unsere sind von Dräger. Teuer aber geprüftes Profi-Equipment. Mein PA ist auch von denen. Hält bis 16 Jahre, also ca. 10-12€ pro Jahr.
Die anrückenden Kräfte versuchen den Schaden so gering wie möglich zu halten!
In Zeiten von Zig-fach-Verriegelungen von Haustür und Fenstern, ist meist eine eingeschlagene Fensterscheibe/Balkontür die "billigste" Türöffnung!
Außerdem ist so ggf schneller erkennbar, welche Bereiche rauchfrei, verraucht oder in Brand sind.
Auch für Personen, deren Fluchtweg bereits abgeschnitten ist, können so wesentlich einfach auf sich aufmerksam machen.
Auch von blockierten Meldern kann ich nur abraten! Was erspart man sich bzw den (Klein)-Kindern?
Priorität sollte in diesem Fall IMMER die sichere Alarmierung ALLER Personen im Gebäude haben.
Solange nix passiert wird es immer Leute geben, die sagen: "...ob das alles nötig war..." "Was die Feuerwehr da alles aufgefahren hat!"
Aber wehe es kommt z.B. das eigene Kind zu Schaden. Plötzlich ist es total uninteressant, das man sich sein zuhause zu Fort Knox ausgebaut hat, wo keiner mehr rein, aber im entscheiden Augenblick ggf auch nicht heraus kommt! Den schwarzen Peter bekommen dann die, die "zu blöd" und/oder "zu langsamen" sind oder waren.
Daher die Bitte: Macht es den Kameraden nicht unnötig schwer zu erkennen, wo der Auslöser für EUREN Alarm liegt.
Den roten Feuerwehrordner finde ich gut. Aber: woher weis die Feuerwehr das? Ebenso mit dem Schlüssel.
Und der zentralschalter könnte doch auch zum Missbrauch animieren. Die KWL und Heizung per Schütz schalten ist eine gute Idee, da denke ich nun auch noch mal drüber nach.
Woher bekommt man die Fluchthauben? Welcher RWM für den Steigschacht? Der würde ja an der Wand montiert sein.
Die machen unglaublichen Dreck. Bei einem kleinen Brand (mehr kann man damit eh nicht löschen) macht der mehr Schaden als das eigentliche Feuer.
Pulver ist super, wenn man den Brandstoff nicht kennt und der Gegenstand durch das Feuer ohnehin komplett zerstört wird (z.B. Auto).
Oder bei elektrischen Anlagen (Schutz des Lebens geht vor Sachwerten), da kein Wasser im Spiel. Daher die Empfehlung für den Haustechnikraum. Perfekt wäre CO2, da rückstandsfrei. Aber die sind in Anschaffung und Unterhalt (!) sehr teuer.
In der Küche weiß man ja ungefähr was brennt. Daher würde ich einen ABF oder AF (F für Fett) nehmen. Von Gloria (z.B., keine Werbung) gibt es einen tollen ABF 6kg.
Zuletzt geändert von ETechniker; 02.03.2019, 09:21.
Kurzer Abriss aus einem guten Jahrzehnt Feuerwehr:
- RWM in jeden Raum (auch Küche, außer Bad). JEDEN Raum. Wer weiß, ob nicht mal die Oma im Kinderzimmer pennt.
- Vernetzung der RWM ist besser, als keine
- Funk ist besser als sein Ruf
- Vorbeugender (technischer, organisatorischer) Brandschutz ist besser als Nachsicht
- Kritische (weil oft unterschätzte) Gefahren sind nicht freie Fluchtwege (auch später für die FW wichtig), brennbare Materialien in Fluchtwegen (Vorhänge im Schlafzimmer), verschlossene Türen (abgeschlossen, Schlüssel nicht auffindbar)
- Oft wird organisatorischer Brandschutz (Unterweisung der Bewohner, falsche Gewohnheiten, Leichtsinn) unterschätzt
- wer neu baut: gleich in der Planung den 2. Fluchtweg aus jedem Raum betrachten
- dran denken, dass man in einem brennenden Haus die Hand nicht vor Augen sieht (ja, wirklich!) und unglaubliche Angst hat
An die Eltern: Wenn es in einem Kinderzimmer brennt, kann sich nur das Kind selbst retten. Im Falle des Falles sind selbst 10m sehr weit!
Ganz wichtig: Die Feuerwehr berät! Nehmt es in Anspruch!
Zum Thema (so wird es bei mir gemacht):
- VdS EMA mit Dual-RWM
- EMA schaltet per Relais KWL und Heizung (hoher Strom) ab
- EMA öffnet Motorschlösser, wenn „anwesend“. Bei „abwesend“ bleibt es geschlossen
- Motorschloss hat Fluchttürfunktion (kann auch stromlos ohne Schlüssel von innen geöffnet werden)
- KNX schaltet alle Lichter an (der Raum mit dem auslösenden RWM blinkt) und Jalousien hoch
- KNX schaltet möglichst alle Verbraucher (halt sofern am Bus) ab, v.a. Kühlschränke + WaMa/Trockner/Bügeleisen
- Falls KNX ausfällt (Busspannungsabfall) gehen Jalousien automatisch auf
- Garagentor öffnet (Zugang zum Haus abgeschlossen, daher auch bei Abwesenheit unkritisch), damit Autos herausgefahren werden können
- Ladedosen + PV-Anlage wird per Schütz abgeschaltet
- In Garage ist Feuerwehr-„Terminal“ (beschriftetes Fach mit Ordner drin ), in dem KNX/Strom zentral abgestellt werden kann
- Im Steigschacht in jedem Stockwerk je ein nicht vernetzter RWM
- Zusätzliche Zentralsirene in jedem Flur
Kurz zum FW-Terminal:
- roter Ordner mit Beschreibung Hausbauart (Beton+Holz)
- Lagepläne, Gefahrenstellen markiert (Herde, Wama/Trockner, Kühlschränke, Steigschacht, Sauna, Batteriespeicher, PV-Anlage), Schlafräume markiert
- Beschrifteter Schalter für Strom im Haus, PV-Abschaltung
- Kein Haustürschlüssel, da zu unsicher (Schlüsseltresor find ich Overkill)
- Schlüssel liegt bei örtlicher FW in versiegeltem Umschlag
In jedem Nachttisch: Fluchthaube
Im OG auf Balkon: Strickleiter
In Küche: Schaumlöscher (nehmt mind. 6kg, besser 12kg. Rest ist Spielzeug. Kein Pulver!)
In Technikraum: Pulverlöscher 12kg (besser wäre CO2, ist mir aber zu teuer)
PV-Anlagen immer mit fernbedienbaren Schützen, an LiIon-Akkus denken!
Zuletzt geändert von ETechniker; 02.03.2019, 00:56.
Sagt ihr auch jemandem, der für bessere Sicherheit statt dem 3-Punkte-Gurt einen 4-Punkte-Gurt in seinem Auto installieren möchte, dass er zwingend einen Überrollkäfig und einen Feuerlöscher braucht?
Endlich der fehlende Autovergleich! Und ich kann das sogar nachvollziehen
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